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Hat Cannabis eine Zukunft in der Zahnheilkunde?

Das Potenzial der Cannabispflanze ist enorm, egal ob als Rohstoff, als Nährstofflieferant oder als Medizin. Gerade im medizinischen Bereich gewinnt Cannabis in den letzten Jahren stark an Bedeutung und die Zahl unterschiedlicher Diagnosen, bei denen Cannabis verordnet wird, nimmt stetig zu. Früher oder später stellt sich da natürlich die Frage, ob Cannabis als Medizin auch in der Zahnheilkunde Verwendung finden wird und wie es zur Mundgesundheit beitragen kann.


Gerauchtes Cannabis schadet der Mundgesundheit

Dass ein Zahnarzt demnächst seinem Patienten empfehlen wird, Cannabis zu rauchen, ist eher unwahrscheinlich. Denn das Rauchen ist generell eher schlecht für die Gesundheit, das gilt auch für den Mundraum und die Zähne. Es verursacht verstärkte Zahnbeläge, Karies, Zahnfleischerkrankungen und erhöht das Risiko für Krebserkrankungen im Mund- und Halsbereich.

Darüber hinaus können sich die Zähne verfärben und der Geschmackssinn kann sich verändern. Dies sind allerdings alles Probleme, die das Rauchen mit sich bringt. In anderen Einnahmeformen steckt durchaus das Potenzial, auch in der Zahnmedizin verwendet zu werden.

Die Einnahme von CBD kann gegen Entzündungen im Mundraum helfen

In Untersuchungen hat sich gezeigt, dass der Wirkstoff Cannabidiol (CBD) den Knochenverlust reduzieren kann, der durch Parodontitis verursacht wird. Allgemein kommt CBD als ergänzende Behandlung oder als Prophylaxe für die Mundpflege in Frage.

Für seine entzündungshemmenden Eigenschaften wird CBD besonders geschätzt, und dies ist auch gut für Zahnfleisch und die Knochen. So kann man vorhandene Entzündungen reduzieren und Schmerzen lindern, und künftigen Zahnfleischerkrankungen vorbeugen. CBD nimmt man als Nahrungsergänzung meist oral zu sich, so dass die mit dem Rauchen verbundenen Risiken ausschließen lassen.

Auch für Angstsymptome, die mit dem Besuch beim Zahnarzt einhergehen, hilft CBD

Der Termin beim Zahnarzt ist für viele mit ganz unangenehmen Gedanken und Emotionen verbunden. Bei manchen werden sie von so starken Ängsten begleitet, dass körperliche Symptome wie Schlaflosigkeit, Übelkeit und Schweißausbrüche auftreten. Beim Termin selbst leiden die Patienten unter Verkrampfungen, die die Behandlung noch schlimmer machen als sie eigentlich sein müsste.

Mit CBD kann man dieses Problem an zwei Punkten angehen, dem körperlichen und dem psychischen. Die krampflösenden Effekte von CBD werden auch in der Behandlung von Epilepsie angewendet. Dies sollte das Erlebnis des Zahnarztbesuchs angenehmer machen. Im Vorfeld schon kann man Angst, Nervosität und die Schlaflosigkeit mit CBD reduzieren.

Cannabidiol in der Mundhygiene einsetzen

Die ersten Unternehmen sind bereits mit Zahnpflegeprodukten am Markt, die mit der Cannabis-Wirksubstanz CBD ausgestattet sind. Aber auch mit einem herkömmlichen CBD-Öl kann man die Mundhygiene unterstützen. Man plant die Einnahme von CBD für nach dem Zähneputzen ein, dann tropft man das Öl wie gewohnt unter die Zunge.

Doch man belässt es nicht dort sondern verteilt es im Mundraum, beinahe wie bei der Verwendung eines Mundwassers, nur dass man das CBD-Öl am Ende herunterschlucken kann und nicht ausspucken muss. Wer den Geschmack des Öls nicht besonders mag, kann auf aromatisierte Sorten zurückgreifen oder danach einfach den Mund ausspülen. Doch eigentlich ist es natürlich am besten, wenn das CBD möglichst lange mit der Mundschleimhaut in Kontakt ist.

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