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Allgemeines zur Cannabismedizin

Apotheken-Cannabis und die Gammabestrahlung

Apotheken-Marihuana - von Bedrocan

Nur geschmacklich ruiniert oder auch schädlich? Seit 2009 haben die ersten deutschen Patienten dank ihrer Ausnahmegenehmigung nach § 3 Abs. 2 BtMG potente Cannabismblüten aus der Apotheke erhalten. Diese wurden und werden noch immer aus den Niederlanden importiert, in denen sie bislang praktisch nur durch die Firma Bedrocan produziert werden durften – neue Ausschreibungsverfahren ändern das derzeit. Seit einigen Quartalen ...

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Marihuana und Sex

Die Psychologin Mgr. Alexandra Hrouzková führt seit 2010, unter der professionellen Leitung des Sexualwissenschaftlers Prof. PhDr. Petr Weiss, PhD., eine Studie über das Sexualleben von Marihuana Konsumenten durch. An dieser Studie nahmen männliche Langzeitkonsumenten, im Alter zwischen 30 und 50 Jahren teil, die bereits seit 12 bis 15 Jahren, entweder 4 bis 5 Mal pro Woche oder täglich Marihuana konsumieren. ...

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Wie Cannabis HIV-positiven Menschen hilft

Todesurteil HIV? Noch vor 30 Jahren bedeutete die Diagnose, dass nach der HIV-Infektion zwangsläufig innerhalb weniger Jahre die AIDS-Erkrankung und damit der Tod folgen würden. Inzwischen ist die Medizin jedoch wesentlich weiter und HIV-positive Menschen können trotz Infektion (fast) so lange wie gesunde Menschen leben. Cannabis hilft ihnen dabei, einige der Begleiterscheinungen, die im Zusammenhang mit der Medikation auftauchen, in ...

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Cannabis als Arzneimittel in der Schweiz

Ein historischer und aktueller Überblick Geschichtliches Seit vorchristlicher Zeit wird Hanf medizinisch genutzt. Erste schriftliche Zeugnisse stammen aus China, dann aber auch aus Ägypten und Indien. Auch in Europa wurde Hanf bereits in der Antike medizinisch genutzt, jedoch war das Ansehen in damaliger Zeit weniger hoch, als bei anderen Medizinalpflanzen. Als Rauschmittel war Hanf im Abendland, im Gegensatz zum Orient, ...

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Eignet sich Cannabis zur Narbenrückbildung?

Cannabis trägt gut zur Wundheilung bei. Es lindert die Schmerzen und beschleunigt den Heilungsprozess. Zumindest lassen verschiedene Studien darauf schließen. Auch an der Narbenbildung sind die Wirkstoffe des Hanfs beteiligt. Doch wie sieht es mit bereits bestehenden Narben aus? Können diese mit Hilfe von Cannabis zurückgebildet werden? Faktoren für verstärkte Narbenbildung Wenn der Haut eine Verletzung widerfährt, dann reagiert der ...

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Cannabis und Glaukom

Besser bekannt unter dem Namen „Grüner Star“, sind weltweit mehr als 70 Millionen Menschen von der Augenkrankheit betroffen. Charakteristisch für ein Glaukom ist der erhöhte Augeninnendruck, der bei Nichtbehandlung den Sehnerv schädigen und auf Dauer zur Erblindung führen kann. Studien deuten auf die wirksame Senkung des Augeninnendrucks durch Cannabis hin. Es gibt viele verschieden Formen eines Glaukoms. Allen gemeinsam ist ...

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Cannabis und Übelkeit

Übelkeit ist ein Symptom, das mit einer Reihe von Erkrankungen in Verbindung gebracht werden oder als Nebenwirkung bestimmter Medikamente auftreten kann. Es gibt durchaus Studien, die die Wirksamkeit von Cannabis bei derartigen Beschwerden belegen. Übelkeit Als Übelkeit empfinden viele Menschen das Gefühl, erbrechen zu müssen. Während Übelkeit dazu führen kann, dass man sich übergeben muss, können die Beschwerden auch ohne ...

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CBD als Begleiter im Rollstuhl

CBD oder auch Cannabidiol ist mittlerweile einem großen Teil der Bevölkerung bekannt. Auch bei Menschen mit Behinderung findet CBD immer mehr Anklang auf Grund der vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften. Das Szenario – ein Beispiel Holger P. hatte einen schweren Unfall. Seine Wirbelsäule wurde schwer beschädigt und er muss fortan im Rollstuhl sitzen. Ein trauriges Szenario, das man sich eigentlich nicht vorstellen ...

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Cannabis unterstützt die Wundheilung

Cannabis macht high, das wissen die meisten. Cannabis heilt aber auch Wunden. Neben dem psychoaktiven Stoff THC enthält die Cannabispflanze über 400 Wirkstoffe, mehr als 60 davon sind Cannabinoide. Viele der Verbindungen und deren Wirkungen sind noch nicht erforscht. Fest steht jedoch bereits seit Jahrtausenden, dass Cannabis sich in vielen Fällen positiv auf die Gesundheit auswirkt – speziell auch auf ...

