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Rücktritt von Jeff Sessions und Legalisierung in Michigan beflügeln Aktienkurse

Da ist mächtig was los in den USA. Michigan ist der neunte US-Bundesstaat der per Volksabstimmung Cannabis für den Freizeitkonsum legalisiert. Kurz zuvor wurde bekannt, dass US-Justizsenator und Cannabis-Gegner Jeff Sessions sein Amt niedergelegt hat. Sehr zur Freude vieler Anleger: Aktien von Tilray, Canopy Growth und Aurora sind wieder sehr gefragt.

Das Ende für Sessions

Jeff Sessions ist für seine Kritik an der Cannabis-Legalisierung bekannt. „Gute Menschen rauchen kein Marihuana“, verkündete er damals. Nun hat er seinen Rücktritt erklärt und die Aktien der großen Produzenten der Branche schießen in die Höhe.

Der Grund für den Druck von Trump auf Sessions, der schließlich sein Amt als Justizminister räumte, ist vermutlich die mangelnde Unterstützung bei den Russland-Ermittlungen. Derzeit wird geprüft, ob es beim Wahlkampf von Trump Verbindungen nach Russland gab, die ihn dabei unterstützt haben sollen. Wegen Befangenheit hatte sich Jessions aus den Ermittlungen rausgehalten.

Als Kritiker der voranschreitenden Legalisierung von Cannabis galt Sessions als entscheidendes Risiko für die Marihuana-Industrie in Nordamerika. Entsprechend positiv reagierten Anleger auf den Rücktritt des Politikers. Die Aktien der Schwergewichte Tilray, Canopy Growth oder Aurora Cannabis legten nach der Rücktrittserklärung massiv zu.

Der ehemalige Justizminister spielte bei der Legalisierung von Cannabis in einigen Bundesstaaten eine wichtige Rolle, da es nach Bundesgesetz nach wie vor verboten ist. Immer wieder machte Sessions deutlich, was er von Konsum von Cannabis hält, das nur „etwas weniger schlimm als Heroin“ sei und kündigte ein strikteres Vorgehen der Bundesbehörden gegen Anbau, Besitz und Handel mit Marihuana an.

Volksentscheide in Michigan, Utah und Missouri

Der große Gewinner ist natürlich Michigan. In der parallel zu den Kongresswahlen stattfinden Abstimmung über die Legalisierung von Cannabis als Freizeitdroge entschieden sich 56% der Wähler für die Freigabe.

Per Volksentscheid entschied man sich Utah und Missouri für die Legalisierung von Cannabis als Medizin. Waren es mit 53,2% nur knapp über die Hälfte, die sich in Utah medizinisches Cannabis wünschen, fiel die Abstimmung in Missouri mit einer zwei Drittel Mehrheit pro Legalisierung etwas deutlicher aus. Insgesamt ist Cannabis als Medizin damit in 33 der 50 US-Bundesstaaten legal erhältlich.

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