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Hanfpolitik

Die Hanfpartei benötigt 4000 Unterschriften für Europawahl

Vor knapp zwei Monaten gegründet befindet sich die Hanfpartei – Die wahren Sozialdemokraten nun in ihrer Aufbauphase. Allmählich sammeln sich Mitglieder und die sozialen Gruppen sind in regen Diskussionen begriffen. Aber jetzt werden auch bereits die ersten Ziele ins Visier genommen, die bereits in den Köpfen der Gründer waren, als die Partei vor ihrer Gründung noch eine rasch wachsende Facebook ...

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SPD Gesundheitspolitik unterstützt Cannabis Modellprojekte

In den USA sind gestern die Würfel gefallen, einige jedenfalls. Donald Trump hat seinen kleinen Denkzettel bekommen und das Repräsentantenhaus an die Demokraten verloren. Ob das den USA zu mehr Antrieb für eine Bundesweite Legalisierung von Cannabis verhilft, wird sich zeigen. Aber in einigen Staaten und Kommunen in den vereinigten Staaten waren neben der Wahl politischer Kandidaten noch Abstimmungen für ...

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Thailändische Regierung bereitet Legalisierung von Medizinalhanf vor

Das Gesundheitsministerium in Thailand arbeitet daran, die medizinische Verwendung von Cannabis zu legalisieren. Anscheinend will man für diesen Schritt bereits bis nächsten Monat alles vorbereitet haben. Sobald der thailändische Gesundheitsminister Piyasakol Sakolsatayadorn den neuen Entwurf der Food and Drug Administration (FDA) absegnet, werden Cannabisextrakte und -öle für die medizinische Verwendung legal, genau wie Morphium. „Wir werden ihn bitten, die notwendigen ...

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Oberster Gerichtshof Mexikos erklärt das Cannabis-Verbot für verfassungswidrig

Der Oberste Gerichtshof in Mexiko entschied kürzlich in einem Urteil, dass ein absolutes Verbot der freizeitlichen Nutzung von Marihuana verfassungswidrig ist. Nun ist es an der mexikanischen Regierung dieGesetze dem Urteil entsprechend anzupassen. Das Urteil ist die Folge von Klagen von Zivilpersonen, die dagegen prozessierten für Cannabisdelikte von den mexikanischen Behörden verfolgt zu werden. Die Regierung muss nun agieren Da ...

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Legalisierung in Kanada – Die Welt nach dem Weed Wednesday

Der 17.10.2018 wird vielen Menschen noch lange in Erinnerung bleiben als der Tag als Kanada als erste G7 Nation Cannabis zum Freizeitgebrauch legalisiert hat. Vielleicht wird man in der Zukunft auf dieses Ereignis zurückblicken und darin den Ursprung der Cannabis Liberalisierung der Industrienationen sehen, und bisher ist es wohl die umfangreichste Entkriminalisierungsmaßnahme von Hanf in der Neuzeit. Tatsächlich ist der ...

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Cannabis als Medizin in Litauen beschlossen

In den USA erobert Cannabis das Land in zwei kurz aufeinander folgenden Wellen. Die Legalisierung für medizinische Verwendung machte quasi die Vorhut und der Freizeit Gebrauch, das sogenannte Recreational Cannabis, folgt im Windschatten. In Deutschland war das Cannabis als Medizin Gesetz verhältnismäßig zügig auf den Weg gebracht worden, und auch in Kraft getreten. Seither sind mit unterschiedlichem Hintergrund und in ...

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NORML France: Cannabis-Aktivisten in Frankreich

NORML France ist ein Verein ohne Gewinnabsicht, der sich für die Schadensminderung beim Cannabiskonsum einerseits, als auch für die Reform der Gesetze im medizinischen Bereich und für den Konsum Erwachsener im allgemeinen einsetzt.  Der Verein wurde im Jahr 2014 unter dem Namen Chanvre & Libertés gegründet (Chanvre = Hanf und Liberté = Freiheit). Im Oktober 2017 wurde er in NORML ...

