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Cannabis in der Medizin

Cannabinol (CBN) – Nutzen und Wirkung in der Schizophrenie-Forschung

Cannabinol

Cannabinol ist ein natürlich vorkommendes Canabinoid, es wirkt nicht psychoaktiv wie der bekannteste Wirkstoff von Hanf THC. Cannabinol wirkt im medizinischen Einsatz unter anderem krampflösend sowie als Antiemetikum (Medikament gegen Erbrechen). Dieser Wirkstoff im Hanf sorgt für die „chillige“ Wirkung in den zur Freizeitgestaltung bzw. medizinisch gedachten Canabisprodukten. Seine chemische Formel lautet: C₂₁H₂₆O₂ die molare Masse beträgt 310,43 g/mol. Canabinol ...

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Kiffen in der Schwangerschaft?

Kiffen in der Schwangerschaft

Als junge Frau, im Alter von 26 Jahren, hatte ich zum ersten Mal so starke Verspannungen, das ich Cannabis rauchte, um die Muskulatur zu lockern. Schnell spürte ich, dass auch die komische Übelkeit davon nachließ, welche mich zu dieser Zeit häufig überkam. Als dann meine Periode ausblieb, ging ich zum Frauenarzt und holte mir Gewissheit. Erschrocken über die Erkenntnis schwanger ...

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Was ist Cannabidiol?

Cannabidiol - chemische Formel

Cannabidiol (abgekürzt: CBD) ist das mengenmäßig nach dem Hauptwirkstoff THC im Hanf am zweitstärksten vertretene Cannabinoid. Es gehört daher zu den Phytocannabinoiden und kommt vor allem im Nutzhanf mit einer Menge von bis zu 2 % in den Blüten vor. Unter dem „Rauschhanf“ weisen Cannabis indica-lastige Sorten einen höheren CBD-Gehalt auf als Züchtungen mit einer Dominanz von Cannabis sativa. CBD ...

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Nicht nur Cannabinoide haben medizinisches Potenzial


Viele setzen die Pflanzengattung Cannabis mit Marihuana gleich: „Das Rauschgift, welches die Jugend zerstört!“ wechselt hierbei sein Bild in „Cannabis ist vielleicht nicht ganz so schlimm und für kranke Menschen sogar gut.“ Dennoch wird häufig nur die Rauschwirkung mit der Cannabispflanze in Verbindung gebracht und allerhöchstens noch der Aspekt für die Lebensmittel- und Rohstoffgewinnung erwogen. Die Rauschwirkung, die zugleich auch medizinische Wirkungen entfaltet, ist hierbei lediglich ein Teilaspekt. Es finden sich neben berauschenden auch nicht berauschende Cannabinoide mit hohem therapeutischem Potenzial. Zudem enthält die Cannabispflanze neben Cannabinoiden noch weitere interessante Stoffverbindungen, die teils noch entdeckt werden müssen oder bei weitem nicht erforscht sind. Einen hohen Stellenwert haben die in den Hanfsamen enthaltenen Fettsäuren, die einen hohen Anteil Omega 3 und 6 Enthalten. Für die optimale Wirkung dieser Fettsäuren in der Ernährung oder Hautpflege ist das genaue Verhältnis entscheidend und dieses ist beim Hanf optimal. Zudem ist diese Quelle weit günstiger als andere oder wird nicht durch Überfischung bald zusammenbrechen. Bereits 2 ml Hanfsamenöl oder 10 Gramm Hanfsamen pro Tag decken den Bedarf und verbessern die Gesundheit. In Hautpflegeprodukten lässt sich nicht nur die Haut pflegen, sondern es können zudem Hauterkrankungen besser behandelt werden. Für diese kann es jedoch einen weiteren entscheidenden Unterschied machen, wenn Cannabinoide enthalten ist.


Cannabis vor der Prohibition und nach dieser


Cannabis stand vor dem großen Durchbruch, der entscheidende nachwachsende Rohstoff durch industrielle Verarbeitung zu werden und ist auch deswegen als Konkurrenz verboten worden. Dabei wurde ignoriert, dass Cannabisprodukte sich in einem Großteil aller Medikamente befanden. Oder auch deswegen wurde er verboten, um chemische Medikamente, die sich patentieren lassen, besser verkaufen zu können. Warum der Hanf sich in vielen Ländern wie auch der USA praktisch in jedem zweiten Medikament fand? Damals wussten die Menschen noch nicht genau, welche Inhaltsstoffe Cannabis enthält und wie genau diese sich auswirken, man wusste jedoch, dass es eine hohe medizinische Wirkung bei vielen Erkrankungen gibt. Deswegen oder vielleicht auch, um das Medikament angenehmer wirken zu lassen, wurde der Hanf überall mit rein gemixt oder als Hauptbestandteil eingesetzt. Heute wissen wir bereits erheblich mehr aber bei weitem nicht alles. Die Medizin betrachtet nicht mehr den Hanf als eins sondern zerlegt ihn in seine medizinischen Bestandteile. Z.B. THC und CBD als die Cannabinoide mit höchstem Gehalt in den meisten Marihuana Blüten wirken je nach Erkrankung ergänzend zusammen, gegeneinander oder nur eines der Cannabinoide hat die medizinische Wirkung, wobei das andere keinen Schaden anrichten würde. Somit gibt es in dieser Rubrik immer viel zu entdecken!