Home » Cannabis in der Medizin

Cannabis in der Medizin

Cannabis als mögliche Behandlung gegen multiresistente Keime

Forscher haben herausgefunden, dass der Wirkstoff Cannabigerol gegen multiresistente Keime wirksam sein kann. Die Forschungsergebnisse aus Studien mit Mäusen lassen hoffen, dass Cannabis eine neue Waffe im Kampf gegen Superbakterien sein könnte. Wie the Guardian berichtet [1], überprüften Wissenschaftler fünf Cannabisverbindungen auf ihre antibiotischen Eigenschaften und stellten dabei fest, dass der Wirkstoff Cannabigerol (CBG), besonders wirksam bei der Bekämpfung des ...

zum Artikel »

Cannabis und Halluzinationen – neue wissenschaftliche Erkenntnisse

Fast jeder Cannabiskonsument, sei es nun zu medizinischen Zwecken oder zum Freizeitgebrauch, hat schon einmal davon gehört: Jemand behauptet, dass er nach dem Rauchen eines Joints Dinge sieht oder Stimmen hört, die nicht wirklich da sind. Tatsache ist, dass Cannabis, von manchen Konsumenten als halluzinogen beschrieben wird. Obwohl das für die meisten Cannabisenthusiasten wie klassische Propaganda der Reefer Madness Ära ...

zum Artikel »

Forscher planen klinische Studie mit Cannabis-Augentropfen

Eine Forschungsgruppe der Universität Köln hat zusammen mit einer Pharmafirma Cannabis-Augentropfen entwickelt. Für die Linderung der Beschwerden bei trockenen Augen konnten Forscher bereits vielversprechende Ergebnisse sammeln. In Kürze soll die Wirkung an menschlichen Probanden getestet werden. Viele Menschen in Deutschland leiden an trockenen Augen, die häufig mit chronischen, starken Schmerzen einhergehen. Laut einer Pressemitteilung [1] der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Augenheilkunde, ...

zum Artikel »

FDA erteilt Zulassung für Cannabis-Medikament gegen Pankreaskrebs

Das Medikament Caflanon wurde für die Behandlung von Pankreaskrebs entwickelt und von der Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde FDA für die Forschung in den USA zugelassen. Das pharmazeutische Unternehmen Flavocure LLC wurde von dem jamaikanischen Wissenschaftler Dr. Henry Lowe gegründet. Einer Meldung auf der Internetseite des Jamaican Observer zufolge [1], erhielt das Forschungsunternehmen für das Medikament Caflanon ein exklusives Patent von der ...

zum Artikel »

Studie weist Wirksamkeit von Cannabis bei PTBS nach

In den USA ist Cannabis bereits seit einigen Jahren eine Behandlungsoption für Menschen, die an posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) leiden. Kriegsveteranen sind dort eine der großen Patientengruppen, die von der Wirkung von Cannabis profitieren. Trotzdem ist die therapeutische Nutzung der Pflanze bei psychischen Erkrankungen nicht unumstritten. Gerade kürzlich hatten große deutsche Medien Cannabis die Wirkung gegen Depressionen und Angst in ihren ...

zum Artikel »

CBD Studien sind gefragt

Aus einer wichtigen Studie ist ersichtlich, dass fast die Hälfte der CBD-Anwender in der Lage sind, die Einnahme von Arzneimitteln einzustellen. Die bislang größte Studie zu Cannabidiol (CBD) zeigt auf, dass viele Patienten, die mit CBD behandelt werden, wesentlich weniger Beschwerden haben. Sie können dann auf diverse Arzneimittel aus der Schulmedizin zu verzichten.  Die Untersuchung wurde von der Brightfield Group und ...

zum Artikel »

