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Cannabis-Strains

Feminisierter Cannabis für den Marihuanaanbau?

Cannabis ist eine zweihäusige Pflanzengattung In der Natur gibt es den eingeschlechtlichen Vermehrungstyp, bei dem ein Exemplar sich selber vermehrt oder sich zwei zusammen mehren aber beide Vater oder Mutter sein können. Es gibt jedoch auch den zweigeschlechtlichen Weg, bei dem Vater und Mutter nicht das Geschlecht wechseln und in der Regel beide für die Vermehrung notwendig sind. Unter Pflanzen ...

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Wo soll ich Hanfsamen bestellen?

Vorgekeimter Hanfsamen

In keinem Fall gegen bestehende Gesetze verstoßen Hanfsamen sind nicht gleich Hanfsamen, da die einen als Lebensmittel und Tierfutter oder Ausgangsprodukt zur Herstellung von Schmierstoffen, Farben und anderer Produkte frei gehandelt werden, die anderen Hanfsamen jedoch zum Anbau von berauschendem oder medizinischem Marihuana dienen. Dieses ist je nach rechtlicher Situation der Grund, warum diese Hanfsamen illegal sind. Man darf sie ...

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Die Pflanzengattung Cannabis


Der Hanf mit dem wissenschaftlichen Namen „Cannabis“ ist die gesamte Pflanzengruppe. Sie ist im Übrigen mit dem Hopfen und weiteren ca. 7 bis 9 Hanfgewächsen eng verwandt und gehört zu der Ordnung der Rosenartigen. Es gibt einige genetische Schwerpunkte, die sich in Indika und Sativa unterteilen lassen. Die Haze ist ein Strain, der dem Sativa zugeordnet werden, kann aber gerne auch in Kreuzungen mit Indika-Anteil hinein gekreuzt wird. Wenn eine Indika mit 4 Wochen Wuchs und 6 bis 9 Wochen Blüte schnell fertig ist, braucht eine normale Haze bis zu 6 Monate oder länger, wobei der Ertrag nicht sehr viel Gewicht auf die Pflanzengröße bringt. Die Wirkung ist jedoch einmalig sowie sehr gefragt. Deswegen wird die Haze in ertragreiche und schnell reifende Marihuana Strains gekreuzt, um diese Wirkung wenigstens ansatzweise mit weit geringerem Aufwand zu erhalten.


Neben dem Indika und Sativa könnte ein dritter Stamm als Ruderalis bezeichnet werden. Dieser Strain wächst in nördlichen Regionen mit sehr kurzen Sommern. Die Besonderheit wäre, dass unabhängig zur Beleuchtungsdauer die Blüte einsetzt, nachdem eine gewisse Größe erreicht wurde. Am Äquator hingegen ist es immer 12 Stunden Tag zu 12 Stunden Nacht, wobei die Pflanzen genau dann in die Blüte wechseln würden. Strains aus dem Äquatorraum oder auch andere wachsen ebenfalls zuerst und blühen erst dann. Würden sie jedoch mit künstlich auf 18 Stunden verlängerten Tagen angebaut werden, würden sie in der Vorblütephase bleiben. Es gibt in Äquatornähe auch Pflanzen, die diesen Gesetzmäßigkeiten nicht mehr ganz unterliegen und einfach über Jahre weiter wachsen wobei Cannabis eigentlich eine einjährige Pflanze ist, die nach der Blüte abstirbt. Nur in der Vorblüte gehaltene Pflanzen können einfach weiter wachsen.


Besonderheiten zu Marihuana Strains


Alle Nutz- oder Rauschhanfpflanzen, wobei einige Strains sich durchaus für beide Zwecke eignen, gehen auf Indika, Sativa und Ruderalis zurück. Dass es eine Indika oder Sativa ist, hat nicht zugleich eine Aussagekraft über den Wirkstoffgehalt. Jedoch sind Nutzhanfpflanzen in ihrem Wuchs zu Marihuana Strains in der Regel grundverschieden: Nutzhanf wächst als dünner Stengel bis zu 5 Meter in die Höhe, wohingegen Marihuana in der Regel auch mit den Seitenzweigen und mit dickerem Stiel wächst.


Hohe Wirkstoffgehalte hat Marihuana der Linien Indika und Sativa. Sativas werden tendenziell größer und brauchen für die Blüte länger, wodurch sie sich für nördliche oder weit südliche und somit kältere Regionen nicht für Outdoor eignen. Beim Ruderalis ist die berauschende Wirkung unbedeutend. Dieser wird jedoch mit Indika und Sativa Strains gekreuzt, damit diese unabhängig zur Tageslänge blühen. Sämtliche Autoflower Strains gehen auf Einkreuzungen durch Ruderalis zurück.


Unabhängig zum Strain gilt:


Die Entwicklung feminisierter Marihuana Seeds ließe sich auf alle Strains anwenden, wenn sie denn richtig ausgeführt wird. Der Begriff Sensimilla bedeutet lediglich, dass Marihuana so angebaut wird, dass männliche und zwittrige Pflanzen vor der Pollenfreisetzung entfernt werden und sich eine saatfreie Marihuanablüte mit insgesamt höherem Wirkstoffgehalt bilden kann.


Das wären die Rahmenbedingungen für vermutlich tausende Strains, die es weltweit zu finden gibt.