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Fahreignung trotz Cannabiskonsums?

Ein Hoffnungsschimmer aus Goslar Vom 24. bis  26. Januar 2018 fand in Goslar wieder der Deutsche Verkehrsgerichtstag statt. Fast 2.000 Teilnehmer diskutierten in acht Arbeitskreisen aktuelle Fragestellungen des Verkehrsrechts. Unter anderem fand sich auch ein Arbeitskreis, der den für uns relevanten Bereich Cannabiskonsum und Fahreignung behandelte.  Immerhin 80% der Empfehlungen aus Goslar werden vom deutschen Gesetzgeber übernommen, daher ist der ...

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In diesen 4 US-Bundesstaaten könnte dieses Jahr noch legalisiert werden

In zirka 30 Bundesstaaten wurde in den vergangenen Jahren Marihuana auf die eine oder andere Weise legalisiert, medizinisch oder für den Freizeitgebrauch. Viele der Legalisierungen sind durch Votum des Volkes zu Stande gekommen, andere wurden in legislativen Prozessen vollzogen. Wie dem auch sei, es könnte bis zum Ende diesen Jahres noch in ein paar Staaten zu Fortschritten in der Cannabispolitik ...

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Der neidvolle Blick über den Atlantik – Kanada legalisiert!

Die Welt zählt schon die Stunden, und Millionen Cannabis-Konsumenten auf der ganzen Welt hoffen, dass ihre Regierung sich an der Hanf-Legalisierung ein Beispiel nimmt, die Kanada am 17. Oktober 2018 vollzieht. Nach dem Kanadischen Unterhaus des Parlaments stimmte im Juni diesen Jahres auch der Senat der gesetzlichen Regulierung eines legalen Marktes für Cannabis in Kanada zu. Während also in den Vereinigten ...

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Können sich kranke Menschen in Frankreich mit Cannabis behandeln?

2018 fand das Kolloquium UFCM-I Care in Frankreich, dessen Vorsitzender Bertrand Rambaud ist,  zum ersten mal in Paris statt. Das Kolloquium wurde zum ersten mal 2012 abgehalten. Nach einer Hausdurchsuchung im Jahre 2014 wurde Bertrand Rambaud wegen „Drogenbesitz, -verbreitung, – produktion und –konsum“ verurteilt. Die Strafe wurde schließlich aufgrund eines medizinischen Dossiers erlassen. Ingrid Metton, die Anwältin von Bertrand Rambaud, hält ...

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EU plant Resolution für Medizinalhanf

Neben den Debatten im eigenen, nationalen Parlament werden auch die internationalen Fortschritte in der Cannabis Politik für den Bürger immer interessanter. Klar, denn Dank dem Welthandel und dem Aktienmarkt müssen die internationalen Entwicklungen stets berücksichtigt werden, will man eine halbwegs verlässliche Zukunftsprognose wagen für die nächsten Schritte, die von der eigenen Regierung unternommen werden könnten. Wandel weltweit In den letzten ...

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Fortschritte in der Wissenschaft – 6 Länder die die Erforschung von medizinischem Cannabis maßgebend vorantreiben

Die therapeutischen Eigenschaften von Cannabis machen die Pflanze und ihre Inhaltsstoffe zu einem vielseitig einsetzbaren Mittel bei der Behandlung einer ganzen Reihe von Krankheiten und Beschwerden. Patienten wissen schon lange, dass die Liste an Erkrankungen, bei denen Cannabis zur Heilung oder zumindest zur Linderung von Symptomen angewendet werden könnte, schier endlos ist. Es hat zwar länger gedauert, aber mittlerweile sind ...