Cannabis bei Angststörungen

Der Körper jedes Menschen produziert Endocannabinoide. Diese regulieren das Immunsystem und spielen bei Lern- und Bewegungsprozessen eine Rolle. Auch wirken Endocannabinoide auf die Gefühlswelt. Man geht in der Forschung davon aus, dass bei Angst oder Stress weniger Cannabinoide produziert werden. In der Cannabispflanze sind bereits über 90 Cannabinoid-Wirkstoffe bekannt. Man kann diese zur Beruhigung und Erholung vom Stress einsetzen. An der positiven Wirkung ...

zum Artikel »

THC und CBD bei Schlafstörungen

Ein Erwachsener verschläft ungefähr ein Drittel seines Lebens. Allerdings stellt der Schlaf keine vergeudete Lebenszeit dar, denn ein gesunder, erholsamer Schlaf ist eine unverzichtbare Quelle der körperlichen Regenerierung und der seelischen Verarbeitung von Erlebtem. Cannabisprodukte wirken sich auf das Schlafbedürfnis bei verschiedenen Personen unterschiedlich aus. Einige Menschen, die an Schlafstörungen leiden, wenden Cannabis, THC oder CBD erfolgreich an, während andere ...

zum Artikel »

Studie bestätigt CBD als Behandlungsoption für Heroinabhängigkeit

Eine Entwöhnung von Heroin ist schwer. Mehr noch, sie ist eine körperliche und psychische Qual, die für den Körper durchaus gefährlich sein kann. Deswegen kann der kalte Entzug ohne ärztliche Aufsicht mitunter auch riskant sein. In Bezug auf legale, Opioid-basierte Medikamente hat Cannabidiol (CBD) in den USA bereits Hoffnungen geschürt – man könne damit vielleicht der nationalen Opioid-Krise Herr werden. ...

zum Artikel »

Ultraschall gestützte Cannabinoid Extraktion

Cannabinoide können auf verschiedene Arten aus der Cannabis-Pflanze extrahiert werden. Zu den gängigen Methoden gehören die Lösungsmittelextraktion, die superkritische CO2-Extraktion und die Ultraschallextraktion. Ultraschall ist seit langem eine bewährte Methode, um bioaktive Substanzen aus pflanzlichem Material freizusetzen. Da es sich bei der Ultraschallextraktion um ein nicht-thermisches und daher besonders schonendes Verfahren handelt, hat sich Hochleistungsultraschall in der Cannabis-Szene als hocheffiziente ...

zum Artikel »

CBD im Sport – über Chancen und Gefahren

CBD (Cannabidiol) gilt als die Substanz der Stunde. Gerade in den letzten Jahren erlebt das nicht-psychoaktive Cannabinoid der Hanfpflanze einen riesigen Hype. Der medizinische Nutzen von CBD bei verschiedensten Krankheitsbildern und Symptomen ist bekannt und durch umfangreiche Studien mittlerweile auch gut belegt. Doch können auch gesunde Menschen wie etwa Sportler von der Einnahme von CBD profitieren? Durch seine muskelentspannende, krampflösende, ...

zum Artikel »

Forscher entdecken neues Verfahren zur Herstellung von THC- und CBD-Säure

Zusammen mit einem Team aus Wissenschaftlern hat der israelische Forscher Dr. Raphael Mechoulam ein Verfahren für die Synthese saurer Formen von THC und CBD entdeckt. Die Entdeckung könnte bisher ungeahnte Therapieansätze in der Behandlung mit Cannabis ermöglichen. Entdeckung und Aufschlüsselung der wichtigsten Cannabinoide Raphael Mechoulam gilt als einer der wichtigsten Wissenschaftler im Bereich der medizinischen Anwendung von Cannabis. In den ...

zum Artikel »

Cannabis bei Anorexie

Obwohl Anorexia nervosa mit zwei Prozent, nicht die am weitesten verbreitete Essstörung ist, ist sie dennoch sehr bekannt. Das liegt mitunter daran, dass einige der Folgen sehr deutlich sichtbar sind. Es hat schon einen Grund, dass die Erkrankung auch Magersucht genannt wird. Ein drastischer Gewichtsverlust und das dementsprechend ungesund dünne Erscheinungsbild sind die auffallenden Merkmale der Anorexie. Doch der Umfang ...

