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Cannabis-Sage: Die Legende von CBDavid und seinem erfolglosen Kampf gegen Googliath und die Amazonen

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Vor vielen Jahren lebte ein junger, frischgebackener Geschäftsmann Namens CBDavid sein schönes Leben in einem fernen Land irgendwo in der Mitte Europas. Eigentlich lief in seinem Leben alles super! Nachdem er vor kurzem ein neues Kraut auf den Markt gebracht hatte, von welchem er in einem alten Buch gelesen hatte, fraß ihm die Kundschaft zurecht nur so aus der Hand! Auch sein wohlhabender Nachbar Googliath profitierte von den florierenden Geschäften und verwies verirrte Wanderer gerne an CBDavid, der ihnen auch gleich zu helfen wusste. Dafür bekam Googliath von CBDavid natürlich noch etwas von dem anfallenden Gewinn, beide waren mit der Situation also äußerst zufrieden.

Selbst der etwas entfernt (quasi hinter dem Mond…) lebende Stamm der Amazonen bestellte regelmäßig große Mengen der geheimnisvollen Kräutermischung und vertrieb diese unter vielen Namen und mit einer ordentlichen Gewinnmarge an fahrende Kaufleute und herumreisende Gaukler aus aller Welt.

Einige Zeit lief alles super, der Name „CBDavid“ stand schon bald für eine fast schon sagenhafte Mixtur und so ziemlich jeder war mit der Situation zufrieden… Doch dann änderte sich die Stimmung plötzlich! Zuerst begannen die Unruhen hinter dem Mond: Die Amazonen hatten herausgefunden, woraus die geheimnisvolle Mixtur bestand: CBDavid stellte seine Produkte nämlich aus simplem Kopfsalat her!

Das dumme ist nur: In dem Paralleluniversum, in dem diese Story stattfand, ist Feldsalat seit Jahrhunderten als illegale Droge verboten… Da „Kopfsalat“ und „Feldsalat“ irgendwie ähnlich klingt und ja irgendwie beides auch Salat ist, rebellierten die Amazonen und fühlten sich betrogen! Produkte verkaufen, die irgendwie zwar legal sind, aber irgendwie auch nach „Feldsalat“ klingen?! Nicht mit uns! Fortan verkauften die Amazonen nur noch die Restbestände, schränkten ihr Angebot ein und schickten CBDavid nicht mal einen Geschenkkorb für die lange und profitable Zusammenarbeit!

CBDavid war am Boden zerstört! Er fragte seinen Freunde Googliath, ob dieser vielleicht als Ausgleich noch ein paar mehr verirrte Wanderer vorbeischicken könne. Als sein alter Freund Googliath einige Tage später persönlich vorbeikam und ihm mit bedrückter Miene einen Brief auf den Tisch legte, etwas von „Meine Frau… und ja, die Kinder… ach du verstehst das schon…“ in seinen Bart murmelte und dann schnell wieder verschwand, ahnte er bereits nichts gutes…

Sehr geehrter Googliath Kunde, vielen Dank für Ihre Anfrage an den Googliath Support.
Wie versprochen melde ich mich hiermit bei Ihnen zurück.
Ihre Anzeigen wurden abgelehnt, da Ihr Produkt „Kopfsalat“ enthält.
Da dies ein nicht freigegebenes Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel ist wurden Ihre Produkte abgelehnt.
Die Werbung mit Kopfsalat ist bei Googliath nicht möglich.Googliath

CBDavid war sauer! Erst hatten alle mit seinen tollen Produkten viel Geld verdient, jetzt drehten sie ihm einfach den Hahn zu?! Natürlich konnten die Kunden sein Produkt auch einfach direkt bei ihm bestellen, die Amazonen hatten aber schon so viele Unterhändler mit eigenen Produktnamen gehabt, teilweise wussten die Leute überhaupt nicht genau, wo das Produkt überhaupt herkam… Und leider wusste CBDavid auch nicht mehr so genau, ob nicht schon längst jemand seine Produkte nachgeahmt und billig kopiert hatte… Eine Lösung musste her, am besten sofort!

Nein, CBDavid nahm nicht seine Steinschleuder und ging zum Angriff über… Er nahm die verdammte Likeschleuder, ging zu Facebook und begann damit, jede verf*ckte Kiffergruppe oder Seite, die auch nur IRGENDWAS mit dem Thema „Kopfsalat“ oder „Feldsalat“ zu tun hatte mit Kommentaren voll zu spammen!! Im realen Leben brüllte er den ganzen Tag nur noch, wie toll und geil seine Produkte doch seien, schrie den Leuten nur noch „CBDAVID!!!“ ins Gesicht und mischte sich dreist in jedes Gespräch ein. Oft soll er dabei auch nach Alkohol gerochen haben und insgesamt einen immer unseriöseren Eindruck gemacht haben… Er investierte keinen Cent in professionelle Beratung, schaute sich stattdessen aber noch schnell zwei Youtube-Videos über das Thema „Onlinemarketing“ an und verschwand dann aber relativ schnell von der Bildfläche.

Man fand seine Leiche übrigens einen Monat später in einem Liegestuhl am Strand, anscheinend hat er sich mit einer Überdosis Feldsalat das Leben genommen…

Und, hat es irgendjemand gejuckt? Nein, seine vor kurzer Zeit in den Vordergrund getretenen Konkurrenten CBDetlef und CBDietrich hatten den Markt durch geschickt platzierte Werbung eh schon längst übernommen, der tragische Tod von CBDavid war für die ehemals treuen Kunden kein Schulterzucken mehr wert!
Ich hoffe ich überfordere niemand mit den Andeutungen, Vergleichen und verrückten Namen…

Falls doch gibt es hier noch eine etwas gekürzte Version dieser lehrreichen Legende:

Liebe CBD Shop Betreiber, liebe CBD Hersteller, liebe Branche,
ja es tut weh, dass sich Amazon, Facebook und nun auch Google gegen eure Shops und Angebote stellen. Aber es gibt abgesehen von diesen Platzhirschen noch viele Kanäle über die man sich sinnvoll und vor allem nachhaltig platzieren kann! Hier ist jetzt nicht die Rede von Banner- und Linkspam auf Facebook und Co, sondern von nachhaltig angelegten und durchdachten Kampagnen, auch wenn diese ein bisschen Kreativität, Hirnschmalz und einen kleinen Blick über den Tellerrand bedeuten.

Falls ihr Tipps braucht: Meldet euch doch einfach direkt bei uns! Wir sind meist 24/7 via Mail und Co für euch erreichbar…

Und ja, der Brief des Nachbarn ist zu 90% echt! 😀

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2 comments

  1. Wann werden Seeds und Anbauequipment verboten?Ihr Heuchler sauft euch das letzte Hirn weg

  2. Lol – Der Kommentar trifft’s. Ich hatte erst diese Woche wieder so einen besoffenen CBDavid bei mir im FB-Postfach. Der Typ fragte erst, ob ich mich für CBD als Heilmittel interessieren würde. Ich bejahte und wollte wissen, warum er das in Erfahrung bringen wollte. Daraufhin kam folgende Anwort von Herrn K. aka CBDavid: „Eventuell habe ich ein großartiges Business für dich. Du kannst vielen Menschen dabei helfen, eine bessere Gesundheit zu erlangen “ – Ja, blöd gelaufen, weil die Masche irgendwie zu dämlich war. Danach kamen noch einige Bilder von CBDavids Öl, das ich als eine Art Tupperware-Tante für ihn verkaufen sollte. Am besten womöglich noch nach Schneeballprinzip und natürlich auf Kommission…
    Meine Fresse… Furchtbar!

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