Nutzhanfprodukte

Nutzhanf ist es dann, wenn man sich damit nicht berauschen möchte

Rein technisch betrachtet dürfte Nutzhanf durchaus Wirkstoffanteile haben, mit denen sich der Verbraucher ohne vorherige Extraktion berauschen könnte, solange dieses nicht das Ziel beim Anbau dieser Pflanzen wäre. So ist es zumindest historisch gewesen, dass je nach Region oder Sorte der Nutzhanf keine oder eine mäßige Rauschwirkung auslösen konnte. Heute ist es in der Regel so, dass scharfe Auflagen gelten, mit denen nur noch Nutzhanf angebaut werden darf, mit dem man sich in keinem Fall ohne aufwendige Extraktion oder Weiterverarbeitung berauschen könnte. Teils ist der Anbau auch dann nicht erlaubt oder genehmigungspflichtig wie in Deutschland. Bei diesen geduldeten Nutzhanfsorten wäre der Extraktions- oder Weiterverarbeitungsaufwand jedoch derart hoch, dass praktisch jede andere Möglichkeit zur Beschaffung der Wirkstoffe eher in Frage käme und es einfach niemand machen würde, der einfach nur high werden möchte. Da in deutschsprachigen Ländern Nutzhanf angebaut werden darf, wenn die Regeln eingehalten werden und große Mengen aus anderen Ländern als Rohstoff oder bereits als fertige Produkte importiert werden, gibt es auch hier viele legale Nutzhanfprodukte.

Welche Nutzhanfprodukte finden sich im deutschsprachigen Raum?

In der Bauwirtschaft sind vor allem Dämmstoffe und Leichtbauplatten aus Hanf bekannt. Unter den Rohstoffen wird Hanf für die Papiergewinnung, als Heizmaterial, als Textilgewebe, als Lebensmittel und Futtermittel entdeckt. Es finden sich diverse Hersteller, die sich auf Hanftextilien spezialisiert haben sowie viele andere Hersteller gelegentlich auch auf Hanf zurück greifen. Es finden sich bereits hanfhaltige Lebensmittel in gewöhnlichen Bio- Supermärkten. Wer einen BMW oder Mercedes kauft, wird in der Innenraumverkleidung in der Regel ebenfalls Hanf finden, ihn jedoch nicht automatisch erkenne. Es finden sich zudem immer mehr Produkte, die einen kleinen Teil Hanf enthalten. Hier ließen sich Müsli, Hanfschokolade, Teemischungen, Tabakersatz oder einige Farben nennen. Wenn nur kleine Hanfteile in den Produkten enthalten sind und es sich nicht um Lebensmittel, Getränke oder Genussmittel handelt, wird dieses dem Verbraucher nicht unbedingt offensichtlich mitgeteilt. Ansonsten ist es für ihn jedoch meist ersichtlich. Da es immer mehr legale Nutzhanfprodukte in Ladenlokalen oder dem Internet gibt und diese teils auch ihren Pries haben, werden hier immer wieder einige Empfehlungen oder Warnungen erscheinen. Häufig eignen sich einige Nutzhanfprodukte für die einen, wären jedoch für die anderen weniger geeignet. Ist dieses offensichtlich, wird in den Produktvorstellungen darauf hingewiesen.
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