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Cannabis statt Tomaten – Die Dänen ziehen nach

Auch in Dänemark ist es jetzt möglich, Cannabis von einem Arzt verschrieben zu bekommen. Natürlich will man auch in Dänemark in Zukunft Cannabis anbauen und die Pläne scheinen im Vergleich Deutschland aufzugehen. Während in Deutschland immer noch keine konkreten Ergebnisse geliefert werden, hat sich die Firma Aurora Cannabis mit einem Tomatenproduzenten aus Odense Dänemark zusammengetan, um in Dänemark gemeinsam medizinisches Cannabis in großen Mengen für den europäischen Markt zu produzieren.

Aurora und der Tomatenkönig

Genauer gesagt mit der Firma Alfred Pedersen & Son, die in einer der größten Produzenten für Tomaten in Dänemark ist. Die Planung umfasst diverse Gewächshäuser mit einer Gesamtfläche von mehr als 90.000 Quadratmetern. Diese Anlage soll zukünftig bis zu 150 neue Arbeitsplätze schaffen und wird voraussichtlich im Herbst in Betrieb genommen werden. Die Firma Alfred Pedersen & Son investierte bis jetzt 34 Millionen Euro in das gemeinsame Projekt. Da die beiden Firmen als Gemeinschaftsunternehmen operieren wollen. Denn die Firma Alfred Pedersen & Son verfügt über ein unglaubliches Know-how was die Produktion von Nutzpflanzen in Gewächshäusern angeht. Der Chef der Firma Mads Pedersen wird nicht umsonst der Tomatenkönig Dänemarks genannt. Durch die jahrzehntelange Erfahrung kennt die Firma das Klima und die Gegebenheiten, um in Odense gemeinsam mit Aurora qualitativ hochwertige Medizin zu produzieren. Herr Pederson hofft darauf, dass seine Pläne schon bald Früchte tragen und sich medizinisches Cannabis weiter in Europa ausbreitet und noch mehr Länder wie Dänemark und Deutschland folgen.

Weiteres Projekt:

Es gibt aber noch mehr Firmen, die auf dem dänischen Markt Fuß fassen wollen. So hat Lars Thomassen von der Firma Danish Cannabis eine Zusammenarbeit mit der kanadischen Firma Canopy Growth arrangiert. Auch bei diesem Projekt wird in Odense (Dänemark) mit Gewächshäusern gearbeitet. Für dieses Vorhaben investierte Lars Thomassen knapp 14 Millionen Euro in Gewächshäuser, die er von einem Orchideenbauer der Region abgekauft hat. Der Standort Odense scheint aufgrund der langen Gewächshaus Kultur überaus beliebt bei Cannabis Produzenten zu sein. Die Produktion von Cannabis in Gewächshäusern hat enorme Kostenvorteile im Vergleich zu der Produktion in Indooranlagen, die viel mehr Strom verbrauchen. Bei einer Größe von ungefähr 40.000 Quadratmetern sind Kostenfaktoren wie Strom und Zeit extrem wichtig. Die ersten Ernten sollen bereits diesen Sommer eingefahren werden. Auch hier werden über 100 Arbeitsplätze geschaffen, um Cannabis für bis 60.000 Patienten zu produzieren.

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