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DaVinci IQ im Test: Sehr mild!

Der daVinci IQ beim ersten Test
Der daVinci IQ beim ersten Test

Auf die richtige Bedienung kommt es an

Der daVinci IQ ist ein kleiner und handlicher Taschenvapo, den man immer und überall dabei haben kann. Dieser Vaporisator wird mit etwas Zubehör geliefert, was das Nutzen und die Reinigung vereinfacht. Die Verpackung des daVinci ist sehr hochwertig – der Karton stabil und dessen Verschluss magnetisch.

Obenauf befindet sich der daVinci IQ. Mit einer Schlaufe kann der Zwischenboden entnommen werden, um zu der Anleitung, einem Aufkleber und den drei kleinen Kartons zu gelangen. Enthalten ist Zubehör zur Bedienung oder Reinigung des daVincis, wie den flacher Metallstab, Reinigungstücher, eine Bürste, ein USB Ladekabel und eine Transportkammer aus Aluminium. Der Deckel schließt mit einer Gummidichtung, um verräterische gegebenenfalls zu mindern. Diese Carry Can kann mittels Schlüsselring z.B. am Schlüssel angebracht oder mit zusätzlichem Karabiner am Gürtel oder der Tasche mitgeführt werden.

Die Vor- und Nachteile des daVinci IQ

Die Pros:

  • Klein und handlich.
  • Leicht zu bedienen.
  • Leicht einstellbar.
  • Kann exakt auf die gewünschte Temperatur oder Temperaturstufe eingestellt werden.
  • Kann mit der Powerbank während des Ladens betrieben werden.
  • Das beständige Material lässt sich leicht reinigen.
  • Der Dampf ist sehr angenehm und mild.
  • Mit der App wird der volle Funktionsumfang mit vielen Extras ermöglicht.
  • Die 51 LEDs sind in jedem Fall robuster als ein Display.
  • Die Carry Can kann vor verräterischen Gerüchen schützen.
  • 10 Jahre Herstellergarantie sprechen für sich.

Die Contras:

  • Der DaVinci IQ kann nur mit trockenen und gleichmäßig zerkleinerten Kräutern betrieben werden, nicht mit Extrakten.
  • Bei Dauerbetrieb erhitzt sich der daVinci IQ und der Akku entlädt sich sehr schnell.
  • Das flache Mundstück und auch das mit Saugstutzen fallen beim Öffnen schnell heraus und müssen sehr exakt wieder eingepasst werden.
  • Für die App wird ein sehr aktuelles Betriebssystem auf dem Smartphone mit Android oder iOS erwartet.
  • Für technisch gänzlich unbegabte Personen ungeeignet – vorwiegend für die mobile Generation sinnvoll.
Noch mit Schutzfolie

Noch mit Schutzfolie

Der erste Test

Das Vaporisieren mit Kräutern ist in der Vergangenheit eher ein flüchtiges Vergnügen gewesen. Der Tischvapo Aromed gilt als einer der ersten Vapos, der für die medizinische Verwendung taugt. Bei der großen Kräuterkammer und zu hoher Temperatur kann es in der Kammer bei ca. 235° Celsius zu glühen beginnen und der Dampf wird für die sehr empfindliche Lunge unangenehm. Beim daVinci IQ geht die Temperatur bis maximal 220° Celsius. Dadurch bleibt der Dampf auch bei hoher Stufe für den Geschmack und auch die Lunge angenehm mild. Der Dampf ist bei höheren Temperaturen auch optisch zu sehen. Es liegt aber auch an der Qualität vom Marihuana, wie viele Harze verdampfen können.

Der daVinci IQ hat einen weiteren entscheidenden Vorteil. Laut Hersteller kann der Akku schnell gegen einen anderen getauscht werden. Diese Funktion ist jedoch gänzlich unnütz, da der daVinci IQ während des Ladevorgangs betrieben werden kann, was mit dem Firefly 2 Vaporisator z.B. nicht ginge. Wenn man also mit einem voll geladenen daVinci IQ und einer Powerbank loszieht, sollte man mit ausreichend Power versehen sein.

Wer diesen Vapo nicht mit der „Davinci Vaporizer“ App verwendet, kann nur die Grundfunktionen nutzen. Das bedeutet, dass der daVinci IQ genau wie viele andere Vapos mit 5x schnellem Drücken auf den Startbutton angeht. Ohne App gibt es nur zwei Menüebenen. Mit den 3×21 kleinen LEDs erscheinen entweder ein bis vier mal 3×3 LEDs. Mit den hoch und runter Pfeilbuttons kann man die Temperatur steuern. Drückt man auf den Startbutton wird die Temperatur in Farenheit angezeigt. Es gibt vier Temperatur-Voreinstellungen. Andere Temperaturbereiche können nicht eingestellt und oder gespeichert werden.

