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Rechtslage in Deutschland

Verwendung von CBD in Kosmetikprodukten – Was ist erlaubt?

Ende 2018 hat das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz in seinem Erlass zur Geschäftszahl BMASGK-75100/0020 zur Rechtslage im Umgang mit CBD-haltigen Extrakten in Lebensmitteln und Kosmetika Stellung genommen.  Zum Einsatz von CBD in Kosmetikprodukten hat das Ministerium folgendes festgehalten:   „Betreffend den Einsatz von Cannabis und daraus hergestellten Extrakten in kosmetischen Mitteln ist auf Artikel 14 Abs 1. lit. ...

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Hanf in Lebensmitteln

Rechtliche Hintergründe und Anmerkungen zur Sicherheit von hanfhaltigen Lebensmitteln  Da soll sich noch einer auskennen: Im Herbst 2018 brachte die Wiener Konditorei Aida einen Brownie auf den Markt. Aufsehenerregend waren nicht nur die Verzierung in Form eines kleinen grünen Hanfblatts aus Marzipan, sondern insbesondere das enthaltene Cannabidiol (“CBD”). Das Produkt lag allerdings nur wenige Monate in den Vitrinen der Konditorei, denn schon ...

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Fahrtauglichkeit und Cannabiskonsum

Der Konsum von Cannabis schränkt unmittelbar die Fahrtauglichkeit ein. Ganz besonders die Wahrnehmung, die Aufmerksamkeit sowie das Reaktionsvermögen werden beeinflusst. Dabei treffen diese Auswirkungen maßgeblich nur auf die ersten beiden Stunden nach dem Konsum zu. Inwiefern es berechtigt ist, dass man noch Tage bis Wochen danach nicht mehr fahren darf, darum soll es im Folgenden gehen. Das Problem mit den ...

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Mit Cannabis erwischt: Wann ein Verfahren eingestellt wird

Zu diesem Thema gibt es mehr als nur kuriose Halbwahrheiten. Immerhin konnte sich erfolgreich durchsetzen, dass Kleinstmengen strafrechtlich nicht eingehender verfolgt werden. Wie sieht die Rechtslage wirklich aus? Was sagt das Betäubungsmittelgesetz dazu? Der Paragraph 31a des Betäubungsmittelgesetzes regelt das Absehen von der Verfolgung. An dieser Stelle kann die Staatsanwaltschaft etwaige Verfahren einstellen. Das kann zum einen geschehen, wenn die ...

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Cannabisproduktion und Arbeitssicherheit in Deutschland

Der betriebliche Arbeitsschutz spielt in Deutschland eine zentrale Rolle. Die Grundlage dafür bildet das „Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit“ (Arbeitsschutzgesetz – ArbSchG). Dieses Gesetz und die darauf basierenden Vorschriften und Regeln legen dem Arbeitgeber mehr Pflichten auf als dem Arbeitnehmer. Durch kooperative Zusammenarbeit gelingt es, ...

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Verkehrsfähigkeit von CBD-Produkten in Deutschland – Eine juristische Betrachtung

Der Markt für Cannabis-Präparate ist aktuell wirtschaftlich sehr vielversprechend. Eine zum Teil positive Medienberichterstattung und neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie teilweise Gesetzesliberalisierungen fördern das Vermarktungsinteresse an entsprechenden Präparaten. Die juristischen Fallstricke sind jedoch nach wie vor hoch. Als Laie sind insbesondere die unterschiedlichen Produktkategorien, wie zulassungspflichtige Arzneimittel, Betäubungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel, angereicherte Lebensmittel oder Aromaprodukte schwer auseinanderzuhalten. Dieser Beitrag gibt einen ersten Überblick ...

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Sozialgericht Kassel bewilligt Patientin mit MS die Behandlung mit Cannabis

Gestern (25.9.2019) fällte das Sozialgericht Kassel ein richtungsweisendes Urteil. Das Gericht entschied im Sinne der Klägerin, dass die Kosten für die Behandlung mit Cannabis in Form getrockneter Blüten sowie einem Diffusor von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden müssen. Wie der Anwalt der Klägerin in einer Pressemitteilung mitteilte, sehe es das Gericht als erwiesen an, dass bei der Patientin mit Multipler ...

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Hype in der Grauzone

Der rechtliche Status von CBD-Blüten In den letzten zwei bis drei Jahren erfuhr Hanf eine wahre Renaissance. Gesetzliche Änderungen haben den Umgang mit Cannabis auf der ganzen Welt verändert. Uruguay, Kanada und einige US-Bundesstaaten waren die Zugpferde, die eine neue Kategorie der Information in die Bevölkerung brachte, und zwar wissenschaftliche, seriöse Fakten, anstelle der althergebrachten Propaganda Phrasen. In Deutschland war das „Cannabis ...

