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Pflanzliche Drogen

Woran erkenne ich Hanf, welche Unterschiede gibt es?

Junge Hanfblüte als Erkennungszeichen

Was ist an den Cannabispflanzen so besonderes? Cannabis lässt sich in mehreren Punkten mit Tomaten vergleichen. Es sind kräftige grüne Pflanzen, die unter guten Bedingungen sehr schnell wachsen. Und diese Pflanzen gibt es in groß, klein oder in verschiedenen Wuchsschemen. Woran würde man denn jetzt Tomatenpflanzen erkennen? An den Blättern? Richtig! Tomatenpflanzen haben alle recht ähnliche Blätter, auch wenn einige ...

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Heimische Ethnobotanik # 4 - Der Wacholder

Im vierten Teil der Artikelserie „Heimische Ethnobotanik“ wird sich mit dem Nadelholzgewächs Wacholder (Juniperus communis) beschäftigt. Dabei handelt es sich um eine Pflanze mit einer großen Bandbreite an unterschiedlichen Wirkeigenschaften, die als Räucherwerk angewendet aller Wahrscheinlichkeit nach zu den ältesten Ritualpflanzen der Menschheit gehört. Botanische Zuordnung Gattung → Juniperus (Wacholder) Familie → Cupressaceae (Zypressengewächse) Ethnobotanisch relevante Juniperus-Spezies Juniperus cedrus WEBB. ...

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Heimische Ethnobotanik # 3 - Der Hopfen

Fortgeführt wird die „ethnobotanische Reihe“ mit einer Pflanze, die heutzutage in erster Linie als Grundzutat für die Herstellung von Bier bekannt ist. Keine Frage, die Rede ist vom Echten Hopfen (Humulus lupulus) - eine Pflanze, die sich seit langen Zeiten allerdings nicht nur einer großen Beliebtheit als konservierendes und würziges Bieradditiv erfreut, sondern auch als mild beruhigende Heilpflanze, etwa in ...

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Heimische Ethnobotanik # 2 - Die Schafgarbe

Der zweite Teil der Artikelserie „Heimische Ethnobotanik“ widmet sich der Schafgarbe (Achillea millefolium) - eine Pflanze, die im alten Europa nicht nur als wertvolles Heilmittel geschätzt, sondern von unseren Vorfahren auch als rituelle Orakel- sowie als reinigende und visionsfördernde Räucherpflanze eingesetzt wurde. In Deutschland kann die Schafgarbe als weit verbreitete Wildpflanze überall gefunden werden, häufig direkt am Wegesrand. Botanische Zuordnung ...

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Heimische Ethnobotanik # 1 - Die Mistel

In dieser mehrteiligen Artikelserie mit dem Titel „Heimische Ethnobotanik“ liegt der Fokus auf jenen Pflanzenarten, die in Europa schon lange als wichtige Heil-, Ritual- oder Rauschpflanzen bekannt sind und seit jeher entsprechend genutzt werden. Dabei wird sich der erste Teil dieser ethnobotanischen Reihe mit der allseits bekannten Mistel (Viscum album) beschäftigen - eine auf Bäumen schmarotzende Pflanze, die unseren Vorfahren ...

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San Pedro Kaktus

Botanische Zuordnung Art → Echinopsis pachanoi Gattung → Echinopsis Familie → Kakteengewächse ( Cactaceae ) weitere Namen → San Pedro, Echinopsis pachanoi, Trichocereus pachanoi Allgemeine Informationen Der San Pedro ist ein recht schnell wachsender Kaktus, welcher bei guter Pflege und optimalen Bedingungen ein jährliches Wachstum von ca. 20 cm bis 30 cm erreichen kann. Er kann eine Gesamthöhe von 4m bis 7m erreichen, besteht ...

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Die afrikanische Traumwurzel - Zauberpflanze der Xhosa

Silene capensis - den meisten ist dieses Leimkrautgewächs unter seinem Trivialnamen „afrikanische Traumwurzel“ bekannt - ist eine Pflanze, die in Fachkreisen den sogenannten Oneirogenen zugeordnet wird. Darunter sind Pflanzen (oder synthetische Wirkstoffe) zu verstehen, deren Wirkung primär dadurch charakterisiert ist, dass sie das menschliche Traumerlebnis nicht nur verlängern, sondern auch intensivieren und bewusster machen. Die afrikanische Traumwurzel ist daher eine ...

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Yohimbe - Ein pflanzliches Aphrodisiakum

Die Rinde des Tropenbaums Pausinystalia yohimbe wird in Afrika schon lange als ausgezeichnetes Aphrodisiakum geschätzt, genau, wie als schamanische Einweihungsdroge für Fetish- und Ahnenkulte. Doch nicht nur in Afrika, sondern auch in der westlichen Schulmedizin ist der zentrale Wirkstoff dieses Rötegewächses, nämlich das Indolalkaloid Yohimbin, eine wichtige Ingredienz potenz- und luststeigernder Arzneimittel. Von einigen Personen wird die wirkstoffhaltige Rinde des ...

