Marihuana Growing

Historischer Anbau und das Transportproblem

Wächst das Marihuana in Mexico, in Thailand, im Libanon, in Marokko oder Afghanistan unter der Sonne, dann muss es erst noch zum Konsumenten in Nordamerika und Europa kommen. Hier wächst der Hanf natürlich auch, er wird allerdings schnell gefunden und dann ist vielleicht der Job verbaut und man sitzt spätestens ab dem dritten Mal ein paar Jährchen. Außerdem ist das Marihuana in vielen Anbauregionen deswegen so schlecht, da der Strain nicht so toll sowie alles voller Samen ist. Somit wird in Marokko, Afghanistan oder dem Libanon Haschisch aus den Blüten gesiebt: Nur die gehaltvollen Kristalle werden transportiert und konsumiert. Aber auch dann ist der Konsument vom Import und dessen Qualität abhängig.

Der Quantensprung im Marihuana Anbau

Da gekauft wurde, was da war und viele nur noch Geld machen wollten, war die verfügbare Qualität dürftig. Dann aber kam der Quantensprung im Growing: Es wurden Natriumdampf Lampen entwickelt, die erstmalig das gewünschte Lichtspektrum mit hohem Output für den verbrauchten Strom erzeugten. Indoor Anbau lässt sich wesentlich besser verstecken sowie sensimilla angebaut werden kann. Die saatfreie Blüte hat mehr Wirkstoff auf das Pflanzengewicht, als wenn die Saat das Gewicht ausmacht. Es wurde bereits experimentell mit Leuchtstoffröhren und anderen Kunstlichtquellen indoor angebaut, es war jedoch nicht wirtschaftlich, sowie die Ergebnisse dürftig wirkten. Aber mit dem satten Licht konnte versteckt und zu jeder Jahreszeit überall in Nordamerika und Europa angebaut werden. Hier ist die Kaufkraft hoch und deswegen etablierten sich erste Seedbanks mit potenten Samen. Da alles schnell einfacher wurde und die Qualität sehr gut war, stiegen immer mehr Hersteller ein und immer mehr Seedbanks wurden gegründet.

Heutige Anbaumöglichkeiten

Ohne den hohen Preis für gutes Weed wäre der Indooranbau natürlich nicht wirtschaftlich. Aber da Marihuana selbst in legalen Märkten sündhaft teuer gehandelt wird, lohnen sich Investitionen in Entwicklung und Forschung. Dachte man bereits vor über zehn Jahren, dass die Strains wirklich ausgereift sind, so hat sich extrem viel getan: Feminisierte Seeds, Autoflower Genetiken oder CBD Strains wären die entscheidenden Stichpunkte. Genmanipuliertes Weed gibt es jedoch in verbotenen Märkten nicht, da einfach niemand solch einen Forschungsaufwand betätigen würde, wenn er die Ergebnisse nicht über Patente sichern kann. Mit ersten legalen Märkten wird jedoch Monsanto diese nicht gewollte Entwicklung vermutlich schnell nachholen. Da immer offener und intensiver geforscht werden kann, werden erste High Tech Anlagen gebaut, in denen Maschinen säen und umpflanzen sowie Roboter die Töpfe in das Gewächshaus stellen. Den Menschen braucht es bald vermutlich nur noch zum Konsumieren, da bereits heute in Colorado über Automaten verkauft wird.
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