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Cannabis in der Medizin

Cannabis und Wundheilung

Die Haut ist unser größtes Organ. Sie kann eine Fläche von bis zu 2 Quadratmetern bedecken und ein sechstel unseres Körpergewichts ausmachen. Wir unterteilen sie in die Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut (Dermis) und die Unterhaut, die auch als Unterhautfettgewebe bezeichnet wird. Mit diesen drei Schichten dient uns unsere Haut als Schutzschild gegen Umwelteinflüsse, Kälte- und Hitzeschutz, Schutz gegen Erreger und ...

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Agonisten und Antagonisten im Endocannabinoid-System

Unser Endocannabinoid-System besteht aus Rezeptoren, die in unserem Körper verteilt sind. Bestimmte Stoffe wie Cannabinoide docken an Rezeptoren an und der Wirkstoff entfaltet seine Wirkung – ob aus körpereigener Produktion oder von außen zugeführt. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Rezeptoren: Manche sind Agonisten, manche Antagonisten. Was das bedeutet, könnt ihr hier nachlesen. Zwei Cannabinoid-Rezeptoren und ihre Ago-/Antagonisten Erkenntnissen aus ...

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Cannabis bei Sichelzellenanämie

Drepanozytose ist der medizinische Begriff für die Sichelzellenanämie (SCD) oder auch Sichelzellenkrankheit. Ihren Namen hat die Erbkrankheit nicht umsonst, denn die davon betroffenen roten Blutkörperchen werden dabei zu sichelförmigen Gebilden deformiert. Diese Deformation der Blutkörperchen führt dazu, dass sie zum Verklumpen neigen. Dies kann Verstopfungen der Blutgefäße verursachen, was zu Entzündungen und Schlaganfällen führt und mitunter lebensbedrohlich werden kann. Die ...

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CBD gegen Akne – wie es wirkt und was es kann

Die Bezeichnung Akne hat ihren Ursprung im Griechischen und wird wörtlich mit „Schärfe“ bzw. „Spitze“ ins Deutsche übersetzt. Vor allem Jugendliche leiden häufig an Akne – doch auch Erwachsene werden von dieser Krankheit geplagt. Doch was hat CBD damit zu tun? Seit einiger Zeit steht fest: CBD kann die Heilung bei schweren Hautkrankheiten wie Akne unterstützend, besonders dann, wenn es ...

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GPR55 – Der neue Cannabinoid-Rezeptor

Seine Entdeckung liegt eigentlich schon beinahe 20 Jahre zurück, doch erst heute gewinnt er an Aufmerksamkeit und Bedeutung. Mittlerweile wird der Rezeptor mit der Bezeichnung GPR55 auch als CB3, also als der dritte relevante Cannabinoid-Rezeptor im menschlichen endogenen Cannabinoid-System. Endocannabinoid-System Bis vor geraumer Zeit wussten wir, dass THC, welches dem körpereigenen Cannabinoid Anandamid ähnelt, an Rezeptoren im Gehirn andockt, und ...

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CBD und seine Bioverfügbarkeit – CBD richtig verstoffwechseln

CBD kann auf viele verschiedene Arten und Weisen in unseren Blutkreislauf gelangen – es hat bei jeder Applikations- oder Konsumform eine unterschiedliche Bioverfügbarkeit. Welche ist eigentlich die effizienteste und effektivste Konsumart? Bevor wir diese Frage beantworten, wollen wir kurz erklären, was „Bioverfügbarkeit“ überhaupt bedeutet. „Bioverfügbarkeit“ wird als der Grad und die Geschwindigkeit definiert, mit der eine Substanz – also ein ...

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Cannabis bei Sinusitis

Die Sinusitis ist den meisten besser bekannt als Nasennebenhöhlenentzündung. Dieser Begriff ist jedoch vielleicht etwas missverständlich, so kann die Sinusitis ebenso die Stirnhöhlen, Kieferhöhlen, Siebenbeinzellen und die Keilbeinhöhle betreffen. Die Sinusitis ist den meisten besser bekannt als Nasennebenhöhlenentzündung. Dieser Begriff ist jedoch vielleicht etwas missverständlich, so kann die Sinusitis ebenso die Stirnhöhlen, Kieferhöhlen, Siebenbeinzellen und die Keilbeinhöhle betreffen. Oft entsteht ...

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Das Terpen Myrcen – Geruch und Geschmack, Vorkommen und medizinischer Nutzen

Was sind Terpene? Die in Cannabis enthaltenen Cannabinoide weisen unterschiedliche körperliche und/oder psychotrope Effekte auf den Menschen auf. Gleichzeitig besitzen sie aber auch einen unermesslichen medizinischen sowie therapeutischen Nutzen bezüglich der Behandlung zahlreicher, zum Teil schwerstwiegender Erkrankungen. Es gibt jedoch noch weitere wirksame Bestandteile im Cannabis, wie z.B. die sogenannten Terpene. Terpene sind für die reichhaltigen und zum Teil sehr ...