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Österreich: Der Kampf gegen die Vernunft

In den letzten Tagen ist das Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung wieder vermehrt in den Medien vertreten, da auf Seite 44 in 2 kurzen Sätzen etwas zum Thema Betäubungsmittel steht. Genauer gesagt stehen auf Seite 44 unter dem Punkt Suchtmittelgesetz (SMG) die folgenden 2 Sätze: „Verschärfung einzelner Bestimmungen im SMG, um insbesondere Minderjährige zu schützen“ und „Verbot des Verkaufs von Hanfsamen ...

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Simbabwe legalisiert Cannabis für den medizinischen Gebrauch

Der Afrikanische Staat Simbabwe hat vor wenigen Tagen medizinisches Cannabis erlaubt. Damit ist der kleine Binnenstaat nach Lesotho der zweite Ort in ganz Afrika, in dem Cannabis angebaut, verarbeitet und, mit Genehmigung, auch konsumiert werden darf. Um den Bedarf an Cannabis zu decken, verteilt der Staat Lizenzen für den Anbau und die Weiterverarbeitung, welche jeweils für 5 Jahre gültig sind. ...

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Frankreich: Contraventionnalisation

Der Handel, Besitz oder Konsum von Cannabis wird bis heute noch in Frankreich gleich bestraft. Es gibt in Frankreich kein Gesetz, das eine „kleine Menge“ Cannabis oder anderer Drogen toleriert. Laut einer Studie vom OFDT (Observatoire français des drogues et des toxicomanies) über den Cannabiskonsum der französischen Bevölkerung gibt es 14 Millionen regelmäßige Konsumenten (mindestens 10 Mal im Monat), von denen ...

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USA: Entschädigungen für ehemalige Weed-Häftlinge – ein Schritt im Kampf gegen Rassismus

Die kalifornische Stadt Oakland geht mit strahlendem Beispiel voran: Sie versucht, ehemalige Häftlinge nicht nur zu rehabilitieren, sondern Wiedergutmachung zu leisten für diejenigen, die im sogenannten Kampf gegen Drogen wegen Marihuana inhaftiert waren. Da dies vor allem die schwarze Bevölkerung betraf, als der Besitz von Cannabis noch illegal war, obwohl Zahlen belegen, dass Weiße ebenso kifften und dealten, setzt der ...

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Schweiz auf dem Weg zu Modelprojekten

Die Schweiz will es wissen. Obwohl das BAG (Bundesamt für Gesundheit der Schweiz) im November eine Absage bezüglich der Modellversuche erteilt hatte, sollte es das noch nicht gewesen sein. Denn diesmal ist man sich auch in der Politik weitestgehend einig, und zwar zugunsten der Modellversuche. Das BAG lehnte die Modellversuche ab, da es in der Schweiz keine gesetzliche und rechtliche ...

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Todesstrafe – Iran taut auf, Philippinen im Mordrausch

Drogen - trotz der Verbote weltweit vorhanden

Tausende sterben jährlich für Konsumhandlungen Unsere „Erfolgspolitiker“ und viele andere erklären gerne, dass es bei der Drogenverfolgung darum geht, die „bösen Dealer“ zu stellen, damit die Konsumenten nichts mehr kriegen. Wer sich hingegen mit der Materie befasst, der sieht schnell, dass es zum Großteil die kleinen oder ganz kleinen „Fische“ trifft, die konsumieren und vielleicht noch ihre Freunde und Bekannten ...

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Gekifft wird sowieso

Am Donnerstag hat der Deutsche Bundestag erneut über die legale Abgabe von Cannabisprodukten diskutiert. Phil Hackemann, stellvertretender Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen, ist die ewigen Debatten leid und meint: Die eigentliche Entscheidung lautet doch, ob wir Cannabis vom kriminellen Dealer um die Ecke oder an kontrollierten Abgabestellen verkaufen lassen möchten. Seit Jahren diskutieren wir nunmehr darüber, die Millionen unbescholtenen Cannabis-Konsumenten in ...