zum Artikel »

CBD-Öl erhöht die Wirksamkeit von Antibiotika

Bei vielen Erkrankungen bakteriellen Ursprungs verschreiben Ärzte ihren Patienten Medikamente, welche die kleinen Erreger abtöten sollen. Diese Arzneien nennt man Antibiotika. Häufig sind sie Thema kritischer Diskussionen, da sie zum einen dem Patienten einen gewissen Schaden zufügen können, und zum anderen, weil sie oft viel zu leichtfertig von Medizinern eingesetzt werden. Darüber hinaus kann die fehlerhafte Einnahme von Breitbandantibiotika dazu ...

zum Artikel »

Cannabiskonsum erhöht die Überlebenschancen nach einem Herzinfarkt

Der Herzinfarkt, auch Myokardinfarkt genannt, zählt in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen. Ohne Behandlung führt er eigentlich immer zum Tod, daher ist schnelles Handeln lebenswichtig. Die Ursache ist ein plötzlich auftretender Blutverschluss der Herzkranzgefäße. Die Herzmuskulatur wird dann nicht mehr mit Blut versorgt, das Herz kann sogar aufhören zu schlagen. Infolge dessen kann es dazu kommen, dass der Herzmuskel abstirbt. ...

zum Artikel »

Studie belegt Reduktion der Symptome von Angst und Depressionen durch Cannabis

Die Entspannung zählt zu den Hauptmotiven für Cannabiskonsumenten. Viele Menschen leiden heute unter zu viel Spannung oder Anspannung. Anspannung ist schließlich die Voraussetzung dafür, dass man der entspannenden Wirkung von Cannabis einen Nutzen abgewinnen kann. In den Zustand der Anspannung spielen mehrere Faktoren hinein, die je nach Lebenssituation des Betroffenen ganz unterschiedlich ausgeprägt sein können. Zu diesen Faktoren gehören unter ...

zum Artikel »

Studie: Cannabis zeigt beachtliche Wirkung bei Colitis ulcerosa

Einst hatte man angenommen, die Colitis ulcerosa gehöre zu den psychosomatischen Erkrankungen. Obwohl die Ursachen der Darmkrankheit bis heute nicht geklärt sind, weiß man aber mittlerweile, dass sie großteils organischer Natur sind. Im Vergleich zu Morbus Crohn, ebenfalls eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, ist die Colitis ulcerosa auf die Schleimhäute des Dickdarms beschränkt. Kürzlich entdeckten Wissenschaftler, dass sich der Konsum von Cannabis ...

zum Artikel »

Bioengineering mit Cannabinoiden – Die Zukunft der Medizin?

Die Cannabispflanze bringt eine Reihe von Cannabinoiden hervor, die der Mensch noch in keinem anderen Gewächs finden konnte. Vermutlich ist das so, weil Hanf die einzige Pflanze ist, die Cannabinoide von Natur aus erzeugt. Die Wissenschaft erkennt allmählich den Wert der Wirkstoffe von Cannabis für die Nutzung im medizinischen Bereich. Daher sind diese Wirkstoffe mittlerweile Bestandteil einiger wichtiger Forschungsreihen. Für ...

zum Artikel »

CBD Dosierung bei Haustieren

CBD ist ein wahrer Allrounder und so, wie der Wirkstoff bei Menschen helfen kann, ist er auch für Tiere zu einem wichtigen Mittel geworden. Neben Arthrose können Schmerzen aller Art gelindert werden und sogar bei Epilepsie wird Cannabidiol bei den Tierhaltern immer beliebter. Dazu ist CBD vor allem bei Haltern von Angsthunden sehr beliebt, da Cannabidiol beruhigend wirkt. Dies liegt ...

zum Artikel »

Hat Cannabis eine Zukunft in der Zahnheilkunde?

