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Mit Chemikalien Pollen erzeugen – nur weiblichen Gene

Mit Chemikalien Pollen erzeugen erfordert Vorkenntnisse
Mit Chemikalien Pollen erzeugen erfordert Vorkenntnisse

Wenn der Mensch mit dem Teufel tanzt und Gott spielt

Wer mit Chemikalien Pollen erzeugen möchte, sollte das genaue Timing beachten. Die weibliche Pflanze oder Pflanzen, die männlichen Pollen mit weiblichen Eigenschaften ausbilden sollen, brauchen vielleicht ein paar Tage länger und deswegen sollen die anderen weiblichen Pflanzen, die normal in die Blüte gehen, einige Tage später starten. Das genaue Timing kann vermutlich jedoch von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Da man jedoch mit Stecklingen arbeitet und die Mutter behält, weiß man es spätestens beim zweiten Versuch besser.

Wer mit Chemikalien Pollen erzeugen möchte, sollte ein paar Erfahrungen mit dem richtigen Umgang mit Chemikalien haben und sich sehr genau vorbereiten. Es muss sehr genau und exakt gearbeitet werden. Zu den richtigen Chemikalien scheint es auch einige Theorien zu geben. Eigene Erfahrungen liegen nicht vor, aber die benötigten Chemikalien scheinen Silbernitrat und Natriumthiosulfat zu sein. Das Silbernitrat ist brandfördernd, ätzend und umweltgefährdend, das Natriumthiosulfat wird mit keiner Warnstufe gekennzeichnet. Das bedeutet nicht, dass beim Zusammenmischen nicht etwas sehr giftiges entsteht oder vielleicht Gefahr besteht, wenn man es falsch macht.

Es besagen verschiedene Quellen, dass man für 10 Liter Lösung 0,5 Gramm Silbernitrat auf 500 ml Wasser gibt. Es werden 2,5 Gramm Natriumthiosulfat auf weitere 500 ml Wasser gegeben. Es wird natürlich nur destilliertes Wasser verwendet, für das Konzentrat und auch für die damit angerührte Lösung. Das 500 ml Silbernitrat – Konzentrat wird langsam in das 500 ml Natriumthiosulfat Konzentrat gegossen, während dieses gründlich umgerührt wird. Das Silbernitrat darf nicht zu plötzlich auf das Natriumthiosulfat treffen. Was sonst passieren kann, fand sich nicht auf den Quellseiten. Möglicherweise wird soviel Hitze entstehen, dass die Lösung zu kochen beginnt. Dieses Konzentrat reicht für 10 Liter Lösung, damit man mit Hilfe von Chemikalien Pollen erzeugen kann. Das sollte eigentlich für einen ganzen Marihuanawald reichen.

Das Konzentrat und die Lösung werden sich durch den Einfluss von Licht, Luft und Wärme schnell zersetzen. Man kann es kühl und dunkel lagern, aber wofür? Man kann die Reste besser entsorgen um auf Nummer sicher jedes Mal neue Lösung anzusetzen. Die alte Lösung muss im Übrigen entsorgt werden, da sie gewässergefährdend ist. Sie in die Toilette zu kippen, wäre nicht ok. Deswegen sollte aus dem Konzentrat nicht zu viel Lösung angemischt werden, um weniger Masse entsorgen zu müssen.

Mit Chemikalien Pollen erzeugen und dann alles bestäuben

Die weiblichen Pflanzen, die männlichen Pollen mit rein weiblichen Eigenschaften erzeugen sollen, werden am ersten Blütetag mit den Chemikalien von oben und unten tropfnass eingesprüht. Zur Sicherheit wird das nach ca. vier Stunden wiederholt. Man sollte sich zur Sicherheit einen Schutzanzug anziehen. Egal, was an den besprühten Pflanzen auch wachsen mag, man sollte es nicht rauchen oder anderweitig konsumieren und diese Pflanzen deswegen auch nicht dort einsprühen, wo andere Pflanzen etwas abbekommen könnten.

Wenn die Pflanzen das satte Grün auf den Blättern erst einmal einbüßen, kommt dieses nach ca. 10 Tagen wieder. Die Pflanzen blühen teils nicht nur mit männlichen Blüten sondern auch mit weiblichen, diese zeigen sich möglicherweise ein paar Tage früher. Diese manipulierten Pflanzen wachsen nicht mehr so kräftig, aber es geht nur um den männlichen Pollen. Wenn die männlichen Blüten sich nicht von alleine öffnen, können sie manuell geöffnet werden, um mit etwas Mehraufwand die weiblichen Blüten zu bestäuben. Es gibt Grower, die erklären, man könne den Pollen auch trocken und luftdicht einfrieren, um ihn zu lagern. Ob das wirklich klappt wird hier angezweifelt.

Wer mit Chemikalien Pollen erzeugen möchte, muss für die Chemikalien nicht viel zahlen, sondern nur die Quellen, Rezepturen und richtigen Vorgehensweisen finden. Besser ist es deswegen, immer frischen männlichen Pollen auf die Pflanzen manuell aufzutragen oder die männlich blühende Pflanze zwischen die weiblich blühenden zu stellen, allerdings hochgebockt. Nun kann man täglich mit einem Ventilator den Pollen zu allen weiblichen Pflanzen wehen. Was in der Natur der Wind macht, das macht in der Kammer als Ersatz der Ventilator. Wie es am besten geht, kann jeder für sich probieren, wenn es mal legal ist.

