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Allgemeines zur Cannabismedizin

Wie gefährlich ist Cannabis bei Typ-1-Diabetes?

Während Studien auf eine positive Wirkung von Cannabis bei Patienten mit Diabetes Typ 2 hindeuten, könnte der Konsum bei Menschen mit Typ 1 ein Risiko darstellen. Eine Studie, die in der Zeitschrift JAMA Internal Medicine veröffentlicht wurde, gibt Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang von Cannabis-Konsum und diabetischer Ketoazidose (DKA), die im Rahmen von Typ-1-Diabetes auftauchen kann. Diabetes Typ 1 ist ...

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Ein Überblick über die verschiedenen Hanf-Öl-Sorten

Vollspektrum-CBD-Öl, synthetisches CBD-Öl, PCR-Öl oder CBD-Isolat? Auf dem sich rasant verändernden globalen Hanfmarkt werden laufend so viele neue Produkte und Definitionen entwickelt, dass es Laien, Patienten, wie auch Behörden und Start-ups in der Hanfbranche oft schwerfällt, den Überblick zu behalten. Schon die Angebotsvielfalt an Produkten und Marken in Online-Stores oder im Hanf- beziehungsweise Cannabis-Geschäft überfordert so Manchen. Steht man schließlich ...

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Neuroprotektion – Cannabinoide schützen das Nervensystem

Das körpereigene Cannabinoid System, auch Endocannabinoid-System (ECS) genannt, reguliert zahlreiche Prozesse im Körper des Menschen. Eine der wichtigsten Funktionen des ECS ist der Schutz des Nervensystems, also die sogenannte Neuroprotektion. Professor Raphael Mechoulam, der gleiche Wissenschaftler, der das Endocannabinoid-System entdeckte und den Cannabis Wirkstoff THC im Detail erforschte, veröffentlichte einen Artikel über diese neuroprotektive Funktion, die Cannabinoide für das zentrale ...

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Was ist 2-Arachidonylglycerol (2-AG)

Hinter 2-Arachidonylglycerol, kurz 2-AG, verbirgt sich ein wichtiges Endocannabinoid. 2-AG kann sowohl mit dem Rezeptor CB1 als auch CB2 interagieren und sie aktivieren. Das Endocannabinoid-System Das Endocannabinoid-System ist ein Teil des menschlichen Nervensystems und besteht aus unzähligen Rezeptoren, die über unseren gesamten Körper verteilt sind. Auch als „endogenes“ Cannabinoid-Sytsem bezeichnet, ist es für die Wirkung der Cannabinoide in unserem Körper ...

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Qualitätssicherung bei medizinischem Cannabis

Mit dem wachsenden medizinischen Einsatz von Cannabis in der Therapie verschiedener Krankheiten, wie z.B. chronischen Schmerzen, Multipler Sklerose, Migräne oder Morbus Crohn, nimmt die Bedeutung der Qualitätssicherung bei der Herstellung dieses Naturprodukts zu. Zwar sind auch synthetisch erzeugte Monosubstanzen wie THC und CBD für die medizinische Behandlung erhältlich, aber zahlreiche klinische Erfahrungen – vorwiegend aus Kanada – belegen die Vorteile ...

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Cannabis als Begleitung der Chemotherapie

In der Krebsforschung spielt Cannabis eine wichtige Rolle, könnte es jedenfalls, wenn Ergebnisse über die Wirkung, die Hanf auf Krebszellen haben kann, weiterhin wissenschaftlich bestätigt werden und so Cannabis bald in der medizinischen Praxis Einzug erhält. Die antikarzinogenen Eigenschaften von Hanf sind zwar festgestellt, jedoch müssen im Detail noch genauere Forschungen angestellt werden. Manche Sorten wirken zum Beispiel aufgrund ihrer ...

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Cannabis in Verbindung mit Ayurveda

Dank zunehmender medizinischer Verwendung von Cannabis werden immer weitere Studien veranlasst, die die Wirkung auf alle erdenklichen physischen Krankheiten und psychischen Störungen untersuchen sollen. In diesem Rahmen werden auch die alten Heilkünste verschiedener Kulturen wieder interessant, da in ihnen tausende von Jahren der Erfahrung im Umgang mit therapeutischen Effekten von Cannabis gesammelt sind. Vielleicht sind die alten Aufzeichnungen, die dazu ...

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Heilpflanze plus Heilkunst – Cannabis und Akupunktur

In der Traditionellen Chinesische Medizin (TCM) werden sowohl Cannabis als auch Akupunkturverfahren bereits seit ein paar tausend Jahren angewandt. In einem vorangegangenen Beitrag mit einigen Details zu Cannabis und TCM, wurde auch erläutert, dass Hanf in Verbindung mit TCM heutzutage kaum eine Rolle spielt. Wie könnte er auch, ist er ja illegal und noch immer sozial geächtet. Doch die Zunahme ...

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Wie wirkt Cannabis auf den Dopaminspiegel?

