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Hanfpolitik

Unwissen tötet! Die Arabischen Emirate vs. United Kingdom

Eine drogenpolitische Gegenüberstellung fortschrittlicher und restriktiver Länder Teil 2 Die Lage in den Arabischen Emiraten Die Arabischen Emirate sind eine Föderation 7 vorwiegend muslimisch geprägter Emirate, die auf der arabischen Halbinsel einen Staat mit einer Gesamteinwohnerzahl von 9.813.000 bilden. Sie besteht aus den Emiraten Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Fudshaira, Ras al Khaimah und Umm al Quain , in welchen ...

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Unwissen tötet! Gegenüberstellung von Israel und Singapur

Eine drogenpolitische Gegenüberstellung restriktiver und fortschrittlicher Länder Teil 1 Da in diesem Jahr Cannabis auf UN-Ebene reklassifiziert werden soll, kommt dem ein oder anderen vielleicht in den Sinn, dass wir diese Entscheidung nicht alleine fällen. Viele andere Staaten, mit teilweise gänzlich unterschiedlichen Einstellungen zu Drogen oder Cannabis als Medizin, sitzen ebenfalls im CND (Commission on Narcotic Drugs) und haben Abstimmungsrecht. ...

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Australien legalisiert den Anbau von Hanf im Nordterritorium

Ein neues Gesetz erlaubt den zahlreichen Farmern im Nordterritorium den Anbau und Verkauf von industriellem Cannabis. Ab Mittwoch, den 06. Mai, 2020, werden interessierte Farmer bei der Kultivierung von industriellem Cannabis staatlich unterstützt. Bei ihrem Produkt handelt es sich um Cannabis mit niedrigem Anteil an THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol). Der Konsum, der aus jenem Cannabis gefertigten Produkte, hat daher keine berauschende Wirkung. ...

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Neuseeland stimmt per Volksentscheid über Legalisierung von Cannabis ab

Die neuseeländische Regierung hat einen Plan für die mögliche Legalisierung von Cannabis veröffentlicht, über den die Einwohner dieses Jahr per Volksentscheid abstimmen werden.  Der Gesetzesentwurf über die Regelungen einer möglichen Legalisierung von Cannabis beinhaltet wichtige Punkte: Personen ab 20 Jahren dürfen Cannabis demnach legal erwerben und konsumieren. Es soll Cannabis-Fachgeschäfte nach kalifornischem und holländischem Vorbild geben, in denen Cannabisprodukte verkauft ...

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Malawi legalisiert Anbau von Cannabis zu medizinischen und industriellen Zwecken

Mit der Legalisierung des Anbaus von Cannabis zu medizinischen und industriellen Zwecken will der südostafrikanische Staat von der weltweit steigenden Nachfrage an Cannabisprodukten profitieren. Schon im Februar berichtete der Guardian über die Verabschiedung eines entsprechenden Gesetzes, das Cannabis zu medizinischen und industriellen Zwecken erlauben soll. Mit diesem Schritt folgt die Regierung der Entscheidung mehrerer afrikanischer Staaten, die sich von der ...

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Cannabis in Alaska – 5 Jahre nach der Legalisierung

Während man sich über die Entwicklung in Colorado, Kalifornien oder New York auch in deutschsprachigen Medien gut informieren kann, bekommt man über die Legalisierung in anderen, weniger im Fokus der Medien stehenden Gebieten der USA sehr viel weniger mit. Einer der Bundesstaaten, die in der Regel durch das Raster der Berichterstattung fallen, ist Alaska. Stand hier vor wenigen Wochen noch ...

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Cannabisindustrie in Nordmazedonien wartet auf Startschuss

Nord-Mazedonien hat bis dato eine der schwächsten Volkswirtschaften Europas. In dieser Situation kann Cannabis eine wertvolle Industrie sein, die etwas Konjunktur ins Land bringt. Viele Unternehmer warten bereits auf grünes Licht von der Regierung, um endlich ins lukrative Cannabis-Geschäft einsteigen zu können. Indoor Produktion von Cannabis im Wert von 50 Millionen Dollar realisierbar Im Industriegebiet der nordmazedonischen Hauptstadt Skopje wird ...

