Home » Rechtliche Aspekte von Cannabis » Rechtslage in Deutschland

Rechtslage in Deutschland

Willkürliche Bewährungsauflagen rechtmäßig?

Gebt mehr Hanf für euren Affen

Die machen, was sie wollen Wie genau funktioniert die deutsche Rechtsprechung im Detail? Das ist „von Fall zu Fall verschieden“. Zum einen kommt es auf die Situation an, zum anderen, wie man diese darstellen kann und zum dritten, wer man ist und vor wem man sitzt. „Straftäter“ mit Migrationshintergrund kriegen schon mal die Kelle. Wer als hellhäutiger Deutscher hingegen Job ...

zum Artikel »

Ehrenamtliche Drogenfahnder suchen auch dich

Allzeit bereit, in dein Leben zu treten

Ein Anruf genügt, und du kriegst Besuch Viele Menschen innerhalb der Gesellschaft wissen nicht wirklich, wie dumm vieles ist, was sie glauben und machen und wirken auch als ehrenamtliche Drogenfahnder mit. Sie denken wirklich, im Recht zu sein und Gutes zu tun, wenn sie Hexen verbrennen. Je nach Epoche sind andere Personen oder Personengruppen diese Hexen, die der wütenden Öffentlichkeit ...

zum Artikel »

Gefahrgeneigte Tätigkeit des Headshopbetreibers

Handeltreiben – ein Verstoß gegen das BtMG Immer wieder kommt es zu Verurteilungen wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln. Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) in der Form des unerlaubten Handeltreibens kann schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt vorliegen. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH) muss es für die Annahme eines Handeltreibens nicht erst zur Veräußerung von Drogen kommen, vielmehr kann ...

zum Artikel »

Der Cannabis Eigenanbauantrag ist nun aussichtsreicher

Wozu den Unbedenklichkeitsbeweis ausgerechnet beim Hanf

Viele Patienten hoffen seit erfolgreicher Eigenanbauklage Am 06.04.2016 wurde in Leipzig in letzter Instanz dem ersten deutschen Patienten das Recht zum Cannabis Eigenanbau zugesprochen. Das aber nur, da dieser Patient sich im Notstand befindet und ständig mit seiner Cannabismedizin unterversorgt ist. Diese ist die einzige Medizin, die seine Erkrankung erträglicher macht und eine gewisse Lebensqualität ermöglicht. Weil das Geld zum ...

zum Artikel »

Eigenkonsum einräumen? Strategien im Strafverfahren mit Blick auf die Führerschein-Folgen

Für Freunde von Cannabis ist es nicht gerade leicht, ohne Kontakte mit der Strafjustiz durchzukommen, denn wir leben (noch) in Zeiten der Prohibition in Deutschland... Wenn die Polizei bei jemandem eine größere Menge Cannabis auffindet, dann folgt daher derzeit zwingend immer ein Strafverfahren, das in der Regel zu einer Anklage beim Amtsgericht (Schöffengericht) führt. Das ist jedenfalls immer dann der ...

zum Artikel »

Cannabis gegen Schmerzen – Rechtliche Behandlung des Eigenanbaus durch Schmerzpatienten

Cannabis ist schon lange keine verpönte Droge mehr. Immer wieder wird die Legalisierung gefordert, wenn auch nicht von den großen Volksparteien. Dieses Jahr hat sich sogar die Bundesregierung getraut, den Zugang zu Cannabis zu erleichtern, zumindest für Schmerzpatienten. Denn schon lange ist bekannt, dass gerade chronisch erkrankte Menschen eine kontrollierte Menge Cannabis bei der Linderung ihrer Schmerzen helfen kann. Und ...

zum Artikel »

Durchsuchung von Wohnungen wegen Cannabisduft?

Selbst wenn es stark nach Cannabis duftet, darf die Polizei nicht ohne Weiteres eine Wohnung betreten und durchsuchen. In einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren kommt es durch die Ermittlungsbehörden regelmäßig zu Eingriffen in grundrechtlich geschützte Bereiche. Solche Eingriffe können beispielsweise eine für die Ermittlungen erforderliche Überwachung der Telekommunikation oder die Durchsuchung von Wohnungen sein. Diese Maßnahmen sind aber nicht immer per se verfassungswidrig. ...

zum Artikel »

Was man Hans nicht geben darf, darf man „Hänschen“ schon gar nicht geben

Neulich im Leben eines Mandanten Situationen, wie es sie jederzeit und überall geben kann. Z. B. der Fall eines anderen (erwachsenen) Mandanten, der einem Mädchen (17 Jahre) imponieren wollte und auf die Idee kam, das anstelle von Rosen mit ein bisschen Gras zu tun. Oder ein umtriebiger Kleindealer, Alter 28 Jahre, überlegt sich, wie er zur Finanzierung seines Bedarfs seinen ...

zum Artikel »