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Die neuroprotektive Wirkung von Cannabis

Spätestens seit Cannabis auch in Deutschland von einem Arzt verschrieben werden kann, dürfte es auch zu Kritikern durchgedrungen sein, welch großes medizinisches Potenzial die Pflanze zu bieten hat. Es gibt Studien, die den Cannabinoiden sogar eine nervenheilende Wirkung bestätigen. Die Erkenntnisse könnten vor allem für Schlaganfallpatienten interessant sein. Das medizinische Potenzial von Cannabis In den vergangenen Jahren sind immer mehr ...

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Akzeptanz von medizinischem Cannabis unter älteren Personen hoch

Einer Umfrage zufolge wird medizinisches Cannabis von den älteren Menschen in Deutschland sehr gut angenommen. Eine aktuelle Studie beweist den Nutzen für diese Altersgruppe. Bei Cannabis denken viele Menschen unweigerlich an junge Menschen. Bei medizinischem Cannabis sieht das allerdings anders aus. Eine aktuelle repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Innofact AG zeigte nun, dass sich vorwiegend ältere weibliche Personen für medizinisches Cannabis ...

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Das Endocannabinoid-System

Keine Wirbeltiere ohne Cannabinoide Cannabis ist genau diese eine Pflanze mit all ihren Cannabinoiden, die verboten wurde, und dem Menschen so nahe ist. Sie enthält Phytocannabinoide, die zu den exogenen Cannabinoiden gehören. Exogen bedeutet, dass die Substanzen außerhalb von unserem Körper entstehen, endogen bedeutet das Gegenteil davon. Das, wovor wir geschützt werden sollen, entsteht die ganze Zeit als endogene Cannabinoide ...

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Raphael Mechoulam als Ur-Cannabinoid-Pionier

Der Entdecker erster Cannabinoide Gewisse Dinge des alltäglichen Lebens sind für die Menschheit bereits seit Jahrtausenden vorhanden. Der Mensch hat sie häufig für sich entdeckt und baut Erfahrungswerte auf, mit denen er die „richtige Nutzung“ von Generation zu Generation weiter gibt. Es handelt sich um Kultur, Rituale oder das Wissen der Alten. In der heutigen Zeit reicht das nicht mehr, ...

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Marihuanablüte kontra Reinstoff

Hier sind Dutzende Cannabinoide und Terpene zusammen wirksam

Die Natur ist kein Chemielabor In einem Chemielabor geht es sehr steril und genau zu, um aus reinen Ausgangsstoffen immer ein gleichwertiges Produkt erstellen zu können. Es geht darum, jede „Chemikalie“ einzeln zu erzeugen, um sie wiederum als Ausgangsstoff für andere Chemikalien oder eben Rezepturen zu haben. So möchte es die Industrie und auch die Pharmazie. Die Marihuanablüte enthält hingegen ...

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Welche Sorten stecken hinter dem medizinischen Cannabis aus deutschen Apotheken?

Seit knapp 9 Monaten können sich Patienten in Deutschland mithilfe eines Rezepts Cannabis aus der Apotheke holen und benötigen dafür keine Ausnahmeregelung mehr. Hintergrund und Ziel des Gesetzes sind nach Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums die Verbesserung der Palliativversorgung. Eine abschließende Liste mit Krankheiten, die mit Cannabis behandelt werden können, gibt es allerdings nicht. Der behandelnde Arzt entscheidet in Absprache mit dem ...

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Cannabis und das Entourage-System

“Indischer Hanf ist kein Toxin. Diese Erklärung wird hier und jetzt abgegeben, weil der Autor der Meinung ist, die Angst vor seiner toxischen Kraft sei ein Grund, warum dieses Heilmittel nicht mehr Verbreitung findet. Falsche Vorstellungen wie diese verringern den Wert der Pflanze, deren ganzer Therapieeffekt dadurch nicht voll ausgereizt wird. Und das ist eine Tatsache.“ Dr. J.B. Mattison, MD, ...

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Wechselwirkungen von Cannabis und THC mit anderen Medikamenten

Cannabisprodukte wurden und werden von vielen Menschen zu therapeutischen Zwecken eingenommen, die häufig gleichzeitig auch andere Medikamente eingenommen haben oder einnehmen, ohne dass bisher starke unerwünschte Wechselwirkungen bekannt geworden wären. Allerdings können Cannabis und THC die Wirkungen einiger Medikamente verstärken oder abschwächen, sodass es sinnvoll ist, sich über solche Wechselwirkungen zu informieren. Wichtige Wechselwirkungen: Für eine Vielzahl der Wechselwirkungen von ...

