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Cannabis in der Medizin

Wie hilft Hanf bei Asthma?

Schon im Reggae Hit „Legalize it“, der auf dem gleichnamigen Album von 1976 veröffentlicht wurde, singt Peter Tosh, dass Cannabis gut gegen Asthma sei. Viele andere Songs griffen die Phrase ebenfalls auf. Doch ist da etwas dran? Kann das „Kraut“, das nach wie vor meistens rauchend konsumiert wird, etwas gegen die bedrohlichen Anfälle bewirken? Was ist Asthma? Mit 5-7 Prozent ...

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Cannabis als Begleitung der Chemotherapie

In der Krebsforschung spielt Cannabis eine wichtige Rolle, könnte es jedenfalls, wenn Ergebnisse über die Wirkung, die Hanf auf Krebszellen haben kann, weiterhin wissenschaftlich bestätigt werden und so Cannabis bald in der medizinischen Praxis Einzug erhält. Die antikarzinogenen Eigenschaften von Hanf sind zwar festgestellt, jedoch müssen im Detail noch genauere Forschungen angestellt werden. Manche Sorten wirken zum Beispiel aufgrund ihrer ...

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Cannabis in Verbindung mit Ayurveda

Dank zunehmender medizinischer Verwendung von Cannabis werden immer weitere Studien veranlasst, die die Wirkung auf alle erdenklichen physischen Krankheiten und psychischen Störungen untersuchen sollen. In diesem Rahmen werden auch die alten Heilkünste verschiedener Kulturen wieder interessant, da in ihnen tausende von Jahren der Erfahrung im Umgang mit therapeutischen Effekten von Cannabis gesammelt sind. Vielleicht sind die alten Aufzeichnungen, die dazu ...

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Heilpflanze plus Heilkunst – Cannabis und Akupunktur

In der Traditionellen Chinesische Medizin (TCM) werden sowohl Cannabis als auch Akupunkturverfahren bereits seit ein paar tausend Jahren angewandt. In einem vorangegangenen Beitrag mit einigen Details zu Cannabis und TCM, wurde auch erläutert, dass Hanf in Verbindung mit TCM heutzutage kaum eine Rolle spielt. Wie könnte er auch, ist er ja illegal und noch immer sozial geächtet. Doch die Zunahme ...

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Wie wirkt Cannabis auf den Dopaminspiegel?

Der Name Dopamin bezeichnet einen Neurotransmitter, was übersetzt etwa als Übermittler für Signale des Nervensystems bezeichnet werden kann. Dopamin hat eine überwiegend anregende Funktion und wird in unserem Körper ausgeschüttet, wenn wir uns etwas gutes tun, bzw. wenn wir davon ausgehen, dass wir das tun. Das kann Essen, Sex, Schlaf oder etwas anderes sein, was unser inneres Belohnungssystem ankurbelt. Manche ...

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Studie über THC in Muttermilch

Eine aktuelle Studie deutet darauf hin, dass Babys beim Stillen durch den Konsum von Cannabis mit THC in der Muttermilch in Kontakt kommen könnten. Eine in der Zeitschrift „Pediatrics“ veröffentlichte Studie über THC in der Muttermilch beschäftigte sich mit der Frage, wie lange THC durch den Konsum von Cannabis in der Muttermilch verbleibt. Die groß angelegte Studie mit 50 Teilnehmerinnen kam ...

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CBD und Katzen – Power für den Stubentiger

Seit der steigenden Beliebtheit von Cannabidiol (CBD) und den vielen Produkten zur äußerlichen und innerlichen Anwendung, die seither entwickelt wurden, wird der zweite wichtige Inhaltsstoff von Cannabis für alle möglichen Zwecke verwendet. So ist es ziemlich naheliegend, dass auch unsere liebsten Haustiere von CBD profitieren. Für den Hund hat sich in der Tat schon relativ schnell eine eigene Produktpalette etabliert, ...

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Cannabis und Lebererkrankungen

Neben Erbkrankheiten und Virusinfektionen sind die meisten Erkrankungen der Leber auf schädlichen Umgang mit dem eigenen Körper zurückzuführen. Alkohol und Drogen, aber auch übermäßig fette Ernährung können mögliche Ursachen sein. Kann Cannabis für die Genesung der Leber eingesetzt werden? Die Funktion Die Leber funktioniert für unser Blut wie ein Filter. Mit durchschnittlich 1,5 kg gehört es zu den größten Organen ...

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Cannabis und Wundheilung

Die Haut ist unser größtes Organ. Sie kann eine Fläche von bis zu 2 Quadratmetern bedecken und ein sechstel unseres Körpergewichts ausmachen. Wir unterteilen sie in die Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut (Dermis) und die Unterhaut, die auch als Unterhautfettgewebe bezeichnet wird. Mit diesen drei Schichten dient uns unsere Haut als Schutzschild gegen Umwelteinflüsse, Kälte- und Hitzeschutz, Schutz gegen Erreger und ...

