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Cannabis konsumieren ohne zu Rauchen

Alternativen zum Rauchen

Bekennende Kiffer und Cannabisbefürworter machen sich über die Konsumform natürlich keine Gedanken. Immerhin ist die Bong am Abend oder der Joint tagsüber eine routinemäßige Angelegenheit. Dann gibt es natürlich noch die Gruppe, die grundsätzlich gegen jede Art von Cannabis ist und das Gras einfach ablehnt. Die Gründe dafür kennen sie oft selbst nicht genau. Doch wir vergessen dabei eine kleine Randgruppe, die sich so langsam in unserer Gesellschaft etabliert. Und zwar geht es um diejenigen, die zwar Cannabis nicht im Joint rauchen wollen oder auch nichts mit Bongs und ähnliches zu tun haben wollen, sich jedoch für Cannabis und Wirkung durchaus interessieren. Diesen Menschen sollte es natürlich auch möglich sein die guten Eigenschaften von Marihuana kennen und nutzen zu lernen. Und welche das sind, liebe Nichtraucher, das möchten wir euch nun zeigen.

Methoden Cannabis zu konsumieren ohne zu Rauchen

Ja, Rauchen ist ungesund und das wissen auch die lieben Jointraucher. Die Risiken die herkömmlicher Tabak mit sich bringt sind weitgehend bekannt und genau aus diesem Grund wollen viele Cannabis nicht mit Tabak zusammen rauchen. Cannabis muss aber auch  nicht geraucht werden. Im Gegenteil, es gibt viel gesündere Wege Cannabis zu konsumieren.

In einem unserer letzten Artikel ging es um die Herstellung von Cannabisbutter und dieses Rezept sollte nun bei all denjenigen angekommen sein, die Cannabis nicht rauchen, sondern essen möchten. Ja, Cannabis kann mithilfe von Cannabisbutter zu sehr vielen Lebensmitteln und Gerichten gegessen werden. Beispielsweise kannst du Kuchen oder Brownies backen, eine heiße Schokolade zubereiten oder aber die Butter aufs Brot streichen. Wem die Herstellung von Cannabisbutter zu viel ist, der kann mittlerweile auch fertige Produkte online legal kaufen. So gibt es beispielsweise Müsliriegel, Kekse mit Cannabis, allerdings ohne High-Effekt versteht sich – aber um diesen geht es Nichtrauchern ja auch nicht.

Auch das Verdampfen ist eine Möglichkeit Cannabis zu konsumieren ohne es herkömmlich zu Rauchen. Ein Verdampfer ist ein Gerät, das viele Kiffer auch Zuhause haben, aber natürlich auch von allen Nichtrauchern genutzt werden kann. Und: Verdampfen ist um einiges effektiver als Rauchen von normalen Joints, zumindest wenn es um die Extraktion von THC geht. Verdampfer, oder auch Vaporisatoren, können in sehr vielen Ausführungen, Formen und Größen gekauft werden.

Cannabistinkuren sind zwar keine neue Erfindung und existieren schon seit vielen Jahrhunderten, allerdings sind sie erst jetzt wieder im Kommen. Cannabistinkturen waren womöglich die ersten medizinischen Extrakte der Menschheit. Heute ist sie sogar noch verfeinert und erlebt eine echte Wiedergeburt. So kannst du dir die Tinktur unter die Zunge träufeln oder direkt schlucken. Sei mit der Dosierung aber vorsichtig – es dauert etwa 20 Minuten ehe der Verdauungstrakt die Wirkstoffe angenommen hat.

Cannabis in Form von Cremes oder Salben sind schon länger bekannt und können üblicherweise auf die Haut aufgetragen werden. Kleinere Beschwerden oder dauerhafte Hauterkrankungen können mit diesen Cremes behandelt werden. Medizinische Hautpflegeprodukte, die mit Cannabis angereichert sind, haben natürlich auch keine psychoaktiven Effekte.

Die fünfte und letzte Möglichkeit Cannabis zu konsumieren ist das Dabbing, auf das wir in weiteren Artikeln näher eingehen möchten. Dabbing macht Spaß und die Wirkung setzt innerhalb von einer Minute ein. Wer sich damit probieren will, sollte vorher jedoch andere Konsum Möglichkeiten versucht haben.

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One comment

  1. Begrifflichkeiten prägen unser Denken.

    Mir fällt schon länger auf, dass auf dieser Plattform, aber auch im Magazin der Begriff „Marihuana“ regelmäßig und vollkommen unkritisch in Artikeln verwendet wird. Er wird sogar häufiger verwendet als der wesentlich neutralere Begriff Hanf.

    Dies ist ausgesprochen schädlich.

    Der Begriff „Marihuana“ existierte in der Öffentlichkeit vor der Prohibition außerhalb einer sehr eng begrenzten sozialen Gruppe überhaupt nicht. Abgeordnete des US Kongresses erklärten auf Nachfrage später, dass sie niemals für die Verbote gestimmt hätten, wenn sie gewußt hätten, dass „Marihuana“ mit dem ihn gut bekannten Hanf identisch ist.

    „Marihuana“ ist ein Kampfbegriff der Prohibitionsbefürworter und im Öffentlichen Bewußtsein bis zum Exzess mit Propagandalügen und negativen Assoziationen aufgeladen. Er steht für jahrzehnte andauernde Desinformationskampagnen, Ignoranz und rational vollkommen ungerechtfertigte Kriminalisierung Hundertausender Menschen weltweit.

    Ihn unkritisch zu verwenden spielt in der breiten Öffentlichkeit lediglich den Gegnern unseres Anliegens in die Hände.

    Ich verstehe, dass es notwendig ist in Texten Synonyme zu verwenden, um deren Lesbarkeit und Stil zu optimieren.

    Mit den beiden Bezeichnungen Cannabis und Hanf stehen zwei Hauptbegriffe zur Verfügung die hierfür vollkommen ausreichend sind. Gerade in Anbetracht des Namens Euerer Publikation, hätte ich eine wesentlich höhere Sensibilität für diese Problematik erwartet.

    Bitte überdenkt doch einmal intern, ob ihr mit diesem katastrophalen Kampfbegriff zukünftig nicht besser umgehen könnt.

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