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Das war die Mary Jane Hanfmesse in Berlin

Letztes Wochenende, vom 21. Bis 23. Juni, war es in Berlin wieder so weit und die größte Hanfmesse Deutschlands öffnete ihre Tore. Wir vom Hanf Magazin waren natürlich auch mit vor Ort mit einem Stand vertreten, an dem sich viele gute und interessante Gespräche ergeben haben. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die uns an unserem Stand besucht haben und mit uns über Cannabis geredet haben.


Die Messe – ein kleines Revue

Als die Messe am Freitag für die Besucher geöffnet wurde, warteten bereits mehrere hunderte Leute voller Vorfreude auf den Besuch der Messe vor der Türe. Nach einer kurzen Überprüfung des Tickets und der Rucksäcke und Taschen ging es dann auch schon los: direkt hinter der Eingangstür zur Messe warteten die Aussteller auf die Besucher.

Neben unserem Stand gab es natürlich auch noch dutzende andere Aussteller, die an ihren Ständen allerlei Produkte rund um Cannabis und Hanf anboten. Es waren beinahe alle Bereiche der Hanfbranche vertreten und es gab für Besucher viele Goodies, Freebies und Geschenke.

Zahlreiche Produzenten von CBD Produkten informierten vor Ort über die Vorteile von CBD und das Produktsortiment reichte hier von CBD Blüten über Öle bis hin zu Hautcremes und Badebomben. Es war deutlich zu erkennen, dass diese Branche gerade erst aufblüht und in Zukunft wohl noch einige neue Produkte mit dem nicht berauschenden Cannabidiol auf den Markt kommen werden.

Produkte für das Cannabis-affine Publikum

Auf der Mary Jane gab es natürlich nicht ausschließlich Produkte aus Nutzhanf zu kaufen, sondern auch ein sehr breites Sortiment an Rauchzubehör, Vaporisatoren und Gärtnereiequipment – kurz alles was das Cannabiskonsumentenherz höher schlagen lässt.

Im Gärtnereibereich ließen vor allem die Trim-Maschinen so manchen Schaulustigen Besucher innehalten. Auch für Liebhaber von Cannabis-Konzentraten gab es eine reiche Auswahl an Zubehör wie etwa BHO Extraktoren, „Dab“werkzeug, aber auch sogenannte Rosin-pressen, mit denen man Konzentrate selbst herstellen kann – alles gemäß dem neuesten Stand der Technik.

Die Outdoor-Area

Die Mary Jane kann nicht beschrieben werden, ohne auch die Outdoor-Area zu erwähnen. Direkt außerhalb der Messe wurde ein altes Strandbad zur Chill-Area umfunktioniert, Bänke, Sitzsäcke und Strandsessel sorgten für Entspannung der müden Beine. In der Spree war – für Besucher der Messe gratis zugänglich – ein riesen Pool eingelassen, in dem sich Besucher in Badehose und Bikini erfrischen konnten. Ein Badetag an der Spree – mitten auf der Mary Jane!

Die zweite Attraktion des Outdoorbereichs war ein Schiff, das zur Patientenlounge und Vaporizer-Bar umfunktioniert wurde. Auf 3 Stockwerken konnten Patienten in Ruhe medizinieren, Besucher konnten an der Bar Produkte von Storz und Bickel ausborgen und am obersten Deck gab es ein DJ Pult, an dem unentwegt gute Musik spielte.

Eine gute Zeit für alle, die einen Platz ergattern konnten, denn leider war aufgrund der Besucheranzahl oft kein Platz mehr zu bekommen. Damit wären wir auch schon bei den negativen Aspekten der Messe angekommen.

Gerade am Samstag war die Masse an Besuchern ein wenig erdrückend, obwohl es auch erfreulich ist, dass so viele interessierte Personen vor Ort waren.

Kleinere Händler, Start-ups und Kongress

Neben dem Messetrubel gab es auf dem Kongresses, der in einem Nebengebäude der Messe stattfand, Wissenswertes zu Cannabis als Medizin, Cannabis im deutschen Recht und Nutzhanf. Ein Höhepunkt war am Samstag der Vortrag des deutschen Jugendrichters Müller, der die Zuschauer dazu aufrief, aktiv zu werden und aktiv etwas für die Legalisierung zu tun.

In der Halle des Kongresses waren auch mehrere kleine Start-ups angesiedelt, die ihre Produkte vorstellten. Besonders ein Grinder inklusive Mischschale aus Beton, den ein junges deutsches Start-up entworfen hatte, hat unsere Aufmerksamkeit geweckt.

Alles in alles gab es viele interessante Produkte von Anbietern aus aller Welt. Die Cannabisbranche wächst tagtäglich, auf der Mary Jane schien es fast, als ob Cannabis bereits legal ist. Die Empfehlung der Reduktion lautet daher eindeutig; Prädikat Sehenswert, wer kann sollte sich die Messe einmal live ansehen.

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