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Cannabis in der Medizin

Pharmakokinetik und Pharmakodynamik von Cannabinoiden

Wie wirken Cannabinoide im menschlichen Körper und welchen Einfluss haben sie auf den Organismus? Mit dieser Frage beschäftigen sich Pharmakologen schon lange. Bereits vor ein paar Jahren hat Dr. Franjo Grotenhermen seine Gedanken zu dem Thema in einem wissenschaftlichen Artikel zusammengefasst. Dr. Franjo Grotenhermen ist praktizierender Arzt und gilt als Experte für die Behandlung mit Cannabis. Das zeigen nicht nur ...

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Kann Cannabis die Leber vor Alkohol-Schäden schützen?

Die Leber einer Frau soll im Durchschnitt ein alkoholisches Getränk wie Bier oder Wein pro Tag verarbeiten können, ohne dass die Leber davon Schaden nimmt. Bei einem Mann sollen es zwei Getränke sein. So lautet eine ärztliche Empfehlung für den Umgang mit Alkohol. Bei regelmäßigem Überschreiten dieser Tagesdosis sollen der Gesundheit ernsthafte Konsequenzen drohen, da Alkohol für die Leberzellen toxisch ...

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Studie mit Eishockeyspielern soll Aufschluss über das Potenzial von CBD bei der Behandlung traumatischer Kopfverletzungen geben

Die NHL Alumni Association ist einer der Hauptsponsoren einer Studie, die das Potenzial von CBD bei der Behandlung chronisch traumatischer Enzephalopathie untersuchen soll. An der von der gemeinnützigen Organisation, die sich für ehemalige NHL-Spieler einsetzt, nehmen insgesamt 100 ehemalige Profispieler mit Folgesymptomen aufgrund chronischer Kopftraumata teil. Chronisch traumatische Enzephalopathie sind zum Teil desaströse Langzeitfolgen, die als Folge leichter Schädel-Hirn-Traumata und ...

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Was Cannabis im Gehirn bewirken kann

Lange galt die Annahme, der Konsum von Cannabis mache dumm. Während der übermäßige Konsum von Cannabis in der Entwicklung des Gehirns durchaus mit Problemen verbunden sein kann, beschäftigen sich Forscher auch schon lange mit der neuroprotektiven Wirkung von Cannabis.  Man weiß zum Beispiel, dass Cannabinoide mit dem Signalsystem unseres Gehirns interagieren, wo sie den Glutamatspiegel mithilfe ihrer antioxidativen Eigenschaften reduzieren ...

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THCV: Was kann das seltene Cannabinoid?

Die Cannabispflanze enthält mehr als 100 verschiedene Cannabinoide. Eines davon ist Tetrahydrocannabivarin (THCV), das sich aufgrund der einzigartigen Wirkung von anderen, bekannteren Wirkstoffen wie THC und CBD unterscheidet. Obwohl Cannabidiol immer bekannter wird, denken viele Menschen bei Cannabis immer noch hauptsächlich an das psychoaktive THC. Der Wirkstoff besitzt ein großes medizinisches Potenzial und kann uns beim Einschlafen helfen oder die ...

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Bestimmt unsere DNA wie Cannabis wirkt?

Da die Menschen für gewöhnlich durch andere zu ihrer ersten Cannabis-Erfahrung gekommen sind, konnten die meisten schon Beobachtungen darüber anstellen, wie Cannabis bei Mitmenschen wirkt. Auch hatten viele schon gemeinschaftliche Kiff-Erlebnisse und sind Zeuge geworden, wie der eine über die Maßen lacht und albern wird, der andere kreativ, tiefgründig, relaxed oder müde, der nächste wiederum aufgeregt oder sogar paranoid. Wissenschaftler ...

