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Cannabis in der Medizin

Cannabis und Polyneuropathie

Polyneuropathie ist eine der am häufigsten auftretenden Nervenkrankheiten überhaupt. Bis zu drei Prozent der Bevölkerung, so Schätzungen, entwickeln im Laufe ihres Lebens polyneuropathische Beschwerden. Unter den über 65-Jährigen sind es gar acht Prozent. Besonders gefährdet sind dabei Diabetiker. Etwa die Hälfte von ihnen leidet früher oder später unter Polyneuropathie. Typisch für eine Polyneuropathie ist, dass sie sich langsam, Stück für ...

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Die Wirkung von Cannabis bei Kopfschmerzen

Kopfschmerzen, wer kennt sie nicht? Ein dumpfer, stechender oder bis hinter die Augenhöhlen ziehender Schmerz, breitet sich langsam innerhalb des Kopfes aus und macht die darauffolgenden Stunden zur Qual. Während bei manchen Menschen die Symptome “nur” akut auftreten und noch am selben Tag abklingen, leiden viele Personen an chronischen und langfristigen Kopfschmerzen. Da es über 180 verschiedene Formen von Kopfschmerzen ...

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Microdosing – die rauschfreie Alternative

Mikrodosierung stellt für jene Personen eine alternative Konsumform dar, die die therapeutischen und medizinischen Effekte von THC genießen möchten, ohne jedoch den durch das Cannabinoid ausgelösten Rauschzustand zu spüren. Aber was sollte man beim Microdosing von Cannabis beachten? Microdosing ist seit dem Jahr 2016 eine gängige Konsumform von Cannabisprodukten. Vor allem bei der therapeutischen Behandlung von chronischen Schmerzen, findet diese ...

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Cannabis und chronische Polyarthritis

Chronische Polyarthritis, auch bekannt als rheumatoide Arthritis oder entzündliches Gelenkrheuma, ist die am häufigsten auftretende entzündlich-rheumatische Erkrankung überhaupt. Alleine in Deutschland leidet über eine halbe Million Menschen darunter. Als entzündlich-rheumatische Erkrankung zählt sie zu den Autoimmunerkrankungen. Das heißt sie entsteht aufgrund einer Fehlfunktion des Immunsystems. Der Ausdruck „chronische Polyarthritis“ bedeutet wörtlich „dauerhafte Entzündung vieler Gelenke“. In aller Regel sind in ...

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Cannabis und Arthrose

Arthrose ist eine der am weitest verbreiteten gesundheitlichen Beschwerden überhaupt. In Deutschland alleine leiden ungefähr 5 Millionen Menschen unter dieser schmerzhaften Gelenkerkrankung, Tendenz steigend. Besonders häufig ist Arthrosis deformans, so der medizinische Fachbegriff, bei den über 65-Jährigen. In dieser Altersgruppe leiden etwa zwei Drittel unter Arthrose. Bis heute gibt es keine wirksame Therapie, um die Ursachen dieser Erkrankung zu beseitigen, ...

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Wie kann Cannabis bei Gastritis helfen?

Als Gastritis bezeichnet man eine Entzündung der Magenschleimhaut. Schulmedizinische Therapien tragen die Gefahr von vielen Nebenwirkungen in sich, weshalb Cannabis als alternatives Medikament immer mehr Zulauf gewinnt. Der aufgeschlossene Konsument stellt sich jedoch die Frage, wie genau Cannabis bei der Erkrankung Gastritis helfen kann. Was ist die Gastritis? Bei der Gastritis handelt es sich um eine Entzündung der Magenschleimhaut. Häufig ...

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Welchen Einfluss hat Cannabis auf die Psyche?

Viele Menschen in Deutschland und der ganzen Welt konsumieren Cannabis, und zwar aus den unterschiedlichsten Gründen. Nach Stand von 2018 sind es 3,7 Millionen Deutsche, wobei die Dunkelziffer um ein Vielfaches höher liegen dürfte. Bei einer Befragung gaben 7,1 % der 18 – 64-jährigen an, in den letzten 12 Wochen Cannabis konsumiert zu haben. In beiden Statistiken sind unter 18- ...

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Cannabis und Agoraphobie

Untersuchungen belegen, dass Cannabis gegen die Agoraphobie und den damit verbundenen Angstzuständen und Panikattacken helfen kann. Diese, auch als Platzangst betitelte, Krankheit kann das Leben der Betroffenen sehr beeinträchtigen und jegliche Perspektive rauben. Bisher sind die meisten Therapien mit intensiven Nebenwirkungen verbunden, weshalb Cannabis immer mehr in den Mittelpunkt der Forschung rückt. Was genau ist die Agoraphobie? Die Agoraphobie wird ...

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Cannabis gegen Krebs – Eine Frage der Komponenten

Was würdest Du tun, wenn Dein Arzt Dir mitteilt, dass Du Krebs hast? Richtig, die Frage an sich ist zu ungenau gestellt, um sie auch nur ansatzweise korrekt beantworten zu können. Es gibt so viele unterschiedliche Krebserkrankungen, und je nachdem, mit welcher man es zu tun hat und in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet, reagiert man wohl unterschiedlich. Ist ...