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Cannabis als Substitutionsmittel und Therapeutikum für alkoholkranke Menschen

Jährlich sterben deutschlandweit mindestens 74.000 Menschen allein an den Folgen von Alkoholkonsum oder den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak. In diese lange Liste an Toten fließen allerdings nur die Fälle ein, die zu 100 Prozent auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind. Die Dunkelziffer an alkoholbedingten Todesfällen oder solchen, die durch diese Sucht noch zusätzlich gefördert wurden, dürfte noch deutlich höher ausfallen. ...

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CBD – schützende Wirkung für das Herz-Kreislauf-System

Den ersten Platz der häufigsten Todesursachen weltweit belegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, welche auf eine Entzündung des Herz-Kreislauf-Systems zurückzuführen sind. Ein gutes Mittel zur Vorbeugung könnte hier das für seine entzündungshemmende Wirkung bekannte Cannabinoid CBD (Cannabidiol) sein. Tierversuche legen ebenfalls nahe, dass CBD auch dazu beitragen kann, sich von den Folgen eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls besser und schneller zu erholen. Zwar kann man ...

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Cannabidiol in der Schwangerschaft

Cannabis in der Schwangerschaft ist ein sehr kontroverses Thema. Während Einigung darüber herrscht, während der Schwangerschaft auf das Rauchen (im Allgemeinen) zu verzichten, wirft sich die Frage auf, ob Cannabidiol für die Linderung der Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft eingesetzt werden kann und welche Auswirkungen das auf die Entwicklung des Babys haben könnte? Unser Endocannabinoid-System reguliert viele Funktionen unseres Körpers, darunter zum ...

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Klinischer Endocannabinoidmangel

Das Cannabinoid-System Obwohl es erst mit der Forschung nach der Wirkung von Cannabis entdeckt wurde, besitzt unser Körper seit je her ein sogenanntes Endocannabinoid-System (ECS). Dieser Teil des Nervensystems besitzt Rezeptoren (CB1- und CB2 Rezeptoren genannt), die durch Cannabinoide aktiviert werden. Zwar sind die bekanntesten Cannabinoide THC und CBD, jedoch produziert der menschliche Körper auch selbst Cannabinoide. Für diese Endocanabinoide ...

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Heilmittel aus Pflanzenresten der Hanfpflanze

Die Hanfpflanze ist vollständig verwertbar. Vor allem aus vermeintlichen Abfallprodukten lassen sich nützliche Produkte herstellen. Eine gute Idee ist die Herstellung von gesundheitlich nützlichen Produkten wie Cremes oder Tees, die unser Körper wegen der medizinischen Eigenschaften der Cannabinoide optimal verarbeiten kann. Der Anbau von Hanfpflanzen hinterlässt nicht nur einen lockeren und überaus fruchtbaren Boden, sondern liefert auch jede Menge Ausgangsmaterial ...

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Cannabis in der Traditionellen Chinesischen Medizin

Auch in der sogenannten westlichen Welt ist die alte fernöstliche, also die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), vielen Menschen ein Begriff. Meist verbinden wir TCM mit einer fachlichen Orientierung von Heilpraktikern oder alternativmedizinisch ausgerichteten Ärzten. Wenn man danach fragt, was denn wohl eine Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin sei, wird die Antwort mit hoher Wahrscheinlichkeit Akupunktur lauten und der eine oder ...

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Wie hilft Cannabidiol gegen Verspannungen?

Durch zahllose Berichte und Studien wurde die positive Wirkung von Cannabidiol, kurz CBD, mittlerweile für viele Beschwerden bestätigt. Und aufgrund der Experimentierlaune, die die Menschen bei der Anwendung von Extrakten, Kristallen oder Ölen entwickeln, die seit kurzem online oder in Shops problemlos erhältlich sind, kommen immer weitere Beschwerden auf die Liste der Krankheiten, bei welchen CBD helfen kann. Was sind ...

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Israel – Die Cannabis-Pioniere

Meldungen über Attentate und Kriegszustände verschleiern oft, dass Israel eine in vielen Dingen fortschrittsorientierte Nation ist. Zum Beispiel wäre das aktuelle Know-How über Cannabis, und hier vor allem das medizinisch-wissenschaftliche, ohne israelische Forschungsbemühungen auf einem wesentlich niedrigeren Level. Die Forschungen Israels bestimmen heute maßgeblich den weltweiten Kenntnisstand, und ohne diesen gäbe es heute wahrscheinlich weder medizinisches Marihuana noch den CBD ...

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Cannabis und Rheuma

Das Wort Rheuma oder Rheumatismus ist durchaus geläufig und beinahe jeder kann sich etwas darunter vorstellen. Schmerzen in Wirbelsäule oder den Gelenken werden meist damit assoziiert, außerdem ein hohes Alter. Grundsätzlich ist nichts davon falsch, und doch wird ein nicht ganz richtiges Bild dieser Erkrankung, bzw. der Erkrankungen, vermittelt. Der Begriff rheumatische Erkrankung beschreibt also dutzende von Erkrankungen, die durch ...

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Reicht meine Krankheit für Rezept und Kostenübernahme?

