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Growtest: Bioledex GoLeaf X1

LEDs sind langsam kein bloßer Trend mehr, sondern haben sich in den letzten Jahren fast schon zum Standard Leuchtmittel für normale Homegrower entwickelt. Kein Wunder: Richtig eingesetzt kann man mit einer LED mehr Gewicht ernten als unter einer herkömmlichen Natriumdampflampe. Die Blüten sind außerdem kompakter und enthalten oft auch noch mehr THC. Einerseits rentiert sich eine LED durch die gesparten Stromkosten, andererseits durch die gesteigerte Qualität des Endproduktes.


Die Lampe: Bioledex GoLeaf X1, 150W, Vollspektrum

Gründe genug um mal wieder eine LED zu testen! Die Wahl fiel hierbei auf die GoLeaf X1 Vollspektrum aus dem Hause Bioledex. Die GoLeaf X1 verbraucht nur 150W und eignet sich damit perfekt für einen kleinen Eigenbedarf Grow, der kaum auf der Stromrechnung auffällt. Je nach Land und Region kommen zehn bis maximal 20€/Monat auf euch zu. Die X1 gibt es in verschiedenen Ausführungen: In „Rot-Blau“, als optimale Ergänzung zum Sonnenlicht oder einer NDL, als „schaltbares Vollspektrum“, bei welchem man zwischen einem blaulastigen weiß für die Wachstumsphase und einem eher rotlastigen weiß für die Blütephase wechseln kann. Meine präferierteVariante ist eine mit einem ausgewogenen Vollspektrum für beide Anbauphasen.

Die Sorte: Caramel Monster von Vision Seeds, 90% Indica, feminisiert

Womit zur Sorte fast schon alles gesagt wäre. Die Blütezeit wird vom Hersteller mit 8-9 Wochen angegeben, der Ertrag ist mit „500-600g/m²“ ohne Angaben zu einer verwendeten Lampe eher semi aussagekräftig, der mit „High“ angegebene THC-Gehalt lässt hingegen viel Interpretationsspielraum. Meine ehrliche Meinung: Ich versuche nicht zu viel zu erwarten… habe aber doch eine gewisse Hoffnung in diese Sorte, da sie mir bereits von einem anderen Gärtner wärmstens empfohlen wurde.

Direkt beim Keimen gibt es schon die erste positive Überraschung: Von 16 in mit Alfa Boost vorbehandelten Eazy Plugs gekeimten Samen zeigten sich alle innerhalb von zwei Tagen. Selbst zwei mehrere Jahre alte Samen aus der letzten Ecke meiner Schublade (Sorte definitiv unbekannt…) kamen nach weiteren zwei Tagen zum Vorschein. Zugegeben: Ich dachte die alten Samen werden eh nix mehr… jetzt hab ich zwei Pflanzen zu viel auf der Rechnung.

Substrat, Boxen und Nährstoffe

Für die Anzucht wird erst mal eine 80x80x160cm Growbox mit 280m³ Abluft verwendet. Die 16 kräftigsten Pflanzen werden zunächst mit jeweils etwa 5l Jiffy Lightmix in 7l Töpfe verfrachtet, wovon 16 Stück ziemlich genau in die Box reinpassen. Die zwei Nachzügler dürfen noch ein paar Tage in der Box bleiben, müssen dann aber an einen anderen Ort.

Als Dünger verwende ich CANNA (Vega, Flores, Zym), als kleines Ass im Ärmel wird Alfa Boost eingesetzt, sowohl ins Gießwasser als auch in regelmäßigen Abständen als Blattspray. Bis zum ersten Sprühen dürfen die Damen aber noch ein bisschen wachsen. Die Erde wurde aber bereits vor dem Umtopfen einmalig mit Alfa Boost behandelt, um das Bodenleben ein bisschen in Schwung zu bringen.

Zunächst hatte ich einige Bedenken: 80x80cm Fläche mit nur 150W Licht? Ob die Damen am Rand noch genug abbekommen? Die Lampe hängt immerhin im Abstand von circa 30cm, für 150W ist das relativ viel. Doch schon eine Woche später zeigte sich, dass diese Bedenken komplett unbegründet waren. Die Ladys sahen alle super aus, die Blattfläche hatte sich locker verdoppelt und, mir besonders wichtig, die außen stehenden Pflanzen sehen 1:1 so aus wie die 4 Damen, die direkt mittig unter der Lampe stehen. Hier gibt es also schon mal das erste Lob für die BioLedex GoLeaf. Durch die Anordnung der Chips wird das emittierte Licht perfekt verteilt. Hot-Spots wie unter NDL oder den alten, klobigen 50W COB Chips, kommen hier eindeutig nicht vor.

Die Pflanzen sehen insgesamt sehr vital aus und wachsen echt rasant, was einerseits natürlich an der anständigen Lampe, andererseits aber bestimmt auch am Alfa Boost liegt. Der Booster versorgt die Pflanzen unter anderem mit Triacontanol, einem wichtigen Phytohormon, welches die Photosynthese ordentlich ankurbeln soll. Auf den Bildern erkennt man sehr gut, dass die Internodien schön kurz sind und die Blätter in Relation zur Gesamtgröße der Pflanzen bereits eine ordentliche Fläche bedecken.

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