Die Vorblüte von Marihuana

Setzlinge, Mutterpflanzen und Stecklinge

Abgesehen von Autoflower Strains und Ruderalis unterteilt sich Marihuana in zwei Phasen: Die Vorblüte- und die Blütephase. Für die Erste soll es wenigstens 18 Stunden am Tag hell sein, dabei kommt es jedoch nicht wirklich auf die Lichtintensität an. Würde jemand Strom sparen oder früher aussäen wollen, könnte er ein paar Tagesstunden mit energiesparenden Leuchtmitteln überbrücken. Für die Blüte sollen es 12 Stunden Licht auf 12 Stunden ununterbrochene Dunkelheit sein. Sollte mal die Lampe einige Stunden ausfallen, wäre dieses egal. Geht diese in der Nacht an, wäre das fatal. Die Vorblüte sollte als diese und nicht als Wuchsphase definiert werden. Die Pflanzen wachsen durchaus aber das machen sie in den ersten 2 bis 6 Wochen der Blüte auch, bis sie dann nur noch mit den Blüten dicker werden. Setzlinge sind Samenpflanzen, die zu Mutterpflanzen oder zu Blütepflanzen heranwachsen sollen. Mutterpflanzen sind bereits etwas größer, um von ihnen immer neue Stecklinge schneiden zu können. Stecklinge müssen noch wurzeln und etwas Volumen aufbauen, damit sie mit der Wuchsphase der Blüte den Blüteraum komplett füllen. Nur so kann wirklich optimal gearbeitet werden, wenn der verfügbare Raum, ob indoor oder outdoor, genutzt wird.

Die Unterschiede

In der Wuchsphase der Vorblüte und Blütephase sollte das Lichtspektrum einen hohen Blauanteil haben, in der richtigen Blüte wäre jedoch ein hoher Rotanteil besser. Diese Farbspektren werden auch in der Farbtemperatur Kelvin angegeben. Hierbei wird ein Schnitt des gesamten Spektrums errechnet. Für die Wuchsphasen wären rund 6500 Kelvin und für die eigentliche Blüte rund 3000 Kelvin gute Richtwerte. Es lässt sich streiten ob etwas mehr oder weniger Kelvin besser wären. Zudem wird das Licht auch in seiner Intensität gemessen. Hier kann in Lux oder Lumen in immer dem gleichen Abstand zum Leuchtmittel gemessen werde oder eben direkt auf Höhe der Pflanzen. Kann ein m² für die Vorblüte oder Wuchs ohne Schwund mit 250 Watt NDL im richtigen Lichtspektrum genügend ausgeleuchtet werden, so wären 400 Watt für die richtige Blüte bereits im unteren Bereich, es gibt deswegen Anlagen mit 800 Watt pro m². Wer jedoch ein Hitzeproblem hat, sollte so wenig Watt wie möglich nutzen und vielleicht mit modernen Vorschaltgeräten in den heißen Tagesstunden noch weniger. Die Beleuchtungsphasen in die Nacht zu verlegen kann Wunder bewirken. Des Weiteren können erst große Pflanzen hohe Temperaturen verkraften oder auch kältere. Solange die Wurzeln nicht ein wenig verholzen, sind sie bei zu hohen Temperaturen im Boden aufgrund der dann aktiven Bakterien empfindlich und vergammeln. In einigen Anlagen konnte beobachtet werden, wie Jungpflanzen erst ab 26° Celsius aufwärts von heute auf morgen eine nach der anderen umkippten, die großen Pflanzen es jedoch haben konnten. Weiterhin sollen kleine Pflanzen auch mit den Wurzeln wachsen. Sie benötigen für das Wachstum nicht nur einen höheren Stickstoffanteil, damit die Wurzeln wachsen können, muss zudem weniger oder gar nicht gedüngt werden. Ansonsten ist es jedoch nicht schwierig, Pflanzen in der Vorblüte zu kultivieren.

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