Nutzhanf

Was genau ist Nutzhanf?

In der Pflanzengattung Cannabis finden sich Sativa, Indica und Ruderalis Stämme, die jedoch abgesehen vom Ruderalis nicht direkt wirkstoffarm sind. Dieses wird für den Nutzhanf im öffentlichen Verständnis vorausgesetzt. Sativa und Indica Genetiken haben aufgrund der Züchtungen bis über 20% THC Anteil und können somit sehr gut für den Zweck der Berauschung verwendet werden. Bevor Cannabis aber meist direkt komplett und international verboten wurde, galt Nutzhanf nicht generell als wirkstoffarm. Es war durchaus bekannt, dass indischer Hanf potenter ist als üblicher Faserhanf. Dieser konnte durchaus einige Prozente THC enthalten und hatte dann als Tabakersatz auch eine gewisse Wirkung. Zudem ist es für die meisten Anwendungsbereiche von Nutzhanf oder Faserhanf kein Hindernis, wenn ein hoher THC Gehalt in den Blüten steckt. Es finden sich sogar Studien, die belegen, dass THC-reicher Nutzhanf für einige Anwendungsformen weit bessere Eigenschaften hat als THC-armer Nutzhanf. Ginge es um Aspekte von Treibstoffgewinnung und Brennwert, kann die Blüte gar nicht genügend Cannabinoide enthalten. Diese Studie (www.chanvre-info.ch) stammt jedoch vor der Zeit, in der CBD wirklich bekannt wurde. Cannabis lässt sich auch so züchten, dass weniger THC und mehr CBD enthalten ist und dieses hätte für diese speziellen Verwendungszwecke gewiss ähnliches Potenzial. Es würde den Nutzhanf oder Faserhanf für Rauschanwendungen jedoch wieder uninteressant machen, wobei er für die medizinische Anwendung sehr interessant wäre. Für den „Nutzen“ von Hanf ist es somit nicht relevant, wenn wenig THC enthalten ist oder dieses wäre in hoher Konzentration durchaus ein Vorteil.

Was sind die Vorteile von Nutzhanf?

Die Russen weigerten sich einst, die Exporte von Nutzhanf für die Segel englischer Schiffe nicht an die Britten zu exportieren. Das ist der ausschlaggebende (allerdings durch Prohibitionisten tot geschwiegene) Punkt, warum Napoleon einst gegen die Russen los zog, was zum entscheidenden Fehler seiner Politik wurde. Hanffasern sind wetterfest und wasserfest und dies war der Faktor, durch den Segelschiffe überhaupt seetauglich wurden. Zudem sind die Fasern sehr strapazierfähig, wenn sie von der richtigen Faserhanfpflanze stammen und richtig verarbeitet werden. Aus Nutzhanf kann weit mehr Papier produziert und zudem häufiger recycelt werden als durch aufgeforsteten Wald auf der gleichen Fläche. Zudem muss Hanf wenig oder gar nicht gedüngt und nicht mit Pestiziden behandelt werden. Er verbraucht auch weit weniger Wasser als Baumwolle. In Baumwoll-Anbauregionen ist das Grundwasser häufig derart verseucht, dass die Menschen früher sterben. Zudem regeneriert und erhält Hanf die Bodenqualität, die durch anderen Feldfrüchte teils mit nur einem Durchgang ausgelaugt wird. Hanf ist im Mittelalter das Armeleute- Essen gewesen, welches die Reichen verpönten. Sie starben im Schnitt deswegen auch etwas früher, da der Hanf sehr gesund ist und der Lebenserwartung zuträglich ist. Es finden sich Hunderte weiterer Vorteile vom Nutzhanf im Vergleich zu anderen nachwachsenden oder fossilen Rohstoffen.
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