Marihuana anbauen auf Erde

Warum Erde für den Marihuana Anbau manchmal besser ist

Viele Grower haben sich erklären lassen, dass z.B. die Hydroponik weniger Arbeit macht, wobei mit gleichem Material- und Energieaufwand die Erträge vor allem in der Quantität zunehmen. Viele haben deswegen dieses oder jenes System probiert und sind dann doch wieder zum Marihuana Anbau auf Erde zurückgekehrt. In der Regel sammeln die meisten Grower mit Erdsubstraten erste Erfahrungen im Indoor Growing. Die Erde ist voll mit Bakterien und auch Pilzkulturen, die Nährstoffe umwandeln und puffern können. In der Erde lebt es oder es lebt dort mehr als in anderen Wuchsmedien. Der PH Wert muss nicht exakt stimmen und auch etwas weniger oder mehr Nährstoffe können verkraftet werden. Gerade für kleine Anbauräume lohnt es nicht, viel Geld für automatisierte oder teilautomatisierte Systeme zu investieren, da diese auf so kleinen Räumen zum Teil nicht einmal richtig arbeiten und ansonsten nicht viel Arbeit eingespart werden kann. Auch dann gehört Erde zur ersten Wahl. Viele Grower wollen einen Bio-Marihuana Anbau betreiben oder sie finden, dass Marihuana von Erdsubstraten viel besser schmeckt und wirkt. Der Grower kann auch mal Pi mal Daumen arbeiten und etwas verkehrt machen, ohne dass gleich alles eingeht. Vermutlich finden sich weitere Argumente, warum viele Grower selbst nach einigen Experimenten doch weiterhin mit Erde arbeiten wollen.

Erde ist nicht gleich Erde

Viele Anfänger Grower kaufen eine Anlage für über 500 Euro und verwenden die billigste Supermarkt-Blumenerde. Die laufenden Kosten für Strom, Wasser und Dünger reduzieren sich nicht, das Ernteergebnis reduziert sich möglicherweise jedoch auf 0 oder ist nicht verwertbar. Andere graben ein paar Eimer voll auf der Wiese aus und haben darin direkt Schädlinge. Die Nächsten mischen selber einen speziellen Erdmix an. Zutaten wie Hornspäne sollten nur Outdoor eingesetzt werden, da die Fruchtfliegen sonst für ihre Brut eine extrem gute Ausgangsbasis finden. Es sollte bei der verwendeten Erde durchaus auf Qualität geachtet werden aber auch dann sind die Unterschiede enorm. Am einfachsten ist es, Fertigerden, die auch in Jahren verfügbar sein werden, zu testen und sich für einen Mix zu entscheiden. In einem Grow mit einem Bedarf mehrerer Sack Erde mehrere Sorten zu testen, kann nicht schaden, sowie man es nicht ganz verkehrt macht. Für eine gedüngte Erde sollte erst nach drei Wochen das Gießwasser mit Nährstoffen versetzt werden, für eine nicht vorgedüngte Erde direkt. Sind in der Erde viele Perlite, dann neigt sie zum Austrocknen und wäre für trockene und warme Anbauräume weniger geeignet. Einige Erden trocknen an der Oberfläche aus, sind im Innern aber nass. Solche Erden sollten erst gegossen werden, wenn die Töpfe leichter werden. Staunässe wäre im Allgemeinen kontraproduktiv bis tödlich. Somit ist Erde eben nicht gleich Erde.

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