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Drogen Dealer aus Afrika: Gemachte Kriminelle!

Es sind nicht alles nur Drogendealer!
Es sind nicht alles nur Drogendealer!

Gelegenheit, Gier oder Not machen dich kriminell!

Es mag eine falsche Annahme sein, dass alle Menschen gleich sind. Die Unterschiede liegen dabei jedoch nicht in der Hautfarbe, sondern im Wesen und vor allem in deren Ausgangssituation. Es gibt hierbei für alle Menschen drei Triebfaktoren, um kriminell zu werden. Die Reichen werden aus Gier kriminell. Andere haben lediglich die Gelegenheit, die sie im Vorbeigehen nutzen. Ein großer Faktor ist jedoch die Not, die einen antreibt.

In Deutschland muss doch keiner Not leiden, es gibt doch die soziale Versorgung? Nicht nur solche CDU/CSU und FDP Wähler blenden völlig aus, dass der Mensch mehr Bedürfnisse als Essen, Trinken, Kleidung und ein überdachtes Bett hat. Wer will schon wie ein Schwein gehalten werden, nur um am Leben zu bleiben? Ob es ein Deutscher, Afrikaner oder Syrer ist: Man möchte auch mal ein paar Kleinigkeiten vom Leben haben und viele dieser Kleinigkeiten kosten ein paar Euro. Wer die nicht aufbringt, verdient sich das Geld, in der Regel durch Arbeit. Aber was machen Asylbewerber, wenn sie keine Arbeitserlaubnis erhalten? Sich wie ein Schwein im Stall am Leben erhalten oder sich etwas einfallen lassen! Prostitution, Diebstahl oder eben Drogen Dealer sind die Optionen. Viele haben nicht die Qual der Wahl.

Das geht so weit, dass einem Geschichten von afrikanischen Praktikanten zu Ohren kommen, die im Praktikum mit Kindern zu tun haben, die zuerst fragen: „Was macht denn der Drogen Dealer hier?“ Für Asylbewerber ist es extrem schwierig, wenn sie laufend mit derartigen Klischeebildern konfrontiert und ausgegrenzt werden. Dabei sind sie im Schnitt nur so kriminell wie deutsche Bürger, unter denen es ebenfalls Drogen Dealer gibt. In ähnlichen Situationen verhalten sich Deutsche gewiss nicht korrekter!

Szene am Görlitzer Park, hier tummelten sich Drogen Dealer

Szene am Görlitzer Park, hier tummelten sich Drogen Dealer

Der Drogen Dealer Sumpf

Warum möchte man nicht gerne in eine „schlechte Wohnlage“ mit hoher Arbeitslosigkeit und geringen Einkommen ziehen? Weil sich hier gewisse „Subjekte“ ballen und dort versumpfen. Was macht man ohne Geld und viel Freizeit? Auf dem Sofa oder im Park sitzen und Bier trinken. Was macht man außerdem? Andere mit in diesen Sumpf hineinziehen. Schlechter sind diese Menschen nicht, aber ihr schlechtes Potenzial ballt sich dadurch leider.

Wer kann, zieht deswegen wieder weg, damit die Kinder in einem besseren Umfeld aufwachsen. Das ist leider traurig, aber kein Geheimnis.

Wieso sollte das bei Asylsuchenden ohne Arbeitserlaubnis mit noch weniger Geld anders sein? Die sitzen jetzt nicht in feinen Klamotten herum, um intellektuellen Themen und den feinen Künsten nachzukommen, während sie auf die Bearbeitung von ihrem Asylverfahren warten.

Wer schon ein paar Jahre dabei ist, befindet sich möglicherweise bereits im Drogen Dealer Sumpf und zieht die anderen mit hinein. Strukturen bauen sich in der Regel langsam auf. Dass Afrikaner hierbei häufiger als andere Asylsuchende Marihuana verkaufen, mag vielleicht an ihrer eigenen Affinität zu dieser Pflanze liegen.

Weiterhin sollten sich alle einmal an „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ erinnern. In einem der Abschnitte des schockierenden Buches geht es darum, für den Eigenkonsum zu dealen. Dabei bleibt gerade mal dieser Eigenkonsum hängen und der eigentliche Profiteur macht das große Geld. Aber wer trägt das Risiko? Wer meint, dass Drogen Dealer automatisch Profiteure sind, der irrt gewaltig. Die wirklichen Profiteure bleiben schön im Hintergrund und sind kaum zu fassen.

Wenn Drogen Dealer in öffentlichen Parks verkaufen, organisieren diese sich. Einige beobachten und leiten die Leute weiter. Einige bunkern und bewachen. Andere haben immer nur die angefragte Verkaufsmenge und die nächsten nehmen das Geld. Durch diese Arbeitsteilung schützt man sich vor der Konkurrenz und der Polizei. Bei Kleinstmengenvergehen passiert halt wenig und wird doch mal einer der Lagerungs- Zwischenbunker gefunden, ist es lediglich ein Materialschaden.

Es handelt sich bei sehr vielen kleinen Drogen Dealern um gemachte Kriminelle, die viel lieber eine Ausbildung machen und einen Beruf ausüben würden. Viele der anderen Drogen Dealer haben schlichtweg die Gelegenheit gehabt. Immer wieder wird erklärt, dass es damit los ging, dass sie die Quellen hatten und für sich und immer mehr Freunde einkauften. Auch das ist keine wirkliche kriminelle Kraft, sondern passiert einfach so.

Geht einer hoch, macht eben der nächste weiter. So ist es schon immer gewesen, was sollte sich daran ändern lassen?

Warum nicht Drogen entkriminalisieren und Asylbewerbern angemessenes Taschengeld oder ein paar bezahlte Arbeitsstunden geben? Warum künstlich Elend erzeugen, wobei die Welt auch so schon schlecht genug ist?

Afrikaner wollen arbeiten, nicht nur als Musiker!

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