Kurierfahrten

Der Drogenkurier – Täter oder Teilnehmer? Bis Betäubungsmittel bei ihren Konsumenten ankommen, haben sie oftmals einen langen Weg hinter sich. Diesen Weg gehen sie mithilfe der sogenannten Drogenkuriere, die für den Transport der Drogen verantwortlich sind. Je länger die Strecke, desto mehr Kuriere sind in der Regel beteiligt, um die Entdeckungsgefahr möglichst gering zu halten. In vielen Fällen denken sich ...

zum Artikel »

Die Hausdurchsuchung

In meiner anwaltlichen Praxis erlebe ich leider immer wieder, dass Ermittlungsrichter dem Drängen von Polizei und/oder Staatsanwaltschaft nur allzu leicht, ohne vorherige, ausreichend gründliche Prüfung des Sachverhalts, nachgeben, ihrer Kontrollpflicht sichtlich nicht genügen und im Ergebnis schlicht rechtswidrige Durchsuchungsbeschlüsse erlassen. Hierzu genügt in der leider nur allzu oft erlebten, alltäglichen Praxis als Anwalt, oftmals eine vage Aussage, eines wiederum anderweitig ...

zum Artikel »

Wie einheitlich sind die Marihuana Verbote in Deutschland?


Aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichtes wurde festgestellt, dass die harte rechtliche Ahndung von Marihuana Konsumenten nicht mit dem Grundgesetz vereinbar wäre und hier die Rechtslage zu ändern wäre. Es wurde die Geringe Menge verabschiedet, die von vielen als die legale Menge verstanden wird. Es wird den Legalisierungsbefürwortern erklärt, dass der Konsum doch bereits durch diese geringe Menge legalisiert wurde und das reiche. Beides ist jedoch nicht der Fall. Solange der Bürger nur mit der geringen Menge aufgegriffen wird, kann die dennoch zu schreibende Anzeige durch den Staatsanwalt eingestellt werden. Diese zeitraubenden Anzeigen können auch im Wiederholungsfall eingestellt werden, sie können jedoch auch direkt beim ersten Vorfall vor Gericht landen. Damit ist die geringe Menge in keinster Weise eine legale Menge sowie sie in vielen Regionen oder bei den speziellen Personen in der Regel doch vor Gericht landet. Vor allem in Bayern werden selbst kleinste Mengen nicht einfach unter den Tisch gekehrt. Zudem kann jedes Bundesland seine geringe Menge selber definieren. Desweiteren argumentieren viele Polizisten beim Aufgreifen von Personen mit geringen Mengen damit, dass ein Anfangsverdacht vorliegt und versuchen eine Hausdurchsuchung und Ähnliches durch zu setzen. Sind die Betroffenen zudem bereits Aktenkundig, steigt der Grad der Repressionsgefahr. Dass verdächtige Leute sich entkleiden oder von Innen durchsuchen lassen müssen, kann einem in einigen deutschen Regionen passieren, ohne dass der Beamte etwas Greifbares in den Händen hält. Das ist dann Polizei Routine. Hierbei ist es häufig so, dass diese rechtlichen oder auch unrechten Möglichkeiten von Fall zu Fall angewendet werden oder nicht. Denn auch unrechte Möglichkeiten sind nicht unüblich, da ein „verkommener Kiffer“ kaum mit einer Klage durchkommen wird, wenn mehrere Beamte sich einig sind.


Wie kann sich der Konsument schützen?


Es gibt kein Wunderpatent, um nicht irgendwann vor dem Richter zu landen. Man kann gewisse Lokale meiden, in denen gelegentliche Kontrollen bekannt sind. Sich beim oder nach dem Konsum nicht der Öffentlichkeit zu präsentieren wäre ein weiterer Schutzmechanismus. Niemals bekifft Auto fahren wäre eine Grundregel. In einer Polizeikontrolle oder einem Verhör generell nur den Ausweis zu zeigen und ansonsten nichts ohne den Anwalt zu sagen, hätte bereits viele gerettet. Ansonsten macht es jedoch den großen Unterschied, seine Rechte zu kennen sowie eigene Zeugen zu haben. Polizisten müssen sich nach Aufforderung ausweisen. Wen sie fragen, ob man mit etwas einverstanden ist, kann man ablehnen. Wird man doch dazu genötigt, kann schriftlich festgehalten werden, dass es gegen den ausdrücklichen eigenen Willen geschehen ist. Wissenswert ist, dass in Verhören gerne gefakte Geständnisse der „Mittäter“ vorgelegt werden, um das erste richtige Geständnis zu erhalten. Das gefakte Geständnis hat es später natürlich nie gegeben sowie anderes Beweismaterial auch nur dann präsentiert wird, wenn es einen belasten kann. Genau das sollte jeder wissen: Polizisten und Staatsanwälte sammeln immer nur belastendes Material und werden Entlastungsmaterial verschwinden lassen. Denn dafür werden sie bezahlt sowie Kiffer ihr Feindbild sind!