Das Potenzial der Cannabispflanze ist enorm, egal ob als Rohstoff, als Nährstofflieferant oder als Medizin. Gerade im medizinischen Bereich gewinnt Cannabis in den letzten Jahren stark an Bedeutung und die Zahl unterschiedlicher Diagnosen, bei denen Cannabis verordnet wird, nimmt stetig zu. Früher oder später stellt sich da natürlich die Frage, ob Cannabis als Medizin auch in der Zahnheilkunde Verwendung finden ...

zum Artikel »

Nicht nur Cannabinoide haben medizinisches Potenzial


Viele setzen die Pflanzengattung Cannabis mit Marihuana gleich: „Das Rauschgift, welches die Jugend zerstört!“ wechselt hierbei sein Bild in „Cannabis ist vielleicht nicht ganz so schlimm und für kranke Menschen sogar gut.“ Dennoch wird häufig nur die Rauschwirkung mit der Cannabispflanze in Verbindung gebracht und allerhöchstens noch der Aspekt für die Lebensmittel- und Rohstoffgewinnung erwogen. Die Rauschwirkung, die zugleich auch medizinische Wirkungen entfaltet, ist hierbei lediglich ein Teilaspekt. Es finden sich neben berauschenden auch nicht berauschende Cannabinoide mit hohem therapeutischem Potenzial. Zudem enthält die Cannabispflanze neben Cannabinoiden noch weitere interessante Stoffverbindungen, die teils noch entdeckt werden müssen oder bei weitem nicht erforscht sind. Einen hohen Stellenwert haben die in den Hanfsamen enthaltenen Fettsäuren, die einen hohen Anteil Omega 3 und 6 Enthalten. Für die optimale Wirkung dieser Fettsäuren in der Ernährung oder Hautpflege ist das genaue Verhältnis entscheidend und dieses ist beim Hanf optimal. Zudem ist diese Quelle weit günstiger als andere oder wird nicht durch Überfischung bald zusammenbrechen. Bereits 2 ml Hanfsamenöl oder 10 Gramm Hanfsamen pro Tag decken den Bedarf und verbessern die Gesundheit. In Hautpflegeprodukten lässt sich nicht nur die Haut pflegen, sondern es können zudem Hauterkrankungen besser behandelt werden. Für diese kann es jedoch einen weiteren entscheidenden Unterschied machen, wenn Cannabinoide enthalten ist.


Cannabis vor der Prohibition und nach dieser


Cannabis stand vor dem großen Durchbruch, der entscheidende nachwachsende Rohstoff durch industrielle Verarbeitung zu werden und ist auch deswegen als Konkurrenz verboten worden. Dabei wurde ignoriert, dass Cannabisprodukte sich in einem Großteil aller Medikamente befanden. Oder auch deswegen wurde er verboten, um chemische Medikamente, die sich patentieren lassen, besser verkaufen zu können. Warum der Hanf sich in vielen Ländern wie auch der USA praktisch in jedem zweiten Medikament fand? Damals wussten die Menschen noch nicht genau, welche Inhaltsstoffe Cannabis enthält und wie genau diese sich auswirken, man wusste jedoch, dass es eine hohe medizinische Wirkung bei vielen Erkrankungen gibt. Deswegen oder vielleicht auch, um das Medikament angenehmer wirken zu lassen, wurde der Hanf überall mit rein gemixt oder als Hauptbestandteil eingesetzt. Heute wissen wir bereits erheblich mehr aber bei weitem nicht alles. Die Medizin betrachtet nicht mehr den Hanf als eins sondern zerlegt ihn in seine medizinischen Bestandteile. Z.B. THC und CBD als die Cannabinoide mit höchstem Gehalt in den meisten Marihuana Blüten wirken je nach Erkrankung ergänzend zusammen, gegeneinander oder nur eines der Cannabinoide hat die medizinische Wirkung, wobei das andere keinen Schaden anrichten würde. Somit gibt es in dieser Rubrik immer viel zu entdecken!