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Cannabis in der Medizin

Reicht meine Krankheit für Rezept und Kostenübernahme?

Nachdem zum 10.03.2017 die neuen gesetzlichen Regelungen zum Umgang mit medizinischem Hanf in Kraft getreten sind, haben sich sicher viele, die Schmerzen und andere Leiden bisher unbürokratisch und tendenziell illegal selbst mit Gras therapierten, gefragt, ob für sie nun der Weg in die Legalität durch den Arzt frei würde. Dass diese Menschen bei ihren Bemühungen so einige Hürden zu überwinden ...

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Morbus Scheuermann und Cannabis

Die sogenannte Scheuermann-Krankheit, oder auch Adoleszentenkyphose, bezeichnet eine Störung im Wachstum der Wirbelsäule eines jugendlichen Menschen. Sie tritt bei Jungen viermal so häufig auf wie bei Mädchen, führt zu Fehlhaltungen und damit verbunden zu Schmerzen, die leicht chronisch werden können, wird nichts unternommen. Fehlbelastungen im Jugendalter gehört zu den Ursachen der Krankheit, die Schäden an Knorpel-Knochen-Verbindungen der Wirbelkörper verursachen kann ...

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Cannabis und Herpes

Fast alle Menschen haben Herpes. Auch wenn der Virus nicht ausbricht, trägt ihn die Mehrheit der Menschen in sich. Es gibt bereits Studien, in denen das medizinische Potenzial von Cannabis hinsichtlich Herpesviren untersucht wurde. Schätzungen zufolge tragen zwischen 50 und 90% der Menschheit den Herpesvirus Typ 1 in sich. Bricht er aus, kann dies überaus schmerzhafte und unangenehme Folgen haben. ...

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Bei welchen Krankheiten hilft Cannabis?

Cannabis verdampfen ist gesünder als rauchen

Bei welchen Krankheiten hilft Cannabis denn nicht? Die Pflanzengattung Cannabis ist eine richtige Biofabrik. Hunderte Stoffe bildet sie in ihren Blüten und anderen Pflanzenteilen, viele davon können medizinisch angewendet werden. Wenn Cannabis bereits bei sehr vielen Erkrankungen signifikant helfen kann, so kann mit der gezielten Anwendung dieser Wirkstoffen bei noch mehr Erkrankungen geholfen werden, so die These. Hilft Cannabis oder ...

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Cannabis in der Krebstherapie

Dr. med. Franjo Grotenhermen per Liveschaltung

Dr. med. Franjo Grotenhermen Trotz hoher durchschnittlicher Lebenserwartung wird der Tod jeden holen, einige leider noch immer viel zu früh. Laut der WHO sind im Jahr 2016 56,9 Millionen Menschen gestorben, 54% verstarben an einer der Top 10 Ursachen. Atemwegekrebs kommt mit ca. 1,7 Millionen Verstorbenen auf Platz sechs. Alle Krebsarten zusammen erreichten laut statista.com im Jahr 2014 rund 8,2 ...

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Terpene im Cannabis

Geruch, Geschmack, Wirkung Wer immer wieder ganz verschiedene Cannabis Strains anbaut oder raucht, der hat immer wieder gleiche Gerüche in der Nase. Dabei können die Strains weit auseinander liegen. Auch THC armer Hanf kann diese immer wieder kehrenden Geruchsnoten aufweisen. Diese Gerüche sind nicht auf die Cannabinoide, sondern auf die Terpene zurück zu führen. Es handelt sich um eine eigene ...

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Synthetische Cannabinoide

Exogene Cannabinoide chemischer Natur auf Kräutern - Spice

Im Chemielabor geschaffen Cannabinoide aus der Natur werden entdeckt, im Chemielabor werden diese nachgebildet oder gänzlich neu erschaffen. Synthetische Cannabinoide kann als Begriff weiter aufgeschlüsselt werden. Es gibt die vollsynthetischen Cannabinoide, bei denen die Ausgangsstoffe mit Cannabinoiden noch rein gar nichts zu tun hatten und chemische Substanzen darstellen, wie sie in Chemielaboren zum Einsatz kommen. Erdöl ist hierbei eine der ...

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Medizinische CBD Anwendung

Cannabidiol - chemische Formel

Cannabidiol ist vielfältig wirksam Eines der bedeutendsten Cannabinoide der Cannabispflanze ist Cannabidiol. In THC-armen Hanf handelt es sich im Regelfall um das Cannabinoid mit dem höchsten Anteil in den Blüten. Bei THC Strains kann der CBD Anteil soweit runter gezüchtet werden, dass andere Cannabinoide auf Platz zwei kämen. Der Anteil von THC und CBD scheint in den Marihuanablüten sozusagen entgegengesetzt ...

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Transdermale vs. topische Applikation von Cannabinoiden: Worin liegen die Unterschiede?