Der Name Dopamin bezeichnet einen Neurotransmitter, was übersetzt etwa als Übermittler für Signale des Nervensystems bezeichnet werden kann. Dopamin hat eine überwiegend anregende Funktion und wird in unserem Körper ausgeschüttet, wenn wir uns etwas gutes tun, bzw. wenn wir davon ausgehen, dass wir das tun. Das kann Essen, Sex, Schlaf oder etwas anderes sein, was unser inneres Belohnungssystem ankurbelt. Manche ...

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Cannabis und Wundheilung

Die Haut ist unser größtes Organ. Sie kann eine Fläche von bis zu 2 Quadratmetern bedecken und ein sechstel unseres Körpergewichts ausmachen. Wir unterteilen sie in die Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut (Dermis) und die Unterhaut, die auch als Unterhautfettgewebe bezeichnet wird. Mit diesen drei Schichten dient uns unsere Haut als Schutzschild gegen Umwelteinflüsse, Kälte- und Hitzeschutz, Schutz gegen Erreger und ...

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Agonisten und Antagonisten im Endocannabinoid-System

Unser Endocannabinoid-System besteht aus Rezeptoren, die in unserem Körper verteilt sind. Bestimmte Stoffe wie Cannabinoide docken an Rezeptoren an und der Wirkstoff entfaltet seine Wirkung – ob aus körpereigener Produktion oder von außen zugeführt. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Rezeptoren: Manche sind Agonisten, manche Antagonisten. Was das bedeutet, könnt ihr hier nachlesen. Zwei Cannabinoid-Rezeptoren und ihre Ago-/Antagonisten Erkenntnissen aus ...

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CBD und seine Bioverfügbarkeit – CBD richtig verstoffwechseln

CBD kann auf viele verschiedene Arten und Weisen in unseren Blutkreislauf gelangen – es hat bei jeder Applikations- oder Konsumform eine unterschiedliche Bioverfügbarkeit. Welche ist eigentlich die effizienteste und effektivste Konsumart? Bevor wir diese Frage beantworten, wollen wir kurz erklären, was „Bioverfügbarkeit“ überhaupt bedeutet. „Bioverfügbarkeit“ wird als der Grad und die Geschwindigkeit definiert, mit der eine Substanz – also ein ...

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Das Terpen Myrcen – Geruch und Geschmack, Vorkommen und medizinischer Nutzen

Was sind Terpene? Die in Cannabis enthaltenen Cannabinoide weisen unterschiedliche körperliche und/oder psychotrope Effekte auf den Menschen auf. Gleichzeitig besitzen sie aber auch einen unermesslichen medizinischen sowie therapeutischen Nutzen bezüglich der Behandlung zahlreicher, zum Teil schwerstwiegender Erkrankungen. Es gibt jedoch noch weitere wirksame Bestandteile im Cannabis, wie z.B. die sogenannten Terpene. Terpene sind für die reichhaltigen und zum Teil sehr ...

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Cannabis als Substitutionsmittel und Therapeutikum für alkoholkranke Menschen

Jährlich sterben deutschlandweit mindestens 74.000 Menschen an den Folgen von Alkoholkonsum allein oder den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak. In diese lange Liste an Toten fließen allerdings nur die Fälle ein, die zu 100 Prozent auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind. Die Dunkelziffer an alkoholbedingten Todesfällen oder solchen, die durch eine Trunksucht noch zusätzlich gefördert wurden, dürfte noch deutlich höher ausfallen. ...

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Klinischer Endocannabinoidmangel

Das Cannabinoid-System Obwohl es erst mit der Forschung nach der Wirkung von Cannabis entdeckt wurde, besitzt unser Körper seit je her ein sogenanntes Endocannabinoid-System (ECS). Dieser Teil des Nervensystems besitzt Rezeptoren (CB1- und CB2 Rezeptoren genannt), die durch Cannabinoide aktiviert werden. Zwar sind die bekanntesten Cannabinoide THC und CBD, jedoch produziert der menschliche Körper auch selbst Cannabinoide. Für diese Endocanabinoide ...

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Heilmittel aus Pflanzenresten der Hanfpflanze

Die Hanfpflanze ist vollständig verwertbar. Vor allem aus vermeintlichen Abfallprodukten lassen sich nützliche Produkte herstellen. Eine gute Idee ist die Herstellung von gesundheitlich nützlichen Produkten wie Cremes oder Tees, die unser Körper wegen der medizinischen Eigenschaften der Cannabinoide optimal verarbeiten kann. Der Anbau von Hanfpflanzen hinterlässt nicht nur einen lockeren und überaus fruchtbaren Boden, sondern liefert auch jede Menge Ausgangsmaterial ...

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Cannabis in der Traditionellen Chinesischen Medizin

Auch in der sogenannten westlichen Welt ist die alte fernöstliche, also die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), vielen Menschen ein Begriff. Meist verbinden wir TCM mit einer fachlichen Orientierung von Heilpraktikern oder alternativmedizinisch ausgerichteten Ärzten. Wenn man danach fragt, was denn wohl eine Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin sei, wird die Antwort mit hoher Wahrscheinlichkeit Akupunktur lauten und der eine oder ...

