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Home Genusskonsum von Cannabis Cannabis rauchen & inhalieren

Die Bong: Aufbau, Funktion, Bauarten und Geschichte

von Matthias mze Meyer
21.05.2024
in Cannabis rauchen & inhalieren
Lesezeit: 12 Minuten
Die Geschichte der Bong und ihr Einsatz für Hanf
⏱ 14 Min. Lesezeit·2.675 Wörter
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Cannabiskonsum kennt viele Formen. Und dies schon seit einigen tausenden Jahren. Immer wieder fanden Forscher in Gräbern und Tempeln Beweise dafür, dass Pflanzenmaterial des Hanfs zu spirituellen Zwecken verbrannt und dann wohl auch eingeatmet wurde. Dafür gibt es mittlerweile viele Beispiele in Israel oder China sowie anderen Teilen der Welt. Mit der Zeit wurden zu diesem Zweck auch weitere Methoden entwickelt, die letztlich zum heutigen Stand der Dinge führten.

📑 Inhaltsverzeichnis

  1. Wie sieht sie aus?
  2. Wer hat’s erfunden?
  3. Alte Pfeifen für alle Klassen
  4. Die heutige Bong
  5. Warum Bong rauchen?
  6. Aufbau und Funktion: Was in einer Bong passiert
  7. Bauarten im Überblick
  8. Bong selbst bauen: geht, lohnt aber selten
  9. 💬 Fragen? Frag den Hanf-Buddy!

Während man Cannabis nun in den verschiedensten Konsumformen zu sich nehmen kann, wie über den Verdauungstrakt dank sogenannter Edibles, dank Vaporisatoren in verdampfter Form und natürlich auch in konischen Papierröllchen, machten selbstverständlich auch früh Pfeifen die Runde. Diese gab und gibt es dann auch wieder in den unterschiedlichsten Bauweisen und Formen, wozu letztendlich auch die Wasserpfeife zählt, die im Jargon ganz einfach Bong genannt wird. Das Wort Bong ist dabei eine Abwandlung des thailändischen Wortes „bong“ oder „baung“.

Es bezeichnet ein zylindrisches Holzrohr, eine Pfeife oder einen aus Bambus geschnittenen Behälter und beschreibt auch die zum Rauchen verwendete Bong. Doch woher stammt die Bong, denn eigentlich und warum hat sie sich zu einem äußerst beliebten Mittel entwickelt, Cannabis über den Atmungsapparat zu inhalieren? In diesem Artikel wollen wir dem Ursprung und der Geschichte der Bong ein wenig auf den Grund gehen und verstehen, weshalb sie sich selbst heute noch einer so großen Beliebtheit erfreut. Die Geschichte der Bong – und ihr Einsatz für Hanf!

GanjaFarmerGanjaFarmer

Wie sieht sie aus?

Eine Bong ist in der Regel ein kugelförmiges Gefäß, das mit zwei oder drei Öffnungen versehen ist. Eine für den Mund, eine für ein Chillum, in dem der Rauchkopf verankert wird und möglicherweise auch eine als „Kicklock“ geeignete, dass entstehenden Rauch beim Inhalieren leichter zur Mundöffnung führt. Innerhalb des auch oft gradlinig gestalteten Hohlraums der Wasserpfeife befindet sich Wasser, durch das die verbrennende Räuchermischung aus dem Rauchkopf durch das Chillum vor dem Einatmen strömen muss und dadurch gekühlt und gefiltert beim Konsumenten ankommt. Wie erwähnt gibt es Bongs mittlerweile in allen Formen und Farben und aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt, doch muss das spezielle Rauchgerät in einer einzigartigen Gestaltung zum ersten Mal seinen Auftritt gehabt haben.

Wer hat’s erfunden?

Sucht man nach den Ursprüngen der ersten Wasserpfeifen, so wird man aus den verfügbaren Informationen nicht zu einhundert Prozent schlau. Manche Quellen sprechen von Afrika, Asien oder Indien. Die Seidenstraße, soll in jedem Fall mit dafür verantwortlich gewesen sein, dass sich diese besondere Pfeifenbauweise insgesamt unter den Völkern verbreiten konnte. Doch geklärt scheint zu sein, dass während Ausgrabungen einer in Russland liegenden Grabstätte spezielle Goldgefäße gefunden wurden, die von Stammeshäuptlingen der Skythen bereits vor 2.700 Jahren zwecks Cannabis- und Opiumkonsum eingesetzt worden sind.