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Hanfpolitik ist nicht immer Drogenpolitik


Nicht nur in den USA hat es Hanfgesetze gegeben, mit denen die Einwohner zum Hanfanbau gezwungen wurden, wollten sie nicht zahlen oder andere Strafen in Kauf nehmen. Das erste bekannte Hanfverbotsgesetz wäre in der Bibelgeschichte zum Paradies zu sehen, in der Adam und Eva der Apfel der Erkenntnis verboten wurde, der sinnbildlich für einige Drogen steht. Das erste bekannte Verbot, in dem explizit Hanf genannt wird, stammt vermutlich von Napoleon, der in Ägypten einem Attentat entging. Der Attentäter hatte Hanf in den Taschen, ohne diesen hätte Napoleon vielleicht sein Leben verloren oder macht Hanf nicht träge und lethargisch? Das Mörderbild hat der Hanf den Assassinen- Meuchelmördern zu verdanken, die ihn jedoch kaum zu ihren Mordakten sondern eher zur Entspannung einnahmen. Dass vielerorts Haschisch zur Berauschung konsumiert wurde, ohne dass die Leute zu Gewalttaten neigten, half nicht gegen diese Falschdarstellung. Auch die Prohibition erklärte Marihuana erst zur Mörderdroge aber von einem Jahr zum anderen wurde gesagt, die Kommunisten verteilen den Hanf, damit die Leute nicht mehr Kampffähig sind. Immer so, wie es passt.


Warum Hanfpolitik und Drogenpolitik für viele dasselbe ist


Der Antrieb für das Hanfverbot, welches von der USA ausgehend die Welt umspannt und gerade wieder eingerissen wird, wäre weniger der Punkt, dass es high macht. Dieses ist jedoch das rassistische Verbotsargument mit dem Fingerzeig auf Mexikaner, Farbige, Latinos und die frevelhaften Jazzmusiker. In Wirklichkeit ging es den Beamten nach der Beendigung der Alkoholverbote in den USA um den Erhalt von ihrem Job und der damit verbundenen Machtstellung. Unterstützern aus der Wirtschaft ging es darum, den konkurrierenden und gerade im Durchbruch begriffenen Rohstoff auszuschalten sowie rassistisch zu wirken. Dieses wären die eigentlichen Gründe für die Hanfprohibition und warum Marihuana in vielen Ländern harten Drogen gleichgesetzt wird oder gar schlimmer als diese geahndet wird. Dieses wäre der Grund, warum neben den berauschenden Hanfteilen gleich die gesamte Pflanze nicht nur in den USA verboten wurde. Da es inzwischen viele Hanfsorten gibt, die keinerlei berauschende Wirkung haben, aber für die Rohstoffgewinnung durchaus besser als andere Agrargüter sind, ist all das nicht verhältnismäßig. Wer vor dieser Zeit doch Hanf aus wirtschaftlichen Gründen brauchte, hat ihn importiert oder so angebaut, dass nur wenige Menschen Zugang gehabt hätten sowie sie eben die Nutzhanfpflanzen verwendet haben, die bereits vor den Verboten keine oder keine nennenswerte berauschende Wirkung hatten. Somit war das Komplettverbot niemals verhältnismäßig, ginge es nur um das Verbot der Droge an sich.


Wenn neben den berauschenden Pflanzen und Pflanzenteile auch alle anderen verboten oder der Umgang mit ihnen eingeschränkt wird, hat dieses eigentlich nichts mit Drogenpolitik zu tun, wird aber als diese verstanden. Politische Entscheidungen, doch wieder mehr Hanf anzubauen, wären somit keine Drogenpolitik sondern Hanfpolitik, solange dieser angebaute Hanf einen nicht berauscht. Dennoch lässt sich die Thematik nicht klar trennen, da es von vielen als „Rauschgiftanbau“ verstanden wird, wenn Nutzhanf mit einem THC Gehalt unter 0,2% auf den Feldern steht und selbst mit 2 Prozent THC Gehalt keinen high machen kann.