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CBD, ein Helfer gegen Angst

Stress- und Angstreaktionen sind eigentlich eine natürliche Anpassung des Körpers an außergewöhnliche Situationen im Leben. Die Angst macht aufmerksam in Gefahrensituationen und kann helfen, diese zu bewältigen. CBD wiederum kann helfen, die Angst besser zu bewältigen. Obwohl sie sinnvoll sind, zeigen sich Ängste in Form von Symptomen, die wir als unangenehm empfinden. In manchen Fällen treten solche Angstzustände auch bei ...

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Forscher entschlüsseln Struktur des CB2-Rezeptors

Ein Forscherteam aus chinesischen, russischen und amerikanischen Wissenschaftlern hat die kristallografische Struktur des Cannabinoid-Rezeptors 2 entdeckt. Die neuen Erkenntnisse könnten zur Entwicklung von Arzneimitteln gegen entzündliche oder neurodegenerative Krankheiten beitragen. Wie in einem Bericht auf bionity.com zu lesen ist, wurde der Artikel über die Entdeckung ursprünglich in der Zeitschrift Cell veröffentlicht. Aus dem Vergleich von CB1- und CB2-Rezeptoren folgern die ...

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Cannabisstudie zeigt beachtliche Behandlungserfolge bei älteren Menschen

Eine neue wissenschaftliche Untersuchung über die Wirkung von Cannabis bei chronischen Schmerzen und anderen Beschwerden, setzte sich insbesondere mit älteren Patienten auseinander. In der Tat sind ihre Ergebnisse äußerst positiv und vielversprechend im Hinblick auf die Entwicklung effektiver Behandlungsmethoden mit Cannabisprodukten. Für die Verträglichkeit von Cannabismedikamenten gerade bei älteren Menschen, die keine Erfahrungen damit haben, kann eine erhöhte CBD-Konzentration hilfreich ...

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Cannabis gegen Einsamkeit und Depressionen

Seit Jahrzehnten weiß man bereits, dass soziale Isolation zu einer größeren Anfälligkeit für Krankheiten führen kann. Tatsächlich kann Einsamkeit die Lebenslust verringern. Daher leben Menschen, die sozial integriert sind und mehr Zeit in Gesellschaft verbringen, in der Regel länger als Menschen, die ihr Dasein in Isolation fristen. Iranische Wissenschaftler fanden jetzt heraus, dass Cannabis die unangenehmen Empfindungen und Depressionen, die ...

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Haben Cannabiskonsumenten den besseren Stoffwechsel?

Eine mehrjährige Studie hat ergeben, dass der Cannabiskonsum über einen langen Zeitraum hinweg mit nachhaltigen Auswirkungen auf Gewicht und Stoffwechsel verbunden ist. Die Ergebnisse der Untersuchung bescheinigten den Konsumenten einen niedrigeren Body-Mass-Index (BMI) und einen niedrigeren Gesamtcholesterinspiegel. Studie bescheinigt Cannabiskonsumenten bessere physische Verfassung Forscher in Santander, Spanien, überwachten für eine wissenschaftliche Untersuchung [1] den Gesundheitszustand von 510 Probanden über einen ...

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Studie: Cannabis bei Paranoia

Die Wirkung von Cannabis ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Einer der interessantesten und zugleich seltsamen Aspekte im Hinblick auf den Konsum von Cannabis ist, dass sich manche Menschen dadurch weniger gestresst und glücklicher fühlen und sich weniger Gedanken machen. Auf der anderen Seite scheinen Personen dadurch Angstgefühle zu entwickeln, die sich in einer handfesten Paranoia manifestieren können. Dabei sind diese ...

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Kann CBD das Sexualleben verbessern?

Heutzutage gibt es unzählige Produkte, die das Sexualleben ankurbeln und wieder Schwung ins Schlafzimmer bringen sollen. Von Sexspielzeug über schlüpfrige Spiele bis hin zu Unterwäsche, die Industrie liefert beinahe täglich neue Ideen für mehr Spaß im Bett. Während solche Spielereien durchaus positive Auswirkungen auf das Sexualleben haben können, haben Paare meist tiefgründigere Probleme, warum das Feuer nicht mehr so brennt ...