Erst sehr viel später, während der Ming Dynastie, soll ab dem 16. Jahrhundert aus Persien die Idee der Wasserpfeife in China angekommen sein. Ein wenig zuvor, während der Herrschaft von Kaiser Akbar (ab 1500) soll der Arzt Hakim Abul Fath in Indien die Wasserpfeife erfunden haben und entdeckte dazu den Tabak. Abul Fath soll dann vorgeschlagen haben, den Rauch des Tabaks vor dem Einatmen durch ein kleines Wassergefäß zu leiten, damit er unschädlicher gemacht werden kann. Es gibt jedoch auch die populäre Theorie, dass Bongs ihren Ursprung eigentlich in Afrika hätten. Archäologen haben in Äthiopien Tonpfeifen entdeckt, die auf die Jahre 1100 bis 1400 nach Christus zurückgehen, was darauf hindeutet, dass Bongs in Afrika schon verwendet wurden, bevor sie weltweit populär wurden.

Alte Pfeifen für alle Klassen

Während es bekannt ist, dass während der Quing-Dynastie die Kaiserinwitwe Cixi die Wasserpfeife gegenüber Schnupftabakflaschen oder anderen Methoden der Zufuhr bevorzugt hat, wurde auch im gemeinen Volk über Bongs verschiedenartige Kräuterware konsumiert. Dabei lassen sie sich in zwei Arten unterteilen. Es gab die hausgemachte Bambuspfeife, die im Allgemeinen von der Landbevölkerung verwendet worden ist, sowie elegantere Metallpfeifen, die von chinesischen Kaufleuten, Stadtbewohnern und Adligen benutzt wurde. Und auch bei letzteren Varianten sollen Unterschiede ersichtlich sein.

In der Regel bestanden sie aus Bronze oder Messing für die höheren Klassen und in der adeligen Version sogleich aus Silber – auch gern mit Juwelen verziert. Von der die damalige Regierung steuernden Kaiserin Cixi sollen drei Wasserpfeifen mit in ihr Grab gelegt worden sein, von denen ein Paar aus ihrer Sammlung im Palast-Museum in der „Verbotenen Stadt“ ausgestellt sind. Auch gab es zu dieser Zeit schon Paraphernalien für die Nutzer der Bongs. So gehörte ein Tabakdöschen mit Deckel zum Paket sowie ein Pfeifenständer, der klein genug ist, um von einer Hand gehalten zu werden. Ebenfalls sollte er zwei große Löchern für den Tabakbehälter und die Wasserpfeife besitzen. Selbst in Ausführungen mit weiteren Löchern soll es ihn gegeben haben, die für spezielle Utensilien zum Genussrauchen gedacht gewesen waren. 

Die heutige Bong

In der heutigen Zeit gibt es unzählige Varianten der Bong. Als Vater der modernen Glasbong wird der Glasbläser Bob Snodgrass bezeichnet, der auf Tour mit der Band Grateful Dead den Mitgliedern der Truppe die Handwerkskunst beigebracht haben soll. Seine Arbeit machte es auch möglich, dem Glas verschiedene Farbgestaltungen und Effekte hinzuzufügen, die es vorher so nicht gab. Diese Entwicklung weckten im 20. Jahrhundert dann wohl auch ein neues Interesse an Bongs. Mit der Zeit – wie auch schon in der Vergangenheit – kamen Bongs aus vielen Materialien auf den Markt. Ton, Stein, Keramik, Acryl, Edelstahl oder Aluminium lassen sich allesamt für den Bau einer Bong verwenden.

