Home » Cannabis in der Medizin » Allgemeines zur Cannabismedizin

Allgemeines zur Cannabismedizin

Klinischer Endocannabinoidmangel

Das Cannabinoid-System Obwohl es erst mit der Forschung nach der Wirkung von Cannabis entdeckt wurde, besitzt unser Körper seit je her ein sogenanntes Endocannabinoid-System (ECS). Dieser Teil des Nervensystems besitzt Rezeptoren (CB1- und CB2Rezeptoren genannt), die durch Cannabinoide aktiviert werden. Zwar sind die bekanntesten Cannabinoide THC und CBD, jedoch produziert der menschliche Körper auch selbst Cannabinoide. Und für diese Endocanabinoide ...

zum Artikel »

Heilmittel aus Pflanzenresten der Hanfpflanze

Die Hanfpflanze ist vollständig verwertbar. Vor allem aus vermeintlichen Abfallprodukten lassen sich nützliche Produkte herstellen. Eine gute Idee ist die Herstellung von gesundheitlich nützlichen Produkten wie Cremes oder Tees, die unser Körper wegen der medizinischen Eigenschaften der Cannabinoide optimal verarbeiten kann. Der Anbau von Hanfpflanzen hinterlässt nicht nur einen lockeren und überaus fruchtbaren Boden, sondern liefert auch jede Menge Ausgangsmaterial ...

zum Artikel »

Cannabis in der Traditionellen Chinesischen Medizin

Auch in der sogenannten westlichen Welt ist die alte fernöstliche, also die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), vielen Menschen ein Begriff. Meist verbinden wir TCM mit einer fachlichen Orientierung von Heilpraktikern oder alternativmedizinisch ausgerichteten Ärzten. Wenn man danach fragt, was denn wohl eine Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin sei, wird die Antwort mit hoher Wahrscheinlichkeit Akupunktur lauten und der eine oder ...

zum Artikel »

Israel – Die Cannabis-Pioniere

Meldungen über Attentate und Kriegszustände verschleiern oft, dass Israel eine in vielen Dingen fortschrittsorientierte Nation ist. Zum Beispiel wäre das aktuelle Know-How über Cannabis, und hier vor allem das medizinisch-wissenschaftliche, ohne israelische Forschungsbemühungen auf einem wesentlich niedrigeren Level. Die Forschungen Israels bestimmen heute maßgeblich den weltweiten Kenntnisstand, und ohne diesen gäbe es heute wahrscheinlich weder medizinisches Marihuana noch den CBD ...

zum Artikel »

Reicht meine Krankheit für Rezept und Kostenübernahme?

Nachdem zum 10.03.2017 die neuen gesetzlichen Regelungen zum Umgang mit medizinischem Hanf in Kraft getreten sind, haben sich sicher viele, die Schmerzen und andere Leiden bisher unbürokratisch und tendenziell illegal selbst mit Gras therapierten, gefragt, ob für sie nun der Weg in die Legalität durch den Arzt frei würde. Dass diese Menschen bei ihren Bemühungen so einige Hürden zu überwinden ...

zum Artikel »

Morbus Scheuermann und Cannabis

Die sogenannte Scheuermann-Krankheit, oder auch Adoleszentenkyphose, bezeichnet eine Störung im Wachstum der Wirbelsäule eines jugendlichen Menschen. Sie tritt bei Jungen viermal so häufig auf wie bei Mädchen, führt zu Fehlhaltungen und damit verbunden zu Schmerzen, die leicht chronisch werden können, wird nichts unternommen. Fehlbelastungen im Jugendalter gehört zu den Ursachen der Krankheit, die Schäden an Knorpel-Knochen-Verbindungen der Wirbelkörper verursachen kann ...

zum Artikel »

Cannabis und Herpes

Fast alle Menschen haben Herpes. Auch wenn der Virus nicht ausbricht, trägt ihn die Mehrheit der Menschen in sich. Es gibt bereits Studien, in denen das medizinische Potenzial von Cannabis hinsichtlich Herpesviren untersucht wurde. Schätzungen zufolge tragen zwischen 50 und 90% der Menschheit den Herpesvirus Typ 1 in sich. Bricht er aus, kann dies überaus schmerzhafte und unangenehme Folgen haben. ...

zum Artikel »

Bei welchen Krankheiten hilft Cannabis?

Cannabis verdampfen ist gesünder als rauchen

Bei welchen Krankheiten hilft Cannabis denn nicht? Die Pflanzengattung Cannabis ist eine richtige Biofabrik. Hunderte Stoffe bildet sie in ihren Blüten und anderen Pflanzenteilen, viele davon können medizinisch angewendet werden. Wenn Cannabis bereits bei sehr vielen Erkrankungen signifikant helfen kann, so kann mit der gezielten Anwendung dieser Wirkstoffen bei noch mehr Erkrankungen geholfen werden, so die These. Hilft Cannabis oder ...

zum Artikel »