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Daniela Ludwigs gefährliches Spiel mit dem THC-Gehalt

Am 10. Februar wollte die Drogenbeauftragte Daniela Ludwig mithilfe eines Instagram-Posts [1] belegen, dass Cannabis im Jahr 2020 um ein Vielfaches stärker sei als noch vor 20 Jahren. Das in den 1990er Jahren weit verbreitete Haschisch habe mit 4,9 Prozent nur einen Bruchteil der Hanfblüten von heute gehabt, postet die CSU-Frau von einem Treffen mit dem bayrischen LKA. Letztere seien ...

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Legalisierung von Industrie- und Medizinalhanf in Ghana

Zur Überraschung vieler Nationen wurde in Ghana der Industrie- und Medizinalhanf legalisiert. Damit schließt sich dieses Land einer kontinentalen Bewegung afrikanischer Länder an, welche den wirtschaftlichen und ökologischen Wert von Cannabis anerkennt. Narcotics Control Commission Bill Mitte Mai wurde ein Gesetz namens „Narcotics Control Commission Bill” vom Parlament verabschiedet, welches der nationalen Drogenbehörde mehr Mittel zur Regulierung einiger illegalen Substanzen ...

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Drogen am Steuer

Letztes Jahr hat die Polizei in Österreich mehr als 4.000 Autofahrer wegen Suchtgiftmissbrauchs angezeigt. Allerdings: Die meisten dieser „Drogenlenker“ haben Cannabis konsumiert, dessen Wirkstoff THC tage- bis wochenlang im Blut nachgewiesen werden kann, auch wenn man längst nicht mehr „high“ ist.  Hanfmesse in Niederösterreich: Polizei kassiert 161 Führerscheine. Planquadrat in Wien: Polizei erwischt in einer Nacht 24 Drogenlenker! Aber: Bei 200 ...

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Schweiz: Lockerungen im Umgang mit Medizinalhanf

Seit geraumer Zeit schon gibt es in der Schweiz Initiativen mit der Absicht eine Versorgung mit medizinischem Cannabis für Patienten zu etablieren. Tatsächlich hatte Deutschland, obwohl es beim Thema Cannabis eigentlich stets als konservativer gilt, durch das seit 2017 geltende Cannabis als Medizin Gesetz eine etwas fortschrittlichere Situation geschaffen. Der Zugang zu Cannabis für Patienten ist aber auch bei den ...

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Was verbirgt sich hinter „Swiss Safe Access for Cannabinoids”?

Auch in der Schweiz besteht ein konstante Diskussion um Cannabis. Insbesondere hat sich eine Bewegung etabliert, die sich „Swiss Safe Access for Cannabinoids” nennt, kurz SSAC. Ziel dieser wohltätigen Organisation ist vorrangig, dass das therapeutische Potenzial von Cannabis anerkannt wird und dass die Öffentlichkeit mehr Informationen zu diesem Genussmittel bekommt. Die jetzige Gesetzlage Wie in Deutschland auch, ist Cannabis an ...

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Europa, quo vadis cum Cannabis? Legalisierung in Kroatien?

Als Befürworter einer liberaleren Cannabispolitik weiß man derzeit in Europa kaum, was man denken soll. Progressive Prozesse scheinen zu stagnieren oder sogar still zu stehen. Die deutsche Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig macht sich nur noch durch eine restriktive Haltung bemerkbar und glänzt mit Falschaussagen in sozialen Medien. In den Niederlanden soll womöglich ein Versuch unternommen werden, die Touristen vom tolerierten Cannabishandel ...