Auch gewachsene Naturstoffe wie Bambus oder Kokosnüsse eignen sich für den Einsatz. Die Glasbong dürfte jedoch derzeit die beliebteste Variante darstellen, da sich sehen lässt, was im Inneren geschieht und sie sich mit dem Einsatz der richtigen Mittelchen auch am einfachsten säubern lässt. Neben den typischen Kriterien einer Bong haben sich neue Erfindungen in den Gebrauch geschlichen. So kann man einen Vorkühler zwischen Kopf und Pfeife via Chillumverlängerung klemmen, der den Rauch schon vor dem Eintritt in die Bong mit ein wenig Wasser kühlt und reinigt. So vermindert man das kratzige Gefühl beim Inhalieren und die Wasserpfeife selbst wird weniger schmutzig.

Zusätzlich hat Evolution beim Chillum selbst stattgefunden, dass es jetzt auch in Varianten mit Diffusor gibt. Das heißt, dass am Ende des Röhrchens, das ins Wasser ragt, mehrere kleine Öffnungen vorhanden sind, die den Rauch in alle Seiten verteilen und erneut etwas abmildern. Auch gibt es moderne Rauchköpfe mit eingebautem Katalysator, die dafür sorgen, dass während des Verbrennungsvorgangs weniger Asche durch das Chillum in die Bong gerät. Katalysatoren existieren aber auch in Versionen, die zwischen Kopf und Chillum gesteckt werden können.

Warum Bong rauchen?

Weshalb man den Griff zur Bong tätigt, kann mehrere Gründe haben. Ein Joint benötigt beispielsweise etwas Zeit zur Produktion und anschließend einige längere Minuten, bis er konsumiert worden ist. Bei einer Bong produziert man nur eine Cannabismischung – wahlweise mit Tabak oder Tabakersatzstoffen – und füllt sie in den Rauchkopf. Anschließend zieht man, während die Mischung mit Feuer in Brand gesetzt wird, kräftig an dem Mundstück und erhält eine ordentliche Menge des Genussmittels in die Lunge verfrachtet. Sogenannte Flutschköpfe eignen sich zum einmaligen Konsum, der jedoch einen direkten und starken Effekt im Vergleich zum Rauchen eines Joints mit sich bring, wo die Wirkung langsam und gemächlich einsetzt.

Auch hat das Ziehen an einer Bong schon einen psychologischen Effekt, da nicht erst über die Backen der Rauch in die Lunge gelangt, sondern in einem langen kräftigen Zug auf einmal inhaliert wird. Es gehört etwas Übung zum Rauchen einer Bong, weil die starke Rauchkonzentration sowie der schnell einsetzende „Flash“ Neulinge etwas überraschen und zum Husten animieren kann. Doch Vorsicht, hat man sich daran gewöhnt, kann das Bongrauchen schnell zur Gewohnheit werden. In jedem Fall zeigt die Existenz der Bong, dass Menschen sich neben dem eigentlichen Genuss gern noch etwas mehr mit der Sache an sich beschäftigen und dem Habitus ein wenig mehr Stil verleihen wollen.

Dass dabei dann auch tatsächlich große Handwerkskunst ins Spiel kommen kann, fasziniert dazu immer wieder. Wer sich eine Bong zum Gebrauch besorgen möchte, sollte aber stets auf eine angemessene Qualität achten und das gute Stück auch entsprechend pflegen, damit man möglichst eine lange Zeit viel Freude daran hat. Guten Zug!

fotocredit: Von Christopher Thomas – Eigenes Werk, basierend auf: File: Bong diagram 2.svg (also own work), CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=80872301

Aufbau und Funktion: Was in einer Bong passiert

Eine Bong besteht im Kern aus vier Teilen, und jedes davon hat genau eine Aufgabe.

  • Der Kopf, auch Bowl genannt, nimmt das Material auf. Darin sitzt in der Regel ein Sieb, das verhindert, dass Pflanzenteile durchrutschen.
  • Das Chillum ist das Rohr, das vom Kopf nach unten ins Wasser führt. Es leitet den Rauch unter die Wasseroberfläche, und genau dort findet die Kühlung statt.
  • Die Kammer ist der Hohlraum über dem Wasser. Hier sammelt sich der Rauch, bevor er eingeatmet wird. Das ist der Unterschied zur trockenen Pfeife: Der Zug wird gebündelt statt kontinuierlich.
  • Das Kickloch sitzt seitlich am unteren Drittel. Solange es zugehalten wird, baut sich Unterdruck auf. Beim Loslassen strömt Luft nach und die Kammer leert sich.

Nicht jede Bong hat ein Kickloch. Bei Modellen ohne wird stattdessen der Kopf aus dem Schliff gezogen, was denselben Effekt hat.

Was das Wasser wirklich leistet

Das Wasser erfüllt zwei Funktionen, und es ist wichtig, sie auseinanderzuhalten. Es kühlt den Rauch, und zwar messbar, weshalb der Zug weicher wirkt und weniger kratzt. Und es hält einen Teil der groben Partikel sowie wasserlöslicher Bestandteile zurück.

Was es nicht leistet: Es macht den Rauch nicht unschädlich. Teer und Kohlenmonoxid sind nicht wasserlöslich und passieren das Wasserbad weitgehend unverändert. Das Verbrennen von Pflanzenmaterial bleibt die belastendste Konsumform, unabhängig davon, durch wie viel Wasser der Rauch geleitet wird. Die kühlere, weichere Empfindung verleitet dabei eher dazu, tiefer zu inhalieren.

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Vorkühler, Diffusor, Perkolator

Drei Begriffe, die oft vermischt werden. Ein Vorkühler wird zwischen Kopf und Chillum gesetzt und kühlt den Rauch bereits vor dem Eintritt in die Hauptkammer. Ein Diffusor ist ein Chillum, dessen unteres Ende mehrere kleine Schlitze statt einer Öffnung hat, wodurch sich der Rauch feiner im Wasser verteilt. Ein Perkolator ist eine zusätzliche Kammer im Korpus, durch die der Rauch ein zweites Mal geleitet wird.

Alle drei verbessern die Kühlung, und alle drei machen die Reinigung aufwendiger. Je mehr Kammern und Schlitze, desto schwerer zugänglich sind sie.

Bauarten im Überblick

Glas

Die verbreitetste Bauart, und für die meisten die richtige. Glas ist geschmacksneutral, nimmt keine Gerüche an und lässt sich am einfachsten reinigen, weil man sieht, was im Inneren passiert. Die Preisspanne ist groß, brauchbare Geräte gibt es im unteren zweistelligen Bereich, nach oben ist sie offen. Der einzige echte Nachteil ist banal: Glas bricht.

Acryl

Leicht, günstig und deutlich unempfindlicher gegen Stürze. Dafür lässt sich Acryl nie wirklich sauber bekommen: Das Material ist weicher als die üblichen Reinigungsmittel, bekommt beim Schrubben Kratzer, und in diesen Kratzern setzt sich Harz anschließend schneller fest. Dazu nimmt es Gerüche auf. Als Reise- oder Zweitgerät sinnvoll, als Hauptgerät auf Dauer unbefriedigend.

Silikon

Die praktischste und am wenigsten bekannte Variante. Silikon ist unzerbrechlich, temperaturbeständig, faltbar und beim Reinigen allen anderen Materialien überlegen, weil man es umstülpen kann. Geschmacklich ist es neutraler als Acryl, aber nicht so neutral wie Glas.

Eisbong

Äußerlich einer Glasbong ähnlich, mit einer Verengung unterhalb des Mundstücks, in die Eiswürfel eingefüllt werden. Der Rauch wird dadurch zusätzlich gekühlt. Das ist kein Ersatz für einen Vorkühler, sondern eine andere Baustelle, beides lässt sich kombinieren.

Bambus und Naturmaterialien

Traditionelle Bauform, hierzulande selten und meist als Mitbringsel im Umlauf. Bambusbongs haben in der Regel kein Kickloch. Der entscheidende Nachteil liegt in der Reinigung: Das Material ist weder durchsichtig noch glatt, man sieht Ablagerungen nicht und bekommt sie kaum heraus.

Holland-Bong

Eine Bauform, die eher wie eine Vase aussieht als wie ein Zylinder, in der Mitte verengt und zum Mundstück hin wieder breiter. Funktional unterscheidet sie sich kaum von einer geraden Glasbong, die Form ist vor allem eine Frage des Geschmacks.

Bong selbst bauen: geht, lohnt aber selten

Anleitungen für selbstgebaute Bongs aus PET-Flaschen, Klebeband und Strohhalm kursieren seit Jahrzehnten, und sie funktionieren im Prinzip. Zwei Dinge sollte man trotzdem wissen, bevor man es tut.

Erstens: Alles, was in der Nähe der Glut sitzt, wird heiß. Bei einer Konstruktion aus Kunststoff und Klebeband bedeutet das, dass Material in unmittelbarer Nähe der Wärmequelle erweicht oder verschwelt, und dessen Dämpfe atmet man mit ein. Wer baut, hält Kunststoff von der Glut fern und verwendet für den Kopf etwas Hitzebeständiges, idealerweise Metall.

Zweitens: Eine einfache Glasbong kostet weniger als eine Schachtel Zigaretten pro Monat über ein Jahr gerechnet. Der Selbstbau ist eine Notlösung, kein Spargedanke.

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Häufige Fragen zur Bong (FAQ)

Wie funktioniert eine Bong?

Eine Bong ist eine Wasserpfeife: Der Rauch wird durch ein Wasserbad geleitet, das ihn abkühlt und einen Teil der Partikel zurückhält, bevor er über das Mundstück eingeatmet wird. Durch den Unterdruck sammelt sich der Rauch zunächst in der Kammer und gelangt dann gebündelt in die Lunge – das macht den Zug kühler und weicher als bei einer trockenen Pfeife.

Ist das Rauchen aus der Bong schädlich oder gesünder als ein Joint?

Das Wasser kühlt den Rauch und bindet einen Teil der wasserlöslichen Stoffe, dennoch bleiben Verbrennungsprodukte wie Teer und Kohlenmonoxid enthalten – rauchfrei ist die Bong also nicht. Wer die Belastung der Atemwege verringern möchte, findet im Überblick zu Rauch im Vergleich sowie beim Verdampfen mit dem Vaporizer schonendere Alternativen. Wie verbreitet welche Konsumform weltweit ist, zeigt unsere Übersicht zu den Ländern mit dem höchsten Cannabiskonsum.

Welche Wirkung hat der Konsum über die Bong?

Durch den großen, gebündelten Zug gelangt vergleichsweise viel Wirkstoff auf einmal in die Lunge, weshalb die Wirkung oft schneller und intensiver einsetzt als bei kleineren Zügen. Die aufgenommene Menge lässt sich dabei schwer dosieren – wer eine besser steuerbare Variante sucht, kann das Konsumieren über Esswaren (Edibles) in Betracht ziehen.

Woher stammt die Bong und seit wann wird sie genutzt?

Wasserpfeifen blicken auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück und tauchten in verschiedenen Kulturen Zentralasiens und Afrikas auf, bevor sie zum festen Bestandteil der modernen Cannabiskultur wurden. Wie sich diese Konsumkultur im Lauf der Zeit entwickelt hat, zeigt auch die Geschichte der niederländischen Coffeeshopkultur.

Welches Zubehör braucht man für eine Bong?

Zur Grundausstattung gehören ein Kopf (auch Bowl genannt) zum Befüllen, ein Chillum beziehungsweise Steckrohr, das den Rauch ins Wasser leitet, sowie idealerweise ein kleines Sieb, das Pflanzenteile zurückhält. Je nach Modell lassen sich Adapter, ein Vorkühler (Precooler) oder ein Diffusor ergänzen. Grundsätzlich ist die Bong nicht auf Cannabis beschränkt – ein Blick auf rauchbare Kräuter im Porträt zeigt, welche legalen Alternativen sich ebenfalls dafür eignen.

Wie reinigt man eine Bong richtig?

Das Wasser sollte nach jeder Nutzung gewechselt werden, weil sich im stehenden Wasser innerhalb weniger Tage ein Biofilm bildet. Für die Grundreinigung einer Glasbong eignet sich Isopropylalkohol mit grobem Salz, kräftig geschüttelt und anschließend gründlich ausgespült. Achtung bei anderen Materialien: Salz ist härter als Acryl und zerkratzt es dauerhaft, dort gehört die Reinigung trocken oder mit mildem Spülmittel erledigt. Ähnlich wie bei der Reinigung und Pflege eines Vaporizers gilt: Wer sein Gerät regelmäßig säubert, verlängert die Lebensdauer und erhält den Geschmack.

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