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Agonisten und Antagonisten im Endocannabinoid-System

Unser Endocannabinoid-System besteht aus Rezeptoren, die in unserem Körper verteilt sind. Bestimmte Stoffe wie Cannabinoide docken an Rezeptoren an und der Wirkstoff entfaltet seine Wirkung – ob aus körpereigener Produktion oder von außen zugeführt. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Rezeptoren: Manche sind Agonisten, manche Antagonisten. Was das bedeutet, könnt ihr hier nachlesen. Zwei Cannabinoid-Rezeptoren und ihre Ago-/Antagonisten Erkenntnissen aus ...

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Cannabis bei Sichelzellenanämie

Drepanozytose ist der medizinische Begriff für die Sichelzellenanämie (SCD) oder auch Sichelzellenkrankheit. Ihren Namen hat die Erbkrankheit nicht umsonst, denn die davon betroffenen roten Blutkörperchen werden dabei zu sichelförmigen Gebilden deformiert. Diese Deformation der Blutkörperchen führt dazu, dass sie zum Verklumpen neigen. Dies kann Verstopfungen der Blutgefäße verursachen, was zu Entzündungen und Schlaganfällen führt und mitunter lebensbedrohlich werden kann. Die ...

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CBD gegen Akne – wie es wirkt und was es kann

Die Bezeichnung Akne hat ihren Ursprung im Griechischen und wird wörtlich mit „Schärfe“ bzw. „Spitze“ ins Deutsche übersetzt. Vor allem Jugendliche leiden häufig an Akne – doch auch Erwachsene werden von dieser Krankheit geplagt. Doch was hat CBD damit zu tun? Seit einiger Zeit steht fest: CBD kann die Heilung bei schweren Hautkrankheiten wie Akne unterstützend, besonders dann, wenn es ...

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GPR55 – Der neue Cannabinoid-Rezeptor

Seine Entdeckung liegt eigentlich schon beinahe 20 Jahre zurück, doch erst heute gewinnt er an Aufmerksamkeit und Bedeutung. Mittlerweile wird der Rezeptor mit der Bezeichnung GPR55 auch als CB3, also als der dritte relevante Cannabinoid-Rezeptor im menschlichen endogenen Cannabinoid-System. Endocannabinoid-System Bis vor geraumer Zeit wussten wir, dass THC, welches dem körpereigenen Cannabinoid Anandamid ähnelt, an Rezeptoren im Gehirn andockt, und ...

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CBD und seine Bioverfügbarkeit – CBD richtig verstoffwechseln

CBD kann auf viele verschiedene Arten und Weisen in unseren Blutkreislauf gelangen – es hat bei jeder Applikations- oder Konsumform eine unterschiedliche Bioverfügbarkeit. Welche ist eigentlich die effizienteste und effektivste Konsumart? Bevor wir diese Frage beantworten, wollen wir kurz erklären, was „Bioverfügbarkeit“ überhaupt bedeutet. „Bioverfügbarkeit“ wird als der Grad und die Geschwindigkeit definiert, mit der eine Substanz – also ein ...

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Cannabis bei Sinusitis

Die Sinusitis ist den meisten besser bekannt als Nasennebenhöhlenentzündung. Dieser Begriff ist jedoch vielleicht etwas missverständlich, so kann die Sinusitis ebenso die Stirnhöhlen, Kieferhöhlen, Siebenbeinzellen und die Keilbeinhöhle betreffen. Die Sinusitis ist den meisten besser bekannt als Nasennebenhöhlenentzündung. Dieser Begriff ist jedoch vielleicht etwas missverständlich, so kann die Sinusitis ebenso die Stirnhöhlen, Kieferhöhlen, Siebenbeinzellen und die Keilbeinhöhle betreffen. Oft entsteht ...

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Das Terpen Myrcen – Geruch und Geschmack, Vorkommen und medizinischer Nutzen

Was sind Terpene? Die in Cannabis enthaltenen Cannabinoide weisen unterschiedliche körperliche und/oder psychotrope Effekte auf den Menschen auf. Gleichzeitig besitzen sie aber auch einen unermesslichen medizinischen sowie therapeutischen Nutzen bezüglich der Behandlung zahlreicher, zum Teil schwerstwiegender Erkrankungen. Es gibt jedoch noch weitere wirksame Bestandteile im Cannabis, wie z.B. die sogenannten Terpene. Terpene sind für die reichhaltigen und zum Teil sehr ...

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Cannabis als Substitutionsmittel und Therapeutikum für alkoholkranke Menschen

Jährlich sterben deutschlandweit mindestens 74.000 Menschen an den Folgen von Alkoholkonsum allein oder den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak. In diese lange Liste an Toten fließen allerdings nur die Fälle ein, die zu 100 Prozent auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind. Die Dunkelziffer an alkoholbedingten Todesfällen oder solchen, die durch eine Trunksucht noch zusätzlich gefördert wurden, dürfte noch deutlich höher ausfallen. ...