Nachdem zum 10.03.2017 die neuen gesetzlichen Regelungen zum Umgang mit medizinischem Hanf in Kraft getreten sind, haben sich sicher viele, die Schmerzen und andere Leiden bisher unbürokratisch und tendenziell illegal selbst mit Gras therapierten, gefragt, ob für sie nun der Weg in die Legalität durch den Arzt frei würde. Dass diese Menschen bei ihren Bemühungen so einige Hürden zu überwinden ...

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Morbus Scheuermann und Cannabis

Die sogenannte Scheuermann-Krankheit, oder auch Adoleszentenkyphose, bezeichnet eine Störung im Wachstum der Wirbelsäule eines jugendlichen Menschen. Sie tritt bei Jungen viermal so häufig auf wie bei Mädchen, führt zu Fehlhaltungen und damit verbunden zu Schmerzen, die leicht chronisch werden können, wird nichts unternommen. Fehlbelastungen im Jugendalter gehört zu den Ursachen der Krankheit, die Schäden an Knorpel-Knochen-Verbindungen der Wirbelkörper verursachen kann ...

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Cannabis und Herpes

Fast alle Menschen haben Herpes. Auch wenn der Virus nicht ausbricht, trägt ihn die Mehrheit der Menschen in sich. Es gibt bereits Studien, in denen das medizinische Potenzial von Cannabis hinsichtlich Herpesviren untersucht wurde. Schätzungen zufolge tragen zwischen 50 und 90% der Menschheit den Herpesvirus Typ 1 in sich. Bricht er aus, kann dies überaus schmerzhafte und unangenehme Folgen haben. ...

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Nicht nur Cannabinoide haben medizinisches Potenzial


Viele setzen die Pflanzengattung Cannabis mit Marihuana gleich: „Das Rauschgift, welches die Jugend zerstört!“ wechselt hierbei sein Bild in „Cannabis ist vielleicht nicht ganz so schlimm und für kranke Menschen sogar gut.“ Dennoch wird häufig nur die Rauschwirkung mit der Cannabispflanze in Verbindung gebracht und allerhöchstens noch der Aspekt für die Lebensmittel- und Rohstoffgewinnung erwogen. Die Rauschwirkung, die zugleich auch medizinische Wirkungen entfaltet, ist hierbei lediglich ein Teilaspekt. Es finden sich neben berauschenden auch nicht berauschende Cannabinoide mit hohem therapeutischem Potenzial. Zudem enthält die Cannabispflanze neben Cannabinoiden noch weitere interessante Stoffverbindungen, die teils noch entdeckt werden müssen oder bei weitem nicht erforscht sind. Einen hohen Stellenwert haben die in den Hanfsamen enthaltenen Fettsäuren, die einen hohen Anteil Omega 3 und 6 Enthalten. Für die optimale Wirkung dieser Fettsäuren in der Ernährung oder Hautpflege ist das genaue Verhältnis entscheidend und dieses ist beim Hanf optimal. Zudem ist diese Quelle weit günstiger als andere oder wird nicht durch Überfischung bald zusammenbrechen. Bereits 2 ml Hanfsamenöl oder 10 Gramm Hanfsamen pro Tag decken den Bedarf und verbessern die Gesundheit. In Hautpflegeprodukten lässt sich nicht nur die Haut pflegen, sondern es können zudem Hauterkrankungen besser behandelt werden. Für diese kann es jedoch einen weiteren entscheidenden Unterschied machen, wenn Cannabinoide enthalten ist.


Cannabis vor der Prohibition und nach dieser


Cannabis stand vor dem großen Durchbruch, der entscheidende nachwachsende Rohstoff durch industrielle Verarbeitung zu werden und ist auch deswegen als Konkurrenz verboten worden. Dabei wurde ignoriert, dass Cannabisprodukte sich in einem Großteil aller Medikamente befanden. Oder auch deswegen wurde er verboten, um chemische Medikamente, die sich patentieren lassen, besser verkaufen zu können. Warum der Hanf sich in vielen Ländern wie auch der USA praktisch in jedem zweiten Medikament fand? Damals wussten die Menschen noch nicht genau, welche Inhaltsstoffe Cannabis enthält und wie genau diese sich auswirken, man wusste jedoch, dass es eine hohe medizinische Wirkung bei vielen Erkrankungen gibt. Deswegen oder vielleicht auch, um das Medikament angenehmer wirken zu lassen, wurde der Hanf überall mit rein gemixt oder als Hauptbestandteil eingesetzt. Heute wissen wir bereits erheblich mehr aber bei weitem nicht alles. Die Medizin betrachtet nicht mehr den Hanf als eins sondern zerlegt ihn in seine medizinischen Bestandteile. Z.B. THC und CBD als die Cannabinoide mit höchstem Gehalt in den meisten Marihuana Blüten wirken je nach Erkrankung ergänzend zusammen, gegeneinander oder nur eines der Cannabinoide hat die medizinische Wirkung, wobei das andere keinen Schaden anrichten würde. Somit gibt es in dieser Rubrik immer viel zu entdecken!