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Staatlich geförderte Cannabidiol-Forschung stärkt Vertrauen in die CBD-Industrie

Mit der Genehmigung von stattlichen 3 Millionen US-Dollar Fördergeldern für mehrere wissenschaftliche Studien zur Erforschung der Schmerzwirkung von Cannabinoiden unternahmen die National Institutes of Health (NIH) einen wichtigen Schritt für die weitläufige Akzeptanz von Cannabis und Cannabidiol in der Medizin in den USA. Vor allem die CBD-Branche soll in besonderem Maße von den Studien profitieren, die vom National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) des NIH finanziert werden. Das Geld wird in neun nationale Projekte zur Erforschung von Cannabidiol eingesetzt, nicht aber für Tetrahydrocannabinol oder Cannabis im Allgemeinen.


CBD für die Behandlung von Symptomen und Erkrankungen

Der stellvertretende Direktor des NCCIH, Dr. David Shurtleff, bedauert, dass der wissenschaftliche Kenntnisstand in Bezug auf CBD eindeutig der Nutzung innerhalb der Bevölkerung hinterherhinke. Daher sollen sich die neuen Studien auf die Erforschung von Cannabidnoiden wie CBD konzentrieren. Die Aufmerksamkeit gilt also jenen Wirkstoffen, die nicht das Rausch-Potenzial von THC besitzen. Zwei der Institutionen, die eine Förderung für ihre CBD-Forschung erhalten sollen, sind die University of California in San Francisco und die University of Utah in Salt Lake City.

Seit Jahren mehr medizinische Cannabisforschung gefordert

Im Jahr 2017 veröffentlichten die National Academies of Sciences, Engineering and Medicine einen Bericht, in dem mehr gesundheitsbezogene Forschung über Cannabis gefordert wird. Wie es heißt, sollen die Fördergelder in Millionenhöhe eine direkte Antwort auf diese Forderungen sein. Bisher hat die Regierung nur staatliches Geld dafür investiert, die negativen Auswirkungen von Cannabis zu erforschen.

Zum ersten Mal unterstützt die US-Regierung nun Studien über den gesundheitsfördernden Einsatz, beziehungsweise den medizinischen Gebrauch von Cannabidiol. Das NCCIH betrachtet diesen Ansatz als sehr wichtig. Da die Opioid-Krise in den USA weiter anhält, muss dringend nach alternativen Schmerzmitteln gesucht werden. Gerade im Bereich chronischer Schmerzen besteht ein dringender Bedarf an sichereren Optionen, die gleichzeitig auch effektiv sind.

NIH-geförderten Studien helfen der jungen CBD-Branche

In den USA, wie auch in Europa, sind die Umsätze der CBD-Industrie sprunghaft angestiegen. Die Kunden verwenden Cannabidiol zumeist, um Symptome zu behandeln, obwohl CBD nicht als Medizin sondern als Nahrungsergänzung angeboten wird. Hier klafft eine Lücke zwischen dem deklarierten und dem realen Zweck der Verwendung von CBD. Um diese Lücke schließen zu können, braucht es weit mehr fundierte, wissenschaftliche Erkenntnisse über das Potenzial von CBD und anderen Inhaltsstoffe von Vollspektrum-Hanfprodukten.

So kann der Verbraucher lernen die Effektivität der Produkte besser zu beurteilen und er kann besser zwischen Realität und Mythos unterscheiden lernen. Langfristig werden die staatlich geförderten Studien dabei helfen, ein realistisches Vertrauen in das Potenzial von Cannabidiol aufzubauen. Und auch den Glauben in den wachsenden Markt mit CBD-Produkten sollte die staatliche Investition stärken.

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