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Drug Policy Alliance (DPA)

Die Drug Policy Alliance (DPA) ist eine gemeinnützige Organisation aus den USA mit Sitz in New York City. Das Hauptaugenmerk der Organisation liegt auf der Beendigung des „War on Drugs“. Außerdem setzt sich die DPA für eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Drogenpolitik ein, die Menschenrechte sowie Menschen und ihre Gesundheit in den Mittelpunkt stellt.


Wie viele andere Verbände fordert die Drug Policy Alliance, dass Drogenkonsumenten nicht mehr dafür bestraft werden, was sie sich selbst und ihrem Körper zuführen. Die Mission der DPA: Eine Gesetzgebung schaffen, die die schädlichen Auswirkungen des Drogenkonsums minimiert und Individuen ihre Souveränität über Geist und Körper zurückgibt.

Gemeinsam setzen sich die Mitglieder für ein Ende des Kriegs gegen Drogen ein. Darüber hinaus will die DPA auf die negativen Auswirkungen der Prohibition hinweisen. Man müsse zusammenarbeiten, damit nicht mehr Menschen der aktuellen Drogenpolitik der USA zum Opfer fallen und verhaftet, entrechtet oder geschädigt werden, heißt es von Seiten der Organisation. Die DPA setzt sich vor allem für junge Menschen und Afroamerikaner ein, die verhältnismäßig oft wegen Drogendelikten vor Gericht stehen. Immer wieder kommt es in den USA zu rassistisch motivierter Polizeigewalt. Berichten zufolge sitzen in amerikanischen Gefängnissen viel mehr Afroamerikaner wegen Drogendelikten im Gefängnis.

Zu den Prioritäten und Werten der Drug Policy Alliance zählen:

  • Entkriminalisierung von Drogenkonsumenten und Ende der Bestrafung für das, was Menschen mit  dem eigenen Körper machen
  • Eine verantwortungsvolle und gerechte Regulierung von Cannabis, um die Schäden durch die Prohibition zu reduzieren und Steuereinnahmen zu schaffen
  • Eine gesundheitsbewusste und verantwortungsvolle Drogenpolitik. Dazu zählen Therapieprogramme, Drogenberatungsstellen oder Ausgabe steriler Spritzen
  • Aufklärungsarbeit bei Jugendlichen, Eltern, Lehrer, ohne falsche und beängstigende Argumente und Abkehr von der Null-Toleranz-Politik

Die Drug Policy Alliance wurde im Jahr 1987 von Prof. Arnold S. Strebach und Kevin B. Zeese gegründet. Obwohl sich die Organisation für ein Ende der Verbotspolitik im Hinblick auf alle Drogen einsetzt, spielt sie eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Legalisierung von Cannabis in den USA. Darüber hinaus gibt es ein Programm zur Subventionierung anderer Verbände zur Verfügung, die ähnliche Interessen vertreten.

Auf internationaler Ebene war die DPA auch an der Cannabis-Reform in Uruguay beteiligt. Die Organisation unterstützt auch andere Aktivisten und veröffentlicht regelmäßig Publikationen zum Thema Aufklärung, Drogenpolitik, geltende Gesetze sowie Aktivismus etc.

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