Home » Wirtschaftliches rund um Cannabis » Coca Cola dementiert vorerst Pläne für den Einstieg in das Cannabusiness

Coca Cola dementiert vorerst Pläne für den Einstieg in das Cannabusiness

Vor einiger Zeit berichteten wir über die Pläne von Coca Cola, ein CBD-haltiges Getränk auf den Markt zu bringen. Nun dementierte der Getränkeriese das Vorhaben.


Alles nur heiße Luft? Glaubt man den Aussagen des Geschäftsführers von Coca Cola, James Quincey, handelte es sich bei den Berichten über ein geplantes CBD-Getränk nur um ein Gerücht.

Im September berichteten mehrere Nachrichtenmagazine, unter anderem Bloomberg über den geplanten Einstieg von Coca Cola in das CBD-Geschäft. Zusammen mit Aurora Cannabis, einem führenden Cannabis-Unternehmen aus Kanada, wolle Coca Cola ein neues Getränk auf den Markt bringen, das mit CBD angereichert ist, so die Meldung. Damals wollte sich bei Aurora niemand dazu äußern. Auch der Getränkeriese Coca Cola hielt sich bedeckt und man stellte lediglich klar, dass man ein Auge auf den CBD-Markt geworfen habe.

Die Berichte zeigten Wirkung am Aktienmarkt. An dem Tag, als über den möglichen Zusammenschluss berichtet wurde, legte die Aktie von Aurora gleich mal um 23% zu. Letztendlich sollte sich aber herausstellen, dass die Meldungen über eine mögliche Zusammenarbeit doch keine allzu große Aussagekraft besaßen. Gegenüber der englischsprachigen Fachzeitschrift High Times erklärte der Geschäftsführer von Coca Cola, James Quincey, dass es sich dabei lediglich um ein Gerücht handelte.

Kein Zusammenschluss von Coca Cola und Aurora Cannabis

Über den Deal mit Aurora stellt Quincey klar, dass man diesbezüglich zur Zeit keine Pläne habe.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Coca Cola nicht mit dem Gedanken spielt, durch die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen aus der Cannabisbranche einen neuen Markt zu erschließen. Experten bestätigen das große Potenzial des ohnehin schon lukrativen CBD-Marktes, der immer weiter zu einer milliardenschweren Branche heranwachsen wird.

Das Angebot von Coca Cola geht mittlerweile über zuckerhaltige Getränke hinaus und Wellnesgetränke wie Tee stehen nicht nur bei dem Getränkehersteller aus den USA ganz oben auf der Liste. Angesichts des medizinischen Potenzials von CBD scheint die Vermarktung eines „gesunden Getränks mit allen nützlichen Eigenschaften von Cannabidiol“ nur eine Frage der Zeit zu sein.

Bis jetzt scheint es jedenfalls wirklich so, als sei Coca Cola noch nicht in der Cannabis-Branche tätig. Vielleicht wartet man noch auf den richtigen Moment. Schließlich kann ein Unternehmen wie Coca Cola die Zeit bis dahin ganz gut überbrücken.

Hilf' mit und teile diesen Beitrag!

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht Required fields are marked *

*