Terpene im Cannabis

Geruch, Geschmack, Wirkung Wer immer wieder ganz verschiedene Cannabis Strains anbaut oder raucht, der hat immer wieder gleiche Gerüche in der Nase. Dabei können die Strains weit auseinander liegen. Auch THC armer Hanf kann diese immer wieder kehrenden Geruchsnoten aufweisen. Diese Gerüche sind nicht auf die Cannabinoide, sondern auf die Terpene zurück zu führen. Es handelt sich um eine eigene ...

zum Artikel »

Apotheken-Cannabis und die Gammabestrahlung

Apotheken-Marihuana - von Bedrocan

Nur geschmacklich ruiniert oder auch schädlich? Seit 2009 haben die ersten deutschen Patienten dank ihrer Ausnahmegenehmigung nach § 3 Abs. 2 BtMG potente Cannabismblüten aus der Apotheke erhalten. Diese wurden und werden noch immer aus den Niederlanden importiert, in denen sie bislang praktisch nur durch die Firma Bedrocan produziert werden durften – neue Ausschreibungsverfahren ändern das derzeit. Seit einigen Quartalen ...

zum Artikel »

Marihuana und Sex

Die Psychologin Mgr. Alexandra Hrouzková führt seit 2010, unter der professionellen Leitung des Sexualwissenschaftlers Prof. PhDr. Petr Weiss, PhD., eine Studie über das Sexualleben von Marihuana Konsumenten durch. An dieser Studie nahmen männliche Langzeitkonsumenten, im Alter zwischen 30 und 50 Jahren teil, die bereits seit 12 bis 15 Jahren, entweder 4 bis 5 Mal pro Woche oder täglich Marihuana konsumieren. ...

zum Artikel »

Wie Cannabis HIV-positiven Menschen hilft

Todesurteil HIV? Noch vor 30 Jahren bedeutete die Diagnose, dass nach der HIV-Infektion zwangsläufig innerhalb weniger Jahre die AIDS-Erkrankung und damit der Tod folgen würden. Inzwischen ist die Medizin jedoch wesentlich weiter und HIV-positive Menschen können trotz Infektion (fast) so lange wie gesunde Menschen leben. Cannabis hilft ihnen dabei, einige der Begleiterscheinungen, die im Zusammenhang mit der Medikation auftauchen, in ...

zum Artikel »

Cannabis als Arzneimittel in der Schweiz

Ein historischer und aktueller Überblick Geschichtliches Seit vorchristlicher Zeit wird Hanf medizinisch genutzt. Erste schriftliche Zeugnisse stammen aus China, dann aber auch aus Ägypten und Indien. Auch in Europa wurde Hanf bereits in der Antike medizinisch genutzt, jedoch war das Ansehen in damaliger Zeit weniger hoch, als bei anderen Medizinalpflanzen. Als Rauschmittel war Hanf im Abendland, im Gegensatz zum Orient, ...

zum Artikel »

Eignet sich Cannabis zur Narbenrückbildung?

Cannabis trägt gut zur Wundheilung bei. Es lindert die Schmerzen und beschleunigt den Heilungsprozess. Zumindest lassen verschiedene Studien darauf schließen. Auch an der Narbenbildung sind die Wirkstoffe des Hanfs beteiligt. Doch wie sieht es mit bereits bestehenden Narben aus? Können diese mit Hilfe von Cannabis zurückgebildet werden? Faktoren für verstärkte Narbenbildung Wenn der Haut eine Verletzung widerfährt, dann reagiert der ...

zum Artikel »

Cannabis und Glaukom

Besser bekannt unter dem Namen „Grüner Star“, sind weltweit mehr als 70 Millionen Menschen von der Augenkrankheit betroffen. Charakteristisch für ein Glaukom ist der erhöhte Augeninnendruck, der bei Nichtbehandlung den Sehnerv schädigen und auf Dauer zur Erblindung führen kann. Studien deuten auf die wirksame Senkung des Augeninnendrucks durch Cannabis hin. Es gibt viele verschieden Formen eines Glaukoms. Allen gemeinsam ist ...

zum Artikel »

Cannabis und Übelkeit

Übelkeit ist ein Symptom, das mit einer Reihe von Erkrankungen in Verbindung gebracht werden oder als Nebenwirkung bestimmter Medikamente auftreten kann. Es gibt durchaus Studien, die die Wirksamkeit von Cannabis bei derartigen Beschwerden belegen. Übelkeit Als Übelkeit empfinden viele Menschen das Gefühl, erbrechen zu müssen. Während Übelkeit dazu führen kann, dass man sich übergeben muss, können die Beschwerden auch ohne ...

zum Artikel »

CBD als Begleiter im Rollstuhl

CBD oder auch Cannabidiol ist mittlerweile einem großen Teil der Bevölkerung bekannt. Auch bei Menschen mit Behinderung findet CBD immer mehr Anklang auf Grund der vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften. Das Szenario – ein Beispiel Holger P. hatte einen schweren Unfall. Seine Wirbelsäule wurde schwer beschädigt und er muss fortan im Rollstuhl sitzen. Ein trauriges Szenario, das man sich eigentlich nicht vorstellen ...

zum Artikel »

