Kategorie: Hanfmedizin bei Erkrankungen

Medizinisches Cannabis bei Krankheiten: Schmerzen, Epilepsie, Multiple Sklerose, Krebs und mehr. Studien und Erfahrungsberichte.

Bei welchen Krankheiten wird medizinisches Cannabis eingesetzt?

Diese Rubrik sammelt über 100 Beiträge zu einzelnen Indikationen — von häufig nachgefragten Anwendungsgebieten wie chronischen Schmerzen, Schlafstörungen und Epilepsie bis zu seltenen Erkrankungen, zu denen bislang nur einzelne Studien vorliegen. Jeder Beitrag ordnet die Datenlage zu genau einer Erkrankung ein und benennt auch, wo die Evidenz dünn oder widersprüchlich ist. Dass eine Erkrankung hier auftaucht, heißt ausdrücklich nicht, dass Cannabis dort wirkt oder verordnet wird: Ob eine Therapie infrage kommt, entscheidet allein die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt. Die Beiträge ersetzen keine medizinische Beratung.

Cannabis bei Schlafstörungen und Schlafapnoe

Der Schlaf ist das meistgesuchte Anwendungsgebiet dieser Rubrik. Was THC und CBD dabei unterscheidet, klärt der Überblick zu Cannabis bei Schlafstörungen; welche Sorten Patientinnen und Patienten dafür nennen, steht in der Übersicht der besten Cannabis-Sorten für einen erholsamen Schlaf. Die Studienlage selbst — inklusive der Frage, was Cannabis mit den Schlafphasen macht — behandelt Cannabis und Schlaf: Was die Wissenschaft wirklich sagt. Zur Anwendung als Öl gibt es Cannabisöl gegen Schlafstörungen, zu zwei enger umrissenen Diagnosen THC bei Schlafapnoe und Cannabis beim Schlafphasensyndrom.

Chronische Schmerzen, Rücken und Nerven

Schmerz ist die häufigste Indikation für eine Verordnung in Deutschland. Für den Rücken sind Medizinalhanf und Rückenschmerzen sowie Cannabis bei LWS- und HWS-Syndrom und das chronische Wirbelsäulensyndrom einschlägig, für akute Fälle Cannabidiol nach dem Hexenschuss. Bei Nervenschmerzen geht es um Polyneuropathie und Phantomschmerzen, bei Fehlbildungen um die Arnold-Chiari-Malformation und die Arachnoiditis.

Rheuma, Fibromyalgie und Gelenkerkrankungen

Ob Cannabis bei Fibromyalgie hilft, prüfen zwei Beiträge aus verschiedenen Jahren: Rheuma im Kopf und Fibromyalgie als Therapieoption. Zum entzündlichen Formenkreis gehören CBD und Rheuma, CBD und Arthritis, die chronische Polyarthritis und Autoimmunerkrankungen wie Lupus. Verschleiß und Versteifung behandeln Cannabis und Arthrose, Morbus Bechterew, Ankylose und Morbus Scheuermann; um den Knochenstoffwechsel geht es in Cannabis und die Gesundheit der Knochen.

Migräne, Kopfschmerzen und Clusterkopfschmerz

Für den Kopf liegen drei Beiträge vor: Cannabis bei Migräne, die Wirkung von Cannabis bei Kopfschmerzen und der Clusterkopfschmerz in der Cannabistherapie.

Depression, Angst, ADHS und PTBS

Bei psychischen Erkrankungen ist die Studienlage besonders zwiespältig, weil Cannabis Beschwerden lindern und auslösen kann. Das arbeiten Cannabis bei Depression und Cannabis und Angststörungen: Hilfe oder Risiko? heraus, ergänzt um Cannabis bei Angststörungen und Agoraphobie. Zu ADHS gibt es die aktuelle Auswertung Cannabis und ADHS und die ältere Cannabistherapie bei ADHS; zu Autismus berichtet Israel erforscht Cannabis bei Autismus. Weiter behandelt werden PTBS bei Veteranen und Trauma-Patienten, Zwangsstörungen, die Borderline-Störung, Essstörungen, Anorexie und das chronische Müdigkeitssyndrom.