Für viele Menschen verschmelzen die unterschiedlichen Bedeutungen der topischen und der transdermalen Applikation häufig ineinander. Auffallend oft geschieht dies, wenn es um die Verabreichung von Cannabinoiden geht. Eine Gleichsetzung kann leicht geschehen, dennoch unterscheiden sich die Applikationen in einer Hinsicht doch wesentlich voneinander. Das Hauptunterscheidungsmerkmal liegt in ihrer finalen Zielsetzung. Während sich die transdermale Anwendung auf ein Medikament bezieht, das ...

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CBD bei Neurodermitis

CBD legal im Handel erhältlich

Das Atopische Ekzem behandeln Der umgangssprachliche Name vom Atopischen Ekzem ist „Neurodermitis“. Es wurde eine Nervenentzündung vermutet, was sich als Ursache nicht halten ließ. Die genauen Ursachen sind bis heute noch unklar, die Neurodermitis kann zu dem Bereich der Autoimmunerkrankungen gerechnet werden. Sie ist nicht heilbar, kann jedoch behandelt werden und geht mit Glück im Erwachsenenalter komplett zurück. Sie kann ...

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Restless Legs Syndrom und CBD – Vielversprechend?

Wenn man als Laie beginnt sich mit dem RLS zu beschäftigen, dem sogenannten Restless-Legs-Syndrom (übersetzt: Erkrankung der rastlosen Beine), so stellt man schnell fest, wie wenig bekannt einem diese Krankheit ist. Da die Bezeichnung demjenigen, der den englischen Begriff übersetzen kann, ein sehr klares Bild der Symptomatik zu zeichnen scheint, fehlt dem Außenstehenden, der nicht darunter leidet, jeglicher Grund hinter ...

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CBD wirksam gegen Migräne

Der Kopf schmerzt so sehr, dass nur noch die Embryonalhaltung im abgedunkelten Raum auszuhalten ist, der Magen rebelliert und der hämmernde Nachbar nebenan kann von Glück sagen, dass jede Deiner Bewegungen eine Höllenqual ist, sonst würde er seinen Hammer nicht mehr so freudig schwingen. So fühlt sich Migräne an – manchmal sogar noch viel schlimmer. Ärzte versuchen, den furchtbaren Kopfschmerzen ...

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CBD und Stress

Mittlerweile häufen sich die Berichte über das medizinische Potenzial von Cannabidiol. Selbst fachfremde Zeitschriften und Blogs widmen sich der entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung von CBD. In unserer sich immer schneller verändernden Umwelt, in der sich Menschen von einem Leistungsdruck oft überfordert fühlen, wirft sich die Frage auf, ob CBD auch bei Stress helfen kann. Was ist Stress? Geht man zurück ...

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Apotheken-Cannabis und die Gammabestrahlung

Apotheken-Marihuana - von Bedrocan

Nur geschmacklich ruiniert oder auch schädlich? Seit 2009 haben die ersten deutschen Patienten dank ihrer Ausnahmegenehmigung nach § 3 Abs. 2 BtMG potente Cannabismblüten aus der Apotheke erhalten. Diese wurden und werden noch immer aus den Niederlanden importiert, in denen sie bislang praktisch nur durch die Firma Bedrocan produziert werden durften – neue Ausschreibungsverfahren ändern das derzeit. Seit einigen Quartalen ...

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Tetrahydrocannabinol medizinisch anwenden

THC – berauschender Wirkstoff vom Marihuana Noch lange bevor jemand wusste, was genau aus der Cannabispflanze high macht oder medizinisch wirkt, wurde sie bereits als Heilpflanze verwendet. Jahrtausende war Hanf mit dem berauschenden Wirkstoff Tetrahydrocannabinol für die Menschheit und ihre Kulturen keine Gefahr, bis sie dann herbei argumentiert wurde. Dabei handelte es sich um keine gesittete Debatte, sondern um aufgebauschte ...

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Ob akut oder chronisch – CBD lindert Schmerzen

Schmerzen können sehr ekelhaft sein. Wer Schmerz empfindet, büßt damit immer ein Stück Lebensfreude ein. Manche Menschen werden launisch und unleidlich, andere wiederum ziehen sich zurück und meiden Gesellschaft. Von einer langfristigen Therapie mit chemischen Schmerzmitteln wie Opiaten und Opioiden ist wegen der großen Gefahr einer Abhängigkeit sowie der negativen Auswirkungen auf Leber und Nieren abzuraten. Eine natürliche und fast ...

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Marihuana und Sex

Die Psychologin Mgr. Alexandra Hrouzková führt seit 2010, unter der professionellen Leitung des Sexualwissenschaftlers Prof. PhDr. Petr Weiss, PhD., eine Studie über das Sexualleben von Marihuana Konsumenten durch. An dieser Studie nahmen männliche Langzeitkonsumenten, im Alter zwischen 30 und 50 Jahren teil, die bereits seit 12 bis 15 Jahren, entweder 4 bis 5 Mal pro Woche oder täglich Marihuana konsumieren. ...