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Richter Müller – Cannabisverbot verfassungswidrig

Jugendrichter und Buchautor Andreas Müller

Wenn sich das Recht selber aushebelt Eigentlich sollen wir Bürger innerhalb der freien Welt möglichst viele Freiräume haben. Einzuschränken wären unsere Freiheiten nur dann, wenn wir fremdschädigend wirken, die Rechte anderer missachten oder möglicherweise die Sicherheit wirklich gefährdet ist. Richter Müller erklärt sogar, dass etwas erst dann in das Strafrecht gehört, wenn die Mehrheit der Bevölkerung das für richtig hält. ...

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Grenze in Sicht – Strafbarkeit beginnt!

Bei der Einfuhr von Betäubungsmitteln aus dem Ausland ist besondere Vorsicht geboten – nicht nur weil die unerlaubte Einfuhr bereits kleiner Mengen an Drogen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren sanktioniert wird, sondern auch weil bereits der Versuch einer solchen Einfuhr gemäß § 29 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 BtMG strafbar ist. Jedoch ist natürlich nicht jeder, ...

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Blutentnahme ohne Richtervorbehalt und Aussagepflicht

Gefahr in Verzug, nüchterne Marihuana-Konsumenten am Steuer

Schritt um Schritt in den Polizeistaat Im Sommer 2017 hat der Bundestag ein paar brisante Gesetze für die StPO verabschiedet, die seit Ende August bereits Inkraft sind. Es geht den Abgeordneten mit ihren guten Absichten um Schutz, Terrorabwehr und darum, Schritt um Schritt den effizienten Polizeistaat zu etablieren, der sie und die Obrigkeit vor uns Bürgern schützt, die immerhin als ...

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Kann ich wegen eines „Kiffer-Fotos“ bei Facebook Ärger mit dem Gesetz bekommen?

Wer kennt das nicht: Man selbst oder ein Bekannter fotografiert sich selbst dabei, wie man einen Joint in Händen hält und postet dieses Foto bei Facebook, Instagram oder woanders. So erst vor einiger Zeit einem jungen Mann aus Hamburg passiert. Die Person auf dem Foto nahm etwas in die Hand, das jedenfalls einem Joint sehr ähnlich sah und zündete es ...

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Ermittlungsverfahren wegen Joint-Foto auf Facebook?

Auf YouTube gibt es eine nicht ganz unbekannte Videoreihe, in der Rapper öffentlich kiffen, in Deutschland, vor laufender Kamera. In einem Video hat sich beispielsweise Sierra Kidd zu Marvin Game ins Auto gesetzt, um über sein neues Album zu sprechen, Musik zu hören und dabei zu kiffen. Zwar sind die Videos von zweifelhafter Qualität, unabhängig davon sollte man aber meinen, ...

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Online-Kauf von Gras & Co. – Risiken der Internetbestellung

Was jedem bekannt sein dürfte: Wir leben im digitalen Zeitalter. In Zeiten, in denen man problemlos Dinge wie Schuhe über das World Wide Web zu sich nach Hause bestellen kann, bleibt es natürlich nicht aus, dass man selbstverständlich auch auf die Idee kommt, sich das eine oder andere zum Naschen über dieses Medium zu bestellen. Und wie das so ist, ...

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Gebührenordnung und Regresspflicht bei Cannabis

Die teure Cannabismedizin könnte auch im eigenen Garten wachsen

Das Cannabis als Medizin Gesetz wird umgesetzt Wer im März 2017 mit dem Inkrafttreten vom Cannabis als Medizin Gesetz meinte, dass er eine schlüsselfertige Lösung präsentiert bekommt, der hat sich geirrt. Dabei ist es doch absehbar, dass bei einer derartigen Umstellung ein Entstehungs- und Entwicklungszeitraum notwendig ist, um alle aufkommenden Problembereiche nachzuschleifen. Demnach gab oder gibt es noch keine genügende ...

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Patienten-Notstand belegen

Hier ist schon Totstand eingetreten

Wenn das teure Marihuana nicht einmal lieferbar ist Mit dem Cannabis als Medizin Gesetz gibt es seit März 2017 bis zum Ende des gleichen Jahres möglicherweise schon zehnmal mehr Cannabispatienten, die in den Apotheken ihre Marihuanablüten abholen dürfen. Bis Ende des Jahres könnten aus 1000 Patienten bereits 10.000 werden. Trotz des Cannabis als Medizin Gesetz müssen viele Cannabispatienten die Kosten ...

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Was kostet ein Anwalt?

Die Hausdurchsuchung ist mehr oder weniger glücklich überstanden, das von den Polizeibeamten in den allermeisten Fällen in eurer Wohnung verursachte Chaos wieder einigermaßen beseitigt und euer Adrenalinspiegel hat sich mutmaßlich wieder annähernd auf Normalmaß eingependelt. Vonseiten der Polizeibeamten wurde euch dankenswerterweise ein sogenanntes „Sicherstellungsprotokoll“ ausgehändigt, in dem die Mengen der in eurer Wohnung beschlagnahmten/sichergestellten Betäubungsmittel detailliert aufgelistet werden. Die aufgefundenen ...