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SPD kontert Kritik am Fraktionsbeschluss zur Entkriminalisierung

Wie wir bereits vor einigen Tagen berichteten, hat sich die SPD-Fraktion des Bundestages endlich auf eine neuen Kurs in der deutschen Cannabispolitik verständigt. In einem Positionspapier und einer Pressemitteilung haben sich die Sozialdemokraten für das Ende der Verbotspolitik ausgesprochen. Eine konsequente Legalisierung von Cannabis lehnen sie jedoch ab. Zunächst einmal wird die Herabstufung von kleineren Besitzdelikten von der Straftat zur ...

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Nepal diskutiert über Legalisierung

Nachdem die Kommunistische Partei in Nepal Reformen in der Gesetzgebung forderte, beschäftigt sich das nepalesische Parlament mit der Legalisierung von Cannabis für den Freizeitkonsum. Vertreter der regierenden Kommunistischen Partei Nepals befassen sich gerade mit einem Gesetz für die Legalisierung von Cannabis. Das Land eigne sich für den Anbau von Cannabis und es sei eine gute Möglichkeit, die Landwirtschaft anzukurbeln. Wie ...

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USA: Bernie Sanders verspricht Legalisierung auf Bundesebene

Während einer Wahlkampfkampagne in Iowa versprach der demokratische Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders, dass er als Präsident Cannabis in den gesamten USA legalisieren werde. Vergangenes Wochenende verdeutlichte Bernie Sanders noch einmal seine Haltung zum Thema Cannabis. Er werde den „destruktiven“ Krieg gegen Drogen beenden und gleich am ersten Tag seiner Amtszeit per Präsidentenverfügung dafür sorgen, das Cannabis in allen 50 Staaten legalisiert ...

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Australien: Cannabis-Reform im Australian Capital Territory

Trotz Gegenwehr von Bundesregierung und Vereinten Nationen verabschiedete das australische Gebiet Australian Capital Territory neue Cannabis-Gesetze. Das Australian Capital Territory hat neue Cannabis-Gesetze verabschiedet. Einem Bericht zufolge [1], sollen Konsum und Besitz geringer Mengen Cannabis nicht länger strafrechtlich verfolgt oder mit einem Bußgeld belegt werden. Das neue Gesetz sei trotz Widerstands der Bundesregierung und einer Warnung der Vereinten Nationen, das ...

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Mexiko: Abstimmung über Legalisierungsgesetz im April

Schon im Herbst 2018 hatte der oberste Gerichtshof in Mexiko das Verbot von Cannabis als verfassungswidrig verurteilt. Die Regierung wurde durch die Entscheidung des Gerichts aufgefordert, eine Gesetzesreform auf den Weg zu bringen, die sich am Urteil orientiert. Einige Zeit zuvor hatten sich verschiedene Regierungspolitiker für eine Liberalisierung ausgesprochen, um den Kartellen das Geschäft mit Cannabis zu entreißen. Trotz allem ...

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EU-Kommission: Einheitliche Abstimmung über WHO-Empfehlungen zu Cannabis

Im März diesen Jahres kommt die Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen (Commission on Narcotic Drugs / CND) zum nächsten Mal zusammen, um über den Umgang mit Cannabis zu beraten. Im Vorfeld sollen die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gemeinsam besprechen, mit welcher Haltung man in einer Abstimmung entscheiden wolle. So lautet ein aktueller Vorschlag der Europäischen Kommission, die gerne als einheitliche Front ...

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Patienten auf Sizilien erhalten medizinisches Cannabis gratis

Einem Bericht der italienischen Nachrichtenseite thelocal.it [1] zufolge, hat die Regierung in Italien entschieden, dass Patienten mit bestimmten Krankheiten auf Sizilien kostenlosen Zugang zu medizinischem Cannabis erhalten sollen. Siziliens oberster Gesundheitsminister Ruggero Razza unterzeichnete eine Bestimmung, wonach Patienten mit chronischen oder neuropathischen Schmerzen, zerebraler Lähmung oder Multipler Sklerose für das von der Regierung subventionierte Cannabisprogramm in Frage kommen. Mit der ...