Epilepsie, Multiple Sklerose und neurologische Erkrankungen

Epilepsie ist das Anwendungsgebiet mit der besten Evidenz; dazu gehören Cannabis bei Epilepsie und Cannabidiol bei Epilepsie. Zur Spastik und zu Bewegungsstörungen liegen Cannabis und Multiple Sklerose, Cannabis und Parkinson, die Huntington-Krankheit, Ataxie und Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) vor. Tic-Störungen behandeln das Tourette-Syndrom und Hilft Hanf gegen Tics?; nach akuten Ereignissen geht es um die Rehabilitation nach einem Schlaganfall, das Schädel-Hirn-Trauma und das Thalamussyndrom. Ein Sonderfall des Ohrs ist Cannabis und Tinnitus.

Magen, Darm und Verdauung

Der Verdauungstrakt ist über das Endocannabinoid-System dicht mit Rezeptoren besetzt, entsprechend viele Beiträge gibt es hier: Reizdarm und Divertikulitis, Gastritis, die Refluxkrankheit, Zöliakie sowie der Überblick Cannabis für ein gesundes Magen-Darm-System und Cannabis und die Verdauung. Um Begleitsymptome geht es in Cannabis und Übelkeit und Appetitlosigkeit, um die Darmflora in CBD und das Mikrobiom.

Haut: Akne, Schuppenflechte und Nesselsucht

Dermatologische Beiträge dieser Rubrik sind CBD gegen Akne, Cannabis gegen Schuppenflechte und Cannabis und Urtikaria. Dazu kommen Narbenrückbildung, chronischer Haarausfall und Hyperhidrose.

Krebs: was Studien zeigen und was nicht

Kaum ein Thema wird so überzogen dargestellt wie Cannabis gegen Krebs. Diese Rubrik trennt beides: eine Metaanalyse zum Therapiepotenzial, Cannabis in der Krebstherapie als Begleitbehandlung und Cannabis gegen Krebs als Frage der Komponenten auf der einen Seite — auf der anderen die Einordnung Ein Joint am Abend heilt keinen Krebs. Praktische Fragen behandeln Welche Hanfmedizin bei Krebs verwenden?, Hanf gegen Krebs und Diagnose: Krebs.

Leber, Nieren, Herz und Stoffwechsel

Wie Cannabis auf innere Organe wirkt, ist die am häufigsten gesuchte Einzelfrage dieser Rubrik. Antworten geben Cannabis und Lebererkrankungen, Nieren- und Blasenerkrankungen, Arteriosklerose und Angina pectoris. Zum Stoffwechsel gehören Cannabis bei Diabetes und THCV bei Diabetes Typ 2, zur Schilddrüse der Einfluss von Cannabis auf die Schilddrüse und die Hypothyreose. Am Auge ansetzend ist Cannabis und Glaukom.

Atemwege, Allergien und Infektionen

Zu Asthma liegen drei Beiträge mit unterschiedlichem Stand vor: der Atem-Code, neue Forschung zu Cannabiskonsum und Asthma und Wie hilft Hanf bei Asthma?; die Nebenhöhlen behandelt Cannabis bei Sinusitis. Zum Immunsystem gehören Cannabis gegen Allergien, die allergische Diathese und immunsupprimierte Patienten, zu Infektionen Borreliose, Herpes, Meningitis und Enzephalitis und Malaria.

Seltene Erkrankungen

Ein großer Teil dieser Rubrik behandelt Krankheiten, zu denen es kaum Literatur gibt — für Betroffene oft die einzige verfügbare Zusammenfassung. Dazu zählen Sarkoidose, Mitochondriopathie, Morbus Wilson, Porphyrien, Amyloidosen, Adenomyose, Sichelzellenanämie und Sprechstörungen. Auf der Wirkstoffseite ergänzt Guaiol als medizinisch wertvolles Terpenoid das Bild.

Rezept, Dosierung und Sicherheit

Fragen, die keine einzelne Erkrankung betreffen — der Weg zum Rezept, Sorten und Dosierung aus der Apotheke, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, Blutwerte und Darreichungsformen — behandelt die Schwesterrubrik Allgemeines zur Cannabismedizin. Wer klären will, ob die eigene Diagnose überhaupt für eine Verordnung infrage kommt, findet dort den Einstieg; die Entscheidung darüber trifft immer die behandelnde Praxis.

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