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CBD – schützende Wirkung für das Herz-Kreislauf-System

Den ersten Platz der häufigsten Todesursachen weltweit belegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, welche auf eine Entzündung des Herz-Kreislauf-Systems zurückzuführen sind. Ein gutes Mittel zur Vorbeugung könnte hier das für seine entzündungshemmende Wirkung bekannte Cannabinoid CBD (Cannabidiol) sein. Tierversuche legen ebenfalls nahe, dass CBD auch dazu beitragen kann, sich von den Folgen eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls besser und schneller zu erholen. Zwar kann man ...

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Cannabidiol in der Schwangerschaft

Cannabis in der Schwangerschaft ist ein sehr kontroverses Thema. Während Einigung darüber herrscht, während der Schwangerschaft auf das Rauchen (im Allgemeinen) zu verzichten, wirft sich die Frage auf, ob Cannabidiol für die Linderung der Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft eingesetzt werden kann und welche Auswirkungen das auf die Entwicklung des Babys haben könnte? Unser Endocannabinoid-System reguliert viele Funktionen unseres Körpers, darunter zum ...

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Klinischer Endocannabinoidmangel

Das Cannabinoid-System Obwohl es erst mit der Forschung nach der Wirkung von Cannabis entdeckt wurde, besitzt unser Körper seit je her ein sogenanntes Endocannabinoid-System (ECS). Dieser Teil des Nervensystems besitzt Rezeptoren (CB1- und CB2 Rezeptoren genannt), die durch Cannabinoide aktiviert werden. Zwar sind die bekanntesten Cannabinoide THC und CBD, jedoch produziert der menschliche Körper auch selbst Cannabinoide. Für diese Endocanabinoide ...

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Nicht nur Cannabinoide haben medizinisches Potenzial


Viele setzen die Pflanzengattung Cannabis mit Marihuana gleich: „Das Rauschgift, welches die Jugend zerstört!“ wechselt hierbei sein Bild in „Cannabis ist vielleicht nicht ganz so schlimm und für kranke Menschen sogar gut.“ Dennoch wird häufig nur die Rauschwirkung mit der Cannabispflanze in Verbindung gebracht und allerhöchstens noch der Aspekt für die Lebensmittel- und Rohstoffgewinnung erwogen. Die Rauschwirkung, die zugleich auch medizinische Wirkungen entfaltet, ist hierbei lediglich ein Teilaspekt. Es finden sich neben berauschenden auch nicht berauschende Cannabinoide mit hohem therapeutischem Potenzial. Zudem enthält die Cannabispflanze neben Cannabinoiden noch weitere interessante Stoffverbindungen, die teils noch entdeckt werden müssen oder bei weitem nicht erforscht sind. Einen hohen Stellenwert haben die in den Hanfsamen enthaltenen Fettsäuren, die einen hohen Anteil Omega 3 und 6 Enthalten. Für die optimale Wirkung dieser Fettsäuren in der Ernährung oder Hautpflege ist das genaue Verhältnis entscheidend und dieses ist beim Hanf optimal. Zudem ist diese Quelle weit günstiger als andere oder wird nicht durch Überfischung bald zusammenbrechen. Bereits 2 ml Hanfsamenöl oder 10 Gramm Hanfsamen pro Tag decken den Bedarf und verbessern die Gesundheit. In Hautpflegeprodukten lässt sich nicht nur die Haut pflegen, sondern es können zudem Hauterkrankungen besser behandelt werden. Für diese kann es jedoch einen weiteren entscheidenden Unterschied machen, wenn Cannabinoide enthalten ist.


Cannabis vor der Prohibition und nach dieser


Cannabis stand vor dem großen Durchbruch, der entscheidende nachwachsende Rohstoff durch industrielle Verarbeitung zu werden und ist auch deswegen als Konkurrenz verboten worden. Dabei wurde ignoriert, dass Cannabisprodukte sich in einem Großteil aller Medikamente befanden. Oder auch deswegen wurde er verboten, um chemische Medikamente, die sich patentieren lassen, besser verkaufen zu können. Warum der Hanf sich in vielen Ländern wie auch der USA praktisch in jedem zweiten Medikament fand? Damals wussten die Menschen noch nicht genau, welche Inhaltsstoffe Cannabis enthält und wie genau diese sich auswirken, man wusste jedoch, dass es eine hohe medizinische Wirkung bei vielen Erkrankungen gibt. Deswegen oder vielleicht auch, um das Medikament angenehmer wirken zu lassen, wurde der Hanf überall mit rein gemixt oder als Hauptbestandteil eingesetzt. Heute wissen wir bereits erheblich mehr aber bei weitem nicht alles. Die Medizin betrachtet nicht mehr den Hanf als eins sondern zerlegt ihn in seine medizinischen Bestandteile. Z.B. THC und CBD als die Cannabinoide mit höchstem Gehalt in den meisten Marihuana Blüten wirken je nach Erkrankung ergänzend zusammen, gegeneinander oder nur eines der Cannabinoide hat die medizinische Wirkung, wobei das andere keinen Schaden anrichten würde. Somit gibt es in dieser Rubrik immer viel zu entdecken!