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Die Princeton Review zeigt: Kein Zusammenhang zwischen Legalität und Konsumraten

Als Teil des jährlichen College Rankings hat die Princeton Review nun diejenigen Colleges ermittelt, in denen die Schüler am meisten oder auch am wenigsten Cannabis konsumieren. Die Liste zeigt ganz deutlich, dass die Konsumhäufigkeit nicht mit dem gesetzlichen Status von Cannabis im jeweiligen US-Bundesstaat in Verbindung steht.


Hat die Konsumhäufigkeit etwas mit dem rechtlichen Status von Cannabis zu tun?

Die Erhebung der Daten für die Princeton Review wird hauptsächlich via Umfrage unter den College-Studenten durchgeführt. Da die Befragungen anonymisiert wurden, konnten auch die Studenten der Universitäten ehrlich antworten, die in den Bundesstaaten der USA leben, wo der Cannabiskonsum noch strafbar ist. Viele gehen sicher davon aus, dass in den Colleges in Bundesstaaten wie Kalifornien oder Colorado am meisten gekifft wird, dem ist aber nicht so. Nur neun Institutionen unter den Top-20 befinden sich in Staaten, in denen Cannabis als Genussmittel legal ist.

Sieben Colleges aus New York sind beim Cannabiskonsum ganz vorn mit dabei

Die University of Vermont in Burlington führt die Liste der am meisten Cannabis konsumierenden Colleges an. Zwei weitere Institutionen Vermonts schafften es ebenfalls in die Liste, das Marlboro College auf Platz 9 und das Champlain College auf Platz 14. Aus dem Staat New York sind in den Top 20 ganze sieben Colleges zu finden, obwohl Cannabis dort noch immer illegal ist.

Natürlich wird auch in den Universitäten in Kalifornien und Colorado viel gekifft

Die Bundesstaaten der USA, mit denen zu rechnen war, Kalifornien und Colorado, sind mit jeweils zwei Colleges im Ranking vertreten. Kalifornien steht mit dem Pitzer College in Claremont auf Platz zwei und mit der University of California in Santa Barbara auf Platz zehn, das Colorado College und die University of Colorado in Boulder belegen Platz 15 und 16. Ebenfalls in legalisierten Bundesstaaten befinden sich das Reed College in Portland Oregon (Platz 6) und die University of Maine (Platz 7). Die University of Rhode Island rundet nach Vermont und Californien die Top 3 ab.

In Militärakademien wird am wenigsten Cannabis konsumiert

Die drei Colleges, in denen laut Princeton Review am wenigsten Cannabis konsumiert wird, sind allesamt Militärakademien. In den Top 20 allerdings sind ungeachtet der Legalisierung mit dem Thomas Aquinas College (Platz 5) und der Pepperdine University (Platz 18) auch kalifornische Institutionen vertreten. Aber auch die Studenten von Colleges in anderen legal States konsumieren wenig.

Unter den Top 20 der wenig konsumierenden Einrichtungen sind zum Beispiel das Illinois Wheaton College (Platz 7), das Illinois Institute of Technology (Platz 15), die Michigan Institutions Calvin University (Platz 9), das Hillsdale College in Michigan (Platz 14) und die Simmons University in Boston, Massachusetts.

Das Verbot von Cannabis schreckt Konsumenten nicht ab, und die Legalität zieht sie nicht an

Das Princeton College Ranking demonstriert abermals, dass die Tatsache, dass Cannabis verboten ist, die Menschen nicht vom Konsum abhält. Eine abschreckende Wirkung hat das Verbot offensichtlich nicht. Im gleichen Maße macht die Review aber auch deutlich, dass die Legalität von Cannabis die Konsumraten nicht zwingend nach oben treibt.

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