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Annabis: Kompetente Vielfalt in Biohanfkosmetik

Neben Nahrungsergänzung ist die Körperpflege und auch die topische Anwendung von CBD-Produkten allgemein die Branche, die sehr großen Anteil am Erfolg der legalen Hanfindustrie hat. Dies ermöglicht es den Verbrauchern, sich rundum mit den wertvollen Inhaltsstoffen der Pflanze zu versorgen.


Ein Hersteller bietet eine solch große Vielfalt, dass man allein in seinem Sortiment beinahe für jede Anwendung ein passendes Produkt finden kann. Die Produkte von Annabis sind auch in einer Weise gestaltet, dass sie nicht nur für den Hanffreund attraktiv sind, sondern dass sie die breite Masse ansprechen. Mit diesem tollen Konzept und Bernadette Braun an der Spitze des Vertriebs will Annabis auch die Schweiz erobern. Wir konnten der Unternehmerin einige Fragen stellen um Annabis als Unternehmen etwas kennen zu lernen, und auch um ein Bild davon zu bekommen, wie der Alltag der legalen Hanfbranche aussieht.

Interview mit Bernadette Braun – Annabis Exklusivvertrieb Schweiz

Hanf Magazin: Annabis hat eine unglaubliche Product Range, also ein sehr großes Sortiment. Allein die Auswahl an Salben und Artikeln für die Hautpflege ist riesig. Wie entwickelt Annabis die Ideen für die speziellen Anwendungsgebiete für die Salben und Cremes?

Bernadette Braun: Ja die Product Range ist unheimlich groß. Ich denke ihre Jahre lange Forschung im Bereich Hanf und natürlichen Inhaltsstoffen zeugen von einer großen Kenntnis. Nicht nur sachkundlich, sondern auch in der Forschung der Trends und der Individuellen Berdürfnisse ihrer Kunden. Sie sind stehts daran sich zu verbessern und ihre Produkte zu optimieren. Zu dem ergänzen sie ihr Sortiment regelmäßig. Was es für uns spannend macht, da wir stets die Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen wollen. Sie erkennen die Trends und passen sich diesen an. Durch diese Auswahl habe ich auch als Distributor mehr Chancen, in diversen Konzepten und Segmenten die richtigen Produkte an zu bieten.

Hanf Magazin: Gibt es unter den Produkten einen all-Time Bestseller oder wechselt das ab?

Bernadette Braun: Bei uns ist es definitiv das Aktivecann Gel . Ich verkaufe diese sehr gut alleine nur durch Mund zu Mund Propaganda. Die Handcreme ist auch ein Dauerrenner. Die Duschgels und Shampoos mit der Bodymilk sind sehr beliebt. Auch die GesichtscremeS freuen sich großer Beliebtheit. Da es so viele Produkte hat, braucht es manchmal ein wenig Aufklärungsarbeit, bis der Kunde das findet, was seinen Bedürfnissen entspricht. Aber wir finden immer das Richtige und unsere Kunden sind sehr zufrieden und kommen auch gerne wieder.

Hanf Magazin: Ich persönlich konnte Ihre Produkte über den Onlineshop finden, aber ich habe auch gezielt danach gesucht. Auf welchem Weg finden die meisten Kunden zu Ihnen? Sind sie in Geschäften, Shops oder auf Messeveranstaltungen vertreten?

Bernadette Braun: Wir hatten einen Einbruch, als das BAG entschloss, dass die Produkte, so wie sie waren, nicht Schweizerkonform ist. Dies war eine harte Zeit. Jedoch hat Annabis alles dafür getan, dass wir die Produkte bedenkenlos verkaufen können. Wir mussten das Logo ein wenig ändern und einige Namen. Jetzt sind wir wieder startbereit. Wir nehmen immer an der Hanfmesse teil, wie auch an kleineren Events. Auch sind wir dabei neue Läden für unser Produkt zu gewinnen. Ich habe selbst schon einen kleinen Laden, wo ich meine Kunden beraten kann und ihre Bedürfnisse erfahren kann. Ab Oktober sind unsere Produkte auch in einem der Grössten Shop für Hanfprodukte und Zubehör präsent. Darauf sind wir besonders stolz. Unser Ziel ist natürlich, dass Annabis Schweizweit zu kaufen ist. Daran arbeiten wir hart.

Hanf Magazin: Annabis gibt es in vielen Ländern Europas, aber auch außerhalb. Gibt es Märkte, auf denen Sie die medizinischen Wirkungen von Cannabidiol bewerben dürfen?

