Kategorie: Cannabis rauchen & inhalieren

Wie gefährlich ist Cannabisrauch wirklich?

Marihuana, Haschisch und Cannabis rauchen ist noch immer die gängigste Konsumform, um high zu werden oder den medizinischen Nutzen zu erfahren. Viele fangen jedoch an zu husten und vielleicht auch deswegen argumentierten Hanfgegner einst damit, ein Joint wäre so schädlich wie eine ganze Schachtel Zigaretten. Enthalten ist beim Purjoint vielleicht kein Nikotin aber viel Teer und auch andere Verbrennungsrückstände seien sehr schädlich oder noch schädlicher als beim Tabak.

Demnach wurde der Rauch von Marihuana untersucht und dieser wäre von den Giften vielleicht wirklich so gefährlich (aber nicht gefährlicher) als Tabak. Tests an Konsumenten, die Cannabis rauchen ergaben, dass Purraucher über recht gute Lungenfunktionen verfügen und wer mit Tabak mischt, noch immer bessere lungenfunktionen als Tabakraucher habe. Pur Rauchen wäre sogar nachweislich nicht Lungenschädlich und erzeugt keinen Krebs. (Es mag Gutachten geben, die diesem widersprechen.) Aber auch mit diesen Erkenntnissen wird keine Unbedenklichkeit für die Lunge und andere Organe durch Purrauchen gegeben: Vaporisieren wäre gesünder!

Was passiert beim Rauchen von Cannabis mit den Atmungsorganen?

Wenn Nikotin inhaliert wird, ziehen sich die Bronchien zusammen. Tabak ist häufig mit Zusätzen behandelt, die ein Husten unterdrücken. Die ganzen Schadstoffe bleiben über beide Wirkmechanismen in den Atmungsorganen. Wenn diese Tabakraucher ab und an einen Joint rauchen, weiten die Cannabinoide jedoch die Bronchien und das minutenlange Husten geht los.

Dieses auf das Marihuana, Haschisch bzw. Cannabis rauchen zurückzuführen wäre jedoch falsch: Purraucher, die generell auf Tabak verzichten, husten auch mal etwas, aber bei Weitem nicht in der Intensität. Des Weiteren haben einige Cannabinoide, auch THC, die Eigenschaft, Krebs entgegen zu wirken. Diese Wirkung ist natürlich derart gering, dass ein Krebskranker nicht drei Joints raucht und genesen ist. Wenn jedoch viele Verbrennungsrückstände aus dem Marihuana Rauch Krebs begünstigen würden, hebt sich diese Wirkung wieder auf. Außerdem haben vor allem Bongraucher eine größere Lunge, da sie sehr intensiv inhalieren.

Einige Bongraucher berichten nach einem Lungenvolumentest und weiteren Tests davon, dass sie gefragt wurden, ob sie viel Sport treiben. Dieses war bei vielen jedoch nicht der Fall.

Warum rauchen?

Beim Cannabis Rauchen gehen die Cannabinoide schnell über die Lunge in die Blutbahn und die Wirkung setzt ein. Nach Minuten weiß der Raucher, ob es passend ist oder er nachdosieren muss. Zudem ist er unabhängig zu Strom, solange er ein Feuerzeug hat. Er kann an jeder Stelle mit Papers, Tips und Marihuana einen Joint bauen und kann konsumieren. Beim Voporizer könnte jedoch der Akku kaputt gehen. Zudem rauchen viele Leute gerne.

Cannabis rauchen für Anfänger: Joint, Bong, Pfeife oder Vaporizer?

Wer zum ersten Mal Cannabis rauchen möchte, steht vor der Frage, welche Methode zum eigenen Anspruch passt. Der Unterschied zwischen den Konsumformen ist vor allem ein thermischer: Beim Verbrennen von Cannabis im Joint oder in der Bong entstehen Temperaturen von 800 bis 900 Grad Celsius, bei denen Hunderte von Verbrennungsprodukten freigesetzt werden. Ein Vaporizer erhitzt dasselbe Material lediglich auf 160 bis 220 Grad und verdampft die Cannabinoide, ohne dass das Pflanzenmaterial verbrennt. Das schlägt sich auch in der Ausbeute nieder: Beim Rauchen eines Joints gehen bis zu 60 Prozent der Wirkstoffe verloren, während hochwertige Vaporizer 80 bis 90 Prozent der verfügbaren Cannabinoide extrahieren. Alle Methoden im Detail, samt Zubehör und Safer-Use-Grundsätzen, behandelt unser kompletter Guide zum Gras rauchen.