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Können Cannabinoide bei der Behandlung von Rosazea helfen?

Auch Kupferrose oder -finne genannt, tritt die Rosazea oft im Erwachsenenalter auf. Bei der chronisch entzündlichen Hauterkrankung des Gesichts sind vor allem die feinen Gefäße von Wangen, Nase, Stirn und Kinn erweitert und die Haut ist in diesen Bereichen besonders gerötet. Auch die Augen können betroffen sein. Es gibt allerdings Hinweise darauf, wie Cannabinoide und Hanfsamen die Symptome der Krankheit ...

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Autismus bei Kindern kann mit Cannabis behandelt werden

Bei Kindern wird die Autismus-Spektrum-Störung (ASS) in der Regel noch vor dem dritten Lebensjahr diagnostiziert. Sie gilt als Entwicklungsstörung, die sich durch Probleme bei sozialen Interaktionen, auffällige Gestiken und Mimik, oder auch durch sich wiederholende, stereotype Verhaltensmuster äußert. Häufig sind die Betroffenen in ihren kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt und lebenslang auf Hilfe angewiesen. Wirkliche Heilung gibt es nämlich keine, obwohl man ...

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Aktuelle Studie zur Wirksamkeit von CBD bei Krebs

In einer aktuellen Studie haben englische Wissenschaftler die Auswirkungen von Cannabidiol auf das Tumorwachstum bei Krebspatienten untersucht – mit vielversprechenden Ergebnissen. Das Besondere: Die Studie wurde an Menschen durchgeführt. Mittlerweile wird Cannabidiol gerne als medizinischer Alleskönner bezeichnet. Die medizinischen Eigenschaften des Cannabinoids können das Wohlbefinden signifikant steigern und bei regelmäßiger Einnahme einen großen Nutzen für die Gesundheit haben. Im Gegensatz ...

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Die Selbstmedikation mit CBD-Hanfblüten erfreut sich großer Beliebtheit

Cannabidiol-haltige Hanfblüten sind neben CBD-Öl sicher der Verkaufsschlager unter den Hanfprodukten, die man in Fachgeschäften und Onlineshops finden kann. In der Schweiz und in Österreich kann man die Blüten als Tabakersatz kaufen. In Deutschland hingegen ist die Legalität des Verkaufs derzeit noch umstritten und wird teilweise von Behörden verfolgt. Trotzdem ist das CBD-Cannabis auch in Deutschland sehr leicht erhältlich. Manche ...

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Medizinisches Cannabis könnte den Einsatz von Benzodiazepine reduzieren

Im Rahmen einer aktuellen Studien haben Wissenschaftler Belege dafür gesammelt, wie der Einsatz von Benzodiazepine durch medizinisches Cannabis reduziert werden kann – mit vielversprechenden Ergebnissen. Benzodiazepine sind eine Gruppe von Verbindungen, die in Medikamenten wegen ihrer sedierenden Wirkung vor allem bei der Behandlung von Angststörungen und anderen neurologischen Erkrankungen zum Einsatz kommen. Die Medikamente sind für ihre starken Nebenwirkungen bekannt. ...

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Cannabis löst herkömmliche Medikamente ab

In einigen Ländern rund um den Globus hat man in den letzten Jahren Cannabis gegenüber eine progressivere Haltung eingenommen. Insbesondere der Blick auf das medizinische Potenzial der Pflanze hat das Interesse der Menschen und der Wissenschaft geweckt. Und so werden derzeit regelmäßig neue Ergebnisse von Studien und neue Erkenntnisse der Forschung publiziert. Diese belegen die vielseitigen Wirkungen von Cannabis oder ...

