Marihuana Ernte

Die Problematik der Marihuana Ernte

Der Grower hat ein ähnliches Problem wie der Landwirt in der Feldwirtschaft: Je nach Frucht und Weiterverarbeitungswunsch ist die Ernte der aufwendigste Arbeitsakt, der jedoch häufig innerhalb kurzer Zeit vollzogen werden muss, damit die Erntemasse nicht an Qualität oder auch Quantität verliert. Das Ziel beim Marihuana Anbau wäre meist, die Blüten in hoher Qualität zu verwenden. Dann müssen diese zum richtigen Zeitpunkt geerntet, die Blütenblättchen getrimmt sowie richtig getrocknet werden. Viele würden eine Marihuana Blüte mit Blütenblättchen als minderwertig und geringer im Wert betrachten. Die falsche Trocknung kann einem sogar alles zunichtemachen. Natürlich kann auch der Blütenstand abgeschnitten, getrocknet und dann als Gesamtes weiter verarbeitet werden. Wer ohnehin alles durch Extraktion veredeln möchte, wird sich kaum die Mühe machen, die kleinen Blütenblätter an den Blüten aufwendig zu entfernen. Ansonsten können natürlich immer noch billige Erntehelfer angeworben werden. Bei einem illegalen Anbau müssen diese jedoch besser bezahlt werden und verpfeifen einen vielleicht dennoch, rauben einen aus oder geben den Standort an Kriminelle weiter. Selbst bei einem legalen Anbau müssen gewisse „Ernte- oder Zeitverluste“ durch die Erntehelfer zusätzlich zu den gezahlten Löhnen einkalkuliert werden.

Mit der Erntemaschine selber Marihuana ernten

Vor Jahrzehnten hat sich der Grower eine gute Schere gekaut, mit der er schneller maniküren konnte. Ab den 90er Jahren etablierten sich erste Erntemaschinen, die die Arbeit teils nicht erheblich beschleunigten, sondern nur angenehmer werden ließen. Zugleich wurde jedoch an wirklich effektiven Industrieerntemaschinen gearbeitet, da sich ein Trend zu wirklich großen Indoorplantagen entwickelte sowie nicht manikürtes Weed weniger Verkaufswert hat oder die Konkurrenten sonst den Umsatz verbuchen könnten. Für die Spitzen-Erntemaschinen werden mehrere Arbeiter benötigt, um mehrere Kilos pro Stunde zu ernten. Einige Ernter kneifen die Blüten von den Pflanzen ab und entfernen die größten Blätter. Einer wirft alles nach und nach in die Erntemaschine. Der oder die Nächsten fangen die geernteten Buds auf und geben diese in Trocknungsrecks. In den großen Trocknungsräumen wird in der Regel die Temperatur genau angepasst, um zudem die Luft zu entfeuchten und diese ein wenig umzuwälzen. Dennoch werden die Blüten häufig wenigstens alle zwei Tage noch gewendet, da ein langsames Trocknen eine höhere Schimmelgefahr bei besserem Geschmack bietet. Solche wirklich effektiven Erntemaschinen gibt es auch in kleinen Größen, wodurch wirklich viel Arbeitszeit eingespart werden kann. Indoor kann zudem versetzt angebaut und geerntet werden, wodurch sich in einem gemeinsamen Anbauraum jedoch die Problematik von Schädlingen und Krankheiten erhöhen würde.

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