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Pflanzliche Drogen

Tabernanthe iboga – Visionäre Pflanzenmedizin aus Afrika

Der Ibogastrauch zählt zu den wichtigsten afrikanischen Schamanenpflanzen und ist für die Anhänger des Bwiti-Kultes der wahre, direkt aus dem biblischen Garten Eden stammende Baum der Erkenntnis, dessen Wurzel, abhängig der eingenommenen Dosierung, entweder als euphorisierende Stimulanz oder als visionäres Psychedelikum wirkt. Eingesetzt wird die Ibogawurzel traditionell als Aphrodisiakum, zur Steigerung der konditionellen Leistungsfähigkeit sowie im Kontext von spirituellen Initiations- ...

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Zauberpilze – Basisinfos und Safer Use

Psychoaktive Pilze der Gattungen Psilocybe oder Panaeolus, auch Magic Mushrooms oder Narrenschwämme genannt, gehören zu den ältesten Rauscherzeugnissen der Menschheit. Bereits seit Jahrtausenden werden sie als Entheogen in schamanischen Ritualen verwendet und auch heutzutage erfreuen sich diese kleinen Geschöpfe mit der bewusstseinsverändernden Wirkung einer beständigen Beliebtheit, sowohl bei innenweltreisenden Psychonauten, in der Partyszene, aber auch als effektive Medizin gegen Migräne ...

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Zurück zur Natur beim Konsum pflanzlicher Drogen


Teein, Koffein, Nikotin und vieles andere sind pflanzliche Drogen, die hier jedoch am Rande behandelt werden. In der Regel wird als Droge eine Substanz verstanden, die eine bewusst wahrnehmbare Rauschwirkung auslöst oder es in hoher Dosis kann. Eben wegen diesen erhofften Wirkungen nimmt man solche Drogen ganz bewusst. Neben recht unbedenklichen Stoffen wie Koffein gibt es auch sehr bedenkliche Stoffgruppen wie Opiate. Diese sind aufgrund ihres Abhängigkeitspotenzials und bei schlechter Qualität und falscher Anwendung weit bedenklicher als z.B. Baldrian oder Hopfen. Schamanenpflanzen sind natürlich auch pflanzliche Drogen, sollen jedoch gesondert erfasst werden. Schamanen haben nicht immer die Absicht, einen angenehmen Rausch zu erzeugen, sie wollen die teils auch weniger angenehme Wirkung für ihre Rituale, die gewünschte Heilung oder die erhoffte Erleuchtung verwenden. Der Normalbürger nimmt pflanzliche Drogen, um sich damit wohler zu fühlen, teils auch, um besser zu funktionieren. Der Schamane hingegen arbeitet mit den Substanzen, um gezielte Wirkungen für seine Zwecke zu erzeugen. Das muss nicht immer angenehm sein.


Der Bio Hype – auch bei den Drogen


Viele Drogenkonsumenten lehnen strikt alle chemischen Substanzen ab und verwenden nur berauschende Stoffe aus der Natur, da diese eben weniger schlimm und gefährlich sind, als der „Dreck“ aus dem Garagenlabor. Es etablieren sich sogar schon biologisch angebaute Drogen. Im Groben und Ganzen mag es sein, dass chemisch hergestellte Drogen häufiger auch gefährlicher sind als Drogenpflanzen. Jedoch sind pflanzliche Drogen nicht direkt unbedenklich: Auch Opium, Stechapfel und andere Nachtschattengewächse usw. können teils eine körperliche Abhängigkeit ausprägen, haben kritische, sogar tödliche Überdosierungen oder können krankmachen. Somit wäre auch die Pest ein Produkt der Natur, welches jedoch als die Pest gewiss nichts Positives hat. Deswegen sollten „pflanzliche Drogen“ nicht mit „unbedenklich und harmlos“ auf eine Stufe gesetzt werden. Auch hier ist es entscheidend, dass man weiß, was man genau nimmt und macht, um Gefahren abwenden zu können. Es gibt natürlich sehr unbedenkliche Naturprodukte oder solche, die im Vergleich zu chemischen Drogen wenigstens weniger gefährlich wären. Somit weiß man bei einem LSD Trip nie, was da eigentlich alles drauf ist. Bei selbst gesammelten kahlköpfigen Pilzen weiß man dieses jedoch schon und kann nach ersten Erfahrungen die Wirkung sehr gut einschätzen. Teils sind pflanzliche Drogen deswegen sicherer und weniger bedenklich, da man wenigstens noch weiß, was einen erwartet. Dennoch sollte auch hier immer mit Bedacht gehandelt werden sowie diverse Pflanzendrogen, wie Stechapfel gar nicht oder wenigstens mit äußerster Vorsicht zu genießen wären.