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Wissenschaft: Die zehn wichtigsten Studien aus dem Jahr 2018

Ein großes Thema im Jahr 2018 war die landesweite Legalisierung von Cannabis in Kanada. Auch wenn diesem Trend nicht gleich alle folgten, wurde Cannabis in vielen Ländern als Medizin freigegeben. Das Cannabinoid Cannabidiol erlebte einen regelrechten Boom, der das zum Teil schlechte Image der Hanfpflanze aufpoliert.  Von der steigenden Akzeptanz und den immer kleineren rechtlichen und bürokratischen Hürden profitiert vor ...

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Nicht nur Cannabinoide haben medizinisches Potenzial


Viele setzen die Pflanzengattung Cannabis mit Marihuana gleich: „Das Rauschgift, welches die Jugend zerstört!“ wechselt hierbei sein Bild in „Cannabis ist vielleicht nicht ganz so schlimm und für kranke Menschen sogar gut.“ Dennoch wird häufig nur die Rauschwirkung mit der Cannabispflanze in Verbindung gebracht und allerhöchstens noch der Aspekt für die Lebensmittel- und Rohstoffgewinnung erwogen. Die Rauschwirkung, die zugleich auch medizinische Wirkungen entfaltet, ist hierbei lediglich ein Teilaspekt. Es finden sich neben berauschenden auch nicht berauschende Cannabinoide mit hohem therapeutischem Potenzial. Zudem enthält die Cannabispflanze neben Cannabinoiden noch weitere interessante Stoffverbindungen, die teils noch entdeckt werden müssen oder bei weitem nicht erforscht sind. Einen hohen Stellenwert haben die in den Hanfsamen enthaltenen Fettsäuren, die einen hohen Anteil Omega 3 und 6 Enthalten. Für die optimale Wirkung dieser Fettsäuren in der Ernährung oder Hautpflege ist das genaue Verhältnis entscheidend und dieses ist beim Hanf optimal. Zudem ist diese Quelle weit günstiger als andere oder wird nicht durch Überfischung bald zusammenbrechen. Bereits 2 ml Hanfsamenöl oder 10 Gramm Hanfsamen pro Tag decken den Bedarf und verbessern die Gesundheit. In Hautpflegeprodukten lässt sich nicht nur die Haut pflegen, sondern es können zudem Hauterkrankungen besser behandelt werden. Für diese kann es jedoch einen weiteren entscheidenden Unterschied machen, wenn Cannabinoide enthalten ist.


Cannabis vor der Prohibition und nach dieser


Cannabis stand vor dem großen Durchbruch, der entscheidende nachwachsende Rohstoff durch industrielle Verarbeitung zu werden und ist auch deswegen als Konkurrenz verboten worden. Dabei wurde ignoriert, dass Cannabisprodukte sich in einem Großteil aller Medikamente befanden. Oder auch deswegen wurde er verboten, um chemische Medikamente, die sich patentieren lassen, besser verkaufen zu können. Warum der Hanf sich in vielen Ländern wie auch der USA praktisch in jedem zweiten Medikament fand? Damals wussten die Menschen noch nicht genau, welche Inhaltsstoffe Cannabis enthält und wie genau diese sich auswirken, man wusste jedoch, dass es eine hohe medizinische Wirkung bei vielen Erkrankungen gibt. Deswegen oder vielleicht auch, um das Medikament angenehmer wirken zu lassen, wurde der Hanf überall mit rein gemixt oder als Hauptbestandteil eingesetzt. Heute wissen wir bereits erheblich mehr aber bei weitem nicht alles. Die Medizin betrachtet nicht mehr den Hanf als eins sondern zerlegt ihn in seine medizinischen Bestandteile. Z.B. THC und CBD als die Cannabinoide mit höchstem Gehalt in den meisten Marihuana Blüten wirken je nach Erkrankung ergänzend zusammen, gegeneinander oder nur eines der Cannabinoide hat die medizinische Wirkung, wobei das andere keinen Schaden anrichten würde. Somit gibt es in dieser Rubrik immer viel zu entdecken!