Für den Einstieg sind Kingsize-Papiere leichter zu handhaben, weil sie beim Rollen mehr Platz lassen, und eine Filterrolle als Mundstück verhindert, dass Pflanzenmaterial in den Mund gelangt. Die Bong liefert dagegen einen sehr intensiven Zug, was für Einsteiger eine Falle sein kann: Wer zu viel auf einmal inhaliert, riskiert einen unangenehmen Rausch mit Schwindel, Übelkeit und Panikgefühlen. Was die Bong technisch ausmacht und worauf es bei ihr ankommt, erklärt unser Beitrag Was du über die BONG wissen solltest. Wer die Wirkung dosieren will, nimmt einige Züge, wartet ab und entscheidet dann, ob mehr folgt. Beim Rauchen setzt die Wirkung in der Regel nach 5 bis 15 Minuten ein, erreicht nach 30 bis 60 Minuten ihren Höhepunkt und hält je nach Sorte, Dosis und individueller Toleranz zwischen 2 und 4 Stunden an. Wird die Bong in der Runde herumgereicht, kommen soziale Regeln dazu, die unsere Etikette eines Kiffers zusammenfasst.

Beim Zubehör lohnt ein nüchterner Blick auf Aktivkohlefilter, die im Handel als der vermeintlich gesündere Weg beworben werden. Aktivkohle bindet zwar 70 bis 88 Prozent der freien Radikale aus Cannabisrauch, die Reduktion von kondensierbarem Teer fällt mit Werten um 7 Prozent aus den Daten des US-amerikanischen National Cancer Institute (Monograph 13 aus dem Jahr 2001) jedoch deutlich bescheidener aus. Hinzu kommt ein Kompensationseffekt: Wer wegen des Filters stärker und länger zieht, kann in ungünstigen Fällen eine um bis zu 86 Prozent höhere Teerexposition pro Sitzung erreichen, obwohl der Filter pro Einzelzug einen Teil der Schadstoffe bindet. Die Studienlage dazu haben wir in Aktivkohlefilter im Joint aufgearbeitet.

Cannabis konsumieren ohne Verbrennung: Was sich bei Wirkung und Dosis ändert

Nicht jede Konsumform führt über den Rauch. Wer Cannabis konsumieren möchte, ohne die Atemwege der Hochtemperaturverbrennung auszusetzen, hat im Wesentlichen zwei Wege: verdampfen oder essen. Der Vaporizer gilt dabei als schadärmste inhalative Methode, weil er im Vergleich zum direkten Rauchen weniger Kohlenmonoxid, Teer und Benzol produziert. Die Temperaturwahl steuert zugleich das Ergebnis: Zwischen 160 und 175 Grad dominieren Terpene und leichtere Cannabinoide, der Dampf schmeckt aromatisch und die Wirkung fällt klarer und cerebraler aus. Zwischen 185 und 220 Grad werden mehr THC und schwerere Verbindungen freigesetzt, die Wirkung wird körperlicher und entspannender. Geräte, Technik und Temperaturprofile sammeln wir in der Rubrik Cannabis vaporisieren.

Der zweite Weg verändert die Pharmakokinetik grundlegend. Während die Wirkung beim Rauchen innerhalb weniger Minuten einsetzt, kommt sie bei essbaren Cannabisprodukten erst nach Stunden. Genau daraus entsteht die häufigste Fehldosierung, weil nachgelegt wird, bevor die erste Dosis überhaupt wirkt. Was das für Bioverfügbarkeit, Wirkeintritt und Dosierung konkret bedeutet, vergleicht unser Beitrag Cannabis essen oder rauchen. Wer zu hoch dosiert hat, sollte wissen, dass ein Greening Out in der Regel nach einer bis zwei Stunden von selbst vorbeigeht.

Unabhängig von der Methode bleibt ein Grundsatz bestehen, der sich durch diese ganze Rubrik zieht: Tabak vermeiden. Die Forschung zeigt, dass der Mischkonsum von Cannabis und Tabak mit einem erhöhten Risiko für Atemwegserkrankungen verbunden ist, und das Nikotin macht zusätzlich abhängig. Wer pur nicht rollen mag, kann mit Hanfgranulat auffüllen, das keine psychoaktiven Stoffe enthält, aber die Brenneigenschaften verbessert. Warum die Mischung dennoch verbreitet ist, behandelt Cannabis und Tabak, die ideale Mischung?. Wie stark die Belastung im Vergleich zum Tabakrauchen tatsächlich ausfällt, ordnet Ist Kiffen gesünder als Rauchen? ein, und welche Risiken die Hochdosis-Inhalation von Konzentraten mit sich bringt, zeigt Cannabis Dabbing. Zu den harmloseren, aber häufig gestellten Fragen gehört schließlich die nach den roten Augen, deren Ursache unser Beitrag dazu erklärt.

Page 1 of 2 1 2