Die Grünen setzen sich für die Legalisierung von Cannabis in Deutschland ein, denn Cannabiskonsumenten gehören schon länger zur Zielgruppe der Partei.
Das bedeutet jedoch nicht, dass es für jeden in Massen zugänglich sein soll. Unter strengen Auflagen darf man ab 18 Jahren bis zu 30 Gramm erwerben, besitzen oder sich drei Pflanzen halten. Ein kontrolliertes und reguliertes System soll somit dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche geschützt werden, wie weitestgehend vor hartem Alkohol oder Tabakwaren.
Wer sich entscheiden sollte selbst anzubauen, zu verkaufen oder zu handeln, wird streng überwacht, denn Cannabis und Produkte, in denen Cannabis enthalten ist, dürfen nur in zugelassenen Fachgeschäften verkauft werden. Cannabis aus gentechnisch verändertem Hanf oder mit Verunreinigungen sollen somit gar nicht erst in Umlauf kommen.
Der Staat geht natürlich nicht leer aus
Der drogenpolitische Sprecher der Grünen, Harald Terpe äußerte sich auch zum Thema Verbraucher und der Staat. So soll je nach Produkt eine Verbrauchsteuer von vier bis sechs Euro pro Gramm erhoben werden. Eine bis zwei Milliarden Euro jährlich sollen laut einer ungefähren Spekulation somit durch den Verkauf von Cannabis an den Staat gehen. Durch die Legalisierung wird auch mit einer Entlastung der Polizei und Co. gerechnet.
Mitte März soll dieser Gesetzentwurf in erster Lesung in den Bundestag eingebracht werden.
Grüne Cannabis-Politik: Hintergründe und Entwicklung
Die Grünen waren lange eine der wenigen deutschen Parteien, die offen für eine umfassende Cannabislegalisierung eintraten. Mit dem Cannabisgesetz (CanG) 2024 wurden erste politische Forderungen umgesetzt, die Bilanz der Legalisierung zeigt, was sich seitdem verändert hat.
Häufige Fragen zur Grünen Cannabis-Legalisierung
Wie viel Cannabis darf man laut dem Grünen-Entwurf besitzen?
Laut dem Grünen-Gesetzentwurf dürfen Erwachsene ab 18 Jahren bis zu 30 Gramm Cannabis besitzen oder drei Pflanzen anbauen. Der Verkauf bleibt ausschließlich zugelassenen Fachgeschäften vorbehalten.
Wie viel Steuereinnahmen soll die Cannabis-Legalisierung bringen?
Der Entwurf sieht eine Verbrauchsteuer von 4–6 Euro pro Gramm vor, was jährlich 1–2 Milliarden Euro an Staatseinnahmen bedeuten soll. Laut dem CanG-Zwischenbericht 2026 hat die tatsächliche Entwicklung die Erwartungen teilweise bestätigt.
Was ändert sich durch die Legalisierung konkret für Konsumenten?
Cannabis darf nur legal in zugelassenen Fachgeschäften gekauft werden, nicht auf dem Schwarzmarkt. Trotz Legalisierung greifen viele weiterhin auf illegale Quellen zurück, warum trotz Legalisierung nicht alle kiffen erklärt dieser Kommentar.









































