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Crowdinvesting für Cannabis Therapie Center

Hanf kann viel mehr, als high machen
Hanf kann viel mehr, als high machen

Cannabis-Therapie- und Informations-Centrum (CTIC)

Vaclav Wenzel Cerveny hat in der Cannabisszene ab 2015 von sich hören lassen, er hat in München die Cannabis XXL veranstaltet. Bereits in diesem Jahr gab es die Idee vom Cannabis-Therapie- und Informations-Centrum. Es ist jedoch auch eine Frage der Rechtslage, der Geldgeber und der Mitwirkenden, ob man seine Ideen im realen Leben umsetzen kann. Die Rechtslage taut nicht nur mit dem Cannabis-Medizin-Gesetz auf. Damit wird die Idee vom Cannabis-Therapie- und Informations-Centrum weniger utopisch. Wenn normale Kassenärzte Cannabis ab März 2017 per BtM Rezept verschreiben dürfen, warum soll man nicht ein eigenes Cannabis Therapie Center mit dem Schwerpunkt Cannabismedizin errichten?

Wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen es ohne viel Arbeit oder Gefahren zulassen und die Mediziner sich auch selber informieren können, dann finden sich Ärzte, die am Thema interessiert sind. Das Cannabis Therapie Center wird gewiss nicht nur von Patienten und Privatpersonen besucht. Es wird ganz automatisch zum Anlaufpunkt für Ärzte, die gerne wollen, die vorher jedoch einen gewissen Input suchen.

Das bedeutet, dass dieses Cannabis Therapie Center für ganz Deutschland der Motor werden könnte, mit dem wir nicht nur Patienten, sondern auch Ärzten eine Anlaufstelle bieten können. Das allein könnte die Normalisierung von Cannabis als Medizin in Deutschland um Jahre beschleunigen.

DCI Cannabis Institut GmbH Crowdinvesting

Auch für das Cannabis Therapie Center wurde die DCI Cannabis Institut GmbH gegründet, für die jetzt ein Crowdinvesting läuft. Die Zielmarke mit einer Million Euro sieht bereits gewagt aus. Es kommt bei Crowdfundings oder Crowdinvestings aber auch immer auf den Glücksfaktor an. Wenn die Medien berichten und die richtigen Leute mit den etwas größeren Beträgen einsteigen, dann kann auch diese Million schnell finalisiert werden. Genauso gut kann es jedoch auch kläglich versanden, da fast kein Geld zusammenkommt. Es wurden für den Hanf bereits beide Szenarien für Crowdfundings und Crowdinvestings beobachtet. Vielen geht es jedoch auch darum, gute Ideen zu unterstützen. Ein Cannabis Therapie Center ist in der jetzigen Situation in jedem Fall eine sehr gute Idee.

Ab nur 100 Euro kann jeder dabei sein, der sich auf dem Portal anmeldet und alle Schritte der Zeichnung verfolgt. Bereits ab nur 100 Euro gibt es mit der Investition zwei VIP-Karten für die Cannabis XXL 2017, die sich auf der Website nicht einmal für Geld finden lassen. Wer VIP sein will, der muss schon etwas dafür machen.

Neben Messeständen und einigen Vorträgen gibt es auf der Cannabis XXL in der Zenith Halle in München einen großen Außenbereich mit Verpflegungsständen und auch ein Bühnenprogramm. Die erste Cannabis XXL konnte als Stargast mit Hans Söllner aufwarten.

Neben den VIP Karten werden weitere Extras entsprechend zu den Beträgen geboten. Es wird sogar eine Reise nach Jamaika verlost. Die Chance, diese Reise zu gewinnen ist hoch, da sie nur unter denjenigen verlost wird, die mit mindestens 5000 Euro einsteigen. Auch der Gewinner erhält für die vollen 5000 Euro 5% p.a. Zielrendite.

Die DCI Cannabis Institut GmbH ist auf Facebook und bald mit einer eigenen Website erreichbar.

