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Hanf-Vereine

ENCOD (Europäische Koalition für gerechte und effektive Drogenpolitik)

Die europäische Koalition für gerechte und effektive Drogenpolitik (kurz: ENCOD) ist eine Vereinigung, die sich für das Ende des Krieges gegen Drogen einsetzt. 1993 entschieden sich 14 unabhängige Organisationen für die Gründung von ENCOD, deren Hauptziel das Ende der Prohibition und eine kontrollierte Drogenpolitik ist. Mittlerweile besteht ENCOD aus über 150 Mitgliedern, Organisation, Unternehmen und Privatpersonen. Ähnlich wie andere Aktivismusvereinigungen ...

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Das Marijuana Policy Project (MPP)

Das Marijuana Policy Project ist eine Organisation aus den USA, die sich für eine Legalisierung von Cannabis einsetzt. Gegründet im Jahr 1995, ist MPP einer der größten Verbände für die Reformation der geltenden Cannabis-Gesetze in den Vereinigten Staaten. Das Hauptziel von MPP ist das Ende des Cannabis-Verbots auf nationaler Ebene, damit die einzelnen Bundesstaaten Cannabis selbst regulieren können. Ein großes ...

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Drug Policy Alliance (DPA)

Die Drug Policy Alliance (DPA) ist eine gemeinnützige Organisation aus den USA mit Sitz in New York City. Das Hauptaugenmerk der Organisation liegt auf der Beendigung des „War on Drugs“. Außerdem setzt sich die DPA für eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Drogenpolitik ein, die Menschenrechte sowie Menschen und ihre Gesundheit in den Mittelpunkt stellt. Wie viele andere Verbände fordert die ...

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Die National Organization for the Reform of Marijuana Laws – NORML

National Organization for the Reform of Marijuana Laws, kurz NORML, ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Washington DC, deren Mitglieder sich für die Legalisierung von Cannabis den verantwortungsvollen Konsum und die Entstigmatisierung von Marihuana einsetzen. Neben der Bundesorganisation gibt es Landesgruppen und lokale Vereine mit ehrenamtlichen Mitgliedern. NORML lebt natürlich auch von den Spenden der Mitglieder, deren Höhe individuell ...

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Wie organisiere ich einen Infostand?

Hanffreunde Münster DHV Ortsgruppe mit Infostand in Münster Innenstadt

Der dritte Hanffreunde Münster Infostand In der Hanffreunde Münster DHV Ortsgruppe muss auch im Jahr 2016 Leistung gebracht werden, der Infostand im August ist spät dran. Neben der normalen Vernetzungsarbeit, die inzwischen als DHV Ortsgruppe auch deutlich über die Region hinaus stattfindet, soll auch in Münster mehr als nur regelmäßige Treffen mit ein paar Leserbriefen, Blogbeiträgen oder anderen „normalen“ Tätigkeiten ...

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Mit Boost Spendengelder für gemeinnützige Hanfvereine

Freistellungsbescheid von der Steuer reicht Es gibt einige gemeinnützige Organisationen in der deutschen Hanfszene, denen kleine Geldbeträge bereits helfen würden. Boost könnte die Lösung für gemeinnützige Hanfvereine sein! Voraussetzung ist ein „Freistellungsbescheid von der Steuer“. Was auch immer das ist, wird derjenige wissen, der es hat. Gemeinnützige Vereine oder andere gemeinnützige Organisationen innerhalb anerkannter Rechtsformen werden diesen Status haben und ...

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Grüne Hilfe e.V. – Vereine in der Hanfszene

Die andere Grüne Hilfe, die auch hilft!

Ursprüngliche Dealervertretung sattelt auf Verkehrsrecht um Häufig muss es erst notwendig sein, um es zu machen, so auch die Gründung der Grünen Hilfe e.V.. Der repressive „War on Drugs“ verhindert keine Herstellung, Handel oder Verwendung von Drogen und trotz schrittweise anziehender Drogenverbote nehmen immer mehr Menschen immer mehr gefährliche Drogen. Cannabis kann hierbei als wenig bedenklich gelten, solange es nicht ...

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Cannabis Vereine

Menschen, die sich im Verein für Cannabis interessieren


Die Überschrift lautet speziell „Cannabis Vereine“, damit die gesamte Pflanzengattung Cannabis und nicht nur das berauschende Marihuana abgehandelt werden können. Es gibt bereits etliche Cannabis Vereine und diese müssen sich nicht unbedingt für die berauschenden Aspekte von dieser Pflanzengattung interessieren. Die meisten werden dieses durchaus wie die CSCs aus Österreich sowie der IACM ein medizinisches Interesse auch an der Rauschwirkung hat. Diese ist hier jedoch häufig die unerwünschte Nebenwirkung. Es wird gewiss aber Cannabis Vereine geben, die Hanf als Rohstoff fördern möchten oder ähnliche Interessen haben. Möglicherweise gibt es auch Cannabis Vereine, die sich für den Jugendschutz durch „Rauschgiftverbote“ einsetzen. Hier haben die Mitglieder vermutlich alle ihre Drogen aus dem Supermarkt und der Apotheke im Schrank und möchten gerne allen, die lieber etwas anderes Konsumieren, das „Rauschgift“ verbieten.


Demnach wäre es möglich, dass selbst Insidern der Hanfszene viele dieser Vereine nicht bekannt sind, da viele im Hintergrund bleiben oder einfach weg von der ganzen Drogenthematik wollen, da Hanf eben nicht zugleich eine Droge sein muss.


Welches sind die Vor- und Nachteile eines Vereins?


Jeder kann einen Verein anmelden, wenn genügend Personen mitmachen. Dann kann die Gemeinnützigkeit beantragt werden, die einem jedoch nicht automatisch erteilt wird. Wird sie erteilt, hat der Verein diverse Vorteile, auch wenn er eine Demo veranstalten möchte. Mit einem Verein gilt eine Vereinsordnung, der sich der Verein unterwerfen muss, um diese Rechtsform einzunehmen. Nur dann wären die Mitglieder entlastet, wenn sie für die Gruppe handeln. Ansonsten würden sie für sich selber haften. Der Verein muss zudem eine eigene Satzung verfassen. Änderungen, Besetzungen usw. verlaufen zum Teil per Abstimmung. Es ist durchaus möglich, dass Personen Mitglied werden und aktiv mitwirken und dieses den Gründern und/oder vielen Mitgliedern nicht gefällt. Auch hier kann sich ein Verein nur nach Vereinsrecht und somit häufig nur demokratisch per Abstimmung wehren. Somit kann der Verein durchaus von anderen Leuten übernommen werden, die sich dann natürlich mit den bisherigen Erfolgen rühmen werden. Aber nur mit dem Verein kann ein Vereinskonto gegründet werden, für das dann der Verein und nicht eine Einzelperson haftet. Nur der Verein kann sich vor seine Mitglieder stellen, sollte es rechtliche Probleme geben sowie der Verein möglicherweise kostenlose öffentliche Räume mitnutzen darf, durch Spendenquittungen mehr Spenden erhält und sich in der Öffentlichkeit besser darstellen kann.


Wenn sich eine Gruppe bildet, die langfristig aktiv zusammen die gemeinsamen Interessen vertreten möchte, kann es sehr hilfreich sein, einen Verein zu gründen. Dieses kann jedoch wie bereits bemerkt auch dazu führen, nicht mehr das machen zu können, was man selber möchte. In dem Fall müsste eine GmbH gegründet werden, wobei hier vermutlich keiner ohne Gehalt mitwirken würde und somit alles sehr kostenintensiv verlaufen würde.