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Über die Nachweisbarkeit von THC

Die Verstoffwechselung des THCs fängt in der Sekunde des Konsums an. Die Nachweisbarkeit ist allem voran für Fahrer interessant, da man als regelmäßiger Cannabiskonsument in der Regel im Straßenverkehr illegal unterwegs ist. Die genauen Gründe hierfür sollen im Folgenden beleuchtet werden.


Über die Verstoffwechselung

Das THC wird im Körper relativ schnell verstoffwechselt. Im Blut lässt es sich lediglich einige Stunden lang nachweisen. Das Problem liegt in der THC-Carbonsäure, dem Endprodukt der Verstoffwechselung. Interessant an diesem Stoff ist, dass er sich mit der Häufigkeit des Konsums immer weiter ansammelt. Wer also wochenlang jeden Tag raucht, hat viel größere Mengen von der THC-Carbonsäure im Blut als nach einmaligem Konsum.

Dementsprechend lange lässt sich ein Konsum auch nachweisen. Das liegt daran, dass die THC-Carbonsäure lipophil (fettlöslich) ist. Dadurch lagert es sich in das menschliche Fettgewebe ein und wird dort nur sehr langsam abgebaut.

Von welchen Faktoren hängt die Nachweisbarkeit ab?

Es gibt zahlreiche Faktoren, welche die Dauer der Nachweisbarkeit mitbestimmen. Ganz oben steht natürlicherweise die Menge des konsumierten Hanfes. Mindestens genauso wichtig ist die Häufigkeit des Konsums. Es macht einen riesigen Unterschied, ob man sonntags sieben Gramm raucht oder ob man jeden Tag der Woche ein Gramm raucht. Natürlich wird kaum jemand alleine sieben Gramm verrauchen können, aber dieses Beispiel ist immerhin anschaulich.

Bei einem Drogentest ist auch der Abstand zum letzten Konsum maßgebend. Ganz besonders unter dem Gesichtspunkt, wie viel THC noch aktiv im Körper vorhanden ist. Dazu spielt die Nachweisgrenze des Testverfahrens eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wenn ein gegebener Test lediglich ab 5 Nanogramm je Milliliter Blut anschlägt, so muss man bei niedrigeren Konzentrationen keine Konsequenzen fürchten.

Weiterhin kommt es noch auf den eigenen Stoffwechsel an. Unterschiedliche Menschen bauen Drogen unterschiedlich schnell ab. Besonders bekannt ist das am Beispiel einiger asiatischen Völker, welche Gene in sich tragen, durch welche sie besonders schnell betrunken werden. Auch übt die allgemeine körperliche Verfassung Einfluss aus, da diese natürlich mit dem Metabolismus in Wechselwirkung steht.

Wer regelmäßig Cannabis raucht, bei dem würde ein entsprechender Test vermutlich immer positiv ausfallen. Ob das wirklich fair und auch in nur in irgendeiner Art und Weise berechtigt ist, darüber soll an anderer Stelle diskutiert werden. 

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