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Wenn der Freund zum Verräter wird – § 31 BtMG: „Aussage gegen Aussage“

Es kommt in unserer Praxis häufig vor, dass Mandanten eine Vorladung von der Polizei oder direkt eine Hausdurchsuchung erhalten, weil Bekannte, Lieferanten oder auch Ihnen völlig unbekannte Personen „vom Hörensagen“ die eigene Strafe abschwächen wollen, indem sie einen anderen hängen. § 31 BtMG macht das Denunzieren auch sehr schmackhaft: „§ 31 BtMG Das Gericht kann die Strafe nach § 49 ...

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Wann wird der Grower für die Polizei zum Dealer?

Viele unserer Mandanten, die eine mehr oder weniger professionellere Plantage zu Hause hatten, kommen mit einer Anklage zu uns, in denen ihnen nicht nur Anbau, sondern auch Handeltreiben – dealen – vorgeworfen wird. Manchmal ist das nicht von der Hand zu weisen, zum Beispiel wenn Chat-Verläufe auf dem Handy existieren, in der recht eindeutig Stückzahl und Preis genannt werden. Manchmal ...

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Wie einheitlich sind die Marihuana Verbote in Deutschland?


Aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichtes wurde festgestellt, dass die harte rechtliche Ahndung von Marihuana Konsumenten nicht mit dem Grundgesetz vereinbar wäre und hier die Rechtslage zu ändern wäre. Es wurde die Geringe Menge verabschiedet, die von vielen als die legale Menge verstanden wird. Es wird den Legalisierungsbefürwortern erklärt, dass der Konsum doch bereits durch diese geringe Menge legalisiert wurde und das reiche. Beides ist jedoch nicht der Fall. Solange der Bürger nur mit der geringen Menge aufgegriffen wird, kann die dennoch zu schreibende Anzeige durch den Staatsanwalt eingestellt werden. Diese zeitraubenden Anzeigen können auch im Wiederholungsfall eingestellt werden, sie können jedoch auch direkt beim ersten Vorfall vor Gericht landen. Damit ist die geringe Menge in keinster Weise eine legale Menge sowie sie in vielen Regionen oder bei den speziellen Personen in der Regel doch vor Gericht landet. Vor allem in Bayern werden selbst kleinste Mengen nicht einfach unter den Tisch gekehrt. Zudem kann jedes Bundesland seine geringe Menge selber definieren. Desweiteren argumentieren viele Polizisten beim Aufgreifen von Personen mit geringen Mengen damit, dass ein Anfangsverdacht vorliegt und versuchen eine Hausdurchsuchung und Ähnliches durch zu setzen. Sind die Betroffenen zudem bereits Aktenkundig, steigt der Grad der Repressionsgefahr. Dass verdächtige Leute sich entkleiden oder von Innen durchsuchen lassen müssen, kann einem in einigen deutschen Regionen passieren, ohne dass der Beamte etwas Greifbares in den Händen hält. Das ist dann Polizei Routine. Hierbei ist es häufig so, dass diese rechtlichen oder auch unrechten Möglichkeiten von Fall zu Fall angewendet werden oder nicht. Denn auch unrechte Möglichkeiten sind nicht unüblich, da ein „verkommener Kiffer“ kaum mit einer Klage durchkommen wird, wenn mehrere Beamte sich einig sind.


Wie kann sich der Konsument schützen?


Es gibt kein Wunderpatent, um nicht irgendwann vor dem Richter zu landen. Man kann gewisse Lokale meiden, in denen gelegentliche Kontrollen bekannt sind. Sich beim oder nach dem Konsum nicht der Öffentlichkeit zu präsentieren wäre ein weiterer Schutzmechanismus. Niemals bekifft Auto fahren wäre eine Grundregel. In einer Polizeikontrolle oder einem Verhör generell nur den Ausweis zu zeigen und ansonsten nichts ohne den Anwalt zu sagen, hätte bereits viele gerettet. Ansonsten macht es jedoch den großen Unterschied, seine Rechte zu kennen sowie eigene Zeugen zu haben. Polizisten müssen sich nach Aufforderung ausweisen. Wen sie fragen, ob man mit etwas einverstanden ist, kann man ablehnen. Wird man doch dazu genötigt, kann schriftlich festgehalten werden, dass es gegen den ausdrücklichen eigenen Willen geschehen ist. Wissenswert ist, dass in Verhören gerne gefakte Geständnisse der „Mittäter“ vorgelegt werden, um das erste richtige Geständnis zu erhalten. Das gefakte Geständnis hat es später natürlich nie gegeben sowie anderes Beweismaterial auch nur dann präsentiert wird, wenn es einen belasten kann. Genau das sollte jeder wissen: Polizisten und Staatsanwälte sammeln immer nur belastendes Material und werden Entlastungsmaterial verschwinden lassen. Denn dafür werden sie bezahlt sowie Kiffer ihr Feindbild sind!