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Israel – Die Cannabis-Pioniere

Meldungen über Attentate und Kriegszustände verschleiern oft, dass Israel eine in vielen Dingen fortschrittsorientierte Nation ist. Zum Beispiel wäre das aktuelle Know-How über Cannabis, und hier vor allem das medizinisch-wissenschaftliche, ohne israelische Forschungsbemühungen auf einem wesentlich niedrigeren Level. Die Forschungen Israels bestimmen heute maßgeblich den weltweiten Kenntnisstand, und ohne diesen gäbe es heute wahrscheinlich weder medizinisches Marihuana noch den CBD ...

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Reicht meine Krankheit für Rezept und Kostenübernahme?

Nachdem zum 10.03.2017 die neuen gesetzlichen Regelungen zum Umgang mit medizinischem Hanf in Kraft getreten sind, haben sich sicher viele, die Schmerzen und andere Leiden bisher unbürokratisch und tendenziell illegal selbst mit Gras therapierten, gefragt, ob für sie nun der Weg in die Legalität durch den Arzt frei würde. Dass diese Menschen bei ihren Bemühungen so einige Hürden zu überwinden ...

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Morbus Scheuermann und Cannabis

Die sogenannte Scheuermann-Krankheit, oder auch Adoleszentenkyphose, bezeichnet eine Störung im Wachstum der Wirbelsäule eines jugendlichen Menschen. Sie tritt bei Jungen viermal so häufig auf wie bei Mädchen, führt zu Fehlhaltungen und damit verbunden zu Schmerzen, die leicht chronisch werden können, wird nichts unternommen. Fehlbelastungen im Jugendalter gehört zu den Ursachen der Krankheit, die Schäden an Knorpel-Knochen-Verbindungen der Wirbelkörper verursachen kann ...

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Sonstige Cannabismedizin


Seitdem neben den medizinischen Aspekten der Hanfpflanze die einzelnen Bestandteile entdeckt und erforscht werden, finden sich immer häufiger die Begriffe THC und CBD. Dieses sind die im Marihuana enthaltenden Cannabinoide tendenziell mit dem höchsten Anteil, die zudem am weitesten erforscht sind und beide ein sehr hohes medizinisches Potenzial haben. Im Cannabis finden sich jedoch knapp hundert Cannbinoide und hunderte weiterer Wirkstoffe, es werden immer neue chemische Verbindungen entdeckt. Zudem hat das Hanfsamenöl ebenfalls ein hohes medizinisches Potenzial für die Ernährung und die äußere Anwendung. Lassen sich viele Themen in den anderen Rubriken unterbringen, so werden doch einige bleiben, die hier oder alternativ in der Kategorie „Hanf allgemein“ landen.


Je nach Erkrankung gibt es einen entscheidenden Wirkstoff oder einige. Zudem wissen wir gerade von den ganzen Bestandteilen mit geringem Anteil in der Gesamtmasse wenig bis gar nichts oder müssen diese noch entdecken. Möglicherweise werden in 20 Jahren neben THC und CBD Strains noch ganz andere Cannabinoide hochgezüchtet oder synthetisch hergestellt, um damit noch gezielter, schonender und effektiver heilen zu können. Immerhin können die Wirkstoffe zueinander eine entgegengesetzte Wirkung bei einzelnen Erkrankungen entfalten sowie leider auch immer neue Krankheitsbilder entdeckt werden oder neu entstehen.


Nutzen und Schaden durch Cannabis


Möglicherweise oder sogar wahrscheinlich gibt es mehr Erkrankungen, bei denen Cannabis oder Bestandteile aus dem Hanf, medizinisch sinnvoll angewendet werden können als Erkrankungen, für die Cannabis keine medizinische Bedeutung hat. Dr. Kurt Blaas als Österreichs Cannabisfachmediziner hat die These aufgestellt, dass Kiffer deswegen nie zum Arzt gehen, da der Marihuana Konsum ihr Immunsystem stärkt und sie weniger häufig krank werden. Jedoch hat jeder Wirkstoff seine positiven und leider auch negativen Aspekte. Viele Medikamente sind eigentlich sehr bedenklich und schädlich. Sie werden nur dann verabreicht, wenn der erhoffte Nutzen diese negativen Aspekte überwiegt. Antibiotika wird deswegen nur bei Bedarf verabreicht, auch um eine Resistenzbildung zu vermeiden. Ohne medizinischen Bedarf ist es sehr schädlich. Cannabis wirkt nicht organschädigend, unterstützt höchstens psychischen Erkrankung, zu denen der Patient ohnehin veranlagt ist, es macht nicht langfristig dumm aber es macht viele leider faul und träge, sowie es leider auch einiges kostet. Der Kiffer, der nur noch die Pfeife stopft, hat im Leben vermutlich ähnliche Probleme wie jemand, der die Spielkonsole nicht mehr ausstellen kann: Man kriegt sein Leben nicht mehr gut oder gar nicht mehr auf die Reihe und lebt nur noch für das Laster. Diese Gefahr darf natürlich nicht ausgeblendet werden, aber wenn Cannabismedizin weiter erforscht wird, kann sie häufig auch ohne Rauschwirkung eingesetzt werden sowie sie bei vielen die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität erhält oder zurück bringt.