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Was weiß man über Cannabinodiol?

Dafür, wie viele Wirkstoffe in der Cannabispflanze stecken, konnte sich die Menschheit bisher nur mit wenigen wirklich auseinandersetzen. Erst seit wenigen Jahrzehnten untersuchen Forscher die Pflanze mit wissenschaftlichen Methoden und versuchen ihr ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften zu ergründen.


Lange Zeit gab es auch nicht viele Orte in der Welt, an denen Cannabisforschung von der rechtlichen Situation her möglich war. Doch nach und nach werden die einzelnen Substanzen der Hanfpflanze untersucht und ihre pharmakologischen Eigenschaften unter die Lupe genommen. So offenbart uns die Pflanze immer mehr von ihren vielen Wirkstoffen.

Immer mehr Cannabinoide werden erforscht und weisen einen medizinischen Nutzen auf

Über Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) wissen wir heute bereits eine Menge. Und auch die medizinischen Vorteile der Cannabinoide Cannabigerol (CBG), Cannabichromen (CBC) und Cannabinol (CBN) gibt es schon einige Informationen. Speziell von CBG gibt es auch Öle, vergleichbar mit CBD-Öl, mit denen man seiner Gesundheit etwas Gutes tun kann. Doch es gibt noch weitere Cannabinoide zu entdecken, die ebenfalls für den Menschen von großem Wert sein können, so zum Beispiel Cannabinodiol.

CBND entsteht aus Cannabinol

Das Phytocannabinoid Cannabinoidiol (CBND) ist ein vollständig aromatisiertes Derivat, also eine Variation, von CBD. Es wird manchmal auch Cannabidinodiol (CBDL) genannt. Im Jahr 1977 wurde es erstmals von Robert Lousberg isoliert. In geringen Konzentrationen ist CBND in den Blüten der weiblichen Cannabispflanze zu finden. Es entsteht als Produkt der photochemischen Umwandlung von Cannabinol (CBN), also durch den Einfluss von Licht. Wie Tetrahydrocannabinol und Cannabinol hat es psychotrope Eigenschaften.

Der medizinische Nutzen von CBND

Für die Medizin wird Cannabinodiol erst jetzt langsam interessant. Darum ist über die pharmakologischen Eigenschaften des Cannabinoids nur wenig bekannt, außer dass es in ähnlicher Weise psychoaktiv wirkt wie THC oder vielleicht Tetrahydrocannabivarin. Mittlerweile gibt es aber immer mehr Hinweise darauf, dass CBND zur Behandlung von neuropsychischen Störungen eingesetzt werden kann. Die als Phytocannabinoid eingestufte Verbindung, die aus libanesischem Haschisch isoliert wird, soll bei den Betroffenen die kognitiven Funktionen verbessern. Ob Cannabinodiol in Zukunft noch eine größere Rolle in der medizinischen Anwendung spielen wird, muss sich durch weitere Untersuchungen erst herausstellen.

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