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Neuere LED-Technologien erhöhen die Produktion von Trichomen bei Cannabis

Die Indoor-Produktion von Kräutern, Salaten und Gemüse wird im Vergleich zu Cannabis schon lange standardmäßig mit LED-Lampen bewerkstelligt. Logisch, der Stromverbrauch von anderen Beleuchtungssystemen übersteigt den der LEDs in der Regel um ein Vielfaches.


Vergleicht man die LED zum Beispiel mit einer Natriumdampflampe (NDL), so benötigt die NDL etwa drei bis viermal soviel Strom wie die LED. Aber auch in der Langlebigkeit ist die LED den meisten anderen Beleuchtungen überlegen.

Kann LED Cannabis?

Viele Cannabis-Grower schwören bis heute dennoch auf herkömmliche Beleuchtungen, zum Teil zu Recht. Denn oft kann die Ernte, die man mit den LEDs erzielt, nicht überzeugen oder zumindest nicht mit der mithalten, die die NDL oder gar die Sonne hervorgebracht hätte. Und das macht sich nicht nur in der reinen Erntemenge bemerkbar. Die Blüten sind meist kleiner und weniger kompakt. Oft sind sie auch so reich mit Kristallen besetzt. Doch die technischen Entwicklungen schreiten voran und die LED hat in den letzten Jahren viel Boden gut gemacht, was die Leistung betrifft. Mit den besser werdenden Ertragsleistungen und durch Vorzüge wie die Stromersparnis und dem geringeren Wärmeausstoß werden LED-Beleuchtungen zunehmend auch bei Indoor-Growern beliebt. Die Könner und Kenner achten dabei insbesondere auf die Produktion vieler Trichome, und hier kann sich so manches LED-Ergebnis durchaus sehen lassen.

Was sind Trichome?

Das Wort Trichom lässt sich sinngemäß mit Pflanzenhaar übersetzen. Denn Haar ist auch die Bedeutung des griechischen Wortes, von dem es für die Botanik abgeleitet wurde. Tatsächlich sind Trichome feine haarähnliche Strukturen auf der Oberfläche von Pflanzen. Je nach Pflanzenart können sie sehr unterschiedlich aussehen. Bei Cannabis sind die Trichome ein ganz entscheidender Faktor für die Qualität. Denn die Haar-ähnlichen Auswüchse sind für die Produktion der Cannabinoide und der Terpene verantwortlich. Diese erzeugen die Trichome mit ihren Harzdrüsen. Dies bedeutet also, je höher die Zahl der Trichome, die die Cannabis-Knospen besetzen, desto höher ist die Wirkstoffmenge. Cannabisblüten, die von Natur aus stark glitzern, als ob man sie mit Zucker bestreut hätte, wirken nicht nur besser, sondern entfalten in der Regel Dank der Terpene auch ein kräftiges Aroma.

Der LED-Grow macht sich vor allem auf lange Sicht bezahlt

Ja, die LED-Technologie holt auf, und mittlerweile gibt es einige Lampen, die mit NDL durchaus mithalten können. Bei Tests mit Lampen der neuesten Generation konnten manche LEDs in der Produktion von Trichomen auf Hanfblüten die herkömmlichen Beleuchtungen sogar hinter sich lassen. Somit löst sich der Vorteil von NDL Lampen allmählich auf. Bislang gab es zwei Gründe für Cannabis-Grower, einer NDL den Vorzug vor der LED zu geben, die Anschaffungskosten und die Leistung. Die Leistung aber hält nun bald Schritt mit den Alternativen, so ist der Preis nun das letzte verbleibende Argument für eine Entscheidung gegen die LED-Beleuchtung. Und auch dieses Argument ist in vielen Fällen nichtig. Zum einen holt man durch die Stromersparnis den Preisunterschied bald wieder heraus. Zum anderen werden bei längerer Nutzungsdauer die für gewöhnlich wartungsfreie Langlebigkeit und die konstanten, qualitativ hochwertigen Erträge die Kosten schnell amortisiert haben.

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