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THC und CBD bei psychischen Erkrankungen

Seit einigen Jahren gibt es verstärkt Hinweise, dass sowohl THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) als auch CBD (Cannabidiol) und damit entsprechende THC-reiche oder CBD-reiche Cannabispräparate bei einer Anzahl psychischer Erkrankungen therapeutisch genutzt werden können. THC könnte hilfreich bei Depressionen, ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung), posttraumatischer Belastungsstörung und Zwangsstörungen sein. Das nicht berauschend wirkende CBD hemmt einige psychische THC-Wirkungen, darunter die berauschende Wirkung. Es wirkt Angst lösend, ...

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Wie Cannabis HIV-positiven Menschen hilft

Todesurteil HIV? Noch vor 30 Jahren bedeutete die Diagnose, dass nach der HIV-Infektion zwangsläufig innerhalb weniger Jahre die AIDS-Erkrankung und damit der Tod folgen würden. Inzwischen ist die Medizin jedoch wesentlich weiter und HIV-positive Menschen können trotz Infektion (fast) so lange wie gesunde Menschen leben. Cannabis hilft ihnen dabei, einige der Begleiterscheinungen, die im Zusammenhang mit der Medikation auftauchen, in ...

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Delta-9-THC – Droge oder Medizin?

Schlecht, da es high macht? Der Hanf wurde verboten, da er high macht und angeblich extrem schädlich ist. Das beim Verbot rassistische und wirtschaftliche Faktoren überwiegen und einfach ein komplett verfälschtes Bild vom Hanf erzeugt wurde und wird, ist inzwischen vielen bewusst. Entscheidende Details, die diese Aussage unterstreichen, können sogar sehr plausibel belegt werden. Der berauschende Stoff von Cannabis ist ...

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Nicht nur Cannabinoide haben medizinisches Potenzial


Viele setzen die Pflanzengattung Cannabis mit Marihuana gleich: „Das Rauschgift, welches die Jugend zerstört!“ wechselt hierbei sein Bild in „Cannabis ist vielleicht nicht ganz so schlimm und für kranke Menschen sogar gut.“ Dennoch wird häufig nur die Rauschwirkung mit der Cannabispflanze in Verbindung gebracht und allerhöchstens noch der Aspekt für die Lebensmittel- und Rohstoffgewinnung erwogen. Die Rauschwirkung, die zugleich auch medizinische Wirkungen entfaltet, ist hierbei lediglich ein Teilaspekt. Es finden sich neben berauschenden auch nicht berauschende Cannabinoide mit hohem therapeutischem Potenzial. Zudem enthält die Cannabispflanze neben Cannabinoiden noch weitere interessante Stoffverbindungen, die teils noch entdeckt werden müssen oder bei weitem nicht erforscht sind. Einen hohen Stellenwert haben die in den Hanfsamen enthaltenen Fettsäuren, die einen hohen Anteil Omega 3 und 6 Enthalten. Für die optimale Wirkung dieser Fettsäuren in der Ernährung oder Hautpflege ist das genaue Verhältnis entscheidend und dieses ist beim Hanf optimal. Zudem ist diese Quelle weit günstiger als andere oder wird nicht durch Überfischung bald zusammenbrechen. Bereits 2 ml Hanfsamenöl oder 10 Gramm Hanfsamen pro Tag decken den Bedarf und verbessern die Gesundheit. In Hautpflegeprodukten lässt sich nicht nur die Haut pflegen, sondern es können zudem Hauterkrankungen besser behandelt werden. Für diese kann es jedoch einen weiteren entscheidenden Unterschied machen, wenn Cannabinoide enthalten ist.


Cannabis vor der Prohibition und nach dieser


Cannabis stand vor dem großen Durchbruch, der entscheidende nachwachsende Rohstoff durch industrielle Verarbeitung zu werden und ist auch deswegen als Konkurrenz verboten worden. Dabei wurde ignoriert, dass Cannabisprodukte sich in einem Großteil aller Medikamente befanden. Oder auch deswegen wurde er verboten, um chemische Medikamente, die sich patentieren lassen, besser verkaufen zu können. Warum der Hanf sich in vielen Ländern wie auch der USA praktisch in jedem zweiten Medikament fand? Damals wussten die Menschen noch nicht genau, welche Inhaltsstoffe Cannabis enthält und wie genau diese sich auswirken, man wusste jedoch, dass es eine hohe medizinische Wirkung bei vielen Erkrankungen gibt. Deswegen oder vielleicht auch, um das Medikament angenehmer wirken zu lassen, wurde der Hanf überall mit rein gemixt oder als Hauptbestandteil eingesetzt. Heute wissen wir bereits erheblich mehr aber bei weitem nicht alles. Die Medizin betrachtet nicht mehr den Hanf als eins sondern zerlegt ihn in seine medizinischen Bestandteile. Z.B. THC und CBD als die Cannabinoide mit höchstem Gehalt in den meisten Marihuana Blüten wirken je nach Erkrankung ergänzend zusammen, gegeneinander oder nur eines der Cannabinoide hat die medizinische Wirkung, wobei das andere keinen Schaden anrichten würde. Somit gibt es in dieser Rubrik immer viel zu entdecken!