Der springenden Punkt: Es ist am daVinci IQ leider nicht alles perfekt. Wir kennen es doch alle, dass wir schon halb unterwegs sind, gerade an nichts denken und vergessen, die Kammer leer zu dampfen oder den daVinci IQ runter zu schalten. Der Vapo mit Konduktionshitze erwärmt die Seiten der Kräuterkammer, die 0,3 bis 0,4 Gramm trockene Kräuter fasst. Erst nach 10 Minuten ohne Nutzung schaltet sich der daVinci IQ selbst aus. Bis dahin wird er je nach Einstellung heiß oder so heiß sein, dass man ihn nicht mehr in der Hand halten kann und möchte. Darunter leidet auch der Akku. Doch das eigentliche Problem ist das Ausdampfen der Kräuter. Dadurch verlieren und verflüchtigen sich die Wirkstoffe der Kräuter nach einiger Zeit.

Lippen anlegen und inhalieren

Lippen anlegen und inhalieren

Die Feinheiten beim daVinci IQ

Beim daVinci IQ muss stets auf die richtige Handhabung geachtet werden, damit nichts ungenutzt verpufft. Es gibt hier zwei geeignete Strategien: Man schaltet den daVinci IQ ein – Stufe 3 als gutes Mittelmaß – dann lässt man sich nicht viel Zeit und schaltet den daVinci IQ mit weiteren fünf Mal drücken auf den Startbutton wieder aus. Dann kann man ruhig alles vergessen und hat dennoch nichts vergeudet.

Die andere Strategie ist ein kurzes betätigen der Boost Funktion. Wer auf den Startbutton drückt und diesen für wenigstens zwei Sekunden hält, der sieht auf den 51 LEDs viele Pfeile, die nach oben gehen. Die Temperatur geht nach oben, damit man noch einmal richtig ziehen kann. Man muss jedoch nicht einmal ziehen, sondern kann den Button los lassen. Denn nach der Boost Funktion geht der daVinci IQ immer in den Standby und kommt mit einem Druck auf irgendeine Taste wieder aus diesem raus. Die Temperatur geht also innerhalb von ca. zwei Minuten runter, womit sich der daVinci IQ letztendlich sogar ganz ausschaltet. Die Kräuter und der Akku werden geschont.

Temperatur oder dimmen umschalten

Wenn man alle drei Buttons ganz kurz gleichzeitig drückt, kann man die Anzeige von Fahrenheit in Celsius ändern. Auch das Dimmen der LDS funktioniert ähnlich. Dazu muss der Startbutton zusammen mit einem der Pfleibuttons gedrückt werden, um die Dimmfunktion zu deaktivieren oder zu aktivieren.

Mundstücke wechseln

Mundstücke wechseln

Die Bedienung

Der daVinci IQ liegt sehr gut in der Hand und fühlt sich mit seinen 140 Gramm auch sehr gut an. Es gibt nur die 51 LEDs auf der Vorderseite, drei Buttons auf der rechten Seite, den USB Anschluss auf der Rückseite und unten der Deckel zur Kräuterkammer, oben der Deckel zum Mundstück. Beide schließen magnetisch, das Mundstück kann gegen ein anderes gewechselt werden. Es muss immer richtig rum und exakt eingepasst werden, damit der Deckel dicht schließt.
Neben der Kräuterkammer an der Unterseite gibt es noch unter dem Mundstück die entnehmbare Flavour Kammer. Hier können andere Kräuter rein gegeben werden, damit sie dem Dampf Geschmack geben. Mit dem kleinen Metallteil, welches in der Seite oder in dem zweiten Schlüsselanhänger steckt, kann die Flavour Kammer geöffnet oder die Kräuterkammer gerührt werden.

Zum Befüllen wird der daVinci IQ auf den Kopf gedreht und geöffnet, um auf die leicht nach innen gewölbte Bodenfläche die gleichmäßig zerkleinerten Kräuter zu geben. Diese werden in die Kräuterkammer geschoben, bis diese randvoll ist. Die restlichen Kräuter werden wieder in den Grinder oder der Carry Can zurück gegeben, der Boden mit der Kugel aus keramischen Zierkonoxid wird geschlossen. Die Kugel ist minimal elastisch gelagert. Dadurch wird sie keinen Schaden nehmen, wenn sie mal durch die Kräuter in die eine oder andere Richtung gedrückt wird.

Diese Kräuter wurden nicht in der Kräuterkammer gerührt

Diese Kräuter wurden nicht in der Kräuterkammer gerührt

Die daVinci IQ App

Die daVinci IQ App hat im Google Play Store überwiegend schlechte Wertungen. Bei Apple besitzt sie gar keine. Aber auch das kann daran liegen, dass man mit ihr umgehen muss. Auch in den weiten des Internets findet man hauptsächlich negative Meinungen zu App. Verbunden werden App und Vaporisator mittels Bluetooth. In der App werden die passenden Temperaturen für sehr viele Kräuter angegeben. Zum anderen erhält man sehr genaue Daten zum Akkustand, der Temperatur oder anderen interessanten Fakten zum daVinci IQ während der Bedienung. Der vermutlich interessanteste Punkt ist jedoch, dass jeder seine eigenen Modi programmieren kann. Für den mobilen Menschen sollte das kinderleicht sein. Aber braucht man wirklich eine App zum Vaporisator?

