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Erster Medizinalhanf-Import von USA nach Israel

Als erstes US-amerikanisches Unternehmen konnte Ultra Health kürzlich medizinisches Cannabis nach Israel importieren. Der Import des Medizinalhanf mit niedriger THC-Konzentration und hohem CBD-Gehalt wird von internationalen Medien als wichtiger Meilenstein beschrieben. Er markiere, so berichtet zum Beispiel Globe Newswire, den Beginn von globalen Handelsbeziehungen auf dem medizinischen Cannabis-Sektor.


Lieferung umfasst CBD-haltige Hanfextrakte

Ultra Health ist der marktführende medizinische Cannabishersteller aus New Mexiko, der in den USA landesweit präsent ist. Das Unternehmen ist auch vom New Mexico Department of Agriculture für die kommerzielle Hanfforschung lizenziert worden. Vor wenigen Tagen hatte Ultra Health erfolgreich Cannabis-Medikamente nach Israel exportiert. Der Handelspartner in Israel ist der Pharmakonzern Panaxia. Bei den Cannabis-Medikamenten handelt es sich Berichten zufolge um Hanfextrakte mit niedrigem THC-Gehalt, die eine hohe Konzentration Cannabidiol (CBD) aufweisen.

Cannabis-Unternehmen begrüßen gute internationale Zusammenarbeit

Nachdem Ultra Health und der Partnerkonzern Panaxia US vom New Mexico Environment Department (NMED) die Genehmigung zur Hanfextraktion und zur Herstellung ihres Medikaments erhalten hatten, konnten die Extrakte schließlich nach Israel geliefert werden. Der Empfänger Panaxia hatte dafür vor einiger Zeit erfolgreich eine Genehmigung des israelischen Gesundheitsministeriums beantragt. Der CEO von Panaxia, Dr. Dadi Segal, hatte seine Freude über die verbesserte Patientenversorgung zum Ausdruck gebracht, die der Import aus den USA ermöglicht. Auch hatte Duke Rodriguez, CEO und Präsident von Ultra Health, dem Umweltministerium und dem Landwirtschaftsministerium von New Mexico seinen Dank für ihre unterstützende Rolle bei den Importen ausgedrückt.

Cannabis-Arzneimittel für Kinder mit Epilepsie oder Autismus

In Israel sollen die CBD-reichen und THC-armen Hanfextrakte nun Patienten zur Verfügung gestellt werden, die an Epilepsie oder der Autismus-Spektrum-Störung (ASD) leiden. Bei einem großen Teil dieser Patienten handelt es sich um Kinder. Die erste Reihe der Cannabis-Arzneimittel, die ihnen verabreicht werden, sollen Tabletten oder Tropfen sein. Bei beiden Darreichungsformen sind aufgrund der verbesserten Bioverfügbarkeit auch sublinguale Einnahmen vorgesehen. In Zukunft ist geplant, dass auch Präparate zur Inhalation, sowie Salben und Cremes gefertigt werden sollen.

Export von Medizinalhanf-Präparaten soll ausgebaut werden

Nach dem erfolgreichen Transport der Cannabis-Arzneimittel nach Israel hatte Ultra Health nochmals eine halbe Tonne Hanf eingekauft, um seine Produktion weiter für den Export ausbauen zu können. Das Unternehmen betreibt derzeit neben seiner Produktion unter anderem 20 Ausgabestellen für medizinisches Cannabis in New Mexico. Zehn weitere Geschäfte sind in Planung. Rauchbare Formen von Medizinalhanf stellt Ultra Health jedoch nicht her. Der Anbieter hat sich auf exakt dosierte sublinguale Tabletten, Öle, Pastillen und Zäpfchen spezialisiert. Der Partnerkonzern Panaxia ist derzeit der größte Hersteller von medizinischem Cannabis in Israel und dar erste Unternehmen, das Lizenzen für die Produktion von medizinischen Cannabisprodukten erhalten hatte. 

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