Synthetische Drogen

Was zählt alles zu synthetischen Drogen?

Unter dem Begriff „Synthetische Drogen“ lassen sich vermutlich zehntausende Substanzen zusammen fassen: Medikamente, Zusätze für Lebensmittel und Tabakprodukte oder eben synthetische Drogen und viele Legal Highs fallen darunter. Denn warum macht industriell verarbeiteter Tabak abhängiger als selbst angebauter? Warum essen US Amerikaner mehr Burger im Mac Donalds als deutsche Bürger? Warum schmecken viele Lebensmittel und Getränke so gut? Es liegt an den Zusätzen aus dem Chemielabor, die natürlich nicht direkt als synthetische Drogen klassifiziert werden können. Es kann sich auch um Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Farb- und Konsistenzverstärker und Weiteres handeln. Bei all diesen Stoffgruppen findet sich jedoch häufig der fließende Übergang zu psychotrop wirkenden Stoffen, die somit als synthetische Drogen klassifiziert werden können. Im Allgemeinen werden unter diesem Begriff jedoch (wie auch hier weitgehend) Stoffe zusammen gefasst, die eine psychotrope Wirkung haben und deswegen zu Genusszwecken eingesetzt werden: Synthetische Drogen, künstliche Cannabinoide, viele Legal Highs usw.

Das Problem synthetischer Drogen

Bereits vor Jahrzehnten wurden viele synthetische Drogen wie MDMA im BtmG aufgenommen und sind somit bereits im Punkt des Besitzes einer kleinen Konsummenge und deren Beschaffung oder Verarbeitung strafbar. An diesem Punkt beginnt eine Ablaufverkettung: MDMA ist die gewünschte Substanz, die jedoch strafbar ist und Dealer somit ein hohes Risiko eingehen. Deswegen werden einfach andere Substanzen anstelle der im BtmG erfassten Stoffe verwendet oder sogar neu entwickelt. Es muss in der Molekülkette nur eine einzige Verbindung anders oder ein einzelnes Atom mehr oder weniger enthalten sein, schon ist es ein neuer Stoff, der noch nicht verboten ist, bis er dann doch irgendwann verboten wird und durch den nächsten ersetzt wird. Dieses funktioniert seit Jahrzehnten auf Kosten der Konsumengen: Diese kriegen nicht die Substanzen, die sie sich wünschen. Sie wissen häufig überhaupt nicht, was sie denn in der Pille oder dem Trip zu sich nehmen und wie sie es dosieren und damit umgehen müssen. Diese ganzen Ersatzstoffe sind häufig weit gefährlicher als die Substanzen, die sie ersetzen sollen. Genau das setzt sich nun mit den künstlichen Cannabinoiden fort: Galt Spice als möglicherweise gefährlich, so wurde es durch Stoffe ersetzt, durch die es bereits Todesopfer und viele Krankenhausaufenthalte gegeben hat. Deswegen soll hier speziell zu den ganzen Technodrogen, den synthetischen Cannabinoiden, chemischen Legal Highs und all den anderen synthetischen Drogen aufgeklärt werden, um mit ihnen sicherer umgehen zu können oder sogar durch Einsicht auf sie zu verzichten.

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