Wenn eine rein weibliche Pflanze durch Chemikalien Pollen erzeugen wird, dann kann sie dutzende ihrer Schwestern bestäuben und zehntausende Saatkörner bilden sich. Diese Schwestern müssen bei der Bestäubung bereits zwei bis vier Wochen in der Blüte stehen, um massig intakte hellgelbe Blütenfäden zu haben. Wenn wirklich alle Pflanzen nur weibliche Erbanlagen haben, können auch nur zu 100% weibliche Samen entstehen.

Da zu dieser Kurzanleitung keinerlei eigene Erfahrungswerte vorliegen, wird nicht garantiert, dass sie funktioniert und die richtigen Chemikalien und Dosierungen genannt wurden, um mit Chemikalien Pollen erzeugen zu können. Aber prinzipiell ist das der Weg, um feminisierte Marihuanasamen zu erzeugen. Es scheinen sogar unterschiedliche Chemikalien zu funktionieren. Es wird deswegen von der Nachahmung zur Vorsicht abgeraten, selbst wenn es mal legal ist.

Sich vorher zu den Chemikalien informieren und dann vorbereiten

Sich vorher zu den Chemikalien informieren und dann vorbereiten

Mit Chemie Pollen erzeugen birgt später keine Chemie in den Hanfblüten

Nur durch Zufall viel eine Theorie auf, die besagt, dass feminisierte Marihuanapflanzen alle voll mit schädlicher Chemie sind und die Genusskonsumenten und Patienten sich laufend vergiften. Möglicherweise basiert das auf die im anderen Kapitel angeschnitte Chemikalie, mit der die Chromosomensätze verdoppelt werden. Das ist jedoch etwas ganz anderes. Denn hier werden die Samen oder eben die weiblich blühenden Pflanzen nicht mit Chemikalien behandelt sondern nur die Pflanzen im anderen Growraum, die männliche Blütenstände ausprägen sollen. Von diesen Pflanzen wird nur der Pollen verwendet. Dabei werden die Gene nicht einmal unnatürlich verändert sondern einfach nur die weiblichen Merkmale weiter gegeben. Der Pollen wiegt weniger als ein Sandkorn und die bestäubten Blüten werden nicht geraucht. Wer es selber ausprobiert, sollte also auch die Reste der Samen tragenden Marihuanablüten zur Vorsicht nicht rauchen. Sehr geringe Mengen der Chemikalien werden einen gewiss nicht 10 Jahre eher sterben lassen aber man sollte dennoch schon aus Prinzip sehr darum bemüht sein, keine Giftstoffe aufzunehmen.

Wenn man mit Chemikalien Pollen erzeugen möchte, werden viele kritische Stimmen nicht zu überhören sein. Viele wollen die Natur nicht derart manipulieren oder meinen, dass ihnen dieses Marihuana weniger schmeckt oder gut tun. Das bleibt natürlich jedem für sich selber überlassen, wenn er anbaut und raucht. Feminisierte Hanfsamen sind aber nicht mit Chemie belastet und bei einem Akkuraten Anbau sind die Pflanzen und Marihuanablüten ebenfalls nicht mit Chemie verseucht.

Feminisierte Marihuanapflanzen oder eher ihre Blüten zu rauchen, ist gewiss nicht schädlicher als wenn andere Marihuanablüten der gleichen Sorte geraucht werden. Dennoch soll noch erklärt werden, dass Silber in diesen Chemikalien enthalten ist. Es ist ein Schwermetall und wer große Mengen davon aufnimmt, reichert es im Körper an, bekommt gesundheitliche Probleme oder stirbt im schlimmsten Fall. Selbst der Hautkontakt mit diesen Chemikalien sollte deswegen zur Vorsicht vermieden werden, weil die Lösung vielleicht über die Haut aufgenommen werden kann. Und eben deswegen soll es nicht in den Garten oder die Toilette gekippt sondern entsorgt werden. Hier kann der örtliche Recyclinghof eine Adresse nennen. Die Chemikalien werden auch zum Belichten von Fotofilmen verwendet. Fotolabormitarbeiter im Ladenlokal um die Ecke können auch Auskunft geben. Man kann immer sagen, dass es beim Belichten eigener Bilder über geblieben ist.

Fotoinfos

Titelfoto:

Mit Chemikalien sollte man immer sehr vorsichtig hantieren, wenn man sie noch nicht richtig kennt und einschätzen kann. Außerdem ist ein sauberes Arbeiten sehr wichtig, damit diese Chemikalien wirken können.

Foto im Artikel:

Zu sehen sind die Warnhinweise auf einem Silikonentferner. Diese Warnhinweise gibt es praktisch immer auf gekauften Chemikalien oder diese Warnhinweise können beim seriösen Händler erfragt werden. Man kann sich auch im Internet oder bei befreundeten Chemikern erkundigen. Bevor doch eine Gefahr von den Chemikalien ausgeht, sollte man es bleiben lassen oder umso vorsichtiger vorgehen. Allein ein bleichender Effekt beim Verschütten wäre bereits ärgerlich. In der Chemie sind jedoch ganz andere Probleme wie Verätzungen oder Hitzeentwicklungen möglich.

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