Marihuana säen

Eigentlich ganz einfach

Die meisten Grower, die Marihuana Seeds ohne oder mit mäßigem Erfolg aussäen, machen es nicht ganz richtig oder sogar grundlegend falsch. Zuerst einmal müssen Samen verwendet werden, die noch keimfähig sind. Werden diese einfach bei Raumtemperatur im Schuhkarton unterm Bett gelagert, sind sie dieses nach vier Jahren nicht mehr oder gehen nur verkrüppelt auf. Als nächstes Brauchen die Samen Feuchtigkeit und Luft zusammen. Werden sie nass gegossen, haben sie die lebenswichtige Luft nicht mehr im Boden. Der dritte Faktor ist die Temperatur: Ist es zu kalt, dauert es länger oder das Saatkorn ruht. Ist es zu warm, bilden sich gewisse Bodenbakterien und das Saatkorn vergammelt oder keimt nicht. Eine sehr gute Temperatur liegt bei 21° Celsius, rund 18 bis 24° Celsius sind ok aber ab 26° Celsius wird es nichts mehr. Hierbei ist nicht allein die Raumtemperatur entscheidend, sondern auch die Temperatur in der Erde. Mit einer Heizmatte richtet man vielleicht mehr Schaden als Nutzen an. Außerdem ist die passende Luftfeuchtigkeit ebenfalls wichtig. Bevor die Keimblätter sich öffnen können, müssen sie die Schalen samt Häutchen abstreifen. Bei Trockenheit schaffen sie dieses nicht. Ist es zu feucht, rafft sie der Schimmel dahin. Dieser kann auch im Boden ansetzen. Dann sollte beim nächsten Mal ein anderer Boden verwendet werden. Wer meint, mit Dünger viel zu erreichen, wird beim Säen nur alles falsch machen. Nur in ungedüngter Anzuchterde sollte ausgesät werden, da Dünger die Keimung und Wurzellung behindern oder unterbinden wird. Viele Marihuanaseeds werden schlichtweg kaputt geliebt. Teils werden die Töpfe im Garten entleert und zwei Wochen später einige doch aufgegangene Pflänzchen gefunden. Dieses wäre sogar ein typisches Grower Erlebnis.

Diverse Techniken

Die Marihuana Seeds müssen natürlich nicht in die ungedüngte Anzuchterde gesetzt werden. Sie können auch bei passender Temperatur im Dunklen in feuchten Taschentüchern vorkeimen. Sie lassen sich zudem direkt in Steinwolle säen. Wer im Freiland sät und ein Beet anlegt, kann direkt in den Boden säen, ansonsten wird es jedoch nicht viel. Eine Vorzucht im Gewächshaus wäre ebenfalls denkbar. Indoor wird natürlich eine passende Beleuchtung notwendig sein und hier meinen viele wiederum, dass viel zugleich besser ist. Ein paar Leuchtstoffröhren mit Pflanzenlichtspektrum dicht über den Pflänzchen sind jedoch besser, als eine 400 Watt NDL 50 cm über die Töpfe zu hängen. Die Beleuchtungsdauer sollte wenigstens 18 Stunden betragen, wenn es sich nicht um Autoflower oder Ruderalis handelt. Hier ginge auch weniger oder mehr selbst während der Blüte. Es wird noch weitere Techniken geben, nicht alle sind gut. Mit weniger kostspieligen Seeds einfach mal probesäen, um einige Techniken kennenzulernen, kann nicht schaden.

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