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Cannabis bei chronischen Erkrankungen – Bringt das was?

Seit März 2017 kann Cannabis in Deutschland auf Rezept verschrieben werden, sofern zwei Bedingungen zutreffen: Eine bereits etablierte Standardtherapie versagt bzw. kann aus bestimmten Gründen nicht verabreicht werden und es besteht Aussicht auf eine spürbare Verbesserung der Erkrankung. Beide Bedingungen treffen vor allem bei auto-immun entzündlichen Erkrankungen wie z.B. rheumatoider Arthritis, multipler Sklerose, Morbus Crohn aber auch bei chronischen Schmerzen ...

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Medizinisches Cannabis und Amphetaminabhängkeit

Amphetamine gibt es in lokalen Apotheken aber auch auf dem Schwarzmarkt. So wird z. B. Methylphenidat unter dem Markennamen Ritalin hauptsächlich für die Behandlung bei ADHS eingesetzt. Nutzer von Amphetaminen haben eine hohe Wahrscheinlichkeit, eine Abhängigkeit zu entwickeln. Aus Mangel an entsprechenden Medikamenten wird häufig Cannabis zur Therapie eingesetzt. Die Bandbreite der Amphetamine Neben dem bereits erwähnten Ritalin gibt es ...

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Die allergische Diathese und Cannabis

In modernen Gesellschaften sind Allergien ein riesiges Problem. Noch viel schlimmer sind mehrere Allergien zusammen, was man innerhalb eines bestimmten Rahmens als allergische Diathese bezeichnet. Zahlreiche kleinste Mengen an Auslösern können bereits heftige Reaktionen freisetzen. Die verlorene Lebensqualität kann man unter anderem durch Cannabis wiedergewinnen. Die allergische Diathese? Die allergische Diathese ist eine Ansammlung an zahlreichen Allergien, die häufig über ...

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Cannabicyclol – das mysteriöse Cannabinoid

Dass die Cannabisforschung in den letzten Jahren rasant zugenommen hat, ist kaum zu bestreiten. Allerdings sind die Ergebnisse gefühlt paradox. Einerseits werden unglaubliche Fortschritte erzielt, was zum Beispiel das THC und CBD angeht, andererseits fehlen zu vielen Indikationen die Studien. Auch was die unzähligen Terpenoide, Terpene und inzwischen 144 isolierten Cannabinoide angeht, tappt man größtenteils im Dunkeln. Ganz zu schweigen ...

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Cannabis und das chronische Wirbelsäulensyndrom

Chronische Rückenschmerzen können Betroffenen das Leben zur sprichwörtlichen Hölle machen. Oft genug scheitern die Ärzte schon an einer genauen Diagnose, noch viel öfter an einer wirksamen Therapie. Besonders deutlich wird das beim chronischen Wirbelsäulensyndrom. Was ist das chronische Wirbelsäulensyndrom? „Chronisches Wirbelsäulensyndrom“ heißt nichts anderes als „Schmerzen in der Wirbelsäule, die nicht mehr weggehen“. Stellt ein Arzt diese Diagnose, heißt das ...

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Die 3 Arten der Cannabinoide

Cannabinoide sind dem Körper nicht fremd. Der Mensch und zahlreiche andere Säugetiere verfügen über ein eigenes Endocannabinoid-System, welches wichtige Funktionen im Körper erfüllt. Entdeckt wurden Cannabinoide in den 1960er Jahren in Israel. Für die entsprechenden Tests hat man Cannabinoide aus der Hanfpflanze gewonnen. Aktiv sind diese, wie bereits erwähnt, im körpereigenen Endocannabinoidsystem. Über CB1- und CB2-Rezeptoren wechselwirken sie mit dem ...

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Wie wird wasserlösliches CBD hergestellt?

Wer Cannabinoide oral einnehmen möchte, muss diese zuvor in Fett lösen. Deswegen erhält man CBD meistens in Form von Ölen und auch bei Cremes und Edibles werden die Cannabinoide zuvor in Fett gelöst. Das liegt daran, dass CBD fettlöslich ist und sich mit Wasser nicht allzu gut verträgt. Es gibt Techniken, welche die Verträglichkeit mit Wasser ermöglichen, um die Bioverfügbarkeit ...

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CBD – Therapie in der Frauenheilkunde

Eine Erfolgsgeschichte abseits der Schulmedizin! Generell war ich gegenüber alternativer Behandlungsmethoden immer aufgeschlossen, aber als mir eine Patientin von ihren Hanftropfen erzählte, war ich als Schulmediziner und Verächter jeglicher nicht medizinischer Suchtgifte innerlich empört und wollte im Grunde keine weiteren Informationen dazu haben. Wie das Leben aber so spielt, wurde ich nur wenige Wochen danach zu einem Symposium zum Thema „Hanf ...

