Reguläre Seeds

Was sind reguläre Marihuana Samen?

Die Gattung Cannabis ist zweigeschlechtlich als weibliche, männliche oder auch zwitterige Pflanze: Männlicher Pollen bestäubt die weiblichen Blüten. Die Harze werden durch die weiblichen Blüten deswegen ausgeschüttet, um den Pollen aus der Luft festzuhalten und eine Bestäubung herbei zu führen. Samen, die entweder weiblich, männlich oder zwittrig werden, sind reguläre Marihuana Seeds. Die ersten nicht mehr regulären Cannabissamen stammen vermutlich aus dem Nutzhanfsektor: Da männliche Pflanzen früher reifen, jedoch nicht von den weiblichen auf einem riesengroßen Feld ohne erheblichen Aufwand und Schaden an den stehen bleibenden Pflanzen geerntet werden können, wurden rein zwittrige Nutzhanfsorten entwickelt. Jede Pflanze ist zwittrig und zum gleichen Zeitpunkt reif. Das hat für den Anbau von Nutzhanf in vielen Bereichen entscheidende Vorteile. Vermutlich fast zeitgleich wurden die Techniken für Autoflower Strains und feminisierte Hanfsamen entwickelt. Autoflower können als reguläre oder feminisierte Seeds nachgezüchtet werden, es ist jedoch für den Growsektor eine nie da gewesene Neuheit: Ein wirkendes Marihuana, welches wie das Ruderalis unabhängig zur Tageszeit nach der Erreichung einer gewissen Größe in die Blüte über geht! Marihuana Samen zu feminisieren ist hingegen eine Technik, die sich auf alle Strains anwenden lässt, damit jedes Saatkorn als weibliche Pflanze aufgeht. Ein hochwertiges Sensimilla Marihuana lässt sich noch einfacher als mit Stecklingen anbauen. Stecklinge ließen sich nicht lagern und sind in Ländern mit Anbauverboten schwer in guter Qualität zu haben.

Vorteile regulärer Marihuana Seeds

Der Landwirt mit riesigen Feldern und großen Maschinen möchte alles in eins ernsten. Der Marihuana- und Haschisch Produzent möchte Sensimilla anbauen, da er hier mit gleichem Aufwand weit mehr Wirkstoff auf die Erntemasse erhalten wird. Dennoch haben reguläre Seeds Vorteile. Ohne männliche Pflanzen kann nicht eigene Saat produziert werden. Zudem hält sich die Aussage, dass von feminisierten Pflanzen genommene Stecklinge zum Zwittern neigen. Andere erklären, dass dieses nicht der Fall ist. Feminisierte Marihuana Samen sowie Stecklinge sind immer sehr homogen. Es gibt wenig bis keine Schwankungen im Wuchs oder der geernteten Qualität. Es gibt jedoch einige Grower, die genau diese Schwankungen wollen und gerne ein instabiles Saatgut oder im Marihuana gefundene Samen einsäen. Einige mögen auch meinen, dass entweder reguläre oder feminisierte Marihuana Samen nach der Ernte besser schmecken oder wirken. Es gibt natürlich auch viele Menschen, die der Natur nicht derart ins Handwerk fuschen möchten und aus Überzeugung lieber männliche und zwittrige Pflanzen suchen und vernichten, bevor sich die Pollensäckchen öffnen. Zudem muss erst einmal für den gewünschten Strain feminisierte Saat erhältlich sein. Bei sehr speziellen Wünschen ist dieses nicht immer der Fall.

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