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Zu wenig Informationen auf den Etiketten von CBD-Produkten

Es ist noch gar nicht lange her, da wussten die meisten Menschen nicht, was Cannabidiol ist. Auch mit der bekannteren Abkürzung CBD konnten nur wenige etwas anfangen. Heute ist das ganz anders, CBD ist in aller Munde.


Genau gesagt ist es in Form von Extrakten und Ölen unter den Zungen der gesundheits- und Trend-bewussten Bevölkerung. Diese Applikationsform ist mittlerweile die am weitesten verbreitete für CBD geworden. Aber auch Cremes und Salben, Tees und Produkte zur Inhalation mit dem Vaporizer haben Hochkonjunktur. Und das, obwohl medizinisch relevante Details zu den medizinischen Wirkungen von Cannabidiol wenig verbreitet sind.

Sollten die medizinischen Wirkungen auf CBD-Produkten angegeben werden?

In Deutschland dürfen die frei verkäuflichen CBD-haltigen Waren nicht mit Angabe einer medizinischen Wirkung beworben werden. Und doch werden diese immer häufiger durch Studien nachgewiesen. Schmerzen, Entzündungen, Epilepsie, Schlafstörungen, Angstzustände, die Liste der psychischen und physischen Leiden, die man mit CBD behandeln kann, ist lang. Trotzdem fühlen sich viele Interessenten und auch Anwender nicht wirklich gut informiert. Viele lassen sich davon aber nicht abhalten und sammeln eigene Erfahrungen, großteils sehr positive. Schön wäre es allerdings schon, wenn die Hersteller nach bestem Wissen umfassend informieren könnten. Allerdings stellt sich hier auch die Frage, ob diese so etwas gewissenhaft umsetzen würden.

Viele CBD-Produkte sind falsch gekennzeichnet

Eine Studie aus dem Jahr 2017 von der University of Pennsylvania hat gezeigt, dass fast 70 Prozent aller CBD-Produkte falsche Angaben auf dem Etikett trägt. 40 Prozent hatten einen deutlich höheren CBD-Gehalt als angegeben. Nun, dies ist ein Fehler zu Gunsten der Käufer, aber es erschwert die exakte Dosierung. 25 Prozent allerdings enthielten wesentlich weniger CBD als das Etikett ausweist. Dies ist noch etwas problematischer für Menschen, die sich einen medizinischen Nutzen von CBD versprechen. Noch bedenklicher waren auch ein paar Fälle, in denen der THC-Wert falsch gekennzeichnet war und über die Grenzen der Legalität hinaus geht. Dies kann sich unter anderem auch auf die Fahrtauglichkeit auswirken und juristische Probleme nach sich ziehen. Solche Fälle betreffen dann aber eher Produkte aus Amerika. In der EU wird in der Regel mit unbedenklichem und standardisiertem Nutzhanf gearbeitet.

Das Dosieren ist eines der Hauptprobleme im Umgang mit CBD-Produkten

CBD zu verwenden ist generell nicht schwierig. Die richtige Dosis für die Behandlung einer bestimmten Erkrankung zu ermitteln, ist allerdings etwas anderes. Wenn wir uns mit CBD einfach etwas Gutes tun wollen, und es deshalb in unseren Alltag integrieren, dann haben wir alle Zeit der Welt, verschiedene Produkte zu testen, eines auszuwählen und dann unsere Wohlfühl-Dosis herauszufinden. Dann können wir diese immer wieder nach belieben anpassen. Für Patienten, die ein schweres Leiden behandeln möchten, ist das etwas schwieriger. Sie müssen sich auf die Mengenangaben von Wirkstoffen auf Etiketten verlassen können. Natürlich sollte niemand eine ernste Erkrankung auf eigene Faust einfach mit CBD behandeln. Wenn man jedoch nach einer langen Leidensgeschichte CBD entdeckt hat, und es einem hilft, dann ist es nur logisch, dabei zu bleiben. Und dann ist man auf einigermaßen genaue Angaben angewiesen.

Recherche zum CBD-Produkt kann sich lohnen

Wer einen kleinen Detektiv in sich trägt und gern online recherchiert, ist bei CBD-Produkten klar im Vorteil. Zahlreiche Patienten berichten im Netz über ihre Erfahrungen. Was die Produkte anbelangt, die bei uns auf dem Markt sind, so lassen sich auch ganz gut Informationen über den Hersteller finden. Manchmal sogar Angaben zur Herkunft der Rohstoffe und zu den Verarbeitungsmethoden. Darüber hinaus ist Erfahrung sammeln der einfachste Weg, um für sich das passende CBD-Produkt in der richtigen Menge zu finden. Da Cannabidiol als äußerst unbedenklich und verträglich gilt, kann man beim Testen und Probieren kaum folgenschwere Fehler machen. Trotzdem würde man sich oft detailliertere Angaben zu seinem Produkt, den Inhaltsstoffen und der Dosierung wünschen.

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