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Hanfpolitik ist nicht immer Drogenpolitik


Nicht nur in den USA hat es Hanfgesetze gegeben, mit denen die Einwohner zum Hanfanbau gezwungen wurden, wollten sie nicht zahlen oder andere Strafen in Kauf nehmen. Das erste bekannte Hanfverbotsgesetz wäre in der Bibelgeschichte zum Paradies zu sehen, in der Adam und Eva der Apfel der Erkenntnis verboten wurde, der sinnbildlich für einige Drogen steht. Das erste bekannte Verbot, in dem explizit Hanf genannt wird, stammt vermutlich von Napoleon, der in Ägypten einem Attentat entging. Der Attentäter hatte Hanf in den Taschen, ohne diesen hätte Napoleon vielleicht sein Leben verloren oder macht Hanf nicht träge und lethargisch? Das Mörderbild hat der Hanf den Assassinen- Meuchelmördern zu verdanken, die ihn jedoch kaum zu ihren Mordakten sondern eher zur Entspannung einnahmen. Dass vielerorts Haschisch zur Berauschung konsumiert wurde, ohne dass die Leute zu Gewalttaten neigten, half nicht gegen diese Falschdarstellung. Auch die Prohibition erklärte Marihuana erst zur Mörderdroge aber von einem Jahr zum anderen wurde gesagt, die Kommunisten verteilen den Hanf, damit die Leute nicht mehr Kampffähig sind. Immer so, wie es passt.


Warum Hanfpolitik und Drogenpolitik für viele dasselbe ist


Der Antrieb für das Hanfverbot, welches von der USA ausgehend die Welt umspannt und gerade wieder eingerissen wird, wäre weniger der Punkt, dass es high macht. Dieses ist jedoch das rassistische Verbotsargument mit dem Fingerzeig auf Mexikaner, Farbige, Latinos und die frevelhaften Jazzmusiker. In Wirklichkeit ging es den Beamten nach der Beendigung der Alkoholverbote in den USA um den Erhalt von ihrem Job und der damit verbundenen Machtstellung. Unterstützern aus der Wirtschaft ging es darum, den konkurrierenden und gerade im Durchbruch begriffenen Rohstoff auszuschalten sowie rassistisch zu wirken. Dieses wären die eigentlichen Gründe für die Hanfprohibition und warum Marihuana in vielen Ländern harten Drogen gleichgesetzt wird oder gar schlimmer als diese geahndet wird. Dieses wäre der Grund, warum neben den berauschenden Hanfteilen gleich die gesamte Pflanze nicht nur in den USA verboten wurde. Da es inzwischen viele Hanfsorten gibt, die keinerlei berauschende Wirkung haben, aber für die Rohstoffgewinnung durchaus besser als andere Agrargüter sind, ist all das nicht verhältnismäßig. Wer vor dieser Zeit doch Hanf aus wirtschaftlichen Gründen brauchte, hat ihn importiert oder so angebaut, dass nur wenige Menschen Zugang gehabt hätten sowie sie eben die Nutzhanfpflanzen verwendet haben, die bereits vor den Verboten keine oder keine nennenswerte berauschende Wirkung hatten. Somit war das Komplettverbot niemals verhältnismäßig, ginge es nur um das Verbot der Droge an sich.


Wenn neben den berauschenden Pflanzen und Pflanzenteile auch alle anderen verboten oder der Umgang mit ihnen eingeschränkt wird, hat dieses eigentlich nichts mit Drogenpolitik zu tun, wird aber als diese verstanden. Politische Entscheidungen, doch wieder mehr Hanf anzubauen, wären somit keine Drogenpolitik sondern Hanfpolitik, solange dieser angebaute Hanf einen nicht berauscht. Dennoch lässt sich die Thematik nicht klar trennen, da es von vielen als „Rauschgiftanbau“ verstanden wird, wenn Nutzhanf mit einem THC Gehalt unter 0,2% auf den Feldern steht und selbst mit 2 Prozent THC Gehalt keinen high machen kann.