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Amanita muscaria - Über das Männlein, das im Walde steht

Die bewusstseinsverändernde Anwendung des Fliegenpilzes ist schon lange bekannt und lässt sich einige Jahrtausende zurückverfolgen, vor allem im Kontext des nordischen Schamanismus. Doch während der Pilz zu früheren Zeiten noch als psychoaktives Werkzeug der Schamanen geschätzt wurde, kennt man ihn heute fast nur noch als gefährlichen Giftpilz, vor dessen Einnahme immer wieder eindringlich gewarnt wird. Gleichzeitig gilt er aber auch ...

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Tabakersatz - Nikotinfreie Kräuter für die Rauchmischung

Für die einen sind nikotinfreie Kräuterzigaretten und Kräutertabake effektvolle Hilfsmittel, die den Prozess der Nikotinentwöhnung erleichtern können, während sie von einigen nikotinfrei lebenden Hänflingen vor allem als Tabaksubstitute für die Gras- oder Haschischmischung gebraucht werden. Hierzu werden bevorzugt die im Internet- sowie in Headshops erhältlichen nikotinfreien Rauchmischungen verwendet, beispielsweise Knaster®, greengo® oder die NTB-Kräuteretten®. Viele Konsumenten stellen sich darüber hinaus ...

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Zurück zur Natur beim Konsum pflanzlicher Drogen


Teein, Koffein, Nikotin und vieles andere sind pflanzliche Drogen, die hier jedoch am Rande behandelt werden. In der Regel wird als Droge eine Substanz verstanden, die eine bewusst wahrnehmbare Rauschwirkung auslöst oder es in hoher Dosis kann. Eben wegen diesen erhofften Wirkungen nimmt man solche Drogen ganz bewusst. Neben recht unbedenklichen Stoffen wie Koffein gibt es auch sehr bedenkliche Stoffgruppen wie Opiate. Diese sind aufgrund ihres Abhängigkeitspotenzials und bei schlechter Qualität und falscher Anwendung weit bedenklicher als z.B. Baldrian oder Hopfen. Schamanenpflanzen sind natürlich auch pflanzliche Drogen, sollen jedoch gesondert erfasst werden. Schamanen haben nicht immer die Absicht, einen angenehmen Rausch zu erzeugen, sie wollen die teils auch weniger angenehme Wirkung für ihre Rituale, die gewünschte Heilung oder die erhoffte Erleuchtung verwenden. Der Normalbürger nimmt pflanzliche Drogen, um sich damit wohler zu fühlen, teils auch, um besser zu funktionieren. Der Schamane hingegen arbeitet mit den Substanzen, um gezielte Wirkungen für seine Zwecke zu erzeugen. Das muss nicht immer angenehm sein.


Der Bio Hype – auch bei den Drogen


Viele Drogenkonsumenten lehnen strikt alle chemischen Substanzen ab und verwenden nur berauschende Stoffe aus der Natur, da diese eben weniger schlimm und gefährlich sind, als der „Dreck“ aus dem Garagenlabor. Es etablieren sich sogar schon biologisch angebaute Drogen. Im Groben und Ganzen mag es sein, dass chemisch hergestellte Drogen häufiger auch gefährlicher sind als Drogenpflanzen. Jedoch sind pflanzliche Drogen nicht direkt unbedenklich: Auch Opium, Stechapfel und andere Nachtschattengewächse usw. können teils eine körperliche Abhängigkeit ausprägen, haben kritische, sogar tödliche Überdosierungen oder können krankmachen. Somit wäre auch die Pest ein Produkt der Natur, welches jedoch als die Pest gewiss nichts Positives hat. Deswegen sollten „pflanzliche Drogen“ nicht mit „unbedenklich und harmlos“ auf eine Stufe gesetzt werden. Auch hier ist es entscheidend, dass man weiß, was man genau nimmt und macht, um Gefahren abwenden zu können. Es gibt natürlich sehr unbedenkliche Naturprodukte oder solche, die im Vergleich zu chemischen Drogen wenigstens weniger gefährlich wären. Somit weiß man bei einem LSD Trip nie, was da eigentlich alles drauf ist. Bei selbst gesammelten kahlköpfigen Pilzen weiß man dieses jedoch schon und kann nach ersten Erfahrungen die Wirkung sehr gut einschätzen. Teils sind pflanzliche Drogen deswegen sicherer und weniger bedenklich, da man wenigstens noch weiß, was einen erwartet. Dennoch sollte auch hier immer mit Bedacht gehandelt werden sowie diverse Pflanzendrogen, wie Stechapfel gar nicht oder wenigstens mit äußerster Vorsicht zu genießen wären.