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Apple verbannt Vaping-Apps

Aufgrund der Probleme mit unlizenzierten Vaping-Produkten in den USA streicht Apple Vaping-Apps aus dem App Store. Insgesamt sind über 180 Anwendungen von der Regulierung betroffen. Neue Nutzer können ihre Verdampfer in Zukunft nicht mehr mit dem iPhone bedienen.


Die Ankündigung von Apple, man wolle alle Apps, die etwas mit Verdampfern oder dem Thema Vaping zu tun haben, aus dem App Store verbannen, sorgt in der Cannabis-Branche und bei Vape-Herstellern für Unruhe. Wie in einem Medienbericht [1] zu lesen ist, habe der Konzern bereits Mitte November damit begonnen, alle entsprechenden Apps aus dem Angebot zu streichen.

Hintergrund seien die gesundheitlichen Bedenken beim Verdampfen, insbesondere die zunehmende Zahl an Todesfällen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den USA. Dort hatten zum Teil unlizenzierte Kartuschen mit E-Liquids zum Verdampfen zu zahlreichen Lungenerkrankungen geführt – mit teilweise verheerenden Folgen für die Betroffenen. 

Weiter heißt es, Apple wolle mit der Eliminierung von Vape-Apps den App Store zu einem „vertrauenswürdigen Ort“ machen, besonders für Jugendliche. Von der Entscheidung betroffen sind nicht nur Apps, die sich inhaltlich mit dem Thema Verdampfen auseinandersetzen, sondern auch Steuerprogramme für E-Zigaretten oder Verdampfer. Neben Unternehmen wie Pax ist auch der deutsche Vaporizer-Hersteller Storz & Bickel betroffen, der für viele Geräte eine einfache Bedienung per App ermöglicht.

Stellungnahme von Storz & Bickel

Auf der Facebook-Seite weist das deutsche Unternehmen darauf hin, dass iPhone-Nutzer die Storz & Bickel-App ab Freitag, den 22.11.2019, die App nicht mehr aus dem App Store herunterladen können.

Dies betreffe nur neue Nutzer. Sollte die App bereits auf dem Handy installiert sein, könne diese weiterhin genutzt werden. Trotzdem seien App- oder Geräte-Updates für iOS bis auf Weiteres erst einmal nicht verfügbar.

Mithilfe der App können bei den Geräten Crafty und Crafty+ Temperatureinstellungen vorgenommen werden. Beim Volcano Hybrid bietet die App zusätzliche Funktionen, die für die Leistung des Geräts jedoch nicht ausschlaggebend sind.

Storz & Bickel rät allen Kunden sich bei Problemen direkt an Apple zu wenden. Darüber hinaus werde man mit dem Konzern in Kontakt bleiben und an anderen Möglichkeiten für die Lösung des Problems arbeiten.

[1] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/App-Store-Rauswurf-Vaping-Industrie-wehrt-sich-gegen-Apple-4594147.html

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