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Houseplant setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein

Die Cannabis-Marke Houseplant von Seth Rogen und Evan Goldberg unterstützt Personen, die wegen des Besitzes von Cannabis verurteilt wurden.


Im April letzten Jahres gründeten der kanadische Schauspieler, Autor, Produzent und Regisseur Seth Rogen zusammen dem Drehbuchautor Evan Goldberg die Cannabis-Marke Houseplant. Mit hochwertigen Sativa-, Inidica- und Hybridsorten, die in bunten und stylishen Verpackungen angeboten werden, hat sich das in Toronto ansässige Unternehmen mittlerweile einen recht guten Ruf erarbeitet.

Das Unternehmen konnte im Jahr 2019 stetiges Wachstum verbuchen. Dabei sind es nicht nur die Cannabisprodukte, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wie benzinga.com [1] berichtet, sagte Rogen kürzlich zu Forbes, Houseplant sei “immens darauf ausgerichtet, ein gehobenes, lehrreiches und leicht verständliches Erlebnis zu bieten”. Neben Cannabis beschäftigt sich die Marke mit Fragen nach sozialer Gerechtigkeit und der Legalisierung von Cannabis in den USA.

Löschung aus dem Strafregistser

Im September habe Rogen im Rahmen der National Expungement Week (N.E.W.) dafür appelliert, alle Verurteilungen und Einträge im Strafregister von Personen, die wegen geringer Mengen Cannnabis verurteilt wurden, zu löschen. Außerdem kritisierte der Comedian die unverhältnismäßige Gesetzgebung bei Verurteilungen wegen Cannabis.

Die N.E.W. ist eine Veranstaltungskampagne, die in den gesamten USA abgehalten wird. Teilnehmende Städte stellen dabei eine kostenlose Rechtsberatung zur Verfügung, um Ordnungswidrigkeiten oder kleinere Vergehen aus dem Strafregister zu löschen. Betroffenen soll damit unter anderem dabei geholfen werden, ihre Chancen bei der Arbeits- und Wohnungssuche zu verbessern.

Houseplant macht auf Probleme in Cannabispolitik aufmerksam

In Kanada unterstützt die Marke von Seth Rogen und Evan Goldberg aktiv eine Kampagne, die Minderheiten bei der Aufarbeitung von Schäden durch die Kriminalisierung von Cannabis in der Vergangenheit unterstützt. Eine mögliche Maßnahme sei, die kanadische Regierung solle jeden, der wegen des bloßen Besitzes von Cannabis verurteilt wurde, begnadigen. Mit der Maßnahme erhoffe man sich mehr soziale Gerechtigkeit.

In den Vereinigten Staaten unterstützen Rogen und Goldberg zudem Organisationen wie das 1995 gegründete Marihuana Policy Project (MPP) und die National Organization for the Reform of Marijuana Laws (NORML), die mit ihrer lokalen und föderalen Lobbyarbeit die Legalisierung und Entkriminalisierung des Cannabiskonsums auf Bundesebene unterstützen. Genau wie Houseplant legen auch diese Organisationen großen Wert darauf, die Öffentlichkeit über die unverhältnismäßige Bestrafung von Gesetzesverstößen im Zusammenhang mit Cannabis sowie über den gesundheitlichen Nutzen und das medizinischen Potenzial der Pflanze aufzuklären. 

[1] https://www.benzinga.com/markets/cannabis/20/01/15157328/seth-rogen-and-evan-goldbergs-weed-brand-is-not-only-beautiful-but-also-committed-to-social-just?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+benzinga+%28Benzinga+News+Feed%29

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