Bernadette Braun: Wegen dem Heilmittelgesetz, müssen wir aufpassen, wie wir gewisse Produkte bewerben. Ich denke in Drogerien und Apotheken wird das einfacher werden. Auch Massagesalons, werden es ein wenig einfacher haben. Aber auch auf unseren Plattformen erhalten sie viele wertvolle Infos.

Hanf Magazin: Als Hanfkultur.net vertreiben Sie Annabis in der Schweiz. Wenn Sie mit Kollegen aus dem EU-Ausland sprechen, sind diese dann oft neidisch auf den entspannten Umgang, den die Schweiz mit Cannabidiol und THC-armem Hanf pflegt? Was meinen Sie, ist Ihr Geschäft leichter im Bezug auf Behörden?

Bernadette Braun: Im Moment spüre ich keinen Neid. Wir verkaufen ein absolut natürliches Produkt. Ohne THC und CBD. Trotzdem hatten auch wir unsere Schwierigkeiten. Das einzige was mir aufgefallen ist, ist das der CBD Boom so groß ist, dass die Kunden fast erwarten, dass unsere Produkte auch CBD enthalten. Mein Argument ist da, dass Annabis eine sichere Währung ist… Wir wissen ja noch nicht wohin das CBD uns gesetzlich noch hinführt. Ich habe das Gefühl, dass das mit dem CBD noch einige Änderungen in gesetzlicher Hinsicht geben wird. Lassen wir uns überraschen…. Mit Annabis weiß ich, das ich da nichts zu befürchten habe, da ich alles durchgestanden habe und es an unserer Produkten gesetzlich nichts mehr dran zu rütteln gibt.

Hanf Magazin: Behörden sind nicht die einzige Schwierigkeit, mit denen man es in der CBD-Branche zu tun hat. Im Bezug auf die Schweiz werden eher Dinge wie ein Überangebot an Hanf und daraus hergestellten Waren und einen dadurch bedingten Preisverfall gesprochen. Ist das so? Und wenn ja, wie können Hersteller und Vertriebe darauf reagieren?

Bernadette Braun: Es ist tatsächlilch so, das ein gewisses Überangebot bestand, was natürlich die Preise sinken ließ. So haben auch viele wieder aufgehört. Viele haben sich auf den Ausländischen Markt konzentriert oder sind sonst irgenwie kreativ geworden. Das CBD Thema ist groß und bietet viele Möglichkeiten. Wie schon erwähnt, ich glaube, da kommt schon noch was auf uns zu. Alles scheint mir gesetzlich noch ein wenig unkoordiniert. Das wird noch ein Zeitchen so gehen. Mal schauen, was da noch kommt…

Hanf Magazin: Hat Annabis einen Vorteil am Markt, da die Produkte teilweise für spezielle Anwendungen konzipiert sind und es dazu weniger Konkurrenzprodukte gibt als zum Beispiel bei einem CBD-Öl?

Bernadette Braun: Nicht jeder will CBD Öl und CBD ist nicht ein Allheilmittel, obwohl ich es wirklich gut finde. Wir haben sehr viele zufriedene Kunden in dem Bereich. Ich sehe ganz klar einen Vorteil. Wir können so vielfältige Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen, gerade wegen unserem breiten Sortiment. Auch gefällt mir das Design von Annabis sehr. Es ist diskret, elegant und sauber. So passt es in jeden Laden und spricht Menschen an, die vielleicht noch nicht so offen für Hanf sind. Es macht einen kompetenten Eindruck.

Hanf Magazin: Sehen Sie Dinge in der CBD-Branche oder im Umgang mit der Hanfpflanze und Hanferzeugnissen, die Sie gerne ändern möchten? Welche wären das?

Bernadette Braun: Ich würde einen kontrollierten Anbau gerne sehen, mit Hygiene, Anbauphilosophie, Pestizide etc. Oft wissen wir nicht, wie die Pflanzen angebaut werden und somit auch nicht welche Rückstände in der Pflanze sind. Es herscht im Moment ein Chaos. Wie soll es deklariert werden etc.? Da sind zum Teil die Lebensmittler nicht gleicher Meinung. So erlebe ich es auf jeden Fall.

Ich denke, dem würden wohl viele Menschen zustimmen, darum gibt es diesen abschließenden Gedanken im Grunde nichts hinzuzufügen. Vielen lieben Dank an Bernadette und wir wünschen ihr und auch Annabis einen großen Erfolg.

 

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