Cannabis unterstützt die Wundheilung

Cannabis macht high, das wissen die meisten. Cannabis heilt aber auch Wunden. Neben dem psychoaktiven Stoff THC enthält die Cannabispflanze über 400 Wirkstoffe, mehr als 60 davon sind Cannabinoide. Viele der Verbindungen und deren Wirkungen sind noch nicht erforscht. Fest steht jedoch bereits seit Jahrtausenden, dass Cannabis sich in vielen Fällen positiv auf die Gesundheit auswirkt – speziell auch auf ...

zum Artikel »

Die neuroprotektive Wirkung von Cannabis

Spätestens seit Cannabis auch in Deutschland von einem Arzt verschrieben werden kann, dürfte es auch zu Kritikern durchgedrungen sein, welch großes medizinisches Potenzial die Pflanze zu bieten hat. Es gibt Studien, die den Cannabinoiden sogar eine nervenheilende Wirkung bestätigen. Die Erkenntnisse könnten vor allem für Schlaganfallpatienten interessant sein. Das medizinische Potenzial von Cannabis In den vergangenen Jahren sind immer mehr ...

zum Artikel »

Akzeptanz von medizinischem Cannabis unter älteren Personen hoch

Einer Umfrage zufolge wird medizinisches Cannabis von den älteren Menschen in Deutschland sehr gut angenommen. Eine aktuelle Studie beweist den Nutzen für diese Altersgruppe. Bei Cannabis denken viele Menschen unweigerlich an junge Menschen. Bei medizinischem Cannabis sieht das allerdings anders aus. Eine aktuelle repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Innofact AG zeigte nun, dass sich vorwiegend ältere weibliche Personen für medizinisches Cannabis ...

zum Artikel »

Sonstige Cannabismedizin


Seitdem neben den medizinischen Aspekten der Hanfpflanze die einzelnen Bestandteile entdeckt und erforscht werden, finden sich immer häufiger die Begriffe THC und CBD. Dieses sind die im Marihuana enthaltenden Cannabinoide tendenziell mit dem höchsten Anteil, die zudem am weitesten erforscht sind und beide ein sehr hohes medizinisches Potenzial haben. Im Cannabis finden sich jedoch knapp hundert Cannbinoide und hunderte weiterer Wirkstoffe, es werden immer neue chemische Verbindungen entdeckt. Zudem hat das Hanfsamenöl ebenfalls ein hohes medizinisches Potenzial für die Ernährung und die äußere Anwendung. Lassen sich viele Themen in den anderen Rubriken unterbringen, so werden doch einige bleiben, die hier oder alternativ in der Kategorie „Hanf allgemein“ landen.


Je nach Erkrankung gibt es einen entscheidenden Wirkstoff oder einige. Zudem wissen wir gerade von den ganzen Bestandteilen mit geringem Anteil in der Gesamtmasse wenig bis gar nichts oder müssen diese noch entdecken. Möglicherweise werden in 20 Jahren neben THC und CBD Strains noch ganz andere Cannabinoide hochgezüchtet oder synthetisch hergestellt, um damit noch gezielter, schonender und effektiver heilen zu können. Immerhin können die Wirkstoffe zueinander eine entgegengesetzte Wirkung bei einzelnen Erkrankungen entfalten sowie leider auch immer neue Krankheitsbilder entdeckt werden oder neu entstehen.


Nutzen und Schaden durch Cannabis


Möglicherweise oder sogar wahrscheinlich gibt es mehr Erkrankungen, bei denen Cannabis oder Bestandteile aus dem Hanf, medizinisch sinnvoll angewendet werden können als Erkrankungen, für die Cannabis keine medizinische Bedeutung hat. Dr. Kurt Blaas als Österreichs Cannabisfachmediziner hat die These aufgestellt, dass Kiffer deswegen nie zum Arzt gehen, da der Marihuana Konsum ihr Immunsystem stärkt und sie weniger häufig krank werden. Jedoch hat jeder Wirkstoff seine positiven und leider auch negativen Aspekte. Viele Medikamente sind eigentlich sehr bedenklich und schädlich. Sie werden nur dann verabreicht, wenn der erhoffte Nutzen diese negativen Aspekte überwiegt. Antibiotika wird deswegen nur bei Bedarf verabreicht, auch um eine Resistenzbildung zu vermeiden. Ohne medizinischen Bedarf ist es sehr schädlich. Cannabis wirkt nicht organschädigend, unterstützt höchstens psychischen Erkrankung, zu denen der Patient ohnehin veranlagt ist, es macht nicht langfristig dumm aber es macht viele leider faul und träge, sowie es leider auch einiges kostet. Der Kiffer, der nur noch die Pfeife stopft, hat im Leben vermutlich ähnliche Probleme wie jemand, der die Spielkonsole nicht mehr ausstellen kann: Man kriegt sein Leben nicht mehr gut oder gar nicht mehr auf die Reihe und lebt nur noch für das Laster. Diese Gefahr darf natürlich nicht ausgeblendet werden, aber wenn Cannabismedizin weiter erforscht wird, kann sie häufig auch ohne Rauschwirkung eingesetzt werden sowie sie bei vielen die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität erhält oder zurück bringt.