Es ist also möglich, dass man die Temperatur für den daVinci IQ in verschiedenen Nutzerprofilen nicht allein einstellt, sondern auch die Schwankungen programmiert. So möchte man als Beispiel in den ersten zwei Minuten erst einmal mit 175° Celsius beginnen, dann zwei Minuten auf 195° Celsius und eine Minute auf 210° Celsius hoch, um dann runter zu fahren. Da der daVinci IQ immer in den letzten Einstellungen startet, stellt sich die Frage, ob er mit dem in der nähe liegenden Smartphone direkt wieder mit dieser App Einstellung starten würde.

Weitere Infos

Der daVinci IQ besteht abgesehen vom Innenleben aus keramischen Zierkonoxid, außen aus hochwertigem Aluminium und die Mundstücke werden noch durch die Gummidichtung ergänzt. Das sind die einzigen Materialien, die man beim Benutzen vom daVinci IQ berührt, wenn die Kräuter, das Metallteil und die Reinigungsbürste nicht einbezogen werden. Der gesamte Dampfkanal besteht aus keramischen Zierkonoxid, welches den erstklassigen und sehr milden Geschmack garantiert. Leider kann der daVinci IQ nur mit trockenen und fein zerkleinerten Kräutern und nicht mit Extrakten betrieben werden.

Der Akku hält ca. 90 Minuten und ist in ca. 180 Minuten wieder geladen. Der daVinci IQ wird mit 10 Jahren Herstellergarantie geliefert, die im Ernstfall direkt beim Hersteller eingefordert werden soll. Die Temperatur kann von 120 bis 220° Celsius eingestellt werden. Das Aufheizen wird nur ca. 20 bis 30 Sekunden dauern.

Eine interessante Funktion am daVinci IQ wäre, dass an das Mundstück mit Stutzen ein Schlauch mit ca. 8 mm Innendurchmesser aufgesteckt werden kann, um eine Wasserkühlung und auch Wasserreinigung zu integrieren. Der Schlauch soll sich für Lebensmittelzwecke eignen. Möglicherweise werden mit dem Dampf auch Pflanzenpartikel angesogen, die für Patienten oder Allergiker eventuell schon wieder bedenklich wären.

Der daVinci IQ kann selbst während des Ladens verwendet werden

Der daVinci IQ kann selbst während des Ladens verwendet werden

Immer ein paar Sekunden warten

Vom Anstellen bis zum Erreichen der Temperatur vergeht eine knappe Minute. Das Gerät geht zuerst einmal nach fünf mal schnellem drücken auf den Startbutton an, zeigt den Akkustand und dann blinken die ein bis vier 9 LED Punkte auf. Man kann mit hoch und runter eine Einstellung wählen. Der daVinci IQ summt und fängt dann mit dem Heizen an. Er summt erneut und das Blinken hört auf. Die Temperatur wurde erreicht, man kann ziehen. Gefällt einem die Stufe nicht, kann man mit dem Drücken auf hoch und runter, während die ein bis vier 9 LED Punkte zu sehen sind, hoch und runter drücken. Er summt, stellt die Temperatur ein und summt erneut. Es kann also erst gezogen werden, wenn die ein bis vier 9 LED Punkte angezeigt werden und nicht blinken.

Für die Feineinstellung drückt man einmal auf den Startbutton, bis die Temperatur angezeigt wird. Nun drückt man nach Belieben hoch und runter und wartet dann, bis der daVinci IQ die Temperatur eingestellt hat und kann ziehen, während die Temperatur angezeigt wird. Will man in den anderen Modus, wird wieder auf den Startbutton gedrückt und die ein bis vier 9 LED Lichter erscheinen. Mit fünfmal schnellem Drücken auf den Startbutton geht der daVinci IQ aus. Mit dem Drücken und Halten vom Startbutton wird der Boost aktiviert, nach dem der daVinci IQ in den Ruhemodus geht und die Temperatur komplett runter fährt. Solange er noch runter fährt und die Pfeile nach unten angezeigt werden, kann er mit dem Drücken auf einen beliebigen Button zurück geholt werden. Sonst geht der daVinci IQ aus.

Die Temperaturbereiche in Celsius oder Farenheit:

  • ca. 177 oder 350-370
  • ca. 188 oder 370-390
  • ca. 203 oder 390-410
  • ca. 210 oder 410-430
Noch in Farenheit

Noch in Farenheit

Fazit:

Wer nicht zugleich den Tabak braucht und wer inhalieren möchte, der macht mit einem guten Vapo nichts falsch. Der daVinci IQ kann sich in jedem Fall als ein guter und zugleich kleiner mobiler Vapo bezeichnen. Sehr wichtig ist, dass einmal der richtige Umgang mit diesem Taschenvapo erlernt wird, damit die Kraft der Kräuter und des Akkus auch genutzt und nicht verpufft werden. Geht einem die richtige Nutzung einmal in das Handgelenk über, dann wird einem der daVinci IQ gewiss sehr viel Freude bereiten. Aufgrund der wertigen Verarbeitung, der einfachen Bedienbarkeit sowie der langen Garantiezeit kann der daVinci IQ in die Oberklasse der Vapos eingereiht werden.

Den DaVinci IQ gibt es für 259€ bei namastevapes.de (hier)

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