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Cannabis und Urtikaria

Nahezu jeder Mensch wird im Verlaufe seines Lebens mindestens einmal von der Nesselsucht bzw. Urtikaria geplagt. Jeder versteht den Stress, welche die nervigen Quaddeln auf der Haut verursachen. Erfreulicherweise hat sich das Cannabis als eine erwünschte Behandlungsmethode dieser Erkrankung etabliert. Was ist die Urtikaria? Bekannter ist diese Krankheit vermutlich als Nesselsucht. Symptomatisch treten Rötungen, Quaddeln, Pruritus und/oder Angioödeme auf. Dabei ...

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Cannabidiol bei Epilepsie

Im Deutschen auch als Fallsucht oder als Krampfleiden bekannt, ist die Epilepsie eine Fehlfunktion des Gehirns. Aus heiterem Himmel feuern die Neuronen gleichzeitig elektrische Impulse aus, was in typischen epileptischen Anfällen mündet. Was ist die Epilepsie? Die Epilepsie ist eine der häufigsten vorübergehenden Funktionsstörungen des Gehirns. Charakteristisch sind die epileptischen Anfälle. Hier feuern die Nervenzellen des Gehirns (Neuronen) plötzlich und ...

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Cannabis und Borreliose

Wenn der Frühling kommt und die ersten Blumen blühen, wächst bei vielen auch die Lust, sich draußen zu bewegen. Leider aber dämpft ein kleiner, nur wenige Millimeter großer, zu den Spinnentieren zählender Übeltäter bei vielen Naturliebhabern die Freude. Die Rede ist vom Gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus), einer in gemäßigten Klimazonen wie unserer weit verbreiteten Zeckenart.  Der Gemeine Holzbock ernährt sich ...

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Nicht nur Cannabinoide haben medizinisches Potenzial


Viele setzen die Pflanzengattung Cannabis mit Marihuana gleich: „Das Rauschgift, welches die Jugend zerstört!“ wechselt hierbei sein Bild in „Cannabis ist vielleicht nicht ganz so schlimm und für kranke Menschen sogar gut.“ Dennoch wird häufig nur die Rauschwirkung mit der Cannabispflanze in Verbindung gebracht und allerhöchstens noch der Aspekt für die Lebensmittel- und Rohstoffgewinnung erwogen. Die Rauschwirkung, die zugleich auch medizinische Wirkungen entfaltet, ist hierbei lediglich ein Teilaspekt. Es finden sich neben berauschenden auch nicht berauschende Cannabinoide mit hohem therapeutischem Potenzial. Zudem enthält die Cannabispflanze neben Cannabinoiden noch weitere interessante Stoffverbindungen, die teils noch entdeckt werden müssen oder bei weitem nicht erforscht sind. Einen hohen Stellenwert haben die in den Hanfsamen enthaltenen Fettsäuren, die einen hohen Anteil Omega 3 und 6 Enthalten. Für die optimale Wirkung dieser Fettsäuren in der Ernährung oder Hautpflege ist das genaue Verhältnis entscheidend und dieses ist beim Hanf optimal. Zudem ist diese Quelle weit günstiger als andere oder wird nicht durch Überfischung bald zusammenbrechen. Bereits 2 ml Hanfsamenöl oder 10 Gramm Hanfsamen pro Tag decken den Bedarf und verbessern die Gesundheit. In Hautpflegeprodukten lässt sich nicht nur die Haut pflegen, sondern es können zudem Hauterkrankungen besser behandelt werden. Für diese kann es jedoch einen weiteren entscheidenden Unterschied machen, wenn Cannabinoide enthalten ist.


Cannabis vor der Prohibition und nach dieser


Cannabis stand vor dem großen Durchbruch, der entscheidende nachwachsende Rohstoff durch industrielle Verarbeitung zu werden und ist auch deswegen als Konkurrenz verboten worden. Dabei wurde ignoriert, dass Cannabisprodukte sich in einem Großteil aller Medikamente befanden. Oder auch deswegen wurde er verboten, um chemische Medikamente, die sich patentieren lassen, besser verkaufen zu können. Warum der Hanf sich in vielen Ländern wie auch der USA praktisch in jedem zweiten Medikament fand? Damals wussten die Menschen noch nicht genau, welche Inhaltsstoffe Cannabis enthält und wie genau diese sich auswirken, man wusste jedoch, dass es eine hohe medizinische Wirkung bei vielen Erkrankungen gibt. Deswegen oder vielleicht auch, um das Medikament angenehmer wirken zu lassen, wurde der Hanf überall mit rein gemixt oder als Hauptbestandteil eingesetzt. Heute wissen wir bereits erheblich mehr aber bei weitem nicht alles. Die Medizin betrachtet nicht mehr den Hanf als eins sondern zerlegt ihn in seine medizinischen Bestandteile. Z.B. THC und CBD als die Cannabinoide mit höchstem Gehalt in den meisten Marihuana Blüten wirken je nach Erkrankung ergänzend zusammen, gegeneinander oder nur eines der Cannabinoide hat die medizinische Wirkung, wobei das andere keinen Schaden anrichten würde. Somit gibt es in dieser Rubrik immer viel zu entdecken!