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Australische Forscher planen Studie über die Wirksamkeit von Cannabis-Pflastern

Zusammen mit der Curtin Universtity in Perth wollen zwei australische Cannabis-Unternehmen die Wirksamkeit der selbst entwickelten Cannabis-Pflaster testen.


Wie die Nachrichtenseite „The West Australien“ berichtet, wollen das australische Cannabis-Unternehmen Little Green Pharma (LGP) und OBJ Limited in Zusammenarbeit mit der Curtin University in Perth die Wirksamkeit von Cannabis-Pflastern prüfen.

Little Green Pharma zählt zu den führenden australischen Produzenten von Medizinalcannabis. Medienberichten zufolge plane das Cannabis-Unternehmen nach der zweiten erfolgreichen kommerziellen Ernte den Bau einer 37.000 Quadratmeter großen Produktionsanlage. Darüber hinaus plane LGP den Export von Medizinalcannabis nach Deutschland.

Studie mit Cannabis-Pflastern

Laut Vereinbarung über die Zusammenarbeit von LPG und OBJ handelt es sich dabei um ein 50:50 Joint Venture für den Besitz und die Vermarktung von Cannabis-Pflastern bzw. transdermale anwendbare Technologien. Voraussetzung dafür sei, dass sich die voraussichtlich sechs Monate andauernden Versuche als erfolgreich erweisen.

Für die Wirksamkeit der topischen Anwendung von Cannabinoiden ist es entscheidend, dass die Wirkstoffe durch die Haut gelangen können. Damit die Wirkstoffe in den Blutkreislauf gelangen können, ist es wichtig, das Cannabis-Pflaster auf gut durchblutete Körperstellen wie den Oberarm oder Bauch zu kleben.

Einfache Anwendung, sichere Dosierung

Mittlerweile erklärte OBJ, dass Joint Venture habe erhebliches Potenzial für alle Beteiligten. Vor allem Medizinalcannabis in Form von Blüten und Extrakten sei schwierig zu dosieren. Cannabis-Pflaster hingegen würden eine einfache und sichere Dosierung ermöglichen.

Speziell entwickelte Technologien würden es darüber hinaus ermöglichen, dass Wirkstoffe effektiver an betroffene Stellen abgegeben werden und dadurch besser kontrolliert und dosiert werden können.

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