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Studie findet heraus: Cannabis kann andere Medikamente ersetzen

Der Nutzen von Cannabioniden in der Medizin ist schon bei vielen Studien nachgewiesen worden. Sei es beispielsweise gegen Schmerzen, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Krebsleiden oder Diabetes – viele Patienten berichten von positiven Erfahrungen mit den Inhaltsstoffen der Cannabispflanze in Zusammenhang mit ihrer Krankheit. Eine weitere Untersuchung aus Amerika hat jetzt festgestellt, dass Patienten, die begonnen haben, Cannabis zur Linderung ihrer Leiden zu ...

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Die Vorteile von Cannabis in der Medizin

Cannabis ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt, deren Eigenschaften schon lange vor Christi Geburt bekannt waren. Heutzutage kommt dieses Kulturgut vor allem in der Medizin zum Einsatz. Cannabis kann etliche Symptome der verschiedensten Krankheiten lindern und das alles ohne chemische Pharmazeutika. Doch warum ist eine Therapie mit Cannabis einer herkömmlichen Therapie vorzuziehen? Die positive Wirkung von Cannabis Cannabis wirkt ...

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Camphen: Das Cannabis Terpen, das sich positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken kann

Terpene sind die medizinischen Molekühle, die in Cannabis und auch anderen Heilpflanzen gefunden wurden. Sie sind unter anderem auch für das intensive Aroma der Pflanze verantwortlich. Die moderne Wissenschaft hat bereits bewiesen, dass Terpene einen ebenfalls großen medizinischen Nutzen mit sich bringen, wie die großen bekannten Cannabinoide im Cannabis, Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Wichtig ist natürlich immer die Pflanze ...

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Sonstige Cannabismedizin


Seitdem neben den medizinischen Aspekten der Hanfpflanze die einzelnen Bestandteile entdeckt und erforscht werden, finden sich immer häufiger die Begriffe THC und CBD. Dieses sind die im Marihuana enthaltenden Cannabinoide tendenziell mit dem höchsten Anteil, die zudem am weitesten erforscht sind und beide ein sehr hohes medizinisches Potenzial haben. Im Cannabis finden sich jedoch knapp hundert Cannbinoide und hunderte weiterer Wirkstoffe, es werden immer neue chemische Verbindungen entdeckt. Zudem hat das Hanfsamenöl ebenfalls ein hohes medizinisches Potenzial für die Ernährung und die äußere Anwendung. Lassen sich viele Themen in den anderen Rubriken unterbringen, so werden doch einige bleiben, die hier oder alternativ in der Kategorie „Hanf allgemein“ landen.


Je nach Erkrankung gibt es einen entscheidenden Wirkstoff oder einige. Zudem wissen wir gerade von den ganzen Bestandteilen mit geringem Anteil in der Gesamtmasse wenig bis gar nichts oder müssen diese noch entdecken. Möglicherweise werden in 20 Jahren neben THC und CBD Strains noch ganz andere Cannabinoide hochgezüchtet oder synthetisch hergestellt, um damit noch gezielter, schonender und effektiver heilen zu können. Immerhin können die Wirkstoffe zueinander eine entgegengesetzte Wirkung bei einzelnen Erkrankungen entfalten sowie leider auch immer neue Krankheitsbilder entdeckt werden oder neu entstehen.


Nutzen und Schaden durch Cannabis


Möglicherweise oder sogar wahrscheinlich gibt es mehr Erkrankungen, bei denen Cannabis oder Bestandteile aus dem Hanf, medizinisch sinnvoll angewendet werden können als Erkrankungen, für die Cannabis keine medizinische Bedeutung hat. Dr. Kurt Blaas als Österreichs Cannabisfachmediziner hat die These aufgestellt, dass Kiffer deswegen nie zum Arzt gehen, da der Marihuana Konsum ihr Immunsystem stärkt und sie weniger häufig krank werden. Jedoch hat jeder Wirkstoff seine positiven und leider auch negativen Aspekte. Viele Medikamente sind eigentlich sehr bedenklich und schädlich. Sie werden nur dann verabreicht, wenn der erhoffte Nutzen diese negativen Aspekte überwiegt. Antibiotika wird deswegen nur bei Bedarf verabreicht, auch um eine Resistenzbildung zu vermeiden. Ohne medizinischen Bedarf ist es sehr schädlich. Cannabis wirkt nicht organschädigend, unterstützt höchstens psychischen Erkrankung, zu denen der Patient ohnehin veranlagt ist, es macht nicht langfristig dumm aber es macht viele leider faul und träge, sowie es leider auch einiges kostet. Der Kiffer, der nur noch die Pfeife stopft, hat im Leben vermutlich ähnliche Probleme wie jemand, der die Spielkonsole nicht mehr ausstellen kann: Man kriegt sein Leben nicht mehr gut oder gar nicht mehr auf die Reihe und lebt nur noch für das Laster. Diese Gefahr darf natürlich nicht ausgeblendet werden, aber wenn Cannabismedizin weiter erforscht wird, kann sie häufig auch ohne Rauschwirkung eingesetzt werden sowie sie bei vielen die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität erhält oder zurück bringt.