Auf der Cannabis XXL 2015 gab es bereits die Idee vom Cannabis Therapie Center

Auf der Cannabis XXL 2015 gab es bereits die Idee vom Cannabis Therapie Center

Ohne Crowdinvesting kein Cannabis Therapie Center?

Bei vielen Projekten ist es so, dass man sie in kleinem und auch großem Stil verwirklichen kann. Aber im großen Stil hat man pro investierten Euro mehr davon. Wenn das Crowdinvesting die Million nicht ganz schaffen würde, wird das Cannabis Therapie Center vermutlich dennoch realisierbar sein. Neben dem Crowdinvesting gibt es immerhin auch andere Wege, um Investoren zu gewinnen, das Projekt kann dann immer noch anteilig zu den einzelnen Investitionsquellen aufgeschlüsselt werden. Ob und wie genau das gemacht wird, ist hier nicht bekannt und es kommt dabei gewiss auch auf die Summe aus dem Crowdinvesting an.

Wenn im Cannabis Therapie Center zugelassene Ärzte viele Patienten empfangen, können diese das genau wie andere Ärzte abrechnen. Wenn Veranstaltungen abgehalten oder die Räume für Veranstaltungen vermietet werden, dann ist das hier wie in anderen Räumlichkeiten alles Verhandlungsbasis. Der angebundene Hanfladen wird gewiss auch für ein paar Einnahmen sorgen.

Wenn das Gebäude erst einmal vorhanden ist und alle ihre Räume beziehen, dann wird dieses Cannabis Therapie Center auch für Umsatz und dann Gewinn sorgen. Wenn es zuerst nur im kleinen Stil möglich ist, dann kann im Idealfall im gleichen Gebäude expandiert werden oder es werden später einige Teile ausgelagert. Das ist hier an dieser Stelle nicht alles bekannt, möglich ist im Gesamtkonzept für ein Cannabis Therapie Center jedoch viel.

Wer es genauer wissen möchte, kann einen kleinen Betrag investieren und wird als Investor all diese wirtschaftlichen Zahlen beobachten können. Dabei werden natürlich auch die interessanteren Fakten einfließen, inwieweit Ärzte Patienten erreichen, andere Ärzte informieren und wie es mit der Cannabismedizin weitergeht. Man ist bereits ab nur 100 Euro direkt am „Ball“.

2 comments

  1. Dass Cervenys abstruse Ideen noch immer beworben werden, zeugt davon, dass auch in den Cannabis-Medien noch viel Platz ist zum Füllen von Leerzeilen.

    Dennoch kein Wort darüber, dass aus lauter Verzeiflung, dass das Crowd-Investment nicht läuft, die Laufzeit desselben verlängert worden ist.

    Ebenso kein Wort darüber, dass die vom BfArM veröffentlichen Vorgaben zum Cannabis-Anbau nicht in Cervenys geplantes Anbaukonzept passen und wieder eine seiner träumerischen Blasen geplatzt ist.

    Kritische Beiträge Mangelware. Heult man nicht mit den Schakalen beim HM , weil man auf Werbe-Einnahmen hofft?

  2. „Während des Berliner ICBC Kogresses durfte ich auf einen deutschen Geschäftsmann treffen, welcher 2015 auf Vaclav Wenzel Cerveny´s XXXXXXL Messe seinen Betrieb vorgestellt hat. Er teilte mir weiter mit, dass Cerveny nach der Messe seine nicht veräußerte Ware einsackte (die Messe war ein Flop) und ihm seitdem etwa 12.000 Euro schuldig ist. Auch erfuhr ich, dass offensichtlich auch andere teilnehmende Händler von dieser Person finanziell geschädigt wurden. Ich würde gerne mehr darüber erfahren wollen und wer sonst noch in die Falle des bayerischen Hanfbarons getappt ist. Angeblich zieht er ja dieses Jahr die gleiche Show nochmal durch. Allerdings mit neuen Opfern.“ facebook

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