Hanfbutter vs. Cannabutter: der Unterschied
Viele kennen die „Cannabutter“, die zumeist psychoaktive Butter, welche als Grundlage für viele sogenannte „Edibles“ ist.
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Im Grunde genommen handelt es sich dabei um eine Art „Cannabis Nussbutter (beure noisette)“, je nach Bräunungsgrad oder „Cannabis-Butterschmalz“. Bei der Zubereitung wird sowohl Butter als auch Cannabis erhitzt, welches bei beiden strukturelle Veränderungen mit sich bringt.
Anders jedoch ist es mit der Hanfbutter. Die Hanfbutter wird aus Rohprodukten zubereitet und erhält somit seine cremige Konsistenz. Diese passt nicht nur zu Grillfleisch, sondern auch aufs Brot oder zum Kochen, vornehmlich fürs Sautieren, damit die enthaltenen Kräuter nicht bei zu viel Hitzezufuhr verbrennen. Die Erhitzung könnte unter Umständen eine Aktivierung, auch Decarboxylierung genannt, der Cannabinoide in Gang setzen.
In der Regel gilt der Rohverzehr von Cannabis als nicht-psychoaktiv und verfügt über positive gesundheitliche Effekte. Nicht umsonst zählt Hanf zu den sogenannten Superfoods. In dieser Butter kommen die wunderbaren geschmacklichen Eigenschaften des Hanfes zum Vorschein und die Pflanze zeigt wieder einmal, wie sehr sie sich einen Platz in unserem Speiseplan verdient. Gemeinsam mit anderen Kräutern zum Beispiel zu einer Grill- und Kräuterbutter verarbeitet, hebt das Hanfaroma zugleich auch den Geschmack der anderen Zutaten mit an.

Zutaten für Hanfbutter
- 250 g Butter
- 1 Bund frische Hanfblätter
- 1 TL Hanfsamenöl
- 1 Knoblauchzehe
- Salz und Pfeffer
- Chilischote getrocknet
Zubereitung der Hanfbutter
Für die Zubereitung unserer Hanfbutter haben wir 250 g gesalzene Butter auf Zimmertemperatur in einer Küchenmaschine cremig gerührt. Die Menge der Hanfblätter entspricht ungefähr einem halben Bund handelsüblicher Petersilie. Diese haben wir zuerst sehr fein geschnitten und unter Zugabe von einem Teelöffel Hanfsamenöl im Mörser zerrieben.

Hier können nun je nach Geschmack noch weitere Zutaten zugefügt werden. Wir haben uns für eine Knoblauchzehe, etwas Salz und Chili entschieden und haben diese Zutaten im Mörser zerrieben. Das geriebene Mus wird in die Rührschüssel zu der Butter gegeben und für mindestens 2 Minuten auf hoher Stufe weiter gerührt, bis alles gut vermengt ist.
Wenn die Butter nach Belieben abgeschmeckt wurde, kann man sie in Gläser abfüllen oder zu einer Kräuterbutterrolle formen und kühl stellen.

Häufige Fragen zu Hanfbutter
Was ist der Unterschied zwischen Hanfbutter und Cannabutter?
Cannabutter wird unter Hitze aus decarboxyliertem Cannabis hergestellt und ist psychoaktiv. Hanfbutter dagegen entsteht aus rohen Hanfblättern, die nicht erhitzt werden – die Cannabinoide bleiben damit in ihrer nicht-aktivierten Form (Säurevorstufen wie THCA/CBDA).
Ist Hanfbutter psychoaktiv?
Nein. Da die Hanfblätter roh verarbeitet werden, findet keine Decarboxylierung statt. Der Rohverzehr von Hanf gilt als nicht-psychoaktiv und liefert die Pflanzenstoffe in ihrer ursprünglichen Form.
Welche Zutaten brauche ich für Hanfbutter?
Für die Basis genügen 250 g gesalzene Butter, ein Bund frische Hanfblätter und ein Teelöffel Hanfsamenöl. Zum Verfeinern eignen sich Knoblauch, Salz, Pfeffer und eine getrocknete Chilischote.
Wofür kann ich Hanfbutter verwenden?
Hanfbutter passt zu Grillfleisch, aufs frische Brot oder zum schonenden Sautieren von Gemüse. Zu hohe Hitze sollte vermieden werden, damit